Tonalität in der SPD-Führung

Jetzt ist die SPD Mönchengladbach dort angekommen, wo sie wohl nicht hinwollte.
Sie versuchte, gemeinsam mit Partner CDU, ohne viel Aufsehen zu erregen, ein heißes Bauvorhaben umzusetzen. Das sollte still über die Bühne gehen. Öffentlichkeit war wohl nicht genehm. So handelte denn auch die Verwaltung, ließ einen WFMG-Mitarbeiter in der Bezirksvertretung Nord den geplanten Verkauf der Immobilie/Liegenschaft Haus Erholung inklusive dem alten Haus Zoar vorstellen und unterschlug wichtige Informationen für die Bezirkspolitiker. Schon bei  dieser ersten Information am 12. September 2018 „regte sich der Widerstand“ gegen den geplanten Coup öffentlich im Rathaus Abtei. Anders als die SPD aktuell versucht darzustellen, widersprachen die Sprecher der Opposition vehement und lieferten sich mit dem Sprecher der SPD heftige Rededuelle. Selbst dieser versuchte einzulenken mit „über einen Verkauf oder Verpachtung muß man sicher noch einmal nachdenken“. Das ist belegbar.
Es ist bezeichnend für die Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber seinen eigenen SPD-Wählern, dies nun nicht erinnern zu können. Transparenz ist ihre Sache wohl nicht.

Nun soll es also ein sogenannter Faktencheck richten. Durch eine Stadt-Tochter. Durch deren abhängige Mitarbeiter.
Die Führungsstruktur von WFMG und EWMG gibt Aufschluss darüber.

Wir sollten weiter kritisch bleiben bei solch wohlgesetzten aber teilweise unsinnigen Argumenten. Vor allem aber sollten wir stutzig werden ob solcher Fehlinformationen und Behauptungen wie auf der SPD-Internetpräsenz zu lesen ist:

„ Jetzt, da das Projekt konkret wird, werden kritische Stimmen laut.“

So wird versucht, die Gegner des Verkaufs, Befürworter für einen Verbleib in städtischem Eigentum bei gleichzeitiger Verpachtung zur Erstellung eines Hotels, zu diskreditieren. Der neue SPD-Stil?
Es darf gefragt werden: wieso funktioniert eine Verpachtung von Liegenschaften in anderen Städten?
Sind Politik und Stadtverwaltung nicht dazu in der Lage?

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