Aussage und Handlung von Politikern – Ein Schatten der Unglaubwürdigkeit

Hätte ich es nicht persönlich erlebt, würde ich Zweifel haben an einem Statement von Uwe Bohlen, dem Geschäftsführer der AWO Mönchengladbach.
Demzufolge würde er die Mitarbeiter der AWO unterstützen bei dem Wunsch, einen Betriebsrat zu installieren. Heute bin ich vom Gegenteil überzeugt .

Dass es so geschehen kann in einem „Arbeiterwohlfahrt“- Kreisverband, einem gemeinnützigen Träger, beauftragt und bezahlt von der Stadt Mönchengladbach, gesteuert und kontrolliert von Politikern des sozialen und christlichen Lagers, das ist der eigentliche Skandal.

1 Kommentar zu "Aussage und Handlung von Politikern – Ein Schatten der Unglaubwürdigkeit"

  1. Den Hintergrund bei der AWO kenne ich nicht im Detail, aber es gibt durchaus mehrere Möglichkeiten: Herr Bohlen tut nur so, wie er tut, die Belegschaft ist ( entschuldigung) blöd, oder die Kommunikation stimmt nicht.
    Da gibt es in Wickrath eine Einrichtung, die so eine Art kleinen Sonnenkönig zur Leitung hat. Vielleicht ist Herr Bohlen da in die „Lehre“ gegangen. Denn: Dieser Sonnenkönig hat in seinem Haus im Prinzip eine Mitarbeitervetretung, aber er versteht es virtuos, seine Belegschaft so zu lenken, dass diese Vertretung sich lieber fast aufgelöst hat. Keiner traut dem Anderen. Keiner macht den Mund auf. Sonnenkönig hat um sich einen Kreis von Leuten geschaffen, die ihm alle in irgendeiner Form verpflichtet sind – inklusive Vorsitz des Kuratoriums. Wenn das nicht so verabscheuungswürdig wäre, könnte man diese Leistung fast bewundern. Würde mich nicht erstaunen, wenn AWO Mitarbeiter ähnliches erleben. Mensch Leute, bleibt am Ball, lasst die Chance, die sich durch Öffentlichkeit und Unterstützung durch die Gewerkschaft bietet, nicht von irgendwelchen internen Machenschaften vernichten. Die Wickrather haben erlebt, wie schnell das gehen kann.

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