Autor: Harald Wendler

  • Appell an die nächste Bundesregierung: Beschäftigungsboom ausdehnen

    Appell an die nächste Bundesregierung: Beschäftigungsboom ausdehnen

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. drängt auf arbeitsmarktpolitische Reformen. Es sei höchste Zeit, Unwuchten auf dem Arbeitsmarkt zu korrigieren und den Aufschwung auf diejenigen auszudehnen, die bislang nicht partizipierten, so die Verbandsvorsitzende, Ilse Müller. Langzeitarbeitslose, Menschen mit prekärer Arbeit und Schulabgänger ohne Abschluss müssten dringend in den Fokus der Arbeitsmarktpolitik genommen werden:

    „Die kommende Bundesregierung steht vor der sozialpolitischen Herausforderung, den Niedriglohnsektor wirksam einzuhegen. Wir raten dazu, das Unwesen der sachgrundlosen Befristungen sowie die ausufernde Werkvertragspraxis zurückzudrängen und die Wirtschaft beschäftigungspolitisch wieder stärker in die Pflicht zu nehmen.“ Eine große Zahl von Menschen stünde zudem vor verschlossenen Türen. Für Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt chancenlos seien, böte der Aufbau eines sozialen Arbeitsmarkts als einzige Chance, einem Erwerb nachzugehen und sich ökonomisch zu emanzipieren, so die Vorsitzende, die zu einer engeren Verzahnung von Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik rät:

    „Wir müssen den Teufelskreis von „Einmal Hartz IV, immer Hartz IV“ auf breiter Fläche durchbrechen und die mancherorts drohende „Vererbung“ der Sozialhilfe durch gezielte Bildungs- und Betreuungsschritte bannen. Noch immer verlassen zu viele junge Menschen die Schulen ohne Abschluss. Sie benötigen Schulmentoren, öffentlich finanzierte Nachhilfeangebote und die Möglichkeit nachträglicher Ausbildung um der Perspektivlosigkeit der Langzeitarbeitslosigkeit zu entgehen. Das bedeutet allerdings auch, die Arbeit der Jobcenter auf die Betreuung der Arbeitssuchenden und den Aufbau einer passgenauen Qualifikationsstruktur zu fokussieren. Dazu braucht es eine bessere finanzielle Ausstattung der Agenturen vor Ort und die systematische Entrümpelung des Hartz-IV-Systems, das einen erheblichen Teil der Arbeit der Jobcenter okkupiert. Der Arbeitssuchende oder Auszubildende muss im Zentrum der Arbeit der Agenturen stehen und nicht die kleinteilige Bürokratie.“

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  • Die KuKuk-Box ist da: Mobiler Spielcontainer steht im Theaterpark

    Die KuKuk-Box ist da: Mobiler Spielcontainer steht im Theaterpark

    Seit wenigen Tagen hat der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie einen transportablen Spielplatz, die KuKuk-Box. Zum Jahreswechsel wurde der Spielcontainer auf dem Gelände des Theaterparks in Rheydt (Spielplatz Vierhofstraße 25) aufgestellt.

    Die Idee:
    Wenn die Geräte eines Spielplatzes in die Jahre gekommen sind, Ersatz auf die Schnelle nicht beschafft werden kann, oder wenn ein Spielplatz saniert wird, kann man den Kindern in der Zwischenzeit den mobilen Spielcontainer anbieten.

    Die KuKuk-Box ist ein umgebauter Seefrachtcontainer mit Auf- und Anbauten, die zum Spielen und Toben einladen. Mitarbeiter von mags und Jugendamt haben den Container auf einer Messe entdeckt und waren sofort von dem Konzept begeistert.
    Im vergangenen Jahr hat der Jugendhilfeausschuss die Anschaffung des Spielcontainers beschlossen.

    Und nun steht der in dem Park hinter dem Theater in Rheydt. Der Spielplatz im Theaterpark ist ein zentraler Spielplatz in Rheydt und besonders für die Kinder, die im Zentrum von Rheydt leben, von großer Bedeutung. Leider ist er deutlich in die Jahre gekommen. Einzelne Spielgeräte wurden abgebaut, da sie nicht mehr zu reparieren waren. Zuletzt musste das Klettergerüst entfernt werden. Es blieben nur noch einige Wipptiere, eine Doppelschaukel und eine große Sandfläche.

    Bis dort ein neuer Spielplatz entsteht, kann es noch einige Zeit dauern, weil die Fläche Teil des Theaterparks ist, der gerade komplett neu geplant wird. Um in der Zwischenzeit ein ausreichendes Spielangebot vorzuhalten, ist dieser Standort geradezu ideal als erster Standort für den Spielcontainer. Übrigens: Das triste Weiß ist nicht die endgültige Farbe. Sobald es das Wetter zulässt, werden Jugendliche den Container im Rahmen eines Graffiti-Projektes bunt und fröhlich gestalten.

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  • Grünen laden zur Mitgliederversammlung ein

    Grünen laden zur Mitgliederversammlung ein

    Bei der nächsten LDK (Landesdelegiertenkonferenz) im Januar werden die Grünen NRW Ihren Sprecher neu wählen. Wolfgang Rettich wird auf dieser Versammlung seine Vorstellungen und Ziele als Bewerber für die Nachfolge von Sven Lehmann als Sprecher der Grünen NRW erläutern.

    Nachdem die Grünen Peter Walter nach Duisburg verabschieden mussten, steht die Wahl einer Beisitzerin für den Vorstand auf der Tagesordnung.

    Interessierte sind herzlich eingeladen.

    wo: am Dienstag, 9. Januar 2018, um 19.00 Uhr in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes Mönchengladbach, Brandenberger Str. 36, 41065 Mönchengladbach

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  • Rats-TV anschauen: https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

    Rats-TV anschauen: https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

    Die Jugend hegte Hoffnung auf eine Wende zum Guten, als sie mit ihrem Antrag auf Einführung eines modernen Rats-TV Gehör in der Mutter-Partei erhielt. Genauer ausgedrückt: Es war die CDU-Jugend. Sie gaben den entscheidenden Anstoß. Etliche Altvorderen waren dagegen, setzten sich aber nicht durch.
    Alle im Stadtrat der Stadt Mönchengladbach vertretenen Parteien erklärten einstimmig ihre große Zustimmung zum Testbetrieb für die Ratssitzungen in 2017.

    Die Aufzeichnungen sind freigechaltet und können auch heute noch angesehen werden. Die Bürger sollten diese Gelegenheit nutzen.
    Sie sollten es zum Anlass nehmen, mit den Politikern ihrer Wahl für die Weiterführung dieses Projektes zu kämpfen.
    In den nächsten Ratssitzungen wird über diese Weiterführung entschieden werden.

    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

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  • „Nette-Toilette“: nächster Ansatz zur Umsetzung einer guten Idee

    „Nette-Toilette“: nächster Ansatz zur Umsetzung einer guten Idee

    Ganz still, ohne Redebeitrag, so als wolle man es lieber nicht publik machen, wurde im Rahmen des Haushalt-2018 Genehmigungsverfahrens im Stadtrat im Dezember 2017 unter Tagesordnungspunkt 5 der Einstieg in das Uralt-Thema erneuert.
    Seit vielen Jahren wurden sukzessive alle Toilettenhäuschen in den beiden Innenstädten ersatzlos abgebaut, teilweise an Stadtteil-Bedarfsorten installiert. Eben solange gibt es Forderungen nach Ersatzmöglichkeiten aus der Bevölkerung.
    Die Politiker der Bezirksvertretung Süd brachten das Thema mit Antrag vom 22.11.2017 wieder auf die politische Entscheidungs-Bühne.

    In vielen Großstädten gibt es die „Nette Toilette“, Geschäftsleute ermöglichen die Benutzung ihrer Toiletten für Alle und erhalten im Gegenzug einen Unterhaltszuschuss von den jeweiligen Stadtverwaltungen aus dem öffentlichen Haushalt.

    In Mönchengladbach schlugen alle bisherigen Versuche zur Einrichtung der „Netten Toilette“ fehl, die Unternehmer in der Stadt waren nicht bereit dazu. Für sie gab es offensichtlich zu große Nachteile.
    Ob sich diese Haltung nun geändert hat oder durch besseres Marketing positiv beeinflußt werden kann, muß sich beim neuerlichen Versuch zeigen. Der Masterplan Nahmobilität sieht dieses Konzept jedenfalls vor und empfiehlt es.
    Stadt-Tochter MGMG und Stadtverwaltung sind gemäß der Antragsteller CDU/SPD nun aufgefordert, gemeinsam Wege finden, Gastronomen und Einzelhändler zu überzeugen, ihre Anlagen zur Verfügung zu stellen und kenntlich zu machen.

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  • Rat beschließt Organisationseinheit strategisches Wachstumscontrolling

    Rat beschließt Organisationseinheit strategisches Wachstumscontrolling

    Kolumne

    Bereits in 2016 beantragten CDU/SPD gemeinsam die Bildung dieser Einheit. Begründet wurde dieser Antrag mit nachfolgender, wahrlich komplexen Ausführung:

    Die Stadtentwicklungs-Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ ist das Fundament sowie die entscheidende und sachlogische Voraussetzung, dass Mönchengladbach die im Stärkungspaktzeitraum verfolgten grundsätzlichen Ziele wie Haushaltsausgleich, Schuldenabbau sowie wirtschaftliches Handeln im Konzern Stadt auch aus eigener Kraft in den kommenden Jahren weiterverfolgen kann. Ziel von CDU und SPD ist es, mit Hilfe dieser Wachstums-Strategie den Haushaltsausgleich auch ohne Stärkungspakthilfen ab dem Jahr 2021 zu verstetigen.

    Das kann nur gelingen, wenn die Ressourcen im Konzern Stadt effizient und verbindlich vernetzt und systematisch anhand qualitativer Wachstumsparameter evaluiert und ausgerichtet werden.
    Das Wachstumscontrolling soll insofern parallel zur weiteren Operationalisierung von „mg+“ aufgebaut und in allen Dezernaten und städtischen Töchtern konzernübergreifend implementiert werden. Hierfür müssen quantitative, qualitative und finanzielle Zielmarken kontinuierlich in messbare Kontrolldaten übersetzt, geeignete Projektmaßnahmen mit dem Ziel positiver Haushaltseffekte entworfen und Prozessschritte kennzahlenorientiert und fachbezogen umgesetzt werden. Bereits vorliegende Untersuchungen der einzelnen Dezernate, Ergebnisse aus politischen Workshops und Gremienberatungen sind im Sinne des strategischen Ansatzes aufzubereiten und zu konkretisieren. Insbesondere sind Wanderungsbewegungen sowie die wirtschaftliche und demografische Entwicklung prospektiv und fortlaufend aktualisierend in die NKF-Steuerung zu integrieren. Die Unterzeichner empfehlen hierfür den Einsatz einer am anerkannten betriebswirtschaftlichen Instrument der „Balanced Scorecard“ (BSC) orientierten Konzernsteuerung. Eine entsprechende softwaregestützte Controlling-Berichterstattung an das Lenkungsgremium Wachsende Stadt und die politischen Gremien ist gemeinsam mit der ITK Rheinland zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus soll eine Begleitung durch die GPA NRW angestrebt und zur weiteren Zielerreichung der Stärkungspakt-Vorgaben gewährleistet werden. Mit der Einführung des beantragten Wachstumscontrollings betritt Mönchengladbach unter den nordrheinwestfälischen Kommunen Neuland und bleibt so Vorreiter bzw. Modellkommune einer nachhaltigen, soliden und wachstumsorientieren Haushaltsführung und Stadtentwicklung. Die Mittel für den Aufbau der neuen Organisationseinheit sind dem Haushaltsansatz „Moderne Verwaltung und Demografie Stadt MG“ (1275/IX) zu entnehmen.

    Nun darf sich jeder zufrieden zurücklehnen, der dies alles verstanden hat, der weiß, was die GroKo meint.
    Den Gesichtern unserer Politiker in den Ausschüssen und abschließend in der Ratssitzung am 20.12.2017 war unschwer anzusehen, sie hatten Probleme mit diesem Papier.
    Ob dieser Antrag in den parteiinternen Seminaren ausgiebig, ausreichend und fachlich korrekt erklärt wurde, ist leider nicht überliefert. In unserer ach so wissenden Wissensgesellschaft gibt sich niemand gerne die Blöße und sagt offen heraus: „Ich habe es nicht kapiert.“
    Einfacher ist ein kurzes Kopfnicken und die zustimmende Handhebung.
    Jedenfalls zeigten sich die Fraktionsführer der GroKo im Hauptausschuss am 13.12.2017 nicht bereit (oder in der Lage ?) offene Fragen der Opposition zu erklären.
    Fest steht jedoch, erst in Zukunft will die GroKo Erkenntnis darüber bekommen, über welche Kennzahlen gesprochen werden wird. Diese werden also erst noch zu erarbeiten sein. Wie dann damit umzugehen sein wird und wie sie zu interpretieren sind, das alles ist Zukunftsmusik nach den Ausführungen der Antragsteller Heinrichs/Schlegelmilch.

    Auch die Frage, in welchem Umfang, wenn überhaupt, die städtischen Mitarbeiter in dieses betriebswirtschaftliche Instrument der „Balanced Scorecard“ (BSC) eingeführt und geschult werden, wurde mit keinem Wort beantwortet. Dies ist jedoch eine der wichtigsten Voraussetzungen der BSC.
    Dem interessierten Bürger drängt sich der Verdacht auf, es geht um ein Vehikel, mit dem man selbstbestimmte, nicht nachprüfbare Kennzahlen als statistische Argumentationen erarbeiten möchte um Vergleiche anderer, externer Statistiken mit diesen eigenen Daten beantworten zu können.
    Interessant wird deshalb sein, wie unser neugewählter Kämmerer diese herausragende Aufgabe angehen wird und welche Berichte der Öffentlichkeit darüber zugänglich sein werden.

    Oberbürgermeister H.W. Reiners sagte lediglich die Information der Politik zu. Hatte er die Öffentlichkeit nur versehentlich übersehen?

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  • FDP: Große Rolltonnen werden wildes Müllaufkommen nicht verringern

    FDP: Große Rolltonnen werden wildes Müllaufkommen nicht verringern

    „ Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass die GroKo sich unabhängig von ihrer Entscheidung für die großen Rolltonnen doch noch bewegt, und zumindest durch die Schaffung von Ausnahmegenehmigungen zeigt, dass auch Ihnen  die Müllvermeidung am Herzen liegt“, fasst Natascha Stephan den Wunsch der FDP-Ratsfraktion zusammen.

    Durch die veröffentlichten Erfahrungsberichte der Mülldetektive sieht sie sich in ihrer Annahme bestätigt, dass große Rolltonnen nur einen geringen Einfluss auf wildes Müllaufkommen haben werden. „Wie die Erlebnisse der Mülldetektive bestätigen, liegen die Verstöße in erster Linie im Bereich der illegalen Entsorgung sperriger Gegenstände, die auch in den künftigen 120 l Tonnen kaum Platz finden werden, oder aber bei Renovierungs- und Gewerbeabfällen, die ebenfalls nichts im Restmüll zu suchen haben“ fasst Natascha Stephan zusammen.

    Dass das wilde Müllaufkommen bei der Festlegung des statistischen Mindestmüllvolumens mitberücksichtigt und damit generell ein Mindestvolumen von 15 l wöchentlich pro Person zugrunde gelegt wird, ist aus Sicht der Liberalen weder gerecht noch entspricht es den heutigen Gegebenheiten. „An normalen Wochentagen fällt in Durchschnitts-Familien in den Haushalten doch kaum noch Müll an. Eltern arbeiten und essen mittags auswärts,  Kinder essen in Kita, OGATA oder Ganztagsschule, gekocht wird vielfach nur noch am Wochenende“, umschreibt Natascha Stephan die heutigen Lebensgewohnheiten einer Familie. „Damit entsteht in den Haushalten während der Woche kaum noch Müll, sondern dieser wird auf Schulen und Gewerbebetriebe verlagert, die den Müll jedoch mit Extrakosten entsorgen müssen. Diese Kosten sind in den statistischen Berechnungen zum Müllvolumen pro Person nicht enthalten“, beklagt die FDP-Ratsfrau.

    „Damit wird eine 4-köpfige Familie, die sich bisher um Müllreduktion bemüht hat und mit einer 35 l Tonne wöchentlich ausgekommen ist, gleich doppelt bestraft. Nicht nur, dass sie gezwungen sind, bei zweiwöchiger Leerung zukünftig eine 120 l Tonne abzunehmen, wenn man den Berechnungen folgt, muss diese Familie damit wöchentlich 25 l wilden Müll-Aufkommens statistisch mitfinanzieren“, rechnet Burkhard Küpper, stellv. Vorsitzender und Finanzchef der FDP Ratsfraktion, vor. „Tatsächlich sind es aber doch nicht diese Familien, die wilden Müll und damit zusätzliche Entsorgungskosten produzieren, sondern vielmehr Menschen, die entweder gar keine Mülltonne besitzen oder aber besonders sperrigen Müll haben, der selbst bei großen Rolltonnen gar nicht im Hausmüll beseitigt werden könnte. Warum werden nun diejenigen bestraft, die sich in der Vergangenheit darum bemüht haben, den Müll weitgehend zu reduzieren“, beklagt der Liberale.

    „Warum sollen diejenigen, die auch bisher bewiesen haben, dass sie mit kleinen Müllmengen auskommen, nicht auch in Zukunft mit Erteilung einer Ausnahmegenehmigung ein geringeres Mindestvolumen nutzen können?“, fragt sich FDP Ratsherr Reiner Gutowski. „Sollte sich in einem Fall tatsächlich – etwa durch Ermittlungsergebnisse der Mülldetektive – herausstellen, dass von diesen Personen wilder Müll beseitigt wurde, wäre es immer noch möglich, die Ausnahmegenehmigung zu widerrufen. Dies wäre ein gerechtes Verfahren, bei dem Müllreduzierung auch weiterhin belohnt wird, ohne dabei das Volumen von wildem Müll zu erhöhen“, ist Ratsherr Gutowski sicher.

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  • Abholung der Weihnachtsbäume durch die GEM

    Die GEM sammelt an zwei Terminen ausgediente Weihnachtsbäume ein.
    Am Samstag, 13. Januar, werden die Weihnachtsbäume in den Bezirken1, 2, 3, 4 und 5 abgeholt.
    In den Bezirken 6, 7, 8, 9 und 10 werden am Samstag, 20. Januar, Weihnachtsbäume abgeholt.

    Die Gladbacher sollten beachten, dass die Bäume frühestens am Vortag der Abholung an die Straße gelegt werden dürfen.
    Wer seinen Weihnachtsbaum zu früh an die Straße legt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

    Bäume für die Abfuhr durch die GEM sollten zudem nicht länger als 1,50 Meter und komplett abgeschmückt sein. Ein eventueller Wurzelballen kann am Baum bleiben. Einzelne Tannenzweige können mit Kordel gebündelt oder in Papiersäcken an die Straße gelegt werden.

    Wer seinen Weihnachtsbaum länger behalten möchte, kann den Baum kostenfrei an einem der Wertstoffhöfe abgeben.
    In Luisental ist Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag von 8 bis 14.30 Uhr geöffnet. Darüber hinaus können Mönchengladbacher den
    Wertstoffhof Heidgesberg (Heidgesberg 10) anfahren.
    Dort ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag von 8 bis 14.30 und am Freitag von 7 bis 18 Uhr geöffnet.
    Alle Termine können Sie im Abfallkalender 2018 nachlesen, sowie in der mags-App oder im Internet unter www.mags.de.

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  • Erschreckende Bilanz bei Lkw-Kontrollen durch Zoll und Polizei

    Erschreckende Bilanz bei Lkw-Kontrollen durch Zoll und Polizei

    Am Mittwoch führten Beamte des Zolls, vom Fachbereich Finanzkontrolle/Schwarzarbeit, und Polizisten des Verkehrsdienstes gemeinsame Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durch.

    Hierbei wurden insbesondere Lkw aller Größen und deren Fahrpersonal an zwei Kontrollstellen überprüft.

    Die Verkehrsfachleute zogen nach den Kontrollen eine sie erschreckende Bilanz.

    Demnach wurden bei rund 50 Prozent der von ihnen überprüften 40 Lkw teilweise erhebliche Mängel oder aber Verstöße der Fahrer festgestellt.

    Das Gros bildeten Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer und mangelhaft gesicherte Ladungen. Entsprechende Bußgeldverfahren wurden eingeleitet.

    Zwei Fahrer lenkten Lkw, ohne die vorgeschriebene Berufskraftfahrerqualifikation erworben zu haben. Einigen Fahrern musste wegen der Schwere der Verstöße die weitere Tätigkeit an diesem Tag oder gar die Weiterfahrt untersagt werden.

    Die Fachleute des Zolls leiteten drei Verfahren wegen Verstößen gegen den Mindestlohn ein. In 20 weiteren Fällen werden diesbezüglich weitere Ermittlungen durchgeführt und gegebenenfalls Verfahren eingeleitet.

    Die gemeinsamen Kontrollen werden, auch wegen der Vielzahl der festgestellten Verstöße, fortgesetzt.
    (jl)

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  • Limitenstraße erhält besseren Lärmschutz und höhere Verkehrssicherheit

    Limitenstraße erhält besseren Lärmschutz und höhere Verkehrssicherheit

    • Ab Dienstag, 9. Januar, beginnt der Umbau der Limitenstraße.
    • Autofahrer müssen mit Verkehrsbehinderungen rechnen.
    • Bauzeit beträgt etwa zehn Monate.

    Ab Dienstag, 9. Januar, beginnen die Arbeiten zum Umbau der Limitenstraße, die zu den meistbefahrenen Straßen im Stadtgebiet zählt.
    Die Einrichtung der Baustelle erfolgt am Montag, 8. Januar.
    Im ersten Bauabschnitt wird auf der Limitenstraße zwischen Gracht und Wilhelm-Strauß-Straße die Zweispurigkeit in Fahrtrichtung Mönchengladbach auf eine Spur reduziert. Hierdurch ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

    Im weiteren Bauverlauf verlagert sich die Baustelle bis hinter die Hauptstraße. Daran anschließend wird die Baumaßnahme in der Gegenrichtung fortgeführt. Wegen der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen, werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.

    Die Maßnahme „Erweiterung Anpassung Limitenstraße“, bei der auch Kanalbauarbeiten vorgesehen sind, stellt das letzte bauliche Projekt der ersten Förderperiode der Sozialen Stadt Rheydt dar. „Durch die Arbeiten wird zum einen die Verkehrssicherheit insbesondere für Radfahrer und Fußgänger erheblich erhöht und zum anderen aktiver Lärmschutz für die Anlieger durchgeführt“, so der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin. Mit der Beauftragung in Höhe von etwa 2.3 Millionen Euro an ein Straßen- und Tiefbauunternehmen werden mehrere Beschlüsse und Förderprojekte umgesetzt.

    Ein Beschluss beinhaltet die Umsetzung des Lärmaktionsplanes mit der Ausführung einer lärmoptimierten Asphaltdecke auf der Limitenstraße vom Fußgängertunnel Gartenstraße/Hugo-Junkers-Park bis zur Gracht/ Stresemannstraße.
    In Verbindung mit den Anpassungsmaßnahmen des Beschlusses zum Projekt Soziale Stadt – Innenstadtkonzept Rheydt – werden die westlichen und östlichen Geh- und Radwege von der Gracht bis zur Mühlenstraße gestalterisch aufgewertet und erneuert.

    Durch Teile des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes NRW werden alle Bauleistungen der Limitenstraße zwischen den Knotenpunkten Gracht/Stresemannstraße und Moses-Stern-Straße erfasst. Auch hier wird die Fahrbahn wie in den anderen Bereichen mit einer lärmoptimierten Asphaltdecke ausgeführt.

    Dank der nachträglichen Aufnahme in die Kommunalinvestitionsförderung werden zum einen die beiden Haltestellen im Bereich der Gracht/Limitenstraße barrierefrei umgestaltet.
    Mit der erweiterten Anpassung von Nebenflächen der Limitenstraße können jetzt auch Teile des Gehweges in der Wilhelm-Strauß-Straße verbreitert werden.

    Für die Umsetzung aller Maßnahmenabschnitte ist eine Bauzeit von etwa zehn Monaten vorgesehen.

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  • Neujahrsempfang der FDP-MG auf dem Rittergut Wildenrath

    Neujahrsempfang der FDP-MG auf dem Rittergut Wildenrath

    Jamaika-Aus – Kommt jetzt die GroKo?

    Dieses interessante Thema wird diskutiert beim Neujahrsempfang am 25.01.2018, 19.00 Uhr mit Reinhard Houben MdB. Die Mönchengladbacher FDP lädt ein auf das Rittergut Wildenrath, Kuckumer Straße 61 in 41189 Mönchengladbach-Wanlo.

    Dieser Neujahrsempfang ist eine öffentliche Veranstaltung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
    Interessenten melden sich bitte bei der FDP unter 02166-48730 oder per Mail unter info@fdp-mg.de.
    Für das Buffet wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 27 Euro pro Person zzgl. Getränken erhoben.

     

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  • Kritik an der deutschen Asylpolitik und ihrer Abschiebepraxis

    Kritik an der deutschen Asylpolitik und ihrer Abschiebepraxis

    Es ist ein so aufrüttelnder wie wichtiger Film:

    Die Ev. Friedenskirchengemeinde und die IPPNW-Regionalgruppe zeigen am Freitag, 19. Januar, 19 Uhr,
    in der Ev. Friedenskirche,
    Margarethenstr. 20 in 41061 Mönchengladbach:
    „Deportation Class“

    Eintritt frei, Spende erwünscht.

    Einen Trailer gibt es unter nachstehendem Link zu sehen:

     

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  • Unverändert hohe Grundsteuer-Hebesätze in 2018 – Stadt versendet Bescheide ab dem 10. Januar

    Unverändert hohe Grundsteuer-Hebesätze in 2018 – Stadt versendet Bescheide ab dem 10. Januar

    Für das Jahr 2018 hat der städtische Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben rund 93.000 Grundsteuer-Bescheide vorbereitet.

    Die Hebesätze zur Berechnung der Grundsteuer bleiben in 2018 unverändert.
    Für die Grundsteuer A (zum Beispiel Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) beträgt der Hebesatz 240 vom Hundert des Steuermessbetrages und
    bei der Grundsteuer B (alle sonstigen Grundstücke) 620 vom Hundert des Steuermessbetrages. Diese wurde in 2016 unverhältnismäßig um 23% angehoben wurde.

    Die Grundsteuer ist grundsätzlich in Teilbeträgen am 15. Februar, 15 Mai, 15. August und 15. November zu zahlen.
    Ausnahme: Eine jährliche Fälligkeit wurde beantragt. Dann ist die Grundsteuer in einem Betrag am 1. Juli fällig.

    Sofern der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer ein gültiges SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, braucht der Steuerpflichtige nichts zu veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung zum Fälligkeitstermin unter Angabe des Kassenzeichens zu leisten.
    Weitere Zahlungshinweise befinden sich auch auf dem Steuerbescheid.

    Zu beachten ist, dass Mitteilungen über Änderungen zum Grundstückseigentum, die ab Anfang Dezember 2017 der Stadtverwaltung zugegangen sind, nicht mehr im Grundsteuer-Jahresbescheid 2018 berücksichtigt werden konnten. Diese werden in den nächsten Wochen abgearbeitet.
    Bis Ende Januar folgt ein Änderungsbescheid, der die aktuellen Daten berücksichtigt.

    Alle Fragen zum Grundsteuer-Bescheid beantwortet der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben gerne. Die Mitarbeiter sind unter der Telefonnummer 02161 / 25-52299 sowie unter der E-Mail-Adresse steuern@moenchengladbach.de zu erreichen.

    Wegen der erwarteten Vielzahl von Anfragen in den ersten Wochen nach Bekanntgabe der Jahresbescheide 2018 kann die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeiter einschränkt sein.
    Auch kann es bei der persönlichen Kontaktaufnahme zu Wartezeiten kommen und sich längere Bearbeitungszeiten ergeben.
    Daher bittet die Verwaltung schon jetzt um Verständnis.

     

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  • Kampf gegen den wilden Müll in Mönchengladbach – Kuriose Fälle, Zahlen und Fakten

    Kampf gegen den wilden Müll in Mönchengladbach – Kuriose Fälle, Zahlen und Fakten

    Während viele Mönchengladbacher an der Sauberkeit der Stadt interessiert sind und die Arbeit der mags-Mülldetektive wertschätzen, hinterlassen auch einige immer wieder illegal Abfälle.
    Zum Beispiel auf der Kampstraße in der Rheydter Innenstadt. Dort wurden immer wieder benutzte Windeln auf ein benachbartes Dach geworfen und zu einem Fall für die Mülldetektive.

    Ob Wandfarbe, Styropor, Kühlschränke oder direkt komplette Wohnungsauflösungen – der wilden Müllentsorgung sind keine Grenzen gesetzt. Einen solchen Fund machten die Mülldetektive zum Beispiel in einem Waldstück Nähe der Trabrennbahn. Doch bei der offensichtlichen Wohnungsauflösung lag auch ein Koffer mit persönlichen Gegenständen von einem Verstorbenen.
    Damit war der Fall schnell aufgeklärt.

    Ziemlich unverfroren wurde im November sogar eine komplette LKW-Ladung ins Feld gekippt. Ein Landwirt meldete einen Haufen Abfall an einem Wirtschaftsweg entlang der A52. Doch in den zehn Kubikmetern Müll fanden die Mülldetektive Hinweise auf den Verursacher.

    Immer wieder auffällig waren auch die Fälle von illegal entsorgten Renovierungsabfällen und Bauschutt. So konnte zum Beispiel ein Müllsünder ermittelt werden, der fünf Kubikmeter Bauschutt auf ein Brachgelände an der Lürriper Straße gekippt hatte. Zwei junge Männer wollten in einem anderen Fall eine komplette Kofferraumladung im Papiercontainer an der Saumstraße loswerden. Doch dabei wurden sie von den Mülldetektiven auf frischer Tat ertappt.
    Noch eine Spur dreister war ein Mönchengladbacher, der in der Nähe der Bushaltestelle Lehwaldstraße mehrere Tüten mit Renovierungsmüll entsorgt hatte. Er stieg vorher mit diesen Tüten in den Bus, fuhr quer durch die Stadt und zog dabei eine lange Farbspur hinter sich her.

    Gut ist es einen Sperrmülltermin zu vereinbaren. Doch diesen schon Tage früher an die Straße zu stellen, dann noch die fünffache Menge und das mitten auf den Schulweg einer Grundschule war dann weniger vorbildlich.

    Die Mülldetektive fanden im Oktober an der Nordstraße in Rheydt 1,73 Tonnen Sperrmüll vor. Eine Hinterlassenschaft von einer Anwohnerin, die nach Süddeutschland verzogen war. Die Frau erhielt eine erhebliche Geldstrafe aus der alten Heimat.

    Einen Mengen- und Geschwindigkeitsrekord bei der illegalen Müllentsorgung konnte ein Mönchengladbacher im September aufstellen. Er fuhr innerhalb von 45 Minuten zweimal den gleichen Containerstandort an der Immelmannstraße an, um dort insgesamt 18 Müllsäcke mit Hausmüll,
    Verpackungen und Textilien wild zu entsorgen.

    In vielen Fällen waren auch aufmerksame Mönchengladbacher eine große Hilfe bei der Arbeit der Mülldetektive. Immer wieder wurde im vergangenen Jahr über die mags-App wilder Müll gemeldet. So konnte zum Beispiel in einem Waldstück bei Wickrath ein Umweltschaden verhindert werden. Hier hatten Zeugen beobachtet, wie mehrere Kanister entsorgt wurden. Die Schadstoffe wurden von der GEM fachgerecht entsorgt.

    In einem anderen Waldstück bei Zoppenbroich haben die Mülldetektive über elf Müllsäcke und Bretter aus Brombeerranken gezogen. Auffällig dabei: Es waren jede Menge Quarktöpfe, Feta in Eimern und Rapsöl und großen Gefäßen dabei. Über einen Kassenzettel konnte der Imbissbetrieb ermittelt
    werden, der seine Abfälle in die Natur geworfen hatte.

    Viel Raum zur Spekulation bot ein Fund am Friedhof an der Preyerstraße. Am Rande des Parkplatzes waren Autoreifen, eine Tiefkühltruhe, eine Matratze, Elektrogeräte, Hausmüll und elf Kanister mit Resten von verschiedenen Flüssigkeiten im Gebüsch versteckt. Einer der Kanister war mit „Salzsäure“ beschriftet.
    Die Mülldetektive kümmern sich übrigens auch um „entführte“ Einkaufswagen, die mitten im Gebüsch oder auf Wegen stehen gelassen werden. 2017 wurden 160 Einkaufswagen wieder den verschiedenen Supermärkten gemeldet, damit sie aus dem Straßenbild verschwinden.

    Die mags-Mülldetektive haben in diesem Jahr unter anderem weit mehr als 310 Observationen durchgeführt und über 1.500 Stellen in Mönchengladbach überprüft, wo wilder Müll entsorgt wurde.
    Fast 800 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet, bei denen Bußgelder von über 160.000 Euro festgesetzt wurden.

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  • NEUJAHRSKONZERT: Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    NEUJAHRSKONZERT: Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:
    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen
    Sonntag, 7. Januar 2018 um 17.00 Uhr

    NEUJAHRSKONZERT     „… mit Musik ins neue Jahr“
    mit dem Ensemble LE COR COMPLET (vier Hörner und Alphörner) und

    Heinz-Peter Kortmann, Orgel

    Zum Auftakt der Konzertreihe im Jahre 2018 in St. Helena freuen wir uns auf ein vielseitiges Konzert, das die Klänge der großen Seifert-Orgel mit vier Hörnern verbindet: Ob Händel oder Haydn, ob Berlioz oder Wagner – alle waren sie vom außergewöhnlichen Klang dieses Instruments fasziniert.

    In diesem besonderen Konzert, das einen Klangbogen vom Barock über die Romantik bis hin zu vom Jazz beeinflusste Stücke schlägt, spielt die Orgel, gespielt von Heinz-Peter Kortmann, aber auch eine wichtige Rolle.

    Das Ensemble LE COR COMPLET :

    Das am französischen Königshof des 17. und 18. Jahrhunderts beliebte Jagdhorn war ein entscheidender Ausgangspunkt für die Aufnahme des Horns in die Kulturmusik. Im englischsprachigen Raum wird das Waldhorn heute noch „Frenchhorn“ genannt. So kann man Frankreich als das „Mutterland“ des modernen Horns ansehen, wenngleich Horninstrumente weltweit zu den urtümlichsten Musikinstrumenten der Menschheit zählen.

    Die verschiedenen Erscheinungsformen des Horns werden in Frankreich cor de chasse (Jagdhorn), cor naturell (Naturhorn), cor des alpes (Alphorn), cor chromatique (Ventilhorn) genannt. Da sich das Ensemble mit all diesen Instrumenten befasst, haben sie sich den Namen „Le cor complet“ (das vollständige Horn) gegeben.

     So möchten wir musikalisch furios mit Ihnen in das neue Jahr starten.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang.

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  • Esel haben keine Lobby

    Esel haben keine Lobby

    Ich stehe schon lange an der Krippe. Von Natur aus bin ich geduldig und beschwere mich nicht. Meine langen Ohren hängen schlapp herunter. Ich fühle mich meistens ganz entspannt. Seit ein paar Tagen ist das anders. Es kommen nicht mehr so viele Leute zum Kind. Von mir nehmen sie keine Notiz. Esel haben keine Lobby. Wir sind zu bescheiden und genügsam. In der vergangenen Nacht jedoch habe ich meine Ohren gespitzt. Senkrecht hoch standen sie, damit ihnen nicht entging, was geflüstert wurde. Wir sollen schleunigst weg von hier. Das Kind soll entführt werden.

    So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wo sollen wir denn hin? Seit dreißig Jahren wohne ich hier in der Gegend. Jeden Grashalm und jede Wasserpfütze kenne ich. Und jetzt sollen wir weg? Nach Ägypten, habe ich verstanden. Was wollen wir in Ägypten? Meine Vorfahren waren dort, als die Pyramiden gebaut wurden. Soll ich da wieder Steine schleppen und die schwer beladenen Karren durch den Sand ziehen? Ich weigere mich, habe ich der Mutter zugeflüstert. Sie weiß, wie störrisch ich sein kann.

    Wir brauchen dich, raunte sie mir zu. Du kennst dich hier aus. Außerdem kannst du das Kind tragen und mich, wenn ich müde bin. Du hast eine große Verantwortung. Sie schien dass ernst zu meinen. Tragen soll ich sie. Sie und das Kind. Hat mich jemand um so etwas schon einmal gebeten? Ich kann mich nicht erinnern. Steine mussten meine Vorfahren schleppen. Anderen die Karre aus dem Dreck ziehen. Jetzt soll ich die Frau tragen. Und das Kind. Ich sei verantwortlich, hat sie gesagt. Wann war ich jemals für etwas verantwortlich? Dummer Esel, sagen viele. Dass ich ein gutes Gedächtnis habe, dass ich genügsam bin und für andere die schweren Lasten schleppe – wen interessiert das? Wir Esel können uns nicht wehren. Wir haben keine Lobby.

    Jetzt soll ich Verantwortung tragen. Nach Ägypten sollen wir gehen. Ich weiß nicht, wie viele Kilometer das sind. Ich werde die Ohren spitzen und auf meine gute Nase vertrauen. Sie wollen sich auf mich verlassen – auf mich, einen Esel. Sie trauen mir das zu, weil ich gutmütig bin. Sie trauen es mir zu, weil ich das Kind liebe und mich von ihm streicheln lasse.

    Esel sind verantwortlich. Gewusst habe ich es immer. Gesagt hat es mir noch keiner.

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  • Diesem Auftrag fühle ich mich verpflichtet…

    Diesem Auftrag fühle ich mich verpflichtet…

    Denn Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben uns Politikern den Auftrag gegeben, uns um die Herausforderungen der Zukunft zu kümmern und dabei die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger im Auge zu haben. Diesem Auftrag fühle ich mich verpflichtet…

    Nachdem ich Merkels Neujahrsansprache gelesen habe fiel mir sofort die „Sportstadt Mönchengladbach“ ein.
    Mir fiel ein, wie wenig bis garnichts getan wurde, damit es den Sportlern in unserer Stadt besser geht. Dabei fiel mir aktuell auf, dass Handballer, Judokas, Hockeyspieler, Tischtennisspieler, Basketballsportler und Hallenfußballer etc. in heruntergewirtschafteten Hallen in Mönchengladbach ihren Sport ausführen müssen.
    (Natürlich meine ich in jedem Fall auch die Sportlerinnen)
    Mir fiel auf, wie wenig in den politischen Ausschüssen über diese Situation gesprochen wurde in 2017.
    Selbst der Stadtsportbund sah sich nicht in der Verpflichtung, er ist im Sportausschuss mit Rederecht vertreten, über die haarsträubenden Verhältnisse in der Jahnhalle zu informieren. Schauen sie sich diese mal an, zur Zeit wird die sogenannte Stadtmeisterschaft dort ausgetragen, in unwürdigem Rahmen.

    Fußball scheint die allumfassende Begründung für diese Mißstände zu sein, oder auch: „wir hatten doch die Tour-Durchfahrt, ein Event mit internationaler Beachtung“. Wie lächerlich.
    Die sportpolitische Mehrheit unserer Stadt betreibt rigorose Klientelpolitik und schert sich nicht um den Teil der Sportler, die nicht Fußballsport betreiben.

    Finanzstrategen werden mir jetzt Zahlen entgegenhalten, wie simpel.
    Fakten zeigen jedem der sehen will, wie es um unsere Sportstadt bestellt ist.

    Unsere politischen Vertreter im Land, in der Stadt, sollten Merkels Auftrag für 2018 beherzigen. Alle Bürger sind im Auge zu behalten, nicht alleine Fußballer mit Kunstrasenfeldern.

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  • Straßenreinigung nach Silvester: wer hat was zu tun!

    Straßenreinigung nach Silvester: wer hat was zu tun!

    Matschbraune aufgesprengte Pappröhrchen, rote Papierverpackungen, Plastikdeckelchen und die eine oder andere Sektflasche dazwischen. An das Feiern zum Jahresende erinnert oftmals am nächsten Morgen jede Menge Müll am Straßenrand.
    Die Straßenreinigung der GEM beginnt bereits am Neujahrsmorgen mit Reinigungsarbeiten in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach. Grundstückseigentümer sind allerdings verpflichtet, Abfälle wie Sektflaschen, Gläser oder vollständig ausgebrannte Feuerwerksbatterien selbst vom Gehweg zu entfernen. So regelt es die Straßenreinigungssatzung.

    Insbesondere liegen gebliebene Glasflaschen, Raketenstiele oder handelsübliche Feuerwerksbatterien stellen für die Kehrmaschinen der GEM ein
    Problem dar, da sie nicht von den Fahrzeugen aufgenommen werden können.
    Je nach Festlegung im Straßenreinigungsverzeichnis können Grundstückseigentümer auch für die Reinigung der Straße – bis zur Fahrbahnmitte – zuständig sein. Zur Fahrbahn gehören auch Radwege, Sicherheitsstreifen und Haltebuchten.

    Weitere Informationen zur Zuständigkeit erhalten Sie im Straßenreinigungsverzeichnis der GEM oder unter www.mags.de.
    Umverpackungen von Feuerwerkskörpern können über den Gelben Sack entsorgt werden.
    Das Papier von zerplatzten Böllern gehört nicht zum Altpapier, sondern in den Restmüll.

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