Aufgabe einer Stadt vs. Wünsche von Sportpolitikern

Auch ich habe Wünsche. Mein Wunschzettel ist lang.

Ein Blick auf mein Konto zeigt mir, wieviele Wünsche ich mir kurzfristig oder auch langfristig erfüllen kann.

Gerade haben unsere politischen Vertreter verabschiedet, wieviele Wünsche sich die Stadt in 2024 leisten kann.
Sie haben auch entschieden, welche Wünsche sich die Stadt aus finanzieller Not eben nicht leisten kann.
Für diese Entscheidung (Haushalt) haben sich die Ampel-Politiker öffentlich selbst belobigt.

Gelernt hat die Ampel leider nichts, bereits jetzt beschließen Sport- und Finanzpolitiker die Bereitstellung von 150.000 Euro für 2025. Mönchengladbach will bereits zwei Jahre nach der letzten Austragung einer Hockey-EM wieder als Ausrichter fungieren.

Welchen Nutzen haben die Bürger der Stadt, die nach letzten öffentlichen Informationen zu den ärmsten des Landes zählen?
Ist es nicht sinnvoller, fehlende 34.000 Euro in die marode Kasse des Arbeitslosenzentrum zu legen?
Beispiel: https://mg-heute.de/satt-werden-ist-auch-ganz-schoen/
Es gibt viele Aufgaben einer Stadt, die durch Politik vorrangiger zu erledigen sind, bevor der „Wunschzettel“ auf den Tisch kommen kann.

29 - 2

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6 Kommentare zu "Aufgabe einer Stadt vs. Wünsche von Sportpolitikern"

  1. Carla Schopen | 18. Februar 2024 um 18:27 |

    Immerhin Herr Schultz, versuchen Sie nicht zu verdeutlichen, daß für z.B. das ALZ null Komma nix da wäre.
    Als schlichte kleine Bürgerin empfinde ich, wenn es denn um die Repräsentation der Stadt geht, DAS Thema mit Blick auf die ALZ Situation als ganz besonders peinlich. Auch eine Art von PR.

  2. Ich verstehe die hier gemachten Abwägungen als Linker natürlich nicht, weil genug Geld für Soziales und Sport da wäre. ABER natürlich gibt es da andere Ansichten, die solche Abwägung nötig machen. Da empfehle ich aber mal ein Blick in die Liste der überplanmäßigen Ausgaben, Konsumtiv, I-2:
    Genehmigter Mehraufwand 75.000,- für die Sicherstellung der Repräsentation der Stadt.

    Allerdings sei fairer Weise gesagt, dieser Mehrbedarf ist laut Antwort der Verwaltung im Finanzausschuss im Rahmen der Invictus Games entstanden. Aber ob die vorherigen 71.980,- für Repräsentation so nötig waren?
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=18984

    Oder gehen sie die Liste mal nach dem Mehraufwand für den Verlustausgleich EWMG durch:
    I-10 47.000,-
    I-13 142.000,-
    I-25 317.000,-

    Vielleicht liegt ja da das fehlende Geld für das ALZ und die Obdachlosenhilfe?!

    • Im Hauptausschuss wurde klargestellt, dass es nicht die Invictus Games waren, sondern Host Town. Erklärt dann die Höhe der Summe, sonst ändert sich niX ;-)

  3. Hajo Beisken | 18. Februar 2024 um 08:52 |

    Eine Idee. Demo organisieren. Mit SCHÄMT EUCh , eine Runde durch Rheydt und MG. Rathaus das Ziel. Kriegen wir hin !!!! Die Kids sollen ja nicht nur TÄTÄÄÄ, Wagen bauen und Kampfsaufen lernen.

  4. Kaminski Barbara | 18. Februar 2024 um 08:34 |

    Setze ich die Summen in Relation zueinander, dann gehen mir „S“ und „C“ in dieser Stadt gewaltig flöten. Schande auf die Häupter der Entscheider.

  5. Heinz Peerenboom | 17. Februar 2024 um 19:17 |

    Gut gebrüllt Löwe.
    Mein Wunsch, ganz oben auf der Liste 34.000 Euro abzweigen, für das ALZ-
    Wenn 450.000 für ein „Narrrnnest“ und schon wieder höchstpreisig Sport aus dem Ärmel geschüttelt werden, dann schäme ich mich dafür in dieser sozialen Stadt zu leben.
    34.000 sind peanuts gegen das was offensichtlich machbar ist

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