Autor: Harald Wendler

  • Veränderte Abfuhr rund um Weihnachten und Silvester

    Am Samstag, 23. Dezember, werden aufgrund der anstehenden Feiertage einige Termine vorgezogen. Dann werden die Restmüllgefäße in den Bezirken 1 und 2, die Biotonnen im Bezirk 4 und die Papiertonnen im Bezirk 10 geleert. Die Gelben Säcke werden im Bezirk 6 eingesammelt.

    Am Montag, 25. Dezember, und Dienstag, 26. Dezember findet keine Abfuhr statt.

    Am Mittwoch, 27. Dezember, werden die Restmüllgefäße in den Bezirken 4 und 5 sowie die Biotonnen im Bezirk 5 und die Papiertonnen im Bezirk 2 geleert. Im Bezirk 3 werden die Leichtverpackungen in Gelben Säcken abgeholt.

    Am Donnerstag, 28. Dezember, werden die Restmüllgefäße in den Bezirken 3 und 6 sowie die Biotonnen im Bezirk 10 und die Papiertonnen im Bezirk 4 geleert. Gelbe Säcke werden dann im Bezirk 1 eingesammelt.

    Am Freitag, 29. Dezember, finden die Restmüllsammlung in den Bezirken 7 und 8, die Leerung der Biotonnen im Bezirk 1, sowie die Altpapierabfuhr im Bezirk 9 statt. Die Sammlung der Gelben Säcke erfolgt im Bezirk 5.

    Am Samstag, 30. Dezember, werden in den Bezirken 9 und 10 die Restmüllgefäße geleert, im Bezirk 2 die Biotonnen und im Bezirk 8 die Papiertonnen. In Bezirk 7 werden die Gelben Säcke eingesammelt.

    Am Montag, 1. Januar, findet keine Abfuhr statt.

    Am Dienstag, 2. Januar,  werden die Restmüllgefäße in den Bezirken 1 und 2, die Biotonnen im Bezirk 8 und die Papiertonnen im Bezirk 6 geleert. Die Gelben Säcke werden in Bezirk 10 eingesammelt.

    Am Mittwoch, 3. Januar, werden die Restmüllgefäße in den Bezirken 4 und 5 sowie die Biotonnen im Bezirk 7 und die Papiertonnen im Bezirk 3 geleert. Im Bezirk 2 werden die Leichtverpackungen in Gelben Säcken abgeholt.

    Am Donnerstag,  4. Januar  werden die Restmüllgefäße in den Bezirken 3 und 6 sowie die Biotonnen im Bezirk 9 und die Papiertonnen im Bezirk 1 geleert. Gelbe Säcke werden dann im Bezirk 4 eingesammelt.

    Am Freitag, 5. Januar, finden die Restmüllsammlung in den Bezirken 7 und 8, die Leerung der Biotonnen im Bezirk 1, sowie die Altpapierabfuhr im Bezirk 5 statt. Die Sammlung der Gelben Säcke erfolgt im Bezirk 9.

    Am Samstag, 6. Januar, werden die Restmüllgefäße in den Bezirken 9 und 10, die Biotonnen im Bezirk 6 und die Papiertonnen im Bezirk 7 geleert. Die Gelben Säcke werden in Bezirk 8 eingesammelt.

    Achtung: ab 2018 haben sich die Wochentage bei der Bioabfuhr in den Bezirken 2, 6, 7 und 8 geändert.

    Termine der Weihnachtsbaumabfuhr

    Die GEM sammelt an zwei Terminen ausgediente Weihnachtsbäume ein. Am Samstag, 13. Januar, werden die Weihnachtsbäume in den Bezirken1, 2, 3, 4 und 5  abgeholt. In den Bezirken 6, 7, 8, 9 und 10 werden am Samstag, 20. Januar, Weihnachtsbäume abgeholt.

    Bevor der Weihnachtsbaum an die Straße gelegt werden kann, sind der Weihnachtsschmuck und Lametta vollständig zu entfernen. Der Baum sollte zudem nicht länger als 1,50 Meter sein. Ein eventueller Wurzelballen kann am Baum bleiben. Einzelne Tannenzweige können mit Kordel gebündelt oder in Papiersäcken an die Straße gelegt werden.

    Alle Termine können Sie im Abfallkalender 2018 und in der mags-App nachlesen oder im Internet unter www.mags.de aufrufen.

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  • Stolperstein in Giesenkirchen: Konstantinstraße 263

    Stolperstein in Giesenkirchen: Konstantinstraße 263

    Am heutigen Montag, 18. Dezember, war der Künstler Gunter Demnig in Mönchengladbach, um weitere Stolpersteine zu verlegen. Ab 9 Uhr wurden sie an sechs Stellen in der Stadt verlegt.
    Einer dieser neuen Stolpersteine wurde zum Gedenken an Frau Emma Struch aus Giesenkirchen an der Konstantinstraße 263
    verlegt.
    Dies wurde möglich durch die Spende von Schülerinnen und Schüler des Franz-Meyers-Gymnasiums in Giesenkirchen.
    Sie hatten sich mit der NS-Zeit und der Judenverfolgung beschäftigt und daraufhin zur Spende entschlossen.
    In einer kurzen, würdigen Zeremonie erinnerte Bürgermeister Ulrich Elsen an die Greueltaten der NS-Zeit, mit einem Gebet wurde der Toten gedacht.

    Mit den Stolpersteinen erinnert der Künstler Gunter Demnig auch in unserer Stadt an die Opfer der NS-Zeit. Er setzt an den letzten selbstgewählten Wohnorten der Opfer kleine Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig ein.
    Bisher sind in Mönchengladbach rund 250 Stolpersteine an 75 Orten für Menschen verlegt, die von den Nazis verhaftet, deportiert und in den meisten Fällen ermordet wurden.

     

    Zur Geschichte der Emma Struch

    Das ehemalige Giesenkirchener Krankenhaus an der Konstantinstraße 263 war vier Jahre lang der Aufenthalt einer älteren
    jüdischen Frau, bevor’ sie 1942 deportiert wurde . .
    Emma Struch wurde am 22. September 1853 in Rheydt geboren. Sie war die Tochter von Seligmann Struch und Johanna
    Struch geb. Bleek.
    Die Familie Struch geht auf einen Seligmann Struch zurück, der um 1736 in Wieler/Roer geboren wurde. Dieser war eine Zeitlang in Korschenbroich ansässig, siedelte dann aber nach Giesenkirchen um, wo er 1816 verstarb. Seine drei in Korschenbroich geborenen Söhne ließen sich alle in Rheydt nieder. Vermutlich von einem dieser Söhne Seligmann Struchs
    des Älteren stammt Emma Struchs Vater Seligmann ab, über den ansonsten wenig bekannt ist.
    Die Familie mütterlicherseits, die Bleeks oder Bleecks, war bereits im 18. Jahrhundert in Beckrath ansässig.
    Emmas Mutter Johanna Bleek war die uneheliche Tochter von Sibilla Bleek, die am 29. Mai 1795 in Beckrath als Rösgen Jacob geboren wurde und seit 1808 ihren neuen Namen trug. Noch 1863 wird sie in einer Quelle als Spulerin bezeichnet.
    Die Heirat von Seligmann Struch und Johanna Bleek fand am 7. Dezember 1849 in Rheydt statt. Emma war das drittälteste von neun Kindern des Paares, die zwischen 1850 und 1865 zur Weit kamen. Einige ihrer Geschwister liegen auf dem Jüdischen Friedhof Rheydt begraben, so Bertha Struch (1857-1894), Sara Struch (1861-1923) und Rosa Salomon geb. Struch (1865-1934).
    Emma Struch, die ledig war, wohnte bis Ende Januar 1937 an der Kreuzstraße 102 in Rheydt und zog am .1. Februar dieses
    Jahres an die Hugo-Junkers-Straße 25. Am 1. September 1938, nunmehr 85 Jahre alt und vermutlich auf Hilfe angewiesen,
    bezog sie das Dachgeschoss des Krankenhauses Giesenkirchen an der Konstantinstraße 263, das damals offenbar als eine Art Altenheim fungierte. Hier wohnten auch zwei ihrer Schwestern, die Ende der 1930er Jahre innerhalb kurzer Zeit verstarben,
    beide fast neunzig Jahre alt: Rosette Struch (1850-1939) und Julchen Struch (1851-1939).

    Im Gegensatz zu ihren Schwestern war Emma Struch kein ruhiges Ende beschieden.
    Am 25. Juli 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 27. Dezember 1942 starb.
    Emma Struch, die in hohem Alter Opfer der Judenverfolgung geworden ist, wurde am 18.12.2017 vor dem ehemaligen Krankenhaus Giesenkirchen an der Konstantinstraße 263 ein Stolperstein gesetzt.

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  • Wird gesetzliches Hauptziel der Müllvermeidung nicht ernst genommen?

    Wird gesetzliches Hauptziel der Müllvermeidung nicht ernst genommen?

    In Mönchengladbach habe sich über die Jahre eine wünschenswerte Praxis der Müllvermeidung und der Wiederverwertung entwickelt.
    Diese positive Praxis solle weiter gestärkt werden. Aber das Gegenteil werde passieren, wenn es nach dem Willen von CDU und SPD gehe und demnächst für geringere Restmüllmengen größere Tonnen verpflichtend gemacht würden.
    Diese Befürchtung äußert Dr. Gert Brenner von den Bündnis/Grünen.

    „CDU und SPD wollen vorschreiben, dass jeder Bürger demnächst pro Woche bei der Restmülltonne ein Volumen von 20 Litern akzeptieren muss – wenn er eine Biotonne und/oder Eigenkompostierung nachweist, immerhin noch 15 Liter. Das bedeutet: Ein Zwei-Personen-Haushalt, der eine Biotonne hat, soll zu einer 60-Liter-Restmülltonne verpflichtet werden. Ein Zwei-Personen-Haushalt, der keine Biotonne/Eigenkompostierung nachweisen kann, bekommt sogar eine 120-Liter-Tonne geliefert. Bisher war es möglich, für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Restmüllvolumen von 12,5 l pro Woche und Person auszukommen und dafür eine 25 l-Tonne zu nutzen. Warum sollen die Bürgerinnen und Bürger nun ohne Küchenabfälle plötzlich mehr Restmüllaufkommen haben?“, fragen Siemes und Brenner.

    Für die Grünen-Abfallexperten ist das nicht nachvollziehbar. Ein Vier-Personen-Haushalt ohne Biotonne/ Eigenkompostierung werde demnächst sogar zu einer 240-Restabfalltonne verpflichtet. Damit verlasse die Stadt den Pfad der Tugend und verleite die Bürger demnächst dazu, das Restmüllaufkommen wieder deutlich zu steigern, nachdem es in der Vergangenheit immer weiter zurückgegangen sei.

    Auch das Argument der wilden Müllablagerungen in Anlagen und Grünflächen könne die Größe der Mülltonnen nicht rechtfertigen, erklären Brenner und Siemes. Für den behaupteten Zusammenhang zwischen wilden Müllkippen und dem müllvermeidenden Verhalten vieler Bürgerinnen und Bürger gebe es überhaupt keine belastbaren Beweise. Hier sei es erst einmal notwendig, alle Bürger und Haushalte zur Müllentsorgung zu verpflichten und dies auch umzusetzen. Leider entzögen sich immer wieder Bürger und Haushalte dieser Verpflichtung, da sie überhaupt keine Mülltonne nutzten und so zu Lasten der Allgemeinheit für „wilde Müllkippen“ sorgten.

    Aus grüner Sicht sind Alternativen für die Müllvermeidung nötig. Ein Aspekt, den der Vorschlag der Groko nicht ausreichend berücksichtigt. Sasserath meint, die Mehrheitsparteien im Rat sollten ihr vorgeschlagenes System dem Bürger zur Wahl stellen. „Wenn CDU und SPD so überzeugt sind von ihrer Lösung, dann sollte es ja möglich sein, dass die Bürger im Rahmen eines Ratsbürgerentscheids über ein System von 60-, 80-, und 120-Liter-Rolltonnen abstimmen dürfen“, sagt er. Die Grünen vermissen im Angebot der Groko die Option, eine 35-Liter-Rolltonne in einem Abholrhythmus von zwei Wochen anzubieten.

    „Übrigens, dass die Müllgebühren demnächst sinken, ist für uns selbstverständlich. Immerhin sollen die Abfuhrtermine beim Restmüll ja demnächst halbiert werden. Für einen deutlich geringeren Serviceumfang kann man nicht die gleichen Gebühren verlangen wie vorher“, stellen die Grünen-Politiker fest.

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  • Elternwille – Kampf um die 7. Gesamtschule in Mönchengladbach

    Elternwille – Kampf um die 7. Gesamtschule in Mönchengladbach

    Am morgigen Samstag sammeln die Eltern der sechs Gesamtschulen in Mönchengladbach von 11-16 Uhr Unterschriften für die 7. Gesamtschule in Mönchengladbach.

    Das machen sie auf der Hindenburgstraße – Höhe Apollo Optik.
    Sie bitten die Öffentlichkeit um Unterstützung.

    Die Vertreter der Eltern meinen:
    Das Anmeldeverfahren für die Gesamtschulen zeigt schon heute, dass wieder viel mehr Kinder angemeldet werden, als Plätze vorhanden sind. In diesen Fällen wird der Elternwille ignoriert und seit Jahren wird dieser Streit auf dem Rücken der Kinder ausgetragen.

    Für ein neues Rathaus ist Geld vorhanden bei der Bildung der Kinder zeigt sich die Stadt sehr zugeknöpft. Kein Wunder das die Schulabbrecherquote in Mönchengladbach so hoch ist.

    Die Eltern haben einen offenen Brief an den Rat der Stadt und den Schul- und Bildungsausschuss geschrieben:

     

    An den

    Rat der Stadt  Mönchengladbach und den Schul- und Bildungsausschuss
    Rathausplatz 1
    41061  Mönchengladbach

    Mönchengladbach, 21.11.2017

     

    Schulentwicklungsplan 7 – Sekundarstufe I

    Sehr  geehrte Damen und Herren  des Rates, sehr geehrte Damen und Herren,

    wir vertreten die Eltern der sechs Gesamtschulen in Mönchengladbach und fordern den  Rat gemäß § 24 Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen auf:

    1. Dass die Schulpflegschaftsvorsitzenden und Schulleitungen der Gesamtschulen in MG in den weiteren Beratungs- und Entwicklungsprozess kontinuierlich und unmittelbar einbezogen werden.
    1. Dass Szenarien für eine zukunftssichere Schulstruktur unter Einbeziehung aller Schulformen der Sekundarstufe I gleichermaßen in den Fokus genommen werde Hierdurch soll die Heterogenität der Gesamtschulen gesichert werden.
    1. Dass geprüft  wird,  an   welchem  Standort  eine  weitere  Gesamtschule  in Mönchengladbach errichtet werden kann. Wir lehnen eine Zügigkeitserhöhung mit Dependance-Lösungen ab, weil wir die bestehende Schulqualität nicht gefährden wollen.

    Mirja Fonderman GE Neuwerk                        Sandra Zuther  GE Volksgarten              Dunja Offermanns GE Rheydt-Mülfort

    Inken Süß  GE Stadtmitte                               Marion Hintzen GE Hardt                        Holger Dimke GE Espenstraße

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  • Rafi Weinstock zurück in Mönchengladbach

    Rafi Weinstock zurück in Mönchengladbach

    Am Freitag den 29.12.2017 um 20. Uhr im Theater im Gründungshaus TiG Eickener Strasse 88.

    Das TiG heisst Rafi Weinstock herzlich willkommen zurück in Mönchengladbach.
    Nach langer musikalischer Abstinenz kommt Rafi Weinstock endlich wieder live in Concert in seine Wahlheimat Mönchengladbach.
    Nach seiner erfolgreichen Zeit bei „GAMBLER das Geheimnis der Karten“ kam er immer wieder gerne hierher um Konzerte zu geben.
    Die letzten Jahre wurde es jedoch etwas ruhiger um den Küsntler in Deutschland, da er hauptsächlich auf israelischen Bühnen in unter anderem „The Sound of Music“, „Evita“ und vielen anderen Musicals sowie in verschiedenen Filmen zu sehen und zu hören war.
    Er wurde mit den Preisen „Best Singer 2016“ und „Best Actor 2017“ ausgezeichnet.

    In diesem Komzert erzählt Rafi von seinem Leben seit seiner Geburt im Schatten der Raffinerien der Industriestadt Haifa bis hin zu seinen Auftritten und Erfahrungen auf grossen Bühnen in Israel und Weltweit.
    Persönliche Geschichten und ein Einblick hinter die Bühne, aber vor allem Songs die er im Laufe seiner Karriere sang, manche schrieb er selbst, und alle liebt er sehr.

    Eine emotionale musikalische Reise auf die er alle mitnimmt.
    Sein vielfältiges Programm lässt an alte Mönchengladbacher Zeiten erinnern.
    Endlich kommt Rafi Weinstock zurück nach Deutschland und freut sich sehr auf dieses besondere Konzert und neue interessante und vielseitige Projekte. Weiterhin zeigt Rafi auch im Rahmen dieses Konzertes einige seiner Malereien, die im Foyer des Konzertes zu sehen sind.
    Für Informationen zu diesen Werken kann man sich gerne an das TiG oder das Management wenden.
    Rafi möchte Gabriele Niemöller und dem TiG herzlich danken, ihm die Möglichkeit zu geben, dieses schöne Theater endlich kennenzulernen und wird es sich nicht nehmen lassen sehr bald wiederzukommen und in diesem wunderschönen intimen Rahmen noch mehr Projekte auf die Bühne zu bringen.

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  • Naturrasen- und Tennenplätze bis Jahresende gesperrt

    Naturrasen- und Tennenplätze bis Jahresende gesperrt

    Nach den starken Niederschlägen der vergangenen Tage sind die städtischen Naturrasen- und Tennenplätze unbespielbar.

    Weil die Wetterprognosen keine Besserung verheißen, hat die Sportverwaltung der Stadt Mönchengladbach alle Plätze bis Ende des Jahres gesperrt.

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  • Totes Schaf in Papier-Container entsorgt

    Nach einer illegalen Entsorgung von Überresten eines Schafes haben die mags-Mülldetektive jetzt Personen ermittelt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
    Weitere Untersuchungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz laufen.

    Am Wertstoffcontainerstandort Viktoriastraße hatten zwei zunächst unbekannte Personen zwei schwere Müllsäcke in einem Papiercontainer entsorgt. Die mags-Mülldetektive waren zur Observation vor Ort und überprüften den Inhalt. Darin befanden sich die Überreste eines getöteten Schafes.
    Die Gesamtsituation sprach dafür, dass das Tier geschächtet wurde.
    Zusammen mit der Feuerwehr wurde der Kadaver sichergestellt und eingefroren, um untersuchen zu können, ob das Schaf ohne Betäubung getötet wurde. Das ist in Deutschland verboten.
    Die mags-Mülldetektive hatten bei der Entsorgung am Container einen jungen Mann und ein minderjähriges Mädchen beobachtet. Mit Hilfe des Auto-Kennzeichens konnten inzwischen die Personalien ermittelt und ein Bußgeldverfahren wegen illegaler Entsorgung von Tierkörperteilen eingeleitet werden.

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  • Förderung in Mönchengladbach

    Förderung in Mönchengladbach

    Tue Gutes und sprich darüber.

    Dieses in der Politik gern benutzte Sprichwort vermittelt dem Betrachter positive Aktivität des Politikers, oft fälschlicherweise. Wie im Fall „Förderung der Experimentierräume Mönchengladbach“.
    Das ist lupenreine Klientel-Politik.
    Dort wird Steuergeld in Entwicklung gepumpt nach dem Kriterium: wer ist uns genehm, wer hat sowieso schon genug Unterstützung durch große Firmen im Hintergrund (SMS Meer und NEW). Wer steht uns, FDP/CDU, nahe.
    Andere Start-up-Unternehmen, namenlose und politisch unabhängige werden nicht duch die Landesregierung unterstützt. Auch solche gibt es in Mönchengladbach. Auch sie leisten einen wichtigen Beitrag, heben „Transformationspotenzial“.
    Doch die drei Landtagsabgeordneten Jochen Klenner, Frank Boss und Andreas Terhaag freuen sich über die Entscheidung von Wirtschaftsminister Prof. Pinkwart. Sie stellen sich zum Gruppenfoto und denken nicht darüber nach, wer die finanzielle Förderung wirklich benötigt.
    Zumindest die Stadttochter WFMG sollte alle Start-up-Unternehmen gleichermaßen im Blick behalten. Doch auch sie scheint nicht unabhängig zu sein.
    Mönchengladbacher Verteilungspolitik nach Gutsherrenart.

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  • Landesregierung unterstützt Start-up-Kultur in Mönchengladbach

    Landesregierung unterstützt Start-up-Kultur in Mönchengladbach

    Die Landtagsabgeordneten Jochen Klenner, Frank Boss und Andreas Terhaag freuen sich über die Entscheidung von Wirtschaftsminister Prof. Pinkwart, die Start-up-Kultur in Mönchengladbach zu fördern.
    Jeweils 61.122 € werden dabei hälftig von Land und WFMG aufgebracht.
    Mit zwei Innovationsräumen im Gründerzentrum Blauschmiede auf dem Hochschulcampus und im Start-up-Center WESTEND.MG soll in Mönchengladbach das digitale Transformationspotenzial des Mittelstandes mit Hilfe von Start-ups gehoben werden.
    Bei der Bescheidübergabe im Wirtschaftsministerium erklären sie: 

    „Das Förderprogramm der Landesregierung soll den Austausch zu allen wichtigen Themen der Digitalisierung in den Regionen ermöglichen. Dass künftig auch Mönchengladbach zu den geförderten Netzwerken für die Digitale Wirtschaft in NRW zählt, ist ein wichtiges Zeichen. Die Netzwerke sind Anlaufstelle für konkrete Beratungs- und Finanzierungsfragen und zum offenen Gedankenaustausch. Hieraus können sich langfristige Perspektiven für die heimische Wirtschaft ergeben. Denn Gründer schaffen Zukunft. Wer die Chance erhält Ideen und Visionen umzusetzen und ein Unternehmen gründet, verwirklicht nicht nur seine eigenen Ziele, sondern schafft auch Arbeitsplätze für andere. Start-ups bringen mit Innovationen Dynamik in die Wirtschaft.“

    Auch die Mitglieder der DigitalCommunity MG werden eng in die Entwicklung der Experimentierräume einbezogen und sichern so den Ausbau und die Festigung des Innovationsnetzwerkes.

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  • Gülistan Yüksel: Jetzt für „Goldene Göre“ bewerben

    Gülistan Yüksel: Jetzt für „Goldene Göre“ bewerben

    Ab sofort sind Bewerbungen um die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes möglich.
    Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Der Preis ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert.
    Die Vorhaben sollen bereits begonnen haben oder im letzten halben Jahr abgeschlossen worden sein. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2018.

    Mit der Goldenen Göre wirbt das Deutsche Kinderhilfswerk im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen.
    So wurde in diesem Jahr ein Projekt ausgezeichnet, in dem Jugendliche eigenständig ein Musical inszeniert haben und die Einnahmen für einen guten Zweck spendeten.
    In einem anderen Projekt trafen sich geflüchtet Jugendliche mit Seniorinnen und Senioren, die im 2. Weltkrieg ebenfalls flüchten mussten, zu einem Erzählcafé. Diese Aufeinandertreffen wurde in einem Film dokumentiert.

    Ziel ist es, junge Menschen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. „Indem Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses gestellt werden, fühlen sie sich ernst genommen, lernen Demokratie, setzen sich für andere ein und werden auch als Erwachsene gemeinschaftsfähig und engagiert sein“, lobt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die Intention der Auszeichnung.

    Die Bewerbung erfolgt online unter www.dkhw.de/goldenegoere. Dort sind weitere Informationen sowie Hinweise zum richtigen Ausfüllen der Bewerbung aufgeführt.

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  • Politiksitzung der Kuriositäten – Thema: neues Abfallsystem

    Politiksitzung der Kuriositäten – Thema: neues Abfallsystem

    In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses wurde heftig diskutiert zum Themenbereich neue Abfallsysteme in Mönchengladbach.

    Wie zu erwarten war, konnte sich die Opposition nicht gegen die Mehrheitsmeinungen der GroKo aus SPD/CDU behaupten.

    Argumente von FDP, Grünen und Linken wurden vom Tisch gewischt. Bürgerwillen wurde nicht abgefragt oder berücksichtigt.

    “Marktforschung habe ich nicht betrieben”, sagt CDU-Chef Schlegelmilch. Er weiß jedoch bereits, wie die Müllentwicklung in unserer Stadt sein wird.

    “Wir führen eine Phantomdiskussion. Es würde in der Stadt kaum jemanden geben der dieses Gefäß (35 Liter-Tonne) braucht. Wer hätte 35 Liter alle 2 Wochen? Jemand der alleine ist. …Ein 35 Liter System in Mönchengladbach interessiert keine…”
    Das erklärt Felix Heinrichs, Fraktionschef der SPD. Er unterschlägt die über 60.000 Nutzer einer solchen 35 Liter Tonne. Viele dieser 2 Personen-Haushalte kämen sicher auch weiterhin bei 2-wöchentlicher Leerung damit aus.

    “…mal abgesehen davon, dass ich grundsätzlich mit Bürgerentscheiden ein Problem habe…”, meint CDU-Ratsherr Dieter Breymann. Er lehnt einen Ratsbürgerentscheid zum Thema Müllgefäße konsequent ab.

    “Wir haben keine Einnahmen aus dem Bereich Grünabfälle” , erklärt Geschäftsführerin Gabriele Teufel von der GEM.

    Merkwürdig daran ist, andere Städte verkaufen kompostierte Grünabfälle und erzielen damit Einnahmen.

    Stillos wirkte die Vorgehensweise von Frau Teufel noch in der öffentlichen Sitzung: sie forderte den anwesenden Redakteur der RP offen auf “mal mit zu kommen”. Andere anwesende Pressevertreter waren nicht gefragt, auch nicht der anwesende Pressesprecher der Stadt. Üblicherweise wird Öffentlichkeitsarbeit durch die Pressesprecher der Institutionen geleistet.

    Nach heutiger Diskussionslage wird eine Entsorgung mit den bisherigen Kleingefäßen sehr unwahrscheinlich. In der nächsten Woche wird der Rat wohl entscheiden.

     

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  • Freie Demokraten fordern eine 35 Liter Rolltonne

    Freie Demokraten fordern eine 35 Liter Rolltonne

    Am 13.12.2017 steht die Abfallsatzung ab 01.01.2019 auf der Tagesordnung des Hauptausschusses.
    Die Freien Demokraten werden dort nach eigenen Angaben eine andere Variante der Volumina der Tonne vorschlagen und wollen diese in die neue Satzung schreiben.
    Dazu erklärt Ratsherr Reiner Gutowski:
    „In der von uns vorgeschlagenen Variante wird es eine vierte Tonne geben. Diese hat ein Volumen von 35 Litern und ist eine 60 Liter Tonne mit Einsatz.“
    Auch hier ergibt sich ein Einsparpotential für den Bürger, welches sich nur geringfügig von dem, der von der GroKo bevorzugten Variante unterscheidet.
    Zudem werden hier auch die Vorgaben der BG, die den Mitarbeitern der mags zu Gute kommen berücksichtigt und umgesetzt.
    „Mit diesem Vorschlag ist dem Bürgerwillen nach einer Tonne mit weniger Volumen und dem Wohl der Mitarbeiter der mags genüge getan,“ sagt Gutowski.

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  • 630 Schöffenbewerberinnen und -bewerber gesuchtBewerbungen sind ab sofort möglich

    630 Schöffenbewerberinnen und -bewerber gesucht
    Bewerbungen sind ab sofort möglich

    • Haben Sie Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und Sinn für Gerechtigkeit?
    • Können Sie unvoreingenommen auf neue Situationen und Menschen eingehen?
    • Trauen Sie sich zu, Ihre Meinung standfest zu vertreten und mit hohem Verantwortungsbewusstsein Entscheidungen zu treffen?

    Dann sind Sie vielleicht der oder die Richtige für das Schöffenamt.
    Die Amtszeit der Schöffen für die Strafkammern beim Landgericht Mönchengladbach und für das Schöffengericht der beiden Mönchengladbacher Amtsgerichte endet am 31. Dezember 2018.
    Der Fachbereich Recht sowie der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadtverwaltung suchen deshalb für die dann folgende fünfjährige Wahlperiode rund 500 Personen in allgemeinen Strafsachen, sowie 130 Personen im Bereich Jugendstrafsachen, die Interesse an einem Schöffenamt haben und sich zur Wahl stellen möchten.
    Was sind Schöffen?
    Schöffen sind ehrenamtliche Richter, die ohne eine juristische Ausbildung während der Hauptverhandlung ein Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie ein Berufsrichter bekleiden.
    Gemeinsam mit den Berufsrichtern entscheiden sie über Schuld und Strafe des Angeklagten.
    Ehrenamtliche Richter sind ein wichtiges Element des demokratischen Rechtsstaates, die das Vertrauen der Bürger in die Strafjustiz stärken und für lebensnahe Entscheidungen sorgen sollen.
    In der Regel nimmt jeder Schöffe an etwa zwölf Hauptverhandlungen im Jahr teil. Hierbei kann sich eine Hauptverhandlung auf mehrere Sitzungstage verteilen.

    Da das Schöffenamt ein Ehrenamt ist, das man grundsätzlich nicht ablehnen kann, muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer für dessen Schöffentätigkeit freistellen. Daraus dürfen sich für den Arbeitnehmer keine Nachteile ergeben.

    Die Schöffen erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung, sondern lediglich eine Entschädigung für Verdienstausfall.

    Weitere Informationen erhalten Sie bzw. auch der Arbeitgeber unter www.schoeffenwahl.de.
    Wer kann Schöffe werden?
    In Mönchengladbach wohnende Deutsche StaatsbürgerInnen zwischen 25 und 69 Jahren können sich zur Aufnahme in die Vorschlagsliste bewerben. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.
    Wer kann nicht Schöffe werden?
    Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde, oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen.
    Auch Menschen, die bereits hauptamtlich in der oder für die Justiz tätig sind (zum Beispiel Richter, Polizeibeamte, Bewährungshelfer), sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.
    Wie kann man sich bewerben?
    Nach dem Gerichtsverfassungsgesetz NRW muss die Stadt Mönchengladbach eine Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffen erstellen. Bewerbungen zur Aufnahme in die Vorschlagslisten nimmt der Fachbereich Recht beziehungsweise der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach von Dezember 2017 bis 18. März 2018 entgegen. Sowohl im Erwachsenenstrafrecht als auch für den Jugendbereich gibt es einen “Bewerberfragebogen”, der auf der Website der Stadt Mönchengladbach heruntergeladen, oder beim Fachbereich Recht bzw. beim Fachbereich Kinder, Jugend und Familie angefordert werden kann. Weitere Informationen und Bewerbungsformulare finden sich auf www.moenchengladbach.de, Suchbegriff: Schöffe

    Ansprechpartner im Fachbereich Recht sind :

    Frau Merckens, Tel.: (02161) 25-8103, E-Mail: angela.merckens@moenchengladbach.de

    Frau Schneider, Tel.: (02161) 25-8104, E-Mail: margret.schneider@moenchengladbach.de

    Herr Paff, Tel.: (02161) 25-8102, E-Mail: volker.paff@moenchengladbach.de

    Ansprechpartner im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sind:

    Herr Hirsch, Tel.: (02161) 25-3427, E-Mail stephan.hirsch@moenchengladbach.de

    und Frau Müllenmeister, Tel.: (02161) 25-3404, E-Mail: katharina.muellenmeister@moenchengladbach.de

     

    Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

    Der Stadtrat (der Jugendhilfeausschuss für die Jugendschöffen) muss nach Ende der Bewerbungsphase entscheiden, welche Bewerberinnen und Bewerber in die Vorschlagsliste aufgenommen werden. Dabei sollen diese Gremien darauf achten, dass alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigt werden. Im Anschluss wählt der Schöffenwahlausschuss des Amtsgerichtes aus der Vorschlagsliste die erforderliche Zahl der Schöffen.

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  • Bewertung der neuen Entgeltordnung am Flughafen Düsseldorf

    Bewertung der neuen Entgeltordnung am Flughafen Düsseldorf

    Bündnis/Grüne: Entgegen allen Äußerungen im Wahlkampf, hat die neue Landesregierung und hier vor allem das von der CDU geführte Verkehrsministerium bisher nichts unternommen, um den Fluglärm auch im Bereich der Stadt Mönchengladbach, ausgehend vom Flughafen Düsseldorf, zu reduzieren. Das Gegenteil ist der Fall. Nach der neue Gebührenordnung des Flughafens Düssseldorf, werden lärmintensive Flugzeuge, die in Düsseldorf starten oder landen sowie Nachanflüge auf den Düsseldorfer Flughafen, nicht mit höheren Gebühren belastet. Dies hatten aber die Politiker der CDU auch hier vor Ort im Wahlkampf versprochen. Geschehen ist nichts. Wer möchte, kann sich mit der Gebührenordnung mal näher beschäftigen.  Wir werden uns in den nächsten Wochen mit unseren Freunden aus Kaarst treffen und das weitere gemeinsame Vorgehen in Sachen Fluglärm absprechen.

    Große Ziele verkündete die neue schwarz-gelbe Regierung am 26. Juni in ihrem Koalitionsvertrag zum Thema Luftverkehr: Damit die Wirtschaft vorankommt, solle der Luftverkehrsstandort NRW gestärkt werden. Doch um die Bürger im Umfeld der zwei Großflughäfen Düsseldorf und Köln von Krach zu entlasten, sollten die Airports ihre Entgeltordnungen für Fluggesellschaften so ändern, dass diese noch mehr von Spätlandungen und vom Betrieb besonders lauter Jets abgeschreckt werden.

    Fünf Monate später sieht die Bilanz mager aus: Air Berlin ist in Konkurs gegangen. Das ist nicht gut für den Standort. Und auch beim Kampf gegen den Lärm gibt es nur wenig Fortschritt – zumindest am Flughafen Düsseldorf als wichtigstem Airport des Landes. Dies zeigt die ab 1. Januar geltende neue Entgeltordnung, die der Öffentlichkeit bisher nicht bekannt ist.

    So hat der Flughafen den Lärmaufschlag in keiner der acht “Lärmklassen” erhöht. Dies gilt für alle vier erfassten Zeitfenster. Nicht einmal späte Landungen ab 23 Uhr oder nach Mitternacht werden teurer.

    Nur geringe Abschläge bei späten Landungen

    Noch deutlicher zeigt sich der geringe Einfluss des Landes bei der Grundstruktur der Gebührenberechnung: Im Koalitionsvertrag wurde gefordert, dass der “rechtliche Rahmen für die Spreizung lärmabhängiger Start- und Landeentgelte ausgeschöpft wird”. Was dies bedeuten könnte, zeigt Frankfurt/Main als größter Flughafen Deutschlands: Dort werden Flugzeuge je nach ihrer Lärmbelastung in 15 Kategorien eingestuft – in Düsseldorf gibt es dagegen weiterhin nur acht Kategorien. “Durch diese geringe Differenzierung ist das gezielte Abschrecken lauterer Maschinen schwieriger”, sagt Christoph Lange, Vorsitzender der Initiative Bürger gegen Fluglärm. Der Flughafen meint dagegen, er habe schon jetzt eine Entgeltordnung “mit den strengsten Lärmschutzregeln überhaupt”. Dieses Argument habe man in den Gesprächen mit dem Land vorgetragen.

     

    Richtig ist, dass sehr späte Landungen am Rhein gewisse Aufschläge kosten. Im Vergleich zu Frankfurt sind sie aber oft bescheiden. So muss eine Airline in Düsseldorf 771,40 Euro Zuschlag zahlen, wenn ein relativ lauter Airbus A333 (Stufe sechs von maximal acht Lärmklassen) nach 23 Uhr landet. Die hessischen Kollegen fordern dagegen einen fast doppelt so hohen Aufschlag. Etwas relativiert sich dieser Vergleich, weil Frankfurt grundsätzlich höhere Gebühren erhebt, nicht nur höhere Lärmzuschläge.

    Über eine kleine Verbesserung kann die NRW-Landesregierung sich aber freuen: So wie von den Fluglärmkritikern lange gefordert, werden am Rhein Jets von Airbus ab 1. Januar besonders günstig eingestuft, wenn sie nachträglich mit einem lärmmindernden Wirbelgenerator ausgerüstet werden. Aber auch hier geht Frankfurt konsequenter vor: Dort erhalten Jets des Typs A319/A320 mit den Wirbelgeneratoren tagsüber einen Nachlass von 76,89 Euro und zwischen 22 Uhr und 23 Uhr sogar 115 Euro Rabatt – in Düsseldorf liegt der Unterschied nur bei drei Euro tagsüber und zwölf Euro zwischen 22 und 23 Uhr. “Das ist lächerlich wenig”, sagt Helmar Pless, Vizepräsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, “so wird diese sinnvolle Nachrüstung ja nicht ernsthaft vorangetrieben.”

    Land hat Druckmittel in der Hand

    Wie geht es weiter? Mehrdad Mostofizadeh, Fraktionsvize der Grünen im Landtag, meint, der Fluglärm könne nur gesenkt werden, wenn das Land härtere Auflagen macht – die auf Freiwilligkeit beruhenden Gespräche zur Gebührenordnung würden nichts bringen.

    NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) ist optimistischer: Der Flughafen habe ihm zugesagt, “über eine weitere Spreizung der Entgelte in 2018” sprechen zu wollen. Das erklärt Wüst auf Anfrage. Anfang des Jahres solle es den ersten Termin geben. Hat er ein Druckmittel? Ja, ein großes: Der Flughafen will 2018 viel höhere Kapazitäten vom Land genehmigt bekommen. Als Gegenleistung könnte Wüst auf deutlich höheren Lärmaufschlägen oder Landeverboten spätabends bestehen.

    Zur neuen Entgeltordnung am Flughafen Düsseldorf erklärt Mehrdad Mostofizadeh, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion der Grünen:

    “Die neue Entgeltordnung am Flughafen Düsseldorf bringt fast nichts für den Lärmschutz. Weder an der Höhe der Lärmzuschläge noch an der Spreizung der Entgelte zwischen Tag und Nacht hat sich bei der neuen Entgeltordnung etwas geändert.

    Noch nicht einmal die neue Einteilung einzelner Flugzeugtypen in die Lärmklassen bringt bedeutende Fortschritte beim Lärmschutz. Zwar werden die Flugzeugtypen A345, A346, A388, B744 und MD82 in eine höhere Lärmklasse heraufgestuft, was die Lärmzuschläge für die Fluggesellschaften erhöht. Faktisch handelt es sich hierbei aber um eine Alibimaßnahme, da diese Flugzeugtypen nur selten am Düsseldorfer Flughafen starten und landen. Umgekehrt wurde die sehr häufig am Düsseldorfer Flughafen verkehrende Boeing 737-800 (B738) in eine geringere Lärmklasse eingestuft. Die damit verbundene Absenkung der Lärmzuschläge ist kontraproduktiv für den Lärmschutz.

    Prinzipiell positiv ist die erstmalig eingeführte Differenzierung der Lärmzuschläge im Hinblick auf den Einbau von Wirbelgeneratoren bei Airbus-Flugzeugen der A320-Familie, die lästige Heultöne beim Landeanflug unterbinden. Die Anreize zur Nachrüstung der Flugzeuge fallen mit Entgeltunterschieden am Tage von 3 Euro pro Landung am Tage und 12 Euro zwischen 22 und 23Uhr nur sehr schwach aus. Der Unterschied des Lärmzuschlages bei A319- und A320-Flugzeugen ohne Wirbelgeneratoren gegenüber Flugzeugen mit Wirbelgeneratoren beträgt nur 7 Prozent. Am Frankfurter Flughafen werden dagegen Entgeltunterschiede bei den Flugzeugen mit und ohne Wirbelgeneratoren von 62 Prozent gemacht.

    Diese neue Entgeltordnung ist allerdings auch für Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) eine Blamage. Im Koalitionsvertrag von CDU und FDP wird eine Spreizung lärmabhängiger Start- und Landeentgelte zum zentralen Instrument der Fluglärmbekämpfung der Landesregierung erklärt. In seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion der Grünen hat der Minister Wüst betont, dass sein Ministerium seinen Einfluss für eine adäquate Lärmspreizung bei allen sich bietenden Gelegenheiten geltend macht.

    Die wenig ambitionierte Neugestaltung der lärmabhängigen Start- und Entgelte wirft kein gutes Licht auf die Bemühungen der Landesregierung beim Fluglärmschutz. Die vollmundigen Ankündigungen im Koalitionsvertrag laufen nahezu ins Leere und die lärmgeplagten Menschen werden mit unnötigem Lärm nicht nur tagsüber sondern bis in die späten Abendstunden gestört.”

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  • Scheidt & Bachmann erwirbt Mehrheitsanteile an evopark

    Scheidt & Bachmann erwirbt Mehrheitsanteile an evopark

    Das Startup evopark wird zum 1. Januar 2018 Teil der Scheidt & Bachmann Gruppe.
    Porsche bleibt enger strategischer Partner.

    „Für Scheidt & Bachmann ist die Beteiligung an evopark ein logischer und konsequenter nächster Schritt auf dem Weg zum führenden Anbieter intelligenter und digitaler Parkraumbewirtschaftungslösungen und ein weiterer Schritt für das Familienunternehmen in die digitale Welt“, so Dr. Norbert Miller, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Scheidt & Bachmann. Der Mönchengladbacher Systemhersteller stärkt mit evopark seine Kompetenz im Bereich digitaler Mobilitätslösungen. evopark wird mit der Investition seine Position als deutscher Marktführer für digitales Parken abseits der Straße weiter ausbauen.

    Scheidt & Bachmann (S&B) gilt als Spezialist für Parkhaus- und Freizeitanlagen, Tankstellenmanagement, Fahrgeldmanagement und Signaltechnik weltweit mit über 145 Jahren Erfahrung im Mobilitätssektor. Bereits seit der Gründung von evopark 2014 sind die Unternehmen enge Partner. „Wir waren von Anfang an begeistert von der Agilität und Innovationskraft von evopark. In nur drei Jahren hat es das junge Unternehmen geschafft, sich als Experte für digitale Parkservices zu etablieren. Wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft nun auf eine neue Ebene zu heben“, betont Martin Kammler, Geschäftsführer bei Scheidt & Bachmann für den Bereich Parkhaus- und Freizeitanlagen.

    Das Mönchengladbacher Traditionsunternehmen hält ab Januar 75 Prozent der Anteile an evopark. Die vier evopark Gründer bleiben dem Unternehmen als Geschäftsführer und Gesellschafter mit einer 25-prozentigen Beteiligung erhalten. „Das Kerngeschäft von evopark werden B2B-Dienstleistungen und Produkte zur Digitalisierung des Off-Street Parkens in Deutschland und Europa sein“, so Martin Kammler. An der Positionierung als „offene, herstellerunabhängige Plattform“ ändere das Investments nichts. „Wir fokussieren uns in Zukunft auf Lösungen für Parkraumbetreiber, Mobilitätsdienstleister und Automobilhersteller. Besonderen Wert legen wir außerdem darauf, unsere Kooperationen mit anderen Systemherstellern weiter auszubauen“, so Sven Lackinger, Gründer von evopark und verantwortlich für die Unternehmensentwicklung. Damit positioniert sich evopark künftig als B2B-Technologiedienstleister für digitale Parklösungen. Anstatt der Endkundenmarke „evopark“ stehen den Nutzern in Zukunft die Parkprodukte mehrerer Mobilitätsanbieter zur Verfügung, die sich der evopark Infrastruktur bedienen.

    Investor Porsche Digital sowie die Business Angels geben im Rahmen der Transaktion ihre Anteile ab. „Wir haben bereits früh das Potenzial von evopark gesehen und die positive Entwicklung des Startups begleitet. Jetzt ist es Zeit für die nächste Phase des jungen Unternehmens. Um weiter erfolgreich skalieren und den Parkservice auch international ausrollen zu können, hat evopark mit Scheidt & Bachmann genau den richtigen strategischen Partner gefunden“, sagt Thilo Koslowski, Geschäftsführer der Porsche Digital GmbH. Porsche wird auch in Zukunft eng mit evopark zusammenarbeiten, um seinen Kunden einen noch größeren Nutzen beim Parken bieten zu können. So bringt der Sportwagenhersteller mit dem neuen Cayenne den Parkdienst erstmals ins Fahrzeug integriert auf den Markt.

    Auch weitere Automobilhersteller arbeiten derzeit gemeinsam mit evopark an der Integration des Parksystems in die Navigationssysteme neuer Fahrzeugmodelle. Für Parkraumbetreiber ermöglicht die evopark Plattform bereits seit einigen Monaten eine deutlich vereinfachte Verwaltung von Dauermietern. Nur zwei Entwicklungen unter vielen, von denen Nutzer und Partner der evopark Services profitieren sollen. Gemeinsam mit S&B und weiteren Mobilitätsdienstleistern entwickelt das Unternehmen etwa zusätzliche Services, die das Produkt mittelfristig ergänzen sollen. Der Fokus der Unternehmen bleibt dabei weiterhin der Ausbau des digitalen Parkhausnetzwerks – und damit der Aufbau einer grenzüberschreitenden Mobilitätslösung: „Wir wollen weiter wachsen. Unsere Vision ist ein europaweites Angebot digitaler Stellplätze“, ergänzt Sven Lackinger von evopark.

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  • „Schenken Sie noch“?

    „Schenken Sie noch“?

    Trotz der widrigsten Witterungs-Umstände machte sich eine kleine Gruppe Interessierter auf den verschneiten Weg ins Mönchengladbacher St. Kamillus Kolumbarium.

    Der Mönchengladbacher Autor Peter Josef Dickers hatte zu seiner Lesung aus den Büchern „Du lieber Himmel – nicht ganz alltägliche Geschichten“ und „Esel haben keine Lobby“ eingeladen.

    Die, die den Weg durch das schlimme Wetter gewagt hatten, wurden mit heiteren, tiefgründig-humorigen und nachdenklich stimmenden Texten belohnt.
    Dass es auch Geschichten gab, die keinen Applaus ernteten, zeigte sehr deutlich, dass die Zuhörer der tiefe Sinn angerührt hatte.
    Eine intime Lesung im würdigen Ambiente des Kolumbarium.

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  • Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an Werner Schell

    Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an Werner Schell

    Ministerpräsident Armin Laschet hat am Tag des Ehrenamtes 18 Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde im Zeughaus Neuss vergab der Ministerpräsident diese herausragende Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen und würdigte den Einsatz und die Leistungen aller Ordensträgerinnen und Ordensträger.

    Der Verdienstorden des Landes ist im März 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet worden. Er wird an Bürgerinnen und Bürger als Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste für die Allgemeinheit verliehen. Die Zahl der Landesorden ist auf 2.500 begrenzt. In den Jahren seines Bestehens sind 1.540 Frauen und Männer mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden.

    Bei den am 05.12.2017 durch den Ministerpräsidenten Armin Laschet in Neuss ausgezeichneten Personen war auch Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk, der sich seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise ehrenamtlich für die Interessen der Patienten und hilfe- und pflegebedürftigen Menschen einsetzt. Forderungen nach Auflösung des Pflegenotstandes, u.a. durch die Gestaltung von bundesweit geltenden Personalbemessungssystemen für die Pflege, sind dabei herausragend bedeutsam. Auch die aktive Mitwirkung in der Stadtteilarbeit in Neuss-Erfttal ist für Werner Schell seit über 20 Jahren ein wichtiges Betätigungsfeld. Bei diesem Engagement sind mit Blick auf die demografische Entwicklung die Handlungserfordernisse zur Gestaltung von generationenübergreifenden Quartiershilfen antreibende Kraft. Insoweit sind wiederholt entsprechende Vorschläge, u.a. an Bundesgesetzgeber, gemacht worden und harren, auch nach drei Pflegestärkungsgesetzen, dringend der Umsetzung.

    In der Laudatio führte Ministerpräsidenten Armin Laschet aus:

    “Werner Schell ist eine streitbare und unüberhörbare Stimme für Mitmenschlichkeit und Würde in der Pflege. Denn er kämpft für pflegebedürftige Menschen, dafür, dass es ihnen – und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege – besser geht.
    Darum hat Werner Schell u. a. eine Internetplattform ins Leben gerufen, auf der er aktuelle Entwicklungen im Bereich der Pflege vorstellt, etwa neue Gesetze und Gerichtsurteile. Vor rund zehn Jahren gründete Werner Schell dann das „Pro – Pflege – SeIbsthilfenetzwerk“ in Neuss. Das ist ein Zusammenschluss von Personen, Vereinen und Institutionen, die sich bessere Pflege und eine nachhaltige Finanzierung der Pflege auf die Fahnen geschrieben haben. Als Vorsitzender ist Werner Schell Herz und Motor dieser Organisation, die durch intensive Öffentlichkeitsarbeit in Politik und Medien auf die Situation pflegebedürftiger und demenzkranker Menschen aufmerksam macht.
    Dabei lassen Sie, lieber Herr Schell, es an Deutlichkeit nicht fehlen, wenn Sie, wie z. B. vergangenen Dienstag in Neuss feststellen: „Die Altenpflege geht schlicht auf dem Zahnfleisch!“ (NGZ 29.11.2017). Aber gewiss braucht es bei einem so wichtigen Thema starke Stimmen wie die Ihre.
    Dabei sind Sie zwar streitbar, aber auch stets um konkrete Lösungsvorschläge bemüht: Mehr Zeit zur Pflege, weniger Aufwand für Verwaltung – das sind Forderungen, die viele von uns unterschreiben können. Ja, und auch eine höhere Wertschätzung für die Pflegeberufe und die Ausbildung in der Pflege gehören dazu.
    Als Mitglied der Gesundheitskonferenz des Rhein-Kreises Neuss organisiert Werner Schell – und das mit großer Resonanz – Informationsveranstaltungen mit hochkarätigen Gastrednerinnen und -rednern aus dem Gesundheitsbereich, der Wissenschaft und der Politik.
    Lieber Werner Schell, dieses umfassende Engagement für Pflege und Gesundheit ist gerade in einer Gesellschaft, in der wir künftig einen stark wachsenden Anteil älterer Menschen haben werden, ich betone erfreulicherweise haben werden, von besonderem Wert!
    Aber Werner Schell tut noch mehr: Er kümmert sich in seinem Stadtteil auch um Projekte zur Stadtteilerneuerung, entwickelt Angebote zur Jugendarbeit und Maßnahmen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mit und hilft erfolgreich, das Zusammenleben zu stabilisieren und zu verbessern.
    Lieber Werner Schell, Sie sind ein Helfer für viele Menschen, die Hilfe wirklich nötig haben. Ein „Kümmerer“ im besten Sinne des Wortes. Und, wie ich erfahren habe, außerdem ein Mensch, auf den man sich in allen Situationen verlassen kann.
    Viele gute Gründe also, um Sie heute sehr gerne mit dem Verdienstorden unseres Landes auszuzeichnen.”

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  • Solidaritätsschreiben der SPD-Führung in Mönchengladbach

    Solidaritätsschreiben der SPD-Führung in Mönchengladbach

    Es ist in aller Regel immer die gleiche Vorgehensweise der Industieunternehmen: kurz vor den Feiertagen verkünden sie die Ergebnisse ihrer Restrukturierungs-Projekte in menschenverachtender Form.
    Sie versprechen in diesen Ankündigungen ebenfalls regelmäßig ihre überaus große Hilfsbereitschaft für die betroffenen Mitarbeiter.
    Mönchengladbachs Politiker der SPD haben umgehend reagiert und nachfolgenden offenen Brief an die Belegschaft veröffentlicht:

    Sehr geehrter Herr Hoinkis,

    liebe Kolleginnen und Kollegen bei General Electric in Mönchengladbach,

    mit großer Bestürzung und völligem Unverständnis haben wir die Meldung der Geschäftsführung erhalten, dass das Werk in Mönchengladbach in absehbarer Zeit geschlossen werden soll. Wenn man sich die Produktionszahlen und die Marktchancen der kommenden Jahre anschaut, ist der geplante Schritt nicht nachzuvollziehen.

    Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen stellen ein wichtiges Rückgrat des Industriestandorts Mönchengladbach dar. Das Know-how vor Ort wird in Zukunft immer wichtiger, wenn wir die Herausforderungen der Energiewende gestalten und für die heimische Wirtschaft nutzen wollen.

    Wir möchten Ihnen unsere Solidarität in dieser schwierigen Zeit aussprechen und würden uns über ein zeitnahes Gespräch – gerne auch gemeinsam mit lokalen Vertretern der IG Metall – sehr freuen. Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, welche alternativen Chancen es für die Belegschaft und das Werk in Mönchengladbach gibt. Wir stehen an Ihrer Seite!

    Mit freundlichen Grüßen

    Gülistan Yüksel, MdB
    Unterbezirksvorsitzende SPD Mönchengladbach

    Hans-Willi Körfges, MdL

    Felix Heinrichs
    SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Mönchengladbach

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