Soziales Engagement mit Füßen getreten – Aktualisierung

Zensur ist ein hartes Wort. In der heutigen westlichen Welt benutzt man es nicht gerne. Nicht in Deutschland. Wir doch nicht.
Mir ist es passiert. Ein Anruf: Nehmen sie diesen Artikel von ihrer MG-Heute Seite, man wirft uns Verletzung des Neutralitätsgebotes vor.
Ich bin fassungslos, im Grundgesetz steht : Zensur findet nicht statt.

Nennen wir es „Informationskontrolle“. Auch nicht besser.

In der aktuellen Wahlkampfzeit ist es offensichtlich jemandem unerträglich, dass ein Foto mit dem Schülerplakat durch den Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin, mit der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) und Entwicklungsministerin  Svenja Schulze (SPD) in der lokalen Presse dargestellt wird.
Das Signal an die mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen des Gymnasiums und der Realschule im Rahmen des internationalen Aktionstages – sie zeigten gegen den Missbrauch von Kindersoldaten symbolisch ihre mit roter Farbe bemalten Hände – ist nicht zu beschreiben, mir fehlen die Worte.

Der Artikel mit dem Foto ist gelöscht, Nachteile für die Beteiligten möchte ich vermeiden.
Die „hochsensible“, auslösende Person ist der Redaktion bekannt.

Nachtrag/Aktualisierung
Die o.g. Zensur (meine Meinung) konnte nun doch noch öffentlich gemacht werden. Der geneigte Leser mag selber bewerten, ob die Vorgehensweise des Herrn Klenner sinnvoll war. Er war der Ansicht, dass eine Veröffentlichung gegen das Gebot der Neutralität verstößt.

3 Kommentare zu "Soziales Engagement mit Füßen getreten – Aktualisierung"

  1. Heribert Dohmen | 8. April 2022 um 09:06 |

    Wann traut sich der Herr denn nun an die Öffentlichkeit. Wofür das große „C“ mittlerweile steht? „Chaosclub“? Der Eine lacht sich am Ort des katastrophalen Geschehens vor der gesamten Nation schlapp. Die Nächsten feiern gerne auf Mallorca. Beides ist ok, allerdings alles zu seiner Zeit. Nur Zensur, das ist eine andere Ebene, geht zu keiner Zeit. Das ist die Richtung kriminell.

  2. Udo Colombier | 7. April 2022 um 19:56 |

    Erst hab ich ja gedacht das istn fake. Ist es aber nicht. Heute mußte sich in Düsseldorf jemand aus dem C scheppernd von der Bühne verabschieden. Was Düsseldorf kann, das geht in MG auch. Hier steht das C für correct nicht etwa für Censur 😊. Kann man sich echt so erblöden und blamieren. Tz ich fass es nicht. Ob son Typ ernsthaft denkt das kommt nicht raus? Ist nur ne Frage von diesem Wochenende.

  3. Ja ja, die Kenntnis dieses Vorfalles ist nicht breit gestreut, aber auch nicht vollkommen unbekannt. Das Geschehene ist schändlich. Sehr geehrter Politiker, sorry, nicht geehrt, denn das was Sie da initiert haben, ist ZENSUR!!! Sie sollten sich schämen. Und sowas hat auch noch ständig einen quasi „Azubi“ im Schlepp. Was da an know how vermittelt wird, läßt mich schaudern. Also Sie politischer Mensch, ich verachte Sie zutiefst, denn es ist nicht die erste besondere Empfindlichkeit, die Sie sich leisten. Daß Sie sich bis zur ZENSUR steigern würden: À la bonheur, das hatte ich Ihnen nicht zugetraut. „mg-heute“ kennen wir nicht als Zeitung mit den großen Buchstaben. ICH muß den Mund nicht halten. Für mich ist ein Individuum wie Sie, menschlich und politisch ERLEDIGT!!!

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