Wohnen auf dem Gelände der ehemaligen „Engländerhäuser“ am Bunten Garten

Anwohnern sollen Pläne in einer Informationsveranstaltung vorgestellt werden

Gestern stellte der städtische Fachbereich Stadtentwicklung und Planung  den Mitgliedern des Planungs- und Bauausschusses die Pläne der Projektgesellschaft „Bunter Garten Mönchengladbach“ vor, in deren Besitz sich die Grundstücke der ehemaligen „Engländerhäuser“ befinden.

 

Zum Hintergrund: Für den aktuellen Bebauungsplan im Plangebiet zwischen Peter-Nonnenmühlen-Allee, Schürenweg, Rembrandtstraße und „Zum Bunten Garten“ wurde ein städtebauliches Konzept erarbeitet, das darauf abzielt, die vorhandene Bebauung der „Engländerhäuser“ abzureißen und statt dessen ein hochwertiges Wohnquartier zu entwickeln. Die früher von Angehörigen der britischen Streitkräfte bewohnten Häuser stehen seit geraumer Zeit leer und befinden sich in einem desolaten Zustand. Schimmel an den Wänden, mangelhafter Schall- und Wärmeschutz sind nur einige Mängel, die eine Nachnutzung nahezu unmöglich machen.

Die Projektgesellschaft „Bunter Garten Mönchengladbach“ hat jetzt das komplette Gebiet erwerben können, um an dieser Stelle ein neues hochwertiges Wohngebiet insbesondere für Familien entstehen zu lassen.
Wie genau sich die Planung darstellen wird, zeigt sich derzeit noch in vagen Zügen.
Und dies vor allem mit Blick auf die im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung vorliegenden Stellungnahmen, die sich kritisch unter anderem mit den Themen Lärmschutz und Geschossigkeit insbesondere entlang des Schürenwegs auseinandersetzen.

Die ersten in der Sitzung vorgestellten Pläne sehen eine Mischung aus zweieinhalbgeschossigen Maisonette- und Stadthäusern mit Staffelgeschoss im Bereich des Schürenwegs mit Einzel- und Doppelhäusern im hinteren Bereich vor.

Erschlossen werden soll der nördliche Bereich des neuen Wohngebietes über eine Stichstraße, die parallel zum Schürenweg angelegt ist.
Zur Auflockerung des Innenbereichs ist geplant, die Holbeinstraße mäanderartig anzulegen und zwischen den Grundstücken mehrere Spielflächen und viel Grün zu schaffen bzw. auch zu erhalten.
Stadt und Investorengruppe wollen vor allem die Anwohner mitnehmen, die Pläne detailliert vor Ort vorstellen und Anregungen aus der direkten Nachbarschaft aufgreifen.
(pmg)