Steigt das Bußgeld fürs Schwarzfahren von 40 auf 60 Euro?

MöbusWer beim Schwarzfahren in Bussen und Bahnen erwischt wird, muss künftig mehr Strafe zahlen.
Die Verkehrsministerkonferenz der Länder hat sich am Mittwoch für eine Erhöhung der Bußgeldsätze von heute 40 auf 60 Euro ausgesprochen.
Die Erhöhung, die auch von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) gefordert worden war, erfolgte danach einstimmig. So ist damit zu rechnen, dass das Bundesverkehrsminister dem Ministervotum folgt.

5 Kommentare zu "Steigt das Bußgeld fürs Schwarzfahren von 40 auf 60 Euro?"

  1. hallo
    zusaMMen,

    oh, die bieten da
    was ganz tolles an …

    schnipp
    Im Nahverkehrsgebiet … des VRR (Rhein-Ruhr) können Sie
    kostenfrei zur Haltestelle anreisen bzw. abreisen…
    schnapp

    von d dorf kommt man bis münster … für fast 15 euro,
    das lohnt sich ja nun noch nicht so …
    hingegen
    und sehr interessant …
    von dortmund kommt man bis münster … für fast 10 euro,
    das lohnt sich ja dann sehr,
    da fährt man mit dem vrr bis dortmund
    und bleibt da … oder so.

    im vrr kostet die fahrt … preisstufe d,
    einzelticket 12,50 euro
    4erticket 43,40 euro
    statt 10 bzw. 40 euro …
    da ist man noch nicht
    in den bus eingestiegen …

    wenn das alles so klappt …
    dann ist das eine lustige sache.

    und wenn man das als gruppe macht,
    dann fährt ein leerer bus von dortmund nach münster …

    fun and sun

    pri and sac

    ps zurück geht das
    natürlich auch …

  2. hallo
    zusaMMen,

    tja, blöd nur, wenn der aldi in seinem sortiMent …
    https://secure.derticketservice.de/aldi/stationsliste.html
    mönchengladbach nicht auflistet,
    da werden wir wohl noch nicht so günstig reisen.

    da gehts wohl nur
    mit dem rad günstiger.

    hire and fire

    pri and sac

  3. nihil-est | 12. April 2013 um 15:29 |

    Nachtrag

    Hatte gerade etwas langeweile und fühle mich sogar bestätigt in der Annahme der ÖPNV ( wie wir ihnen kennen ) gehört radikal umgestaltet.

    VRR, Ticket Einzelfahrt, Preisstufe E, Erwachsener, macht 15,70€
    Aldi: ab 9,90€ ( mit ein bisserl Glück hat man da sogar WLAN!!!, es gibt eine SITZPLATZGARANTIE und im VRR ist gar die ANREISE mit im Preis….also von MG nach Düsseldorf was sonst 12,50€ kosten würde )

    STATT für 12,50€ ein Ticket nach Düsseldorf im ÖPNV/VRR zu lösen würde ich mir eh ein ALDI-Ticket kaufen und es verfallen lassen….spart mir 2,60€…das waren mal dereinst 5,20DM gerundet….und eine ganze Menge Geld )

    Wenn also Aldi besser und billiger ist als der ÖPNV – wozu brauchen wir eine Diskussion um ÖPNV-Schwarzfahrer????

    Auf Aldi-Niveau kommt der ÖPNV, wie dieser Vergleich aufzeigt, ja nicht einmal mehr. Die Messlatte Aldi zeigt doch auf welchen wirklichen Handlungsbedarf es im ÖPNV tatsächlich gibt.
    Wo also sind die Lokalpolitiker der VRR-Kommunen?
    Wo also sind die Landespolitiker?

    Mutige vor ( darf auch gerne der Mitkommentator von ” Die Linke ” sein )

    Steuergeldverschwendung muss ein Ende haben – hier wär´s möglich!!!

    Nur so am Rande, nebenbei

    • Na wenn ich schon so nett aufgefordert werde was zu sagen ;-)

      Allerdings bin ich nicht 100% mitgekommen, geht es beim Aldi Ticket nicht um das Fernbus-Ticket dass eben die Anreise zur Busstation mit drinne hat? Wenn ja, ist dies ja der gleiche Sachverhalt wie Tickets für Konzerte und Sportveranstaltungen die die Anfahrt mit drinne haben.
      Allen ist für den Kunden eine Konsequenz gemeinsam: An- und Abfahrt nur in einem begrenzten Zeitfenster. Und auch wirtschaftlich für Bahn und “Zwischenhändler” rechnet sich sowas anders – wie genau kann ich nicht sagen. Aber da kommt einiges zusammen: Mengenrabatt, Abnahme der Kosten für den Verkauf, Risikoabnahme für nicht verkaufte Tickets, Interesse und somit Subventionierung um bei Großveranstaltungen die Autoanreise (Verkehrschaos) zu unterbinden und vermutlich noch vieles mehr.

      Weiter macht die Bahn ja selber auch über Facebook und Co manchmal ähnlich günstige Angebote, da ist natürlich auch immer ein gewisser Werbeaspekt dabei.

      Letztlich kommt es aber vor allem auf eins: Durch solche Angebote lässt sich der ÖPNV nicht Kostendekend abwickeln, es sind Angebote die eben ein paar mehr Nutzer in das eh bereitgestellte Netz bringen.

      Wenn solche Rechnungen Aufgemacht werden, wäre es Sinnvoller es mit den Betriebstickets Großer Firmen und den Semestertickets der Studierenden zu vergleichen. Aber genau da geht es eben um die Mengenrabatte, die Sicherheit der Abnahme eines gewissen Kontingent und die Abgabe der Verwaltung/Bezahlung an “Zwischenhändler”.

      Und für die Bahn sind diese Verträge eben ein mehr an Einnahmen die sie sonst nicht hätten. Sie sind aber noch immer nicht die Lösung kostendeckend zu arbeiten.

      Dies jedoch konsequent weiter gedacht führt eben dazu, dass der Fahrscheinlose ÖPNV in einer Stadt möglich wäre, wenn zugesichert jede/r Bürger/in einen gewissen Betrag per Monat zahlt, der dann aber eben deutlich unter jetzigen Abo-Tickets liegt.

      Da will (und kann ich jetzt zeitlich) nicht genauer drauf eingehen, aber bei den Piraten findet sich da natürlich einiges dazu. Oder eben z.B. hier:
      http://www.neues-deutschland.de/artikel/806810.ohne-fahrschein-in-die-strassenbahn.html
      und hier auch einen ganzen Entwurf (naja, Diskussionspapier):
      http://www.matthias-baerwolff.de/uploads/media/OEPNV-Konzept_8.9.2012_Endfassung_02.pdf

  4. nihil-est | 11. April 2013 um 13:31 |

    40, 60 oder 200€ – bin seit mindestens 30 Jahren nicht mehr mit dem ÖPNV unterwegs, habe es auch die nächsten 30 Jahre lang nicht vor.

    Umgekehrt hingegen bin ich sogar ” SchwarzZAHLER “. Als Nichtnutzer löhne ich kräftig von Quersubvention bis hin zur Steuerlast diesen ineffektiven Selbstbedienungsladen.

    Wie wäre es alternativ also für Nichtnutzer eine Prämie einzuführen???
    Also hätte ich gerne 40, 60 oder auch 200€/a pro Jahr wegen nicht erbrachter Leistungen von meinem indirekt bezahltem Geld zurück….bei Versicherungen etc geht das ja auch!!!!!

    Wenn Nichtzahler bei erbrachter Leistung ( = Schwarzfahren ) einen MALUS zahlen müssen – so muss es auch einen Bonus sinngem. geben. Zwingend einfache Logik!!!

    Nur so am Rande, nebenbei

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