Stadt bewirbt sich als Spielort für FIFA Frauen-Weltmeisterschaft

Borussen Stadion in Mönchengladbach

Die Stadt Mönchengladbach bewirbt sich gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Spielort für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027.

Noch sind viele Dinge dabei unbekannt. So ist momentan noch absolut unklar, welche Kosten auf die Stadt insgesamt zukommen werden, sollte sie Austragungsort eines oder mehrerer Spiele werden. Die Höhe der Haushaltsmittel ist von vielen Faktoren, wie zum Beispiel der Anzahl der auszurichtenden Spiele, Anforderungen der FIFA, mögliche Kostenbeteiligungen oder Kostenübernahmen durch den Veranstalter und weiteren Dingen mehr, abhängig und wird sich erst im weiteren Verlauf des Verfahrens darstellen lassen.

Weitere Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren wird der DFB im Rahmen eines ersten Workshops in den kommenden Tagen bekanntgeben, an dem Vertreter der Stadt sowie von Borussia Mönchengladbach teilnehmen werden. Zeitnah nach dem Workshop wird eine Lenkungsgruppe, bestehend aus dem Oberbürgermeister, Vertretern von Borussia Mönchengladbach und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Freizeit, Sport und Bäder einberufen, die die weiteren Schritte beschließt und in die Wege leitet.

Das nationale Bewerbungsverfahren beim DFB ist sehr kurzfristig und zeitlich sehr eng bemessen. Es erfolgt im Zeitraum vom 08. April 2022 bis zum 02. Juni 2022. Anschließend erfolgt die Auswertung- uns Evaluationsphase durch den DFB. Am 01. Juli 2022 trifft das DFB-Präsidium die Entscheidung über die Standorte, mit denen der DFB in das internationale Bewerbungsverfahren gehen wird. Im Anschluss daran liegt der Fokus auf dem internationalen Bewerbungsverfahren bei der FIFA. Die Entscheidung der FIFA über den Zuschlag wird voraussichtlich im Jahr 2023 fallen.

Für kurzfristige Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit im Verlauf des Bewerbungsverfahrens werden Mittel in Höhe von bis zu 100.000 Euro aus dem Haushalt 2022 zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Kürze der Zeit, ist eine umfangreiche Bürgerbeteiligung im Vorfeld des Bewerbungsprozesses nicht mehr umsetzbar. Stadt und Borussia haben sich aber entschieden, ihre Bewerbung in einem maßvollen Umfang öffentlich zu begleiten.