Steuererhöhungen drohen – Tarifabschluss kostet die Bürger der Stadt insgesamt 23,6 Millionen Euro

KupfergeldKleingeld; Kupfermünzen

Noch nicht im Haushalt veranschlagter Mehraufwand beträgt in 2023 und 2024 insgesamt 17,2 Millionen Euro Inflationsausgleich, Sockelbetrag, Tariferhöhung – die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst besteht aus verschiedenen Elementen und zieht für die Stadt Mönchengladbach zusätzliche Kosten in Höhe von mehr als 17,2 Millionen Euro für das laufende und nächste Jahr nach sich.

Insgesamt schlägt der Tarifabschluss mit 23,67 Millionen Euro zu Buche.

In diesem Jahr kommt dabei mit Inflationsausgleich ein Mehraufwand von 3,62 Millionen Euro auf die Stadt zu.
Der Inflationsausgleich in diesem Jahr liegt bei 6,87 Millionen Euro.
Im Haushalt kalkulatorisch eingepreist waren 3,25 Millionen Euro.
In 2024 fallen mit Inflationsausgleich (1,18 Millionen Euro) und Tariferhöhung ( 15,72 Millionen Euro) unter Berücksichtigung der 2 Prozent mittelfristigen Finanzplanung von 3,32 Millionen Euro  weitere 13,58 Millionen Euro an.

Stadtkämmerer Michael Heck zur Tarifeinigung und die Auswirkungen auf den Haushalt: „Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust: – für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst freue ich mich über den erheblichen Lohnzuwachs, der wirtschaftliche Probleme der Inflation mildert und auch die Leistungen der Beschäftigten hier in der Stadtverwaltung Mönchengladbach anerkennt. Als Kämmerer stehe ich jedoch vor der großen Herausforderung, diese zusätzlichen Mittel in Millionenhöhe aufbringen zu müssen. Der Tarifabschluss wird die Haushaltsplanung 2024 wesentlich beeinflussen. Ob gegebenenfalls Beitrags- oder sogar Steuererhöhungen zur Finanzierung notwendig werden, hängt auch von den Entwicklungen weiterer Rahmenbedingungen ab“.

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1 Kommentar zu "Steuererhöhungen drohen – Tarifabschluss kostet die Bürger der Stadt insgesamt 23,6 Millionen Euro"

  1. König-Wilms | 29. April 2023 um 08:14 |

    Anstatt immer zuerst an Steuererhöhungen zu denken, durch die die arbeitende Bevölkerung weiter belastet wird und die Stadt damit für besser qualifizierte Zuzüge/ Firmen unattraktiver wird sollte der Kämmerer/ Politik zuerst auf Einsparpotenzial bei nicht nötigen Ausgaben setzten.

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