Autor: Harald Wendler

  • Facelifting am Hauptbahnhof Rheydt

    Facelifting am Hauptbahnhof Rheydt

    Der Hauptbahnhof Rheydt braucht mehr als ein „Facelifting“. Ein jahrelanger Investitionsstau seitens der Deutschen Bahn hat seine Spuren an dem überwiegend leerstehenden Gebäude hinterlassen. Bis ein überzeugendes städtebauliches Konzept gefunden ist, legt die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) dem Areal, das sie im Auftrag der Stadt gekauft hat, jetzt ein temporäres Makeup auf. Großflächige Fotos mit Sehenswürdigkeiten aus Rheydt schmücken die Fassade. Die Botschaft: Rheydt ist einen Besuch wert!

    Die EWMG und die Stadtplaner meinen es ernst damit, den Stadtteil Rheydt zu stärken.
    „Mit dem Ankauf des Empfangsgebäudes haben wir erste Weichen gestellt“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. „Der erste Eindruck zählt. Deshalb kommt dem Bahnhof als Empfangstor eine besondere Bedeutung zu.“

    Bis das Areal neugestaltet ist, heißen ab sofort großflächige Fotos die Zugreisenden und Besucher des Bahnhofs willkommen.
    Zu sehen sind unter anderem das historische Rathaus, die stattliche evangelische Hauptkirche, das triumphbogen-ähnliche Stadtkassenportal, der quirlige Wochenmarkt, die beeindruckende Fassade des Theaters, jubelnde Fans von Borussia Mönchengladbach, die vom Bahnhof Rheydt aus zu den Spielen im Nordpark pendeln und die Ju 52 als Reminiszenz an ihren Entwickler Hugo Junkers, einen berühmten Sohn der Stadt.

    Die Fotomotive sind bewusst gewählt, um zu zeigen, dass sich der neugestaltete Bahnhof in die Rheydter Attraktionen einreihen werde, so Schückhaus. „Er soll als ein zentraler Baustein die Innenstadt aufwerten.“
    Die Suche nach einem städtebaulichen Konzept für den Hauptbahnhof, der als Verkehrsstation erhalten bleibt, soll Anfang 2018 starten.

    Vieles sei vorstellbar, sagt Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt der Stadt Mönchengladbach. „Wir wollen nicht nur das Bahnhofsgebäude selbst, sondern auch das direkte Umfeld in die Neugestaltung mit einbeziehen.“
    Das Ziel: eine zukunftsfähige Lösung.

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  • VdK: Neuer Ortsverband Giesenkirchen/Odenkirchen einstimmig beschlossen

    VdK: Neuer Ortsverband Giesenkirchen/Odenkirchen einstimmig beschlossen

    Lange war der VdK-Ortsverband Giesenkirchen ohne eigenen Vorstand, wurde nur halbherzig durch den Kreisverband betreut, Versammlungen fanden nicht mehr statt.
    Das hat sich nun schlagartig verbessert.

    Während der letzten Jahreshauptversammlung im OV Giesenkirchen am 23.11 .2017, bei der leider erneut kein Vorstand gewählt werden konnte, hat der neubesetzte Kreisverband den anwesenden Mitgliedern die Fusion mit dem OV Odenkirchen angeboten.
    Die Mitglieder waren sehr davon angetan, wieder Ansprechpartner im VdK zu haben.
    Der Zusammenschluss war einstimmig und wurde auch von den anwesenden Mitgliedern in Odenkirchen während einer Jahreshauptversammlung einstimmig angenommen.
    „Im Januar 2018 haben wir ca. 850 Mitglieder und sind damit der zweitgrößte Ortsverband im Kreisverband Mönchengladbach.
    Wir sind jetzt ein starker, gemeinsamer Ortsverband. Natürlich werden auch die Interessen des jeweiligen OV berücksichtigt. Im März 2018 sind in Odenkirchen Wahlen, da die ersten vier erfolgreichen Jahre dann vorbei sind. Hierbei ist dann auch Giesenkirchen wahlberechtigt. Rechtzeitig vor dieser Jahreshauptversammlung werden alle Mitglieder schriftlich eingeladen. Drücken wir uns die Daumen, dass künftig beide OV’s unter dem Dach des OV Odenkirchen eine gute Beratung, interessante Themenangebote und gemütliches Beisammensein
    erfahren dürfen. Wir werden alles Mögliche dafür tun, unserem Auftrag gerecht zu werden und Sie zufrieden zu stellen,“ freut sich nicht nur der Odenkirchener Peter Langenberg, Vorsitzender des OV-Odenkirchen.

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  • 50 Jahre Journalismus

    50 Jahre Journalismus

    Für 50 Jahre Mitgliedschaft im deutschen Journalisten-Verband (DJV) hat der Niederrheinische Presseverein e.V. den langjährigen Sportredakteur der Rheinischen Post, Otto E. Schütz, und Manfred Meis, zuletzt Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei der IHK Mittlerer Niederrhein, ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feier im Borussia-Park am 27. November würdigte Michael Obst, 1. Vorsitzender des Pressevereins, die Treue der beiden Journalisten zu ihrem Verband, die über das gesamte Arbeitsleben bis weit in den Ruhestand reicht.

    „In 50 Jahren hat sich das technische Umfeld der Journalisten radikal gewandelt“, erinnert Obst. „Vom Bleisatz über den Fotosatz bis hin zum digitalen Publizieren haben die Kollegen alles mitgemacht.“

    Borussias Kommunikationsdirektor Markus Aretz dankte Otto E. Schütz für das Können und die Werte, die der Jubilar ihm während seiner Zeit bei der Rheinischen Post vermittelt hatte.
    Joachim Ludewig, Nachfolger von Manfred Meis als Sprecher der IHK, lobte das phänomenale Gedächtnis seines Vorgängers. Dies habe ihm manchen Weg ins Archiv erspart.
    Aus Dortmund war der DJV-Landesvorsitzende Frank Stack angereist, der den Jubilaren des Pressevereins auf seine Weise Respekt zollte: Er entlockte ihnen in lockerer Interviewform spannende Details aus einem reichen Berufsleben.

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  • Dänen planen das neue Quartier „Maria Hilf Terrassen“ Entwurf des Büros Urban Agency (Kopenhagen) gewinnt Wettbewerb

    Dänen planen das neue Quartier „Maria Hilf Terrassen“
    Entwurf des Büros Urban Agency (Kopenhagen) gewinnt Wettbewerb

    Mönchengladbachs Mitte bekommt die Maria Hilf-Terrassen.
    Nach dem Entwurf des Büros Urban Agency (Kopenhagen) soll zukünftig das Areal zwischen Viersener Straße, Aachener Straße, Barbarossa Straße und Staufenstraße zu einem neuen Wohnviertel mit viel Grün entwickelt werden.

    Aus fünf internationalen mit Architekten, Stadtplanern und Landschaftsplanern besetzten Teams hat die mit Experten besetzte Jury gestern das Büro als Sieger aus der städtebaulichen Entwurfswerkstatt #MariaHilf_NeuesWohnen prämiiert. Ihr Entwurf mit dem Titel „Maria Hilf Terrassen“ soll nun vom Planerbüro weiter qualifiziert und anschließend in die politischen Gremien zur Beratung eingebracht werden. Den 2. Preis machte das Büro „Mecanoo“ aus Delft. Eine weitere Anerkennung erhielt das Aachener Büro „Reicher Haase“.

    Eine Woche lang haben die fünf internationalen Teams Konzepte und Entwürfe für das Wettbewerbsgebiet im Haus Zoar geschmiedet, wie das 4,4 Hektar große Areal, auf dem sich bis Ende 2018 noch die Kliniken Maria Hilf befinden, städtebaulich unter dem Schwerpunkt Wohnen überplant werden kann.

    Im Wettbewerbsgebiet liegen nicht nur die Kliniken Maria Hilf, sondern auch die auslaufende Katholische Hauptschule Stadtmitte und das Verwaltungsgebäude Oberstadt, das im Zusammenhang mit den neuen Rathausplänen aufgegeben werden soll.

    „Mit der einwöchigen städtebaulichen Entwurfswerkstatt ist die Stadt einen neuen Weg gegangen, gemeinsam mit den Experten und Bürgern in offenen Foren das Thema anzugehen. Wir wollten den intensiven und offenen Dialog mit der Öffentlichkeit über ein derart wichtiges Filetstück mitten im Herzen der Mönchengladbacher Innenstadt und mit Anbindung an die Altstadt. Unser Konzept ist aufgegangen, das Angebot wurde sehr gut angenommen“, freut sich Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der ebenso wie Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt in der Jury saß.

    Von den Ergebnissen, die gestern von den Teams im Haus Zoar in einem dritten Forum abschließend vor der Jurysitzung heute präsentiert wurden, zeigten sich die zahlreichen Besucher beeindruckt. Die Entwürfe tragen so wohlklingende wie vielversprechende Namen wie „Franziskaner-Terrassen“, „Stadtkrone Maria Hilf“, „Wohnen im Klostergarten“ und „Maria Hilf Terrassen“. Die Ergebnisse weisen alle eine unterschiedliche und prägnante Handschrift auf, haben aber eines gemeinsam: die besondere Topografie des Geländes mit einem Höhenunterschied von etwa neun Metern zwischen der oberen Ebene des Maria Hilf-Geländes und der zum Alten Markt ansteigenden Aachener Straße. Alle Teams haben aufmerksam die „Grammatik“ der Stadt mit der einzigartigen topografischen Qualität im Zentrum und dem üppigen Grünbestand gelesen und diese in den Entwürfen aufgegriffen. Alle Entwürfe machen die Hügellage mit Aussicht über das Stadtzentrum zum Erlebnis.

    Der Siegerentwurf

    Pläne: urban agency

    Besondere Aussichtspunkte sollen beibehalten und nicht verbaut werden. So sieht es der Siegerentwurf der „Maria Hilf-Terrassen“ , in dem die Architekten eine verdichtete Stadt mit mehreren nach Süden ausgerichteten Terrassen im Wechselspiel zwischen Bebauung und Grünbestand vorsehen. Zwei Grüngürtel, die im Bestand bereits vorgegeben sind flankieren das Gebiet.
    Die verkehrsberuhigte Aachener Straße erhält eine neue Ausprägung als unmittelbare Verbindung zur Altstadt. Den Übergang schaffen Plätze und Baumzeilen. Serpentinartig angelegte barrierefreie Wege ziehen sich über den Hang quer durch das Areal.
    Der Sieger wurde nicht einstimmig ermittelt, Bernhard Winking, Professor für Architektur und Jury-Vorsitzender erklärte: „Es gab zwei Gegenstimmen“.
    Auch OB Reiners hatte lange einen anderen Favoriten, will sagen, die Entscheidung war eng.

    „Der Entwurf passt sich mit der Strukturierung der Blöcke und Höfe sehr gut in die Umgebung ein und wirkt keineswegs aufgesetzt. Das hat die Jury letztendlich überzeugt. Auf den einzelnen Baufeldern, für die jeweils Investoren gefunden werden sollen und die sich zur Qualitätssteigerung einem weiteren Wettbewerb zu unterziehen haben, entstehen Gebäude für unterschiedlichste Wohnformen aller Generationen“, so Dr. Gregor Bonin. Etwa 500 Wohneinheiten entstehen auf dem Gelände, das auch den denkmalgeschützten Bereich der Klinik mit einbezieht. Zwei über das Gelände zugängliche Tiefgaragen sind vorgesehen, ein neuer Platz an der Viersener Straße, an dem als Pendant zum Wasserturm ein weithin sichtbarer Wohnturm gesetzt wird. „Der Entwurf zeigt Neues, Modernes und Vielfältiges. Es entsteht eine transparente Stadt und kein abgeschlossenes Quartier“, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Wie geht es jetzt weiter?

    Bis Ende 2018 sind die Kliniken Maria Hilf an den Standort Franziskushaus an der Viersener Straße umgezogen, so dass 2019 der Teilabriss der Kliniken erfolgen kann. Parallel erfolgt die Vertiefung des Entwurfs, zugleich startet die Bauleitplanung. Dabei bleibt das denkmalgeschützte Gebäude an der Viersener Straße erhalten. Die Planer haben das Gebäude in ihre städtebaulichen Überlegungen für Wohnzwecke mit einbezogen. 2020 soll dann mit den ersten Neubauten begonnen werden.
    (pmg/sp)

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  • Verwaltungsrat der mags empfiehlt Einführung der Rolltonne Alternativen sollen z.T. untauglich sein

    Verwaltungsrat der mags empfiehlt Einführung der Rolltonne
    Alternativen sollen z.T. untauglich sein

    Dem Verwaltungsrat der mags gehören an:

    Vorsitzender des Verwaltungsrates: Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners
    Stellvertretender Vorsitzender: Markus Heynckes

    Weitere Mitglieder:
    Martin Heinen, Felix Heinrichs, Joachim Roeske, Ralf Horst, Andrea Koczelnik, Frank Eibenberger, Andreas Wurff, Rohat Yildirim, Fred Hendricks, Dr. Gerd Brenner, Burkhard Küpper, Christoph Nießen, Erika Gils, Horst-Peter Vennen, Dr. Gregor Bonin, Eugen Viehof, Petra-Ingeborg Heinen-Dauber, Annette Bonin

    Es handelt sich also um Politiker, sie sind wie wir Bürger, keine Müllfachleute, fast alle gehören der aktuellen GroKo an. Sie entscheiden im Sinne des Unternehmens mags. Das ist ihre Aufgabe. Für die Bürger hat der Rat zu entscheiden, diesem gehören die Verwaltungsratsmitglieder jedoch ebenfalls an. Ob sie sich im Rat als „befangen“ erklären und deshalb nicht an der Abstimmung im Rat teilnehmen, muß sich erst zeigen.
    Bleibt die Hoffnung auf geheime Abstimmung der Politiker in der Ratssitzung.

    Der Rat entscheidet in seiner Sitzung am 20. Dezember, ob die Mönchengladbacher neue Mülltonnen bekommen. Ab dem 1.1.2019 soll es in der Stadt Rolltonnen in den Größen 60, 120 und 240 Liter sowie Großcontainer geben. Das empfiehlt der Verwaltungsrat der mags dem Rat nach ausgiebiger Diskussion.
    Die Tonnen sollen alle zwei Wochen geleert werden. Es soll zusätzlich die Optionen geben, die Tonnen gegen einen Aufpreis wöchentlich und für eine Liegenschaft mit einer Person alle vier Wochen leeren zu lassen.
    Das vorgeschlagene Abfallkonzept würde für geringere Müllgebühren sorgen. Die genaue Höhe wird mit der Gebührensatzung Ende 2018 festgelegt. Nach jetziger Prognose wird für Liegenschaften mit einer Person ab 2019 nur noch eine Gebühr von ca. 76 Euro pro Jahr – bei monatlicher Abfuhr- fällig, dass ist weniger als die Hälfte im Vergleich zu 2017.
    Liegenschaften mit zwei Personen sparen jährlich etwa 84 Euro (minus 40 Prozent), mit vier Personen ca. 47 Euro (minus 16 Prozent). In einem Mehr-Familienhaus mit 9 Parteien und 18 Bewohnern könnte die Gebühr um ca. 788 Euro (minus 40 Prozent) sinken.

    Gutachter Dr. Heinz-Josef Dornbusch stellte u.a. dem Umweltausschuss alternative Abfallkonzepte vor und erläuterte deren mögliche Auswirkungen für Mönchengladbach.
    Manche davon, wie etwa der Seitenlader, haben sich nur in ländlichen Gebieten bewährt und sind nicht für Mönchengladbach geeignet.
    Fred Hendricks, Vorsitzender des Aufsichtsrats der GEM, erklärt: „Durch das neue Modell sinken die Gebühren. Die Mitarbeiter der GEM werden entlastet. Die Stadt wird sauberer.
    Und die Bürger haben individuellere Wahlmöglichkeiten als bisher. Darum entscheiden wir uns für dieses Modell.“
    Viele Mönchengladbacher hätten nun ganz konkrete Fragen, zum Beispiel, wo sie die Mülltonnen unterstellen können und wie eine Müllehe funktioniert, so Hendricks. GEM und mags werden nach der Entscheidung des Rates informieren und die Bürger in diesen Fragen beraten.
    Für Gabriele Teufel, Geschäftsführerin der für die Entsorgung zuständigen mags-Tochter GEM, ist elementar, dass das Unternehmen den Anforderungen des Arbeitsschutzes genügt.
    „Da haben wir die Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitern. Darum ist es uns wichtig, schnell zu einer guten Entscheidung zu kommen.“ Schließlich dauere es nach der Ratsentscheidung noch ein Jahr, um die Umstellung logistisch vorzubereiten. „Bis Ende 2018 wird es daher noch die alten Ringtonnen in Mönchengladbach geben. Sie müssen allerdings im Jahr 2018 von wesentlich mehr Müllwerkern als bisher geleert werden, um die Belastung für die einzelnen Mitarbeiter zu verringern!“
    Das dargestellte Konzept mit Berechnungsbeispielen findet man unter www.mags.de.

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  • Zetteltrick: Diebes-Duo beklaut 86-jährige Seniorin

    Zetteltrick: Diebes-Duo beklaut 86-jährige Seniorin

    Ein bislang unbekanntes Paar erschien am Donnerstag gegen 16:45 Uhr an der Wohnungstür einer Seniorin auf der Blumenstraße.
    Die beiden täuschten Hilfsbedürftigkeit vor.
    Sie baten die Dame, dass sie etwas für sie aufschreibt, weil ihre Schreibkenntnisse zu schlecht wären.
    Die 86-Jährige zeigte sich hilfsbereit und gewährte den Fremden Zutritt in ihre Wohnung. In der Küche diktierte ihr die unbekannte Frau einen Text. Währenddessen ging der Mann mehrmals in Richtung des Schlafzimmers. Die Seniorin forderte ihn mehrfach auf, dies zu unterlassen und in der Küche zu bleiben.
    Als die Trickdiebe verschwunden waren, stellte sie geöffnete Schränke im Schlafzimmer und den Diebstahl vieler Schmuckstücke fest.

    Der Mann war ca. 175 cm groß und hatte eine kräftige Statur. Er war dunkel bekleidet und hatte kurze dunkle Haare. Die Frau war etwa 150 cm groß und von schmaler Statur. Sie hatte mittellange dunkle Haare und trug ebenfalls dunkle Kleidung.

    Die Polizei sucht Zeugen, die das Diebes-Duo im Bereich der Blumenstraße möglicherweise gesehen haben oder sachdienliche Angaben machen können. Hinweise bitte an  02161 290.

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  • Verhüllt Christo die Textilakademie? Antwort: Nein!

    Verhüllt Christo die Textilakademie? Antwort: Nein!

    Mit einem abwechslungsreichen und vielfältigen Programm setzt der Initiativkreis Mönchengladbach im nächsten Jahr sein Veranstaltungsreihen „Pioniere der Welt“, Nobelpreisträger, Künstler der Welt und Chöre der Welt fort.

    Im Frühjahr 2003 gegründet, ist der Initiativkreis inzwischen zu einem lokalen Zusammenschluss von 32 führenden Unternehmern gewachsen.
    „Das zum Start selbst gesteckte Ziel, durch diese Top-Events dem Bekanntheitsgrad und damit die Zukunft und Chancen von Region und Stadt zu steigern, wurde erreicht“, so Initiativkreis-Sprecher Rolf Königs. „Mönchengladbach ist weit über die Grenzen hinaus als Veranstaltungsstadt dieser hochkarätigen Top-Events, die von den Unternehmern alleine finanziert werden, im Gespräch“, sagt er.

    Das Programm 2018:

    Spektakulär dürfte wohl der Besuch des international renommierten Verhüllungs-Künstlers Christo sein, der in der Reihe der „Pioniere der Welt“ im Herbst 2018 (Datum steht noch nicht fest) auf Einladung des Initiativkreises nach Mönchengladbach kommt.
    Läuft alles nach den Wünschen von Rolf Königs und MGMG-Chef Peter Schlipköter, verhüllt Christo die neue Textilakademie NRW an der Ecke Rheydter-, Breite Straße. Sie soll im Herbst 2018 eröffnet werden.
    „Wie das Programm genau aussieht, steht noch nicht fest. Es wird jedenfalls spannend“, verspricht Peter Schlipköter.

    Foto:  Harriet Krijgh: Nancy Horowitz
    SIGNUM Saxophone Quartet: Nadine Targiel, ©Nadine-Targiel

    Den Auftakt des Jahresprogramms macht am 20. Februar (20 Uhr) in der Kaiser-Friedrich-Halle die 25-jährige niederländische Cellistin Harriet Krijgh mit dem SIGNUM saxophone quartet in der Reihe Solisten & Orchester der Welt. Konzerte führten die Künstlerin in die bedeutendsten Säle Europas.
    Mit überzeugendem Talent und ausgefallenen Ideen bringt das SIGNUM saxophone quartet seit einigen Jahren frischen Wind in die europäischen Konzertsäle und Festivals. Ob an der Carnegie Hall in New York oder auf den schneebedeckten Berggipfeln der Dolomiten: Die Experimentierfreude und Vielseitigkeit der SIGNUMs spiegelt sich sicherlich nicht nur in ihren originellen Programmen wider. Die vier jungen Musiker sind in klassischen Quartett-Formationen zu hören und kreieren gleichzeitig immer wieder spannende Kollaborationen und Klänge. Das Programm: Johann Sebastian Bach (1685-1750): Orchester Suite Nr. 1 in C-Dur BWV 1066, Heitor Villa-Lobos (1887-1959): Bachianas Brasileiras No. 5, Astor Piazzolla (1921-1992): Four, for Tango, Göran Fröst (1970): Little Ruben Rhapsody, Johann Sebastian Bach: Cello Suite Nr. 3 sowie Italienisches Konzert, BWV 971 , Astor Piazzolla (1921-1992): Le Grand Tango.

    FOTO: Stijntje de Olde

    Die Reihe der Nobelpreisträger wird am 25. April (20 Uhr) im Audimax der Hochschule Niederrhein, Webschulstraße 41-43, mit dem Chemienobelpreisträger 2016, Prof. Bernard Feringa, fortgesetzt.
    2016 erhielt der Niederländer Bernard Feringa gemeinsam mit dem Franzosen Jean-Pierre Sauvage und dem gebürtigen Briten Fraser Stoddart den Nobelpreis für Chemie für „das Design und die Synthese von molekularen Maschinen“. Die molekularen Maschinen sollen in der Zukunft im Körper Medikamente an den Ort bringen, an dem sie benötigt werden, oder gar Krebszellen aufspüren. „Die diesjährigen Preisträger haben extrem kleine Maschinen gebaut und sind in eine neue Dimension der Chemie vorgedrungen“, hieß es von den Juroren. „Sie haben Moleküle entwickelt, deren Bewegungen man kontrollieren kann und die eine Aufgabe erfüllen, wenn sie die dafür nötige Energie bekommen.“ Jean-Pierre Sauvage forscht an der Universität von Straßburg, Fraser Stoddart an der Northwestern University in Evanston im US-Bundesstaat Illinois und der Niederländer Feringa an der Universität von Groningen.

    FOTO: Die Kleine Weltbühne

    Am 15. Mai führt „Die Kleine Weltbühne“ das Theaterstück für Kinder „Der verrückte Obstkarren“ in der Mehrzweckhalle Eicken, Eickener Straße 165, auf (8.30 Uhr, 10 Uhr und 11.30 Uhr). Aufgeführt wird ein Theaterstück zum Thema Ernährung und Bewegung mit Musik, Stelzenlauf, Figurentheater, Bauchreden, Artistik und Jonglagen. Die Kleine Weltbühne konnte zuletzt 2015 mit „Freddy Fuchs“ mehr als 1.000 Kinder in der Kaiser-Friedrich-Halle begeisterten. Ende des Jahres werden die Mönchengladbacher Kindergärten und Grundschulen angeschrieben und erhalten so die Möglichkeit, sich für die Vorstellungen anzumelden: Vorstellungen 8.30 Uhr und 11.30 Uhr für die Grundschüler, 10 Uhr für die Kindergartenkinder.

     

     

    FOTO: Mayer de Rothschild

    In der Reihe „Pioniere der Welt“ ist am 12. Juni (20 Uhr) David Mayer Rothschild im Kunstwerk, Wickrathberger Straße 188, zu Gast. Der britische Abenteurer und Umweltaktivist macht mit Expeditionen auf den Klimawandel aufmerksam. 2010 wurde die „Plastiki“ fertiggestellt, ein aus 12.500 PET-Flaschen konstruierter Segelkatamaran. Mit der Plastiki-Expedition wollten Rothschild und sein Team auf die Gefährdung der Meere durch Plastikmüll aufmerksam machen. 2007 erhielt David Mayer de Rothschild den GQ Award als Mann des Jahres in der Kategorie Engagement. 2011 wurde er mit dem Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitpreises ausgezeichnet.

     

     

    FOTO: MGMG/Coscia

    Eine neunte Auflage des erfolgreichen Taschenlampenkozertes findet am 15. September (19.30 Uhr) im Park der Volksbank Mönchengladbach, Sennefelderstraße 25, statt.. Alle zwei Jahre lädt der Initiativkreis zum beliebten Taschenlampenkonzert der Berliner Band Rumpelstil ein. Dann erleben die kleinen und großen Besucher swingende und rockende Abendkonzerte im geheimnisvoll dunklen Park der Volksbank. Ganze Familien singen mit, tanzen und leuchten mit ihren Taschenlampen kunstvolle Gebilde in den Abendhimmel. 2.000 Kinder besuchten mit ihren Eltern das letzte Konzert im Jahr 2016.

    FOTO: Mlla Pavan

    In der Reihe „Chöre der Welt“ ist am 3. Dezember 2018 (20 Uhr) der Windsbacher Knabenchor in der Pfarrkirche St. Marien, Odenkirchener Straße 3, zu Gast in Mönchengladbach. Der Windsbacher Knabenchor gilt heute als eines der führenden Ensembles seiner Art. Der musikalische Schwerpunkt liegt auf der geistlichen Musik, wobei das Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne reicht. Neben A-cappella-Werken aller Epochen umfasst es auch die großen Oratorien von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms.

    Tickets zu allen Initiativkreis-Veranstaltungen sind unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Weitere Informationen unter www.ik-mg.de / http://www.mgmg.de

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  • Besinnlicher und kritischer Blick auf die Adventszeit

    Besinnlicher und kritischer Blick auf die Adventszeit

    Vorweihnachtliche Lesung im St. Kamillus Kolumbarium

    Vergnügliche, skurrile und kritische Kurzgeschichten präsentiert der Mönchengladbacher Autor Peter Josef Dickers bei seiner Lesung „Du lieber Himmel – Nicht alltägliche Geschichten“ im St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianerstraße 40, in Mönchengladbach.
    Am zweiten Adventsonntag, 10. Dezember, 17 Uhr, unterhält Dickers mit seinen genauen Beobachtungen des Alltags und besonders der Vorweihnachtszeit. Der Eintritt ist frei.

    90 Kurzgeschichten hat er auf 356 Seiten in seinem neuen Buch „Du lieber Himmel“ gesammelt. Im Kolumbarium präsentiert er eine Auswahl. Manche Geschichten lenken den Blick dabei zurück in die Vergangenheit – wie Erinnerungen an seine Familie und Kindheit – manche beschäftigen sich mit dem Hier und Jetzt. Auch wird Dickers erläutern, warum Esel seiner Meinung nach keine Lobby haben.

    Peter Josef Dickers, Jahrgang 1938, studierte katholische Theologie und war von 1966 bis 1977 als Priester in der Erzdiözese Köln tätig. Danach studierte er Pädagogik und arbeitete als Studienrat an den Beruflichen Schulen in Kempen. Seit 1977 lebt er in Mönchengladbach. Seit seinem Ruhestand ist er als Schriftsteller tätig.

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  • Stadt verweist auf Satzung, oder gibt es noch weitere Gründe – wen stört diese Werbung wirklich?

    Stadt verweist auf Satzung, oder gibt es noch weitere Gründe – wen stört diese Werbung wirklich?

    Seit dem 1.1.2016 gibt es auch in der Innenstadt Rheydt eine Werbeanlagensatzung. Sie regelt das ordentliche Nebeneinander unterschiedlicher Werbeinteressen der ortsansässigen Einzelhändler, sollte man annehmen.
    Die Praxis hält jedoch die eine oder andere Überraschung bereit.
    So auch für Erika Kick, die Modeeinzelhändlerin führt ihr Geschäft „être en vogue“ an der Marktstraße 14, ist seit ca. 8 Jahren vor Ort und vor kurzer Zeit aus beengten Räumlichkeiten in der Nachbarschaft in das jetzige Ladenlokal umgezogen.
    Mit großem Aufwand hat sie die Kennzeichnung des Geschäftes hergestellt und glaubte sich auf der sicheren genehmigten Seite, Umbauten außerhalb der Räume gab es keine.
    Doch nun meldete sich die Stadt und forderte, die Werbung (Namenszug des Geschäftes) und der Ausleger sollen weg, sollen gemäß eben dieser angesprochenen Werbeanlagensatzung geändert werden.
    Nach Durchsicht dieser Satzung erhärtet sich für MG-heute der Verdacht, soll hier ein Händler verdrängt werden? Nicht in Mönchengladbach sagen wir uns sofort, sind wir doch froh um jeden aushaltenden Einzelhändler.
    Wir können keinen Verstoß gegen die Satzung erkennen und halten eine Händler freundliche Lösung für denkbar, guter Wille vorausgesetzt.

    genehmigtes Beispiel
    Stein des Anstoßes
    wen kann das stören?
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  • Kids der Kontaktstelle SKY organisieren einen Spendenlauf

    Kids der Kontaktstelle SKY organisieren einen Spendenlauf

    Während des Herbstferienprogramms in der Kontaktstelle SKY  fragte ein junger Teilnehmer, was es denn mit den Tagespaten im Schaufenster der Kontaktstelle SKY der Ökumenischen Jugendarbeit Eicken e.V. (ÖJE) auf sich hätte.

    Die Sache war schnell erklärt: Da die ÖJE jährlich auf rund 40.000 € an Spenden angewiesen ist, um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Eicken aufrechterhalten zu können, wurde vor Jahren die Möglichkeit für BürgerInnen und Firmen geschaffen, die Arbeit für einen Tag zu sponsern.

    Daraufhin hatte der junge Teilnehmer  die Idee, dass man doch mit allen Kindern und Jugendlichen vom SKY einen Spendenlauf organisieren könnte. Die Idee fand großen Anklang und ein Organisationsteam, bestehend aus drei jungen Besuchern des SKYs unterstützt durch eine hauptamtliche Mitarbeiterin, war schnell gegründet.

    Und so findet am Samstag, dem 2.12.17, um 14.30 Uhr in der Eickener Fußgängerzone (Eickener Str. 110) der erste Spendenlauf zugunsten der Ökumenischen Jugendarbeit Eicken statt.

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  • Yüksel fordert Aufklärung „Entscheidung ist unverantwortlich und ein klarer Vertrauensbruch“

    Yüksel fordert Aufklärung „Entscheidung ist unverantwortlich und ein klarer Vertrauensbruch“

    Das Pflanzengift Glyphosat bleibt weitere fünf Jahre erlaubt – und das, obwohl es im Verdacht steht, krebserregend zu sein. „Dass der geschäftsführende Landwirtschaftsminister von der CSU, Christan Schmidt, für die Verlängerung gestimmt hat, ist politisch unverantwortlich und zudem ein klarer Vertrauensbruch“, kritisiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die Entscheidung auf EU-Ebene.
    Ihre Parteikollegin, die geschäftsführende Umweltministerin Barbara Hendricks, hatte noch am Montag gegenüber Minister Schmidt erneut erklärt, dass sie mit einer Verlängerung der Zulassung von Glyphosat nicht einverstanden sei. „Deutschland hätte also nicht zustimmen dürfen“, so Yüksel.

    Wegen der Uneinigkeit innerhalb der Großen Koalition, hatte sich Deutschland bei den bisherigen Abstimmungen immer der Stimme enthalten. So ist es bei Uneinigkeiten in der Geschäftsordnung der Bundesregierung geregelt. „Wer an Vertrauensbildung zwischen Gesprächspartnern interessiert ist, kann sich nicht so verhalten“, kritisiert Yüksel die eigenmächtige Entscheidung des unionsgeführten Ministeriums – gerade mit Blick auf die Gespräche der Parteispitzen von Union und SPD.
    „Es ist ebenfalls ein Vertrauensbruch gegenüber der Bevölkerung, die Glyphosat mit großer Mehrheit ablehnt“, befindet Yüksel.
    Milch, Getreide, Bier – Glyphosat wird immer wieder in Lebensmitteln nachgewiesen. „Aus vorsorgenden Gesundheitsgründen und zum Erhalt der biologischen Vielfalt muss Glyphosat schnellstmöglich vom Markt verschwinden. Es gilt, einen umweltverträglicheren und nachhaltigen Pflanzenschutz zu schaffen“, fordert Yüksel, die vor allem auch das Insektensterben als deutliche Warnung versteht. „Bundeskanzlerin Merkel und ihr Kanzleramtschef Peter Altmaier müssen das Zustandekommen des deutschen Votums schnellstmöglich aufklären“, so Yüksel abschließend.

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  • Regeln – Für wen gelten sie? Mit welcher Konsequenz?

    Regeln – Für wen gelten sie? Mit welcher Konsequenz?

    Kolumne von Harald Wendler

    „So ist er halt, der Schmidt“. Mit diesem kecken Spruch rechtfertigte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Montag vor laufender Kamera sein „Ja“ in Brüssel zu Zulassungsverlängerung des Unkrautvernichters Glyphosat.

    Ihn interessieren nicht die Gesundheitsgefahren für die Menschen, die er laut seinem Amtseid doch schützen will.
    Ihn interessieren nicht die Regeln, die für alle in der Bundesregierung agierenden Bundesminister gelten.
    Ihn interessieren auch nicht die Signale, die durch solches verantwortungsloses Handeln an alle Menschen, vor allem an die Jugend und die Neubürger gesendet werden.
    Schwamm drüber, „the show must go on“?
    Nein, so einfach kann es nicht gehen. Wir alle, nicht nur die Bayern, nicht nur die Politiker in Berlin oder in den Kommunen sind durch Schmidt´s „Ja“ verletzt.
    Es sind die Werte, das Vertrauen in Partner, in Politik verletzt worden.

    Es kann nur eine Konsequenz der Kanzlerin geben: Landwirtschaftsminister Christian Schmidt verläßt die „geschäftsführende Bundesregierung“ mit sofortiger Wirkung.
    Alles andere beschädigt die Führungskompetenz Merkels.

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  • Besondere Geschenkideen aus dem Tiergarten –
    Jahreskarte 2018 unter dem Weihnachtsbaum

    Weihnachten steht vor der Tür und jedes Jahr dieselbe Frage: Was verschenke ich nur an meine Liebsten?

    Wie wäre es mit einer ganz besonderen Überraschung aus dem Tiergarten Mönchengladbach?
    Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst hat einige Geschenktipps zusammengestellt: „Was halten Sie zum Beispiel von einer tierischen Begegnung oder einer Patenschaft für das Lieblingstier? Oder verschenken Sie gleich 365 Tage Zoo-Erlebnis mit einer Jahreskarte. Bei uns finden Sie tolle Geschenkideen für Groß und Klein“, macht Ernst neugierig.

    Die neuen Jahreskarten für 2018 sind ab sofort an der Tiergartenkasse erhältlich, ebenso wie viele verschiedene tierische Kuscheltiere und weitere Souvenirs.
    Die Jahreskarten zum Preis von 45 Euro gelten entweder für ein Elternpaar mit seinen Kindern oder für Großeltern und ihre Enkel.
    „Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit“, betont Ernst.

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  • Städtische Altenheime mit Gütesiegel „Demografie aktiv“ ausgezeichnet

    Städtische Altenheime mit Gütesiegel „Demografie aktiv“ ausgezeichnet

    Die Altenheime der Stadt Mönchengladbach GmbH ist mit dem Gütesiegel „Demografie aktiv“ ausgezeichnet worden.

    Dem Tochterunternehmen der Sozial-Holding wird mit dem Siegel, das unter anderem von NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann verliehen wird, besonderes Engagement und hohe Kompetenz in der betrieblichen Gestaltung des demografischen Wandels bescheinigt.

    „Wir freuen uns über diese Anerkennung. Mein Dank gilt dabei besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Altenheime, der Personalabteilung und dem Betriebsrat, die durch intensive Vorarbeit die Voraussetzungen für den Erhalt des Gütesiegels geschafften haben“, betont Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding.

    Die Initiative „Demografie aktiv“ richtet sich an Unternehmen, Interessenvertretungen und Beschäftigte, die die Vorteile einer demografiebewussten Unternehmensstrategie nutzen wollen. Träger der bundesweit einzigartigen Initiative sind das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, die Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW und der Deutsche Gewerkschaftsbund NRW.

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  • Grundsteinlegung für einen Hindu-Tempel

    Grundsteinlegung für einen Hindu-Tempel

    Seit 20 Jahren besteht die hinduistische Gemeinde Mönchengladbach e.V. mit dem Ganesha- Tempel  in einem Mietobjekt, sie hat Anfang diesen Jahres in Mönchengladbach-Odenkirchen ein Grundstück mit einer Halle erworben. In dieser Halle möchte sie nun einen Hindu-Tempel errichten.
    Sie möchte den Grundstein mit Ehrengästen, wie Oberbürgermeister Reiners und Gästen aus dem politischem, religiösem und gesellschaftlichen Bereich, legen.
    Es soll ein Tempel für Hinduisten aus ganz NRW werden.
    Die traditionell religiöse Zeremonie fängt um 6 Uhr an, jedoch werden die Ehrengäste erst um 9 Uhr eintreffen, die Veranstaltung mit den Ehrengästen wird zwischen 9 Uhr und 10 Uhr morgens stattfinden.

    Datum: 02.12.17
    Uhrzeit: 9 Uhr
    Ort: Klosterhofweg 94, 41199 Mönchengladbach

    Der hinduistische Brauch ist es, vor einem Tempelbesuch auf Fleisch, Fisch und Eier zu verzichten.
    Daher würde sich die hinduistische Gemeinde sehr darüber freuen, wenn Gäste sich diesem Brauch anschließen würden.

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  • Neue Visitenkarte für 400.000 Euro

    Neue Visitenkarte für 400.000 Euro

    Es wird ganz sicher ein hübscher Platz, er wird mir gefallen. Der neue Edmund-Erlemann-Platz.
    Anderen wird außerdem gefallen, dass auch dort die Bagger baggern, die Tiefbauer ausreichend beschäftigt sind in unserer Stadt, die Visionen Einzelner endlich Realität werden.
    Der Nutzen ist zweitrangig, Sichtkanten von Gebäuden haben Priorität, plant unsere Verwaltung, findet die Groko gut. Wie überall in der Kommunalpolitik Mönchengladbachs sind sich CDU und SPD auch hier einig. Da unterscheiden sich die beiden nicht von den bundesweiten Müttern und Vätern.
    Die haben aktuell allerdings erkannt, sie sind einen unsäglich falschen, gleichgeschalteten Weg miteinander gegangen. Siehe Wahlergebnis.
    Zurück zur Visitenkarte Citykirche.
    Bäume stehen im Weg, müssen weg. Stattdessen werden Schirme aufgestellt, undurchsichtige Großschirme. Mehr Schirme als zur Zeit möglich. Sie werden der Sicht im Wege stehen.
    Die Aufenthaltsqualität wird wesentlich erhöht sagt Verwaltung, das Sicherheitsgefühl wird erhöht, meint sie, wodurch sagt sie nicht.
    Dieser neue Bereich soll eine große Ausstrahlungskraft entfalten und damit ein Anziehungspunkt für Familien mit Kindern werden, sagt der Planer.
    Die Planunterlagen hingegen zeigen keinerlei Mobilar für Kinder, es wird auch nicht erklärt, wo die Familien mit Kindern sich aufhalten könnten. Der neue Platz wird nämlich ausschließlich von vorhandener Gastronomie bespielt. Ergo müssen Familien mit Kindern dort konsumieren, das scheint ein weiteres Ziel.
    Ein Plus für die Wirtschaft, ja. Für die Menschen? Das wird sich zeigen müssen.
    Apropos Wirtschaft, wer bezahlt das Ganze?
    330.000 Euro stehen im Haushalt, weitere 70.000 Euro sollen die Anlieger beisteuern. Wer sind diese? Die Gastronomie kann das nur über zusätzlichen Umsatz auf größerer Kundenfläche realisieren, bleibt die Stadtsparkasse. Als städtisches Geldinstitut kann sie es sich gut leisten, der an die Stadt zu überweisende Jahres-Gewinn wird zwar kleiner, was soll´s wir haben ja einen ausgeglichenen Haushalt 2018. Da fallen Pflegekosten-Erhöhungen von geschätzten 15.500 Euro/pa. fast nicht ins Gewicht, die werden bei der mags gebucht, der neuen Stadttochter für zusätzliche Kosten außerhalb des Stadthaushaltes.
    Die mags kann das sicher kompensieren mit Einsparungen bei der Pflege von Grün auf Verkehrsinseln, die werden z.Z. asphaltiert. Das dortige Grün mußte ebenfalls weg. Auch das ist eine neue Visitenkarte Mönchengladbachs.

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  • Kolumbarium: Lesung mit Peter Josef Dickers

    Kolumbarium: Lesung mit Peter Josef Dickers

    Am Sonntag, 10. Dezember, liest der Mönchengladbacher Autor Peter Josef Dickers aus seinem aktuelle Buch.
    Der Eintritt ist frei.

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  • Sozialticket finanziert den Straßenbau in NRW?Minister Wüst verkündet Abbau des Sozialtickets zugunsten des Straßenbaus

    Sozialticket finanziert den Straßenbau in NRW?
    Minister Wüst verkündet Abbau des Sozialtickets zugunsten des Straßenbaus

    Es wird wohl nicht der einzige Angriff dieser neuen Landesregierung auf unser Sozialwesen bleiben.
    Die Koalition aus FDP und CDU zeigt die häßliche Seite ihrer Vorstellung von Gemeinwohl.
    Das Sozialticket wurde 2011/2012 im Verkehrsverbund Rhein – Ruhr (VRR) mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW eingeführt und seitdem Personen mit geringem Einkommen eine größere Mobilität und damit eine stärkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Zurzeit wird es durchschnittlich von 170.000 Menschen im VRR genutzt.

    Bislang zahlt das Land jährlich 40 Millionen Euro, um das Sozialticket zu finanzieren. Nun aber plant NRW- Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU), die Summe im nächsten Jahr auf 35 Millionen Euro zu reduzieren, um stattdessen in den Neubau von Straßen zu investieren. Bis zum Jahr 2020 will die schwarz-gelbe Landesregierung die Förderung schrittweise auf null reduzieren.

    „In Mönchengladbach verkauft MöBus jeden Monat rund 5.000 Sozialtickets. Mobilität ist heute mehr denn je ein Schlüssel zur Teilhabe. Vor allem Geringverdiener, die mit dem Bus zur Arbeit müssen, werden durch die Abschaffung des Sozialtickets hart getroffen. Gerade jetzt, wo wir immer mehr über umweltfreundliche Verkehrsarten sprechen, macht die Landesregierung einen dicken Strich durch die Rechnung. Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr sind in den letzten Jahren weiter gestiegen, weil Personal- und Materialkosten immer teurer werden. Ein reguläres Ticket wird für die bisherigen Nutzer des Sozialtickets kaum bezahlbar sein, da sie hauptsächlich oder zumindest teilweise auf Sozialleistungen angewiesen sind. Damit werden diese Menschen vom öffentlichen Leben wieder ein Stück mehr abgeschnitten. Der Hinweis der Landesregierung, die Kommunen oder die Verkehrsverbünde könnten das Ticket ja auf eigene Rechnung weiterfinanzieren, ist dreist und unverschämt. Ohne Not löst Schwarz/Gelb einen sozialpolitischen Konflikt aus“, so der Mönchengladbacher SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.

    Eine Stellungnahme der Mönchegladbacher Landtagsabgeordneten von CDU und FDP (siehe Artikelbild)  zu diesem unglaublichen Vorgang gibt es z.Z. nicht.

    Hans-Willi Körfges, Mönchengladbacher SPD-Landtagsabgeordneter nimmt Stellung:

    „Das ist ein Skandal! Das Sozialticket ist die Chance für gut zwei Millionen Menschen in NRW, subventioniert den Nahverkehr nutzen zu können. 2011 haben wir das Sozialticket eingeführt und zuletzt als Land mit 40 Mio. Euro pro Jahr unterstützt. Das Sozialticket bedeutet Teilhabe durch Mobilität für alle Menschen in NRW und nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können. Hier zeigt die neue Landesregierung ihr altes Gesicht, das wir schon aus den Jahren 2005 bis 2010 kennen. Besonders skandalös ist der Kommentar von Minister Wüst, man wolle das Geld lieber in den Straßenbau stecken. Hier werden das Recht auf Mobilität von Menschen und das Asphaltieren von Straßen gegeneinander aufgewogen. Als SPD sagen wir ganz klar: Finger weg vom Sozialticket!“

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