Autor: Harald Wendler

  • Esel haben keine Lobby

    Esel haben keine Lobby

    Ich stehe schon lange an der Krippe. Von Natur aus bin ich geduldig und beschwere mich nicht. Meine langen Ohren hängen schlapp herunter. Ich fühle mich meistens ganz entspannt. Seit ein paar Tagen ist das anders. Es kommen nicht mehr so viele Leute zum Kind. Von mir nehmen sie keine Notiz. Esel haben keine Lobby. Wir sind zu bescheiden und genügsam. In der vergangenen Nacht jedoch habe ich meine Ohren gespitzt. Senkrecht hoch standen sie, damit ihnen nicht entging, was geflüstert wurde. Wir sollen schleunigst weg von hier. Das Kind soll entführt werden.

    So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wo sollen wir denn hin? Seit dreißig Jahren wohne ich hier in der Gegend. Jeden Grashalm und jede Wasserpfütze kenne ich. Und jetzt sollen wir weg? Nach Ägypten, habe ich verstanden. Was wollen wir in Ägypten? Meine Vorfahren waren dort, als die Pyramiden gebaut wurden. Soll ich da wieder Steine schleppen und die schwer beladenen Karren durch den Sand ziehen? Ich weigere mich, habe ich der Mutter zugeflüstert. Sie weiß, wie störrisch ich sein kann.

    Wir brauchen dich, raunte sie mir zu. Du kennst dich hier aus. Außerdem kannst du das Kind tragen und mich, wenn ich müde bin. Du hast eine große Verantwortung. Sie schien dass ernst zu meinen. Tragen soll ich sie. Sie und das Kind. Hat mich jemand um so etwas schon einmal gebeten? Ich kann mich nicht erinnern. Steine mussten meine Vorfahren schleppen. Anderen die Karre aus dem Dreck ziehen. Jetzt soll ich die Frau tragen. Und das Kind. Ich sei verantwortlich, hat sie gesagt. Wann war ich jemals für etwas verantwortlich? Dummer Esel, sagen viele. Dass ich ein gutes Gedächtnis habe, dass ich genügsam bin und für andere die schweren Lasten schleppe – wen interessiert das? Wir Esel können uns nicht wehren. Wir haben keine Lobby.

    Jetzt soll ich Verantwortung tragen. Nach Ägypten sollen wir gehen. Ich weiß nicht, wie viele Kilometer das sind. Ich werde die Ohren spitzen und auf meine gute Nase vertrauen. Sie wollen sich auf mich verlassen – auf mich, einen Esel. Sie trauen mir das zu, weil ich gutmütig bin. Sie trauen es mir zu, weil ich das Kind liebe und mich von ihm streicheln lasse.

    Esel sind verantwortlich. Gewusst habe ich es immer. Gesagt hat es mir noch keiner.

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  • Diesem Auftrag fühle ich mich verpflichtet…

    Diesem Auftrag fühle ich mich verpflichtet…

    Denn Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben uns Politikern den Auftrag gegeben, uns um die Herausforderungen der Zukunft zu kümmern und dabei die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger im Auge zu haben. Diesem Auftrag fühle ich mich verpflichtet…

    Nachdem ich Merkels Neujahrsansprache gelesen habe fiel mir sofort die „Sportstadt Mönchengladbach“ ein.
    Mir fiel ein, wie wenig bis garnichts getan wurde, damit es den Sportlern in unserer Stadt besser geht. Dabei fiel mir aktuell auf, dass Handballer, Judokas, Hockeyspieler, Tischtennisspieler, Basketballsportler und Hallenfußballer etc. in heruntergewirtschafteten Hallen in Mönchengladbach ihren Sport ausführen müssen.
    (Natürlich meine ich in jedem Fall auch die Sportlerinnen)
    Mir fiel auf, wie wenig in den politischen Ausschüssen über diese Situation gesprochen wurde in 2017.
    Selbst der Stadtsportbund sah sich nicht in der Verpflichtung, er ist im Sportausschuss mit Rederecht vertreten, über die haarsträubenden Verhältnisse in der Jahnhalle zu informieren. Schauen sie sich diese mal an, zur Zeit wird die sogenannte Stadtmeisterschaft dort ausgetragen, in unwürdigem Rahmen.

    Fußball scheint die allumfassende Begründung für diese Mißstände zu sein, oder auch: „wir hatten doch die Tour-Durchfahrt, ein Event mit internationaler Beachtung”. Wie lächerlich.
    Die sportpolitische Mehrheit unserer Stadt betreibt rigorose Klientelpolitik und schert sich nicht um den Teil der Sportler, die nicht Fußballsport betreiben.

    Finanzstrategen werden mir jetzt Zahlen entgegenhalten, wie simpel.
    Fakten zeigen jedem der sehen will, wie es um unsere Sportstadt bestellt ist.

    Unsere politischen Vertreter im Land, in der Stadt, sollten Merkels Auftrag für 2018 beherzigen. Alle Bürger sind im Auge zu behalten, nicht alleine Fußballer mit Kunstrasenfeldern.

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  • Straßenreinigung nach Silvester: wer hat was zu tun!

    Straßenreinigung nach Silvester: wer hat was zu tun!

    Matschbraune aufgesprengte Pappröhrchen, rote Papierverpackungen, Plastikdeckelchen und die eine oder andere Sektflasche dazwischen. An das Feiern zum Jahresende erinnert oftmals am nächsten Morgen jede Menge Müll am Straßenrand.
    Die Straßenreinigung der GEM beginnt bereits am Neujahrsmorgen mit Reinigungsarbeiten in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach. Grundstückseigentümer sind allerdings verpflichtet, Abfälle wie Sektflaschen, Gläser oder vollständig ausgebrannte Feuerwerksbatterien selbst vom Gehweg zu entfernen. So regelt es die Straßenreinigungssatzung.

    Insbesondere liegen gebliebene Glasflaschen, Raketenstiele oder handelsübliche Feuerwerksbatterien stellen für die Kehrmaschinen der GEM ein
    Problem dar, da sie nicht von den Fahrzeugen aufgenommen werden können.
    Je nach Festlegung im Straßenreinigungsverzeichnis können Grundstückseigentümer auch für die Reinigung der Straße – bis zur Fahrbahnmitte – zuständig sein. Zur Fahrbahn gehören auch Radwege, Sicherheitsstreifen und Haltebuchten.

    Weitere Informationen zur Zuständigkeit erhalten Sie im Straßenreinigungsverzeichnis der GEM oder unter www.mags.de.
    Umverpackungen von Feuerwerkskörpern können über den Gelben Sack entsorgt werden.
    Das Papier von zerplatzten Böllern gehört nicht zum Altpapier, sondern in den Restmüll.

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  • LKW-Fahrer auf der A 61: Haftrichter ordnet U-Haft an

    LKW-Fahrer auf der A 61: Haftrichter ordnet U-Haft an

    Die Pressestelle der Polizei Düsseldorf hat heute um 09:48 Uhr bereits über den schweren Verkehrsunfall am 27.12.2017 um ca. 21:00 Uhr berichtet, bei welchem ein 48-jähriger ukrainischer LKW-Fahrer auf der A 61 einen Streifenwagen gerammt hat, wodurch eine 23-jährige Polizeibeamtin getötet wurde.

    Eine 48-jährige Polizeibeamtin und ein 22-jähriger Polizeibeamter mussten mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden.
    Bei der 48jährigen Polizisten bestand Lebensgefahr.

    Bei der Polizei Mönchengladbach ist heute wegen des Anfangsverdachts eines vorsätzlichen Tötungsdeliktes eine Mordkommission eingerichtet worden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, der 48jährige LKW-Fahrer vernommen.

    Am Abend wurde er auf der Grundlage der fortgeschrittenen Ermittlungsergebnisse wegen des dringenden Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Fahrlässigen Tötung und der Fahrlässigen Körperverletzung einem Haftrichter vorgeführt.
    Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an.
    (cw)

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  • Rat beschließt Eigenbetrieb Gebäudemanagement Mönchengladbach

    Rat beschließt Eigenbetrieb Gebäudemanagement Mönchengladbach

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat in der Sitzung am 20. Dezember die Gründung des Eigenbetriebs Gebäudemanagement Mönchengladbach (GMMG) beschlossen. Mit dem neuen Betrieb werden alle gebäudewirtschaftlichen Aufgabenstellungen der Stadt in einem Betrieb zusammengefasst. Die Aufgaben des bisherigen Eigenbetriebes Gebäudereinigung (GSM) und die Aufgaben des Fachbereiches 65 (Gebäudemanagement) bilden die Kernaufgaben des neuen Betriebes.

    “Mit dem neuen Betrieb verfolgen wir das Ziel, gebäudewirtschaftliche Strukturen zu optimieren um damit die Herausforderungen der Zukunft, unter anderem mit dem Programm Gute Schule 2020 sowie den beiden Paketen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in Höhe von etwa 60 Millionen Euro zielorientiert und wirtschaftlich abzuarbeiten zu können”, so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt.

    In der Ratssitzung wurde gleichzeitig Stefan Greß als Betriebsleiter sowie Katja Becker als stellvertretende Betriebsleitung und Abteilungsleiterin des kaufmännischen Gebäudemanagements bestellt. Stefan Greß ist 57 Jahre alt und studierter Diplomingenieur der Fachrichtung Architektur. Ihn zeichnet seine langjährige Erfahrung in der öffentlichen Bauverwaltung verschiedener Kommunen und auf Landeseben aus, in der er auch bereits in leitenden Funktionen tätig war.

    Als kaufmännische Leiterin wird Katja Becker, 38 Jahre alt, Stefan Greß unterstützen. Katja Becker hat Immobilien- und Facilitymanagement studiert und ist bei der Stadt Mönchengladbach bereits seit 2013 tätig.

    Mit der Gründung des Eigenbetriebs endet auch die Dienstzeit von Hanns-Joachim Schmitz, der bisher erfolgreich den städtischen Reinigungsbetrieb geleitet hat. Hanns-Joachim Schmitz hat 31 Jahre für die Stadt Mönchengladbach gearbeitet und seinen Ruhestand noch um einige Monate hinausgezögert, um den Übergang der GSM in den neuen Betrieb positiv mit zu begleiten.

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  • NRW-Gesetzentwurf: Zentrale Ziele nicht erreicht

    NRW-Gesetzentwurf: Zentrale Ziele nicht erreicht

    Sozialverband VdK NRW fordert Nachbesserungen mit klaren Zuständigkeiten für Menschen mit Behinderung

    Bundesweit sollen Menschen mit Behinderung einheitliche Unterstützungsleistungen bekommen – so sieht es das Bundesteilhabgesetz vor. Entsprechende Regelungen für Nordrhein-Westfalen müssen vom Landtag in Düsseldorf im Rahmen eines Ausführungsgesetzes festgelegt werden.

    Trotz einiger guter Ansätze wird der aktuell im Plenum behandelte Gesetzentwurf jedoch aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen nicht dazu beitragen, Leistungen aus einer Hand und wirklich gleiche Bedingungen in allen NRW-Kommunen zu schaffen.

    “Zunächst begrüßen wir die grundsätzliche Festlegung der Landschaftsverbände als Träger der Eingliederungshilfe. Auch die Beteiligungsmöglichkeiten der Organisationen und Verbände der Menschen mit Behinderung, zumindest auf Landesebene, sind nun gut geregelt”, betont der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge. Für die Betroffenen werde es jedoch zukünftig nicht einfacher, sich im bestehenden Paragrafen- und Zuständigkeitsdschungel zurechtzufinden. “Da Aufgaben an die Kommunen übertragen werden können, wird weiterhin ein Flickwerk unterschiedlicher Leistungen und Ansprechpartner in NRW bestehen bleiben”, prognostiziert Horst Vöge.

    Dieses gelte umso mehr, da die Eingliederungshilfe als Selbstverwaltungsaufgabe definiert werden soll und somit keiner Fachaufsicht des Landes unterliegt.

    Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen hofft nun auf Nachbesserungen im weiteren Gesetzgebungsverfahren, in dem er sich mit seinen Forderungen im Sinne der Menschen mit Behinderung einbringen wird.

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  • Das VHS-Programm Frühjahr 2018 ist erschienen

    Das VHS-Programm Frühjahr 2018 ist erschienen

    Frisch aus der Druckerei liegt das Kursprogramm Frühjahr 2018 der Volkshochschule der Stadt Mönchengladbach in öffentlichen Gebäuden und Buchhandlungen aus.

    Auf über 200 Seiten werden ca. 700 Veranstaltungen angeboten.
    Auf gesellschaftliche Veränderungen reagierend werden wieder mehr als 100 neue Kurse angeboten.
    Vom EDV-Kurs bis zum Persönlichkeitstraining geben die Angebote Hilfen für Beruf und Alltag. Kurse mit kulturellen oder gesundheitlichen Themen sowie das große Angebot an Fremdsprachen eröffnen neue Perspektiven für eine aktive Lebensgestaltung.

    Auch im Internet lässt sich im Kursprogramm stöbern.
    Unter www.vhs-mg.de ist das gesamte Angebot zu finden.

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  • Neue Friedhofs- und Gebührensatzung tritt in Kraft

    Neue Friedhofs- und Gebührensatzung tritt in Kraft

    Nach der Zustimmung des Rates der Stadt Mönchengladbach und dem Beschluss des mags-Verwaltungsrates gilt ab dem 1. Januar eine neue Friedhofs- und Gebührensatzung. Diese Satzung betrifft die städtischen Friedhöfe in Rheydt, Ohler, Rheindahlen, Giesenkirchen, Wickrath, Hardt, Venn, Holt, Uedding, Broich, Wanlo, und den Hauptfriedhof.

    Durch die Veränderung der Bestattungskultur und dem seit Jahren anhaltenden  Trend zu Urnenbegräbnissen ist es erforderlich das Friedhofswesen für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver und zukunftsfähig zu gestalten. Dazu wurde ein Friedhofsrahmenkonzept erarbeitet.

    Neben den traditionellen Gräbern werden u.a. Urnenrosen-, Baum-, Waldgräber sowie Urnenstelen und Kolumbarien angeboten.
    Auch wird ein Aschefeld angeboten, auf dem die Asche der Verstorbenen durch Bestatter auf einer gepflegten Wiese verstreut wird, wenn der Verstobene dies verfügt hat.

    Die Bürger- und Bürgerinnen können sich gerne bei der Friedhofsverwaltung von mags beraten lassen.

    Auf Grundlage der überarbeiteten Friedhofssatzung wurden die Gebühren kalkuliert. Die neu ermittelten Grabnutzungsgebühren sinken im Vergleich zu den bisherigen Gebühren.

    Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.mags.de.

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  • Bewohnerparken für den Bereich Altstadt-West: Anträge können ab dem 15. Januar gestellt werden

    Bewohnerparken für den Bereich Altstadt-West: Anträge können ab dem 15. Januar gestellt werden Bewohnerparkregelung gilt für das Gebiet MG-F (August-Pieper-Straße, Barbarossastraße, Franz-Brandts-Allee, Karmannstraße, Kyffhäuser Straße, Staufenstraße, Waldhausener Straße 84 A bis 160, 91 bis 171, Windthorststraße, Santanderplatz)

    Im Juni 2017 hat die Bezirksvertretung Nord für das Gebiet Altstadt West die Einrichtung einer Parkschein-Zone und gleichzeitig für den Bereich eine Bewohnerparkregelung beschlossen. Dieser Beschluss wird, nachdem die Parkscheinautomaten installiert sind, zum 1. Februar 2018 umgesetzt.

    Künftig wird in dem Bereich (August-Pieper-Straße, Barbarossastraße, Franz-Brandts-Allee, Karmannstraße, Kyffhäuser Straße, Staufenstraße, Waldhausener Straße 84a bis 160, 91 bis 171, Windthorststraße, Santanderplatz) das Parken nur bis zur festgelegten Höchstparkdauer von drei Stunden an Werktagen in der Zeit von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr gebührenpflichtig erlaubt sein. Die Bewohner können durch den Erwerb eines Bewohnerparkausweises hiervon ausgenommen werden. Im gesamten Gebiet werden entsprechende Verkehrszeichen  “Parken nur mit Parkschein” und “Bewohner mit Parkausweis frei” aufgestellt.

    Die Bewohner können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bewohnerparkausweis beantragen, der sie von der festgelegten Höchstparkdauer befreit. Der Bewohnerparkausweis kann wahlweise für ein halbes Jahr, ein, zwei oder maximal drei Jahre ausgestellt werden. Die Kosten hierfür betragen je nach Gültigkeitsdauer 15, 30, 60 oder 90 Euro.

    Ab dem 15. Januar 2018 haben die Bewohner die Möglichkeit, die Ausstellung des Bewohnerparkausweises beim Ordnungsamt, Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle (Maßnahmenbereich), Rheinstraße 70, 1. Etage, Zimmer 100, 102, 106, 108 und im Bürgerservice, Vitus-Center, Goebenstraße 4 bis 8 montags bis freitags in der Zeit von 08:00 Uhr bis 12:30 Uhr, zusätzlich donnerstags von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr zu beantragen.

    Für die Erstausstellung der Bewohnerparkausweise müssen die nachstehend aufgeführten Bedingungen erfüllt sein:

    Die Anwohnerin / der Anwohner muss im genannten Gebiet amtlich gemeldet und dort wohnhaft sein. Jede Anwohnerin / jeder Anwohner erhält maximal einen Bewohnerparkausweis für ein Fahrzeug. Sofern zwei oder mehr Fahrzeuge im Besitz einer Anwohnerin / eines Anwohners sind, können maximal zwei Kennzeichen auf einem Bewohnerparkausweis eingetragen werden. Das Fahrzeug muss auf den Namen des Antragstellers zugelassen sein. Bei dauerhafter Nutzung eines Fahrzeugs, das nicht auf die Anwohnerin / den Anwohner zugelassen ist, muss eine entsprechende formlose Bescheinigung des Fahrzeughalters über die Dauernutzung vorgelegt werden. Bei privat genutztem Dienstfahrzeug muss eine formlose Bescheinigung des Arbeitgebers vorgelegt werden. Der Bewohnerparkausweis kann nur für PKW oder PKW-Kombi, nicht aber für Krafträder oder LKW beantragt werden.

    Die betroffenen Haushalte sind von der Verwaltung entsprechend informiert worden.

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  • Johannes-Cladders-Platz vor dem Museum Abteiberg

    Johannes-Cladders-Platz vor dem Museum Abteiberg

    Die neue Platzfläche vor dem Museum Abteiberg soll schon bald die Adresse Johannes-Cladders-Platz erhalten.

    Der Rat beschloss die Benennung der neu gestalteten Fläche nach dem früheren Museumsdirektor.
    Vor 50 Jahren trat Johannes Cladders in den Dienst der Stadt Mönchengladbach. Fast 18 Jahre lang leitete er die Städtischen Kunstmuseen, zunächst das alte Museum an der Bismarckstraße und von 1982 bis 1985 dann das städtische Museum Abteiberg.

    Mit legendären Ausstellungen und dem Museumsneubau schenkte er Mönchengladbach in Architektur und Gegenwartskunst einen dauerhaften Ruf von Weltrang, und das Museum Abteiberg setzte unter seiner Ägide neue Akzente als Zentrum der Kunst des 20. Jahrhunderts.
    Für seine besonderen Verdienste um Wissenschaft und Kunst verlieh ihm das Land NRW Ende 1984 die Ehrenprofessur.

    Mit dem Ehrenring erhielt er am 26. April 1985 die höchste von der Stadt zu vergebende Auszeichnung. Am 23. Mai 1985 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
    (pmg/sp)

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  • 3. Schlosskonzert: Cello meets Vibraphone

    3. Schlosskonzert: Cello meets Vibraphone

    Zu einem “mühelosen Sprung über die Jahrhunderte” lädt am Freitag, dem 12. Januar 2018 (20 Uhr) das 3. Schlosskonzert mit dem Duo Anna Carewe und Oli Bott ein, das in der ungewöhnlichen Besetzung mit Violoncello und Vibraphon im Schloss Rheydt eine Zeitreise mit Kompositionen von Bach und Vivaldi bis Ellington und Piazzolla präsentiert.

    Anna Carewe studierte an der Royal Academy of Music in London und ging anschließend nach Berlin, wo ihr Lehrer, Prof. Wolfgang Boettcher, sowie ihre Zeit als Stipendiatin der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker wichtigen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung nahmen. Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition am Berklee College of Music in Boston und ist als freischaffender Musiker in Berlin tätig. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerb und hat mehrere Stipendien erhalten.

    Mit seinen außergewöhnlichen Programmen gastierte das Duo bereits erfolgreich auf renommierten Festivals und spielte in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie oder dem Concertgebouw Amsterdam. Die beiden spielen Musik ohne Grenzen. Ernste Musik, Unterhaltende Musik, Alte Musik, Neue Musik, Kompositionen und Improvisationen. Sie lassen die Grenzen zwischen den Genres und Epochen verschwinden und verführen die Zuhörer, neue Klänge zu genießen und bekannte Klänge neu zu erfahren.

    Karten für das Schlosskonzert sind zum Preis von 13 Euro (ermäßigt 9 Euro) zzgl. VVK-Gebühr an der Theaterkasse und allen bekannten VVK-Stellen sowie unter www.ADticket.de erhältlich.

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  • Stadtmeisterschaft Pool-Billard am 30. Dezember

    Stadtmeisterschaft Pool-Billard am 30. Dezember

    Die diesjährige Stadtmeisterschaft im Pool-Billard findet wie folgt statt:

    Samstag, 30.12.2017 

    Beginn 16:00 Uhr
    Billard-Café Nirvana
    Dahlener Straße 171
    41239 Mönchengladbach

    Die Wettkämpfe sind offen für alle Bürgerinnen und Bürger aus Mönchengladbach.
    Es wird in der Erwachsenen- und Jugendklasse gespielt.
    Meldeschluss 30 Minuten vor Spielbeginn.

    Weitere Informationen für die Presse beim Ausrichter unter Tel. 02166/138885   (ab 16:00 Uhr/außer Mo).

    Die Ausschreibung ist im Internet unter www.mg-sport.de in der Rubrik „SSB informiert/Kalender 2017“ eingestellt.

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  • Stadtrat – Verwaltungsrat: ein Spannungsfeld für Demokratie

    Eine Kolumne von Harald Wendler

    Es kommt nicht allzu oft vor, in Mönchengladbach auch nicht, dass Presse und Öffentlichkeit an einer Verwaltungsratssitzung teilnehmen dürfen. In aller Regel sind diese nicht für die Öffentlichkeit zugelassen, warum auch immer. Auch darüber kann man trefflich diskutieren.
    Mir wurde das Vergnügen zuteil, dass mich unser Oberbürgermeister in seiner Funktion als Verwaltungsrats-Vorsitzender der mags als alleinige Öffentlichkeit der mags-Sitzung namentlich begrüßte.
    Dabei standen doch wichtige (Gebühren-) Entscheidungen zu Abstimmung.
    War das tatsächlich so?
    OB Reiners jedenfalls war der Meinung, im Rat tags zuvor sei eine mehrheitliche Ratsentscheidung getroffen (TO 5) worden zu Themen wie die Einführung der Rolltonnen ab 2019.
    Er vertrat in einer grundsätzlichen Bemerkung bei Sitzungsbeginn die Auffassung, es sei nicht zielführend nach einem Mehrheitsentscheid im Rat, dass am Folgetag ein neuer Antrag im Verwaltungsrat zu diesem Thema gestellt werde. Seine persönliche Meinung ist, dass eine Mehrheitsentscheidung des Rates für eben diese Ratsmitglieder eine bindende Wirkung haben könnte.
    Oberbürgermeister Reiners läßt dabei außer acht, die Antragsteller hatten im Rat mit Nein gestimmt.
    Folgt man Reiners Ansicht, übernehmen unsere gewählten Vertreter die Mehrheitsansichten des Rates und machen sie zu ihrer eigenen? Meinungsfindung per Order? Das kann er so nicht wollen.
    Angekündigt hat Hans Wilhelm Reiners eine Überprüfung der Abläufe zwischen Stadtrat und Verwaltungsrat, damit Dinge nicht oftmals diskutiert werden müssen. Eine hausgemachte Interessenkollision.

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  • Mitarbeiter der “GE Grid Solutions” kämpfen um ArbeitsplätzePolitiker stehen an ihrer Seite

    Mitarbeiter der “GE Grid Solutions” kämpfen um Arbeitsplätze
    Politiker stehen an ihrer Seite

    Bei denkbar schlechtem Wetter demonstrierten immerhin ca. 200 Beschäftigte und Unterstützer vor dem Werk an der Rheinstraße in Mönchengladbach. Aufgerufen hatten Betriebsrat und Gewerkschaft die Mitarbeiter, ca. 370 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden.
    Und das, obwohl bekanntermaßen die Gewinne sprudeln.

     

    Politiker aller Parteien aus Mönchengladbach, aus dem Land und vom Bund waren gekommen.
    Gülistan Yüksel, (SPD) MdB aus Mönchengladbach und Bürgermeister Michael Schroeren (CDU) sprachen den Demonstanten Mut zu und diese wußten sie an ihrer Seite.

    Bereits gestern hatte der Stadtrat in seiner Sitzung (20. Dezember) einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Arbeitsplätze des von der Schließung bedrohten Mönchengladbacher Transformatoren-Werks “GE Grid Solutions” beschlossen.

    Im Wortlaut heißt es darin: “Der Rat der Stadt Mönchengladbach bedauert, dass der Konzern General Electric sein Werk ‚GE Grid Solutions‘ in Mönchengladbach 2019 schließen will. Gerade angesichts laut Unternehmensauskunft gut gefüllter Auftragsbücher und einer profitablen Fertigung am Standort sowie seiner langen Historie ist dieser Schritt zutiefst unverständlich. Der Rat der Stadt Mönchengladbach steht hinter den rund 370 Beschäftigten des Werkes und sorgt sich mit ihnen um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze und die Zukunft ihrer Familien. Er sieht sich selbst , die Landesregierung sowie die städtische Verwaltung in der Pflicht, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Mönchengladbach einzusetzen”.

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  • Michael Heck zum neuen Kämmerer gewählt

    Michael Heck zum neuen Kämmerer gewählt

    Michael Heck während des Wahlvorganges.

    In der heutigen Sitzung des Stadtrates wurde auf Vorschlag der CDU Herr Michael Heck mit 44 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen zum neuen Beigeordneten gewählt. Die Bündnis/Grünen hatten geheime Abstimmung beantragt.

    Michael Heck wird seine Funktion als Kämmerer am 1. April 2018 aufnehmen .
    Bisher ist er zuständig im Fachbereich Zentrales Steuerungsprojekt für den Haushaltssanierungsplan (I/HSB), direkt dem Oberbürgermeister unterstellt.

    Bernd Kuckels, FDP, scheidet zum 31. März 2018 aus dem Verwaltungsvorstand aus.

    Michael Heck bedankte sich bei den Mitgliedern des Stadtrates für seine Wahl und das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er sagte zu, mit allen Parteien gleichermaßen vertrauensvoll zusammen arbeiten zu wollen.

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  • Eine Frage der Darstellung ?

    Eine Frage der Darstellung ?

    Vor Jahren, kaum Einer erinnert sich noch, wurden die Busfahrer der NEW reihenweise durch Outsourcing in die West-Bus GmbH ausgegliedert.
    Man mußte sparen, so lautete die offizielle Begründung. Wettbewerb eben.
    Die Busfahrer selber hatten keine wirkliche Alternative und folgten mehrheitlich in das neue Tochterunternehmen.
    Sie mußten hinnehmen, dass die Entlohnung schlechter war, die Rente dadurch niedriger wurde und die betriebliche Altersversorgung ins Negative umschlug.
    All das ist nun vorbei, plötzlich werden 126 Busfahrer der Westbus wieder zurückgeholt in die Arme der NEW.
    Was steckt hinter diesem Interessenwandel?
    Wettbewerb eben, wie damals, als die selben Menschen ausgegliedert wurden.
    Menschenhandel? Das ist eine Frage der Darstellung. Eine Sichtweise.
    In Interviews und Kanzelreden versuchen unsere Politiker dies positiv darzustellen. Tatsächliche Gründe benennen sie nicht. In Wirklichkeit ist es der verzweifelte Versuch Bedingungen zu schaffen, andere Anbieter vom ÖPNV-Markt in Mönchengladbach auszuschließen. Das mag nach dem Gesetz zulässig sein.
    Eine scheinheilige Argumentation also. Ja, die Busfahrer profitieren von den besseren Bedingungen, für sie als Menschen wird dieser Akt der Übernahme jedoch nicht gemacht.
    Das damalige Outsourcing stellt sich als strategisches Versagen der Verantwortlichen heraus, Verantwortung daraus übernimmt niemand.

    Die Stadttochter NEW wird mehrheitlich kontrolliert von Politikern aus Mönchengladbach.

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  • ver.di fordert die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen bei Geschäftsöffnungen an Heiligabend

    ver.di fordert die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen bei Geschäftsöffnungen an Heiligabend

    Obwohl der Heiligabend in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt dürfen Einzelhandelsgeschäfte in Nordrhein-Westfalen unter ganz bestimmten Voraussetzungen öffnen und auch nur bestimmte Waren anbieten.

    ver.di hat nun in einem Schreiben an die Einzelhandelsgeschäfte und an die Ordnungsbehörden auf die genaue Gesetzeslage hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass bei Zuwiderhandlungen Unterlassungsverfügungen verlangt und gegebenenfalls auch Klagen erwogen werden.

    Der ver.di Bezirksgeschäftsführer Dominik Kofent erklärt: „Seit elf Jahren müssen die Beschäftigten im Einzelhandel ohnehin arbeiten, weil der Heiligabend auf einen ganz normalen Werktag im Handel fällt. Nun hätten die Beschäftigten endlich mal die Chance den Heiligabend mit ihrer Familie zu verbringen. Um deutlich zu machen, dass für diejenigen Geschäfte, die trotzdem öffnen wollen, ganz klare Bedingungen vorgegeben sind, haben wir in einem Schreiben darauf hingewiesen, dass ausschließlich Geschäfte geöffnet werden dürfen, die bezogen auf die Verkaufsfläche überwiegend Lebens- und Genussmittel anbieten und auch nur Lebens- und Genussmittel verkauft werden dürfen. Dies ergibt sich aus dem Gesetzestext in Verbindung mit dem vor Gesetzesverabschiedung erstellten Bericht aus dem Landtag über den Sinn und Zweck des Gesetzes.

    Wir gehen daher davon aus, dass die Einzelhandelsgeschäfte, die eine Öffnung am 24. Dezember planen, ausschließlich Lebens- und Genussmittel verkaufen. Anderenfalls erwarten wir von den Ordnungsbehörden, dass sie die Vorgaben überwachen und bei Zuwiderhandlungen einschreiten.“

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  • Für Otto-Wels-Preis 2018 bewerben!

    Für Otto-Wels-Preis 2018 bewerben!

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel ruft bürgerschaftlich Engagierte aus Mönchengladbach auf, sich für den „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2018“ zu bewerben.
    Mit dem Preis zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion Projekte und Initiativen aus, die sich für ein nachbarschaftliches Gemeindeleben, für soziale Integration in der Kommune oder ein lebendiges Miteinander im Stadtquartier einsetzen.

    „Wir suchen kreative Ideen und Konzepte, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger für Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt in ihrer Gemeinde engagieren“, sagt Yüksel. Die Abgeordnete ist überzeugt: „Wenn sich Menschen zusammentun, um ganz praktisch für andere da zu sein oder ihr gemeinsames Lebensumfeld noch lebenswerter zu machen, stärken sie die Solidarität unserer Gesellschaft und letztlich unsere Demokratie.“

    Um den „Otto-Wels-Preis 2018“ können sich nicht-kommerzielle, gemeinnützige Initiativen, Vereine und Projekte bewerben, in denen bürgerschaftliches Engagement eine maßgebliche Rolle spielt.

    Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 14. Februar 2018.
    „Den ausgezeichneten Projekten winken attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden. Die Gewinner werden außerdem für den Deutschen Engagementpreis nominiert. „Ich würde mich freuen, wenn Menschen aus Mönchengladbach für ihr vielfältiges Engagement ausgezeichnet würden“, so Yüksel.
    Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den „Otto-Wels-Preis“ 2018 bereits zum sechsten Mal. Anliegen des Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

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