Einladung zum (30.) Pflegetreff am 17.04.2019, 15:00 – 17:00 Uhr, im Jugendzentrum „Kontakt Erfttal“, (großer Saal) Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal
Infostände stehen in der Zeit vom 14.00 – 18.00 Uhr zur Verfügung.
Thema des Pflegetreffs am 17.04.2019:
„Pflegepolitik: Pflegenotstand auflösen und Unterstützung der ambulanten Versorgung durch Quartiershilfen gestalten“
Auf dem Podium: Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, Dr. Tanja Segmüller, Professorin für Alterswissenschaften – Hochschule für Gesundheit in Bochum, Dr. Stefan Sell, Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz und Marcus Jogerst-Ratzka, gelernter Krankenpfleger, Heimleiter von zwei Pflegeheimen und Leiter eines Pflegedienstes.
Nachvollziehbar und eindrucksvoll präsentierte der Leiter der Polizeiinspektion Mönchengladbach, Polizeidirketor Georg Lehnen, den Kriminalbericht 2018 für den Bezirk Ost in der Sitzung der BV am vergangenen Donnerstag. Als Tagungsort war wohl auch deshalb das Polizeipräsidium an der Krefelder Straße ausgesucht worden.
Auffälligkeiten waren: Sinkende Kriminalitätsbelastung, Sinkende Fallzahlen bei der Straßenkriminalität, Steigende Fallzahlen Diebstahl von KF, sinkender Anteil nichtdeutscher Tatverdächtigter.
Bürger-Initiativen können nicht nur etwas initiieren, die Bürger in Mönchengladbach verstehen auch zu feiern. Genau das war Anlass des Konzertes am Freitagabend. Es wurde gefeiert und mehr als einhundert Besucher kamen.
„Feine Herbe“ im Haus Erholung; Video: MG-heute
Sie feierten den Erfolg, sie feierten ausdrücklich sich. Mit der Musik von „Hier geht was“ und „Feine Herbe“ hatten die Organisatoren die passende Auswahl getroffen. Eine lockere, fröhliche Stimmung machte diesen Abend zum erhofften Erlebnis.
Der Künstler und
Initiator der Stolpersteine, Gunter Demnig, erhält im kommenden Jahr den
Benediktpreis von Mönchengladbach. Der Festakt findet im Frühjahr 2020 im Haus
Erholung in Mönchengladbach statt. 2018 war die Journalistin Dunja Hayali
Preisträgerin.
Das Kuratorium des Benediktpreises von Mönchengladbach entschied sich für den 71-jährigen Gunter Demnig, weil er mit seinem Projekt Stolpersteine ein groß angelegtes, zugleich aber auch diskret und ortsspezifisch verwirklichtes Mahn- und Denkmal ins Leben gerufen hat. Das teilte der Vorsitzende des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“, Helmut Linnenbrink, mit. „Mit jedem Stein sendet Gunter Demnig nachhaltig die christliche, abendländische Botschaft von Menschenwürde, von gegenseitiger Wertschätzung und Toleranz sowie von Gewaltlosigkeit aus – und zugleich diejenige von einem „Wehret-den-Anfängen“ angesichts eigentlich überwunden geglaubter Entwicklungen. Sein Wirken ist vorbildlich für uns alle“, heißt es in der Begründung des Kuratoriums.
Seit Anfang der
1990er Jahre hat Gunter Demnig, der inzwischen in Hessen lebt, etwa 70.000
Steine in 1.265 deutschen Gemeinden sowie in 21 europäischen Ländern gesetzt.
Die Stolpersteine tragen auf der Oberseite eine Messingtafel. Darauf stehen die
Namen der dort ehemals lebenden jüdischen wie auch anderen Mitbürgern, die
Opfer der NS-Willkür geworden sind. Damit ist die Aufforderung zum
Nicht-Vergessen und zu stets wachem, verantwortungsvollem Handeln verbunden.
Sie richten sich an alle Generationen, aber immer mehr an diejenigen, die die
NS-Zeit nicht selbst erlebt haben.
Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit
1968 im zweijährigen Rhythmus vergeben, seit 2013 in modifizierter Form. Es
werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Handeln vor dem
Hintergrund der christlich-abendländischen Erfahrungen in besonderer Weise
herausragt. Dies drückt sich in grundlegenden Arbeiten und/oder Taten in
Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aus, die beispielhaft für die
Zukunft sind. Helmut Linnenbrink sieht mit der diesjährigen Wahl des Preisträgers
Gunter Demnig die Einschätzung bestätigt, dass der „Benediktpreis von
Mönchengladbach“ neben dem Aachener Karlspreis und dem Preis des Westfälischen
Friedens der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweiter Ausstrahlung
und überregionaler Bedeutung ist.
Unser CDU- Minister für Verkehr in NRW, Hendrik Wüst erlaubt weiteren Flugzeugen die Landung nach 22 Uhr ! Die Nachtruhe der Bevölkerung hat hinter einer Gewinnsteigerung zurück zu stehen. Bisherige Begrenzungen von Landungen werden so umgangen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Anwohner vor nächtlichem Fluglärm zu schützen:
„aktive“ Lärmschutzmaßnahmen: Der Flugbetrieb wird eingeschränkt und in bestimmten Nachtstunden untersagt. Es können auch Grenzwerte dafür festgelegt werden, wie laut die Maschinen maximal sein dürfen.
„passive“ Lärmschutzmaßnahmen: bauliche Verbesserungen an den Wohnungen und Häuser der Anlieger, damit in den Schlafräumen ein zumutbarer Lärmpegel durch den Flugbetrieb nicht überschritten wird.
Lauda nun Home-Base-Carrier in Düsseldorf Maschinen von Airlines mit einem Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf – künftig also auch Lauda – dürfen verspätet bis 24:00 Uhr und zwischen 5:00 und 6:00 Uhr landen, um pünktlich ihren Tagesflugplan beginnen zu können. Starts und Landungen außerhalb dieser Zeiten dürfen nur mit Sondergenehmigung der Bezirksregierung erfolgen. Aktuell haben neben Lauda die Lufthansa, Eurowings, Germanwings, Tuifly, Condor und SunExpress Deutschland ihren Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf.
Peter Altmeier, unser CDU-Wirtschaftsminister genehmigt weitere Rüstungsexporte mit der Begründung, Deutschland müsse Vertragstreue zeigen. Damit ist Deutschland direkt und aktiv am Krieg im Jemen beteiligt.
Vergessen ist wohl der Eid, den er geschworen hat, für das Wohl der Menschen zu stehen. In Deutschland gilt seit der Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Generalkonsulat in Istanbul ein kompletter Exportstopp für Saudi-Arabien. Die Partei dieser beiden Minister ist so für mich nicht wählbar, auch nicht im Mai d.J.
Im Rahmen der Ausstellung „Den
Blick gegen das Vergessen gerichtet“ wurde eine außergewöhnliche Leistung von
16 Schülerinnen und Schülern des Hugo-Junkers-Gymnasiums gewürdigt. Die
Teilnehmer verschiedener Jahrgänge des Zusatzkurses Geschichte erstellten unter
der Leitung ihres Geschichtslehrers Dominik Zuk im Rahmen des
Zeitzeugenprojekts „Erinnerung für die Zukunft bewahren“ einmalige Zeitzeugenberichte
über die Kriegs- und Nachkriegszeit in Mönchengladbach.
Auf die Gespräche
mit den Zeitzeugen bereiteten sich die Schüler im Unterricht vor. Sie lasen Texte
über die sogenannte ‚Machtergreifung‘ der Nationalsozialisten im Jahre 1933,
das Schulleben und die Propaganda in der NS-Zeit sowie die Nachkriegszeit.
Darüber hinaus formulierten sie Fragen und setzten sich mit Interview-Techniken
auseinander. Die Gespräche zeichneten sie auf und dokumentierten die
Zeitzeugeninterviews mit Photographien, um die Berichte über die Erfahrungen
von Krieg und Nachkriegszeit anschließend für jüngere Mitglieder der
Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums aufzubereiten.
Im Rahmen der
Eröffnungsveranstaltung würdigte Dr. Dario Vidojkovic vom Landesvorstand des Volksbundes der
Deutschen Kriegsgräberfürsorge das Engagement der jungen Historiker im Rahmen
der erinnerungskulturellen Aktivitäten des Hugo-Junkers-Gymnasiums. „Das
Erhalten der Erinnerungen an eine schreckliche Zeit ermöglicht es, aus den
Fehlern zu lernen.
Die drei Q2-Schüler Lana Daouds, Sarah Dakhels und
Mathusan Sivaganesans wurden für die beste Leistung im Rahmen der
Zeitzeugeninterviews, die in Kooperation mit der Katholischen Jugendarbeit
Mönchengladbach entstanden, geehrt.
Die Ausstellung soll am
Hugo-Junkers-Gymnasium als Impuls für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit
der Frage des Erinnerns und Gedenkens an die Zeit des Zweiten Weltkrieges
dienen.
Das traditionsreiche Gymnasium
hat im Jahr 2015 eine Bildungspartnerschaft mit dem Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Stadtarchiv Mönchengladbach im Rahmen der ‚Initiative
Bildungspartner NRW – Gedenkstätte und Schule‘ abgeschlossen. Seitdem gab es
viele gemeinsame erinnerungskulturelle Projekte und Aktivitäten, unter anderem
den jährlich stattfindenden Red Hand Day.
Auch im Jahr 2019 wird die
Bildungspartnerschaft durch verschiedene Initiativen mit Leben gefüllt. Neben
dem Zeitzeugenprojekt, das mit dem laufenden Schuljahr endet, ist schon ein
Projektkurs „Erinnerungsorte in Mönchengladbach“ geplant, der in Kooperation
mit dem Stadtarchiv und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisiert
und durchgeführt wird.
Die
Webseite https://europawahlergebnis.eu/ wird in der Wahlnacht
am 26. Mai in Echtzeit mit den Gesamt- und den nach einzelnen Ländern
aufgeschlüsselten Ergebnissen der Europawahl laufend aktualisiert, sobald nach
und nach die Zahlen aus den Mitgliedstaaten eintreffen. Die Seite enthält
ebenfalls alle Informationen über die vergangenen Zusammensetzungen des
Europäischen Parlaments seit 1984, nach nationalen Parteien und Fraktionen
aufgeschlüsselt, und alle Ergebnisse auf nationaler Ebene seit 2009, sowie
andere Informationen wie zum Beispiel das Geschlechterverhältnis über die
Jahre.
Der Ratsherr der FDP-Ratsfraktion der Stadt Mönchengladbach, Reiner Gutowski und der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den 18. April in der Zeit von 10:30 bis 12:30 Uhr zum Bürgerdialog in das Café LouLou`s , Marktstr. 15 in 41236 Mönchengladbach ein.
Der Bürgerdialog bietet in einer lockeren Atmosphäre die Gelegenheit, direkt mit den beiden Politikern ins Gespräch zu kommen. Die Themen bestimmen die Bürgerinnen und Bürger selbst. Dabei kann es um die Nachbetrachtung der Ratssitzung, den aktuellen Aufruf zu Jugend im Landtag oder die Europawahl gehen. Gutowski und Terhaag freuen sich auf die vielfältigen Fragen und Anliegen aus Kommunal- und Landespolitik. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Bürgerdialog findet regelmäßig statt, um eine häufige Rückkoppelung mit den Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbachern zu ermöglichen.
Die Änderung des Wohn- und Teilhabegesetzes in Nordrhein-Westfalen mindert nach Auffassung der SPD-Opposition die Schutzrechte von Bewohnern in Pflege- und Behinderteneinrichtungen.
Die am späten Mittwochabend im Düsseldorfer Landtag verabschiedete Novelle erlaube, dass Einrichtungsleitungen gar keine fachspezifische Qualifikation mehr vorweisen müssten, kritisierte die SPD-Landtagsfraktion. Ein Studium in Pflege- und Gesundheitsmanagement gehört künftig nicht mehr zu den Voraussetzungen. „Ab jetzt wäre es denkbar, dass ein ehemaliger Leiter eines Lebensmittelmarktes die Verantwortung für eine Pflegeeinrichtung übernehmen kann“, hieß es in der Mitteilung.
Das Parlament hatte die Gesetzesänderung mit den Stimmen der Regierungsmehrheit von CDU und FDP verabschiedet. SPD und Grüne stimmten dagegen, die AfD-Fraktion enthielt sich. Mit der Novelle wurden unter anderem Möglichkeiten zur digitalen Pflegeplatzsuche, mehr Kurzzeitpflegeplätze und Internet in allen Heimen beschlossen. Und die Stellung der Pflegedienstleitung in Heimen soll gestärkt werden: Die Geschäftsführung darf sie künftig in Pflege-Fragen nicht mehr anweisen.
Wichtige Regelungen zu Verbraucherschutz, Barrierefreiheit sowie zum Schutz von Nichtrauchern seien aber abgelehnt worden, kritisierte die SPD.
„Das Schicksal der Menschen in den Einrichtungen soll nun der Markt lenken und Entbürokratisierung ist wichtiger als Schutzrechte.“ Die Zahl der Pflegebedürftigen in NRW stieg zuletzt rasant und lag Ende 2017 bei fast 770 000 Menschen.
In voraussichtlich sechs Wochen wird in zwei
Bauabschnitten ein lärmoptimierter Asphalt aufgetragen. Daher wird dringend
empfohlen, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren, auch wenn die
Limitenstraße in beide Richtungen einspurig befahrbar bleibt. Da für den Einbau
der Materialien bestimmte Mindesttemperaturen erforderlich sind, war eine
frühere Umsetzung der Maßnahme in den Wintermonaten nicht möglich.
Der erste Bauabschnitt hat ein Zeitfenster von
voraussichtlich drei Wochen und beinhaltet den östlichen Bereich der
Limitenstraße von der Moses-Stern-Straße bis zur Unterführung am
Hugo-Junkers-Park (Fahrtrichtung Mönchengladbach) inklusive der Straßenarbeiten
im Bereich der Gracht. Diese Arbeiten werden die Rheydter Kirmes (10. bis 13.
Mai) nicht beeinträchtigen. Der zweite Bauabschnitt umfasst den westlichen
Bereich der Limitenstraße (Fahrtrichtung Odenkirchen) und beginnt unmittelbar
danach. Zunächst wird die Asphaltdecke vor der ev. Hauptkirche bis zur Kreuzung
Stresemannstraße aufgetragen. Diese Maßnahme beinhaltet eine komplette Sperrung
der Tiefgarage für rund zwei Wochen. Der Einfahrtsbereich der Tiefgarage wird
vollständig erneuert. Anschließend wird die Asphaltdecke vom Kreuzungsbereich
Stresemannstraße bis zum Kreuzungsbereich Moses-Stern-Straße aufgetragen. Diese
Unterteilung sorgt dafür, dass die Stresemannstraße befahrbar bleibt.
„Verkehrliche Beeinträchtigungen lassen sich in dieser Zeit nicht vermeiden.
Deswegen beginnen wir mit der Maßnahme auch in den Osterferien“, erklärt
Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Mit dieser
Maßnahme werde die Neugestaltung der Limitenstraße erfolgreich abgeschlossen.
„Wir haben die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöht und
den Lärmschutz für Anlieger verbessert. Außerdem haben wir den Gehweg an der
Wilhelm-Strauß-Straße verbreitern können und die Haltestellen im Bereich
Gracht/Limitenstraße umgestaltet. Wir haben einen zentralen Punkt im
Innenstadtbereich deutlich aufgewertet.“ Die lärmoptimierte Asphaltdecke
ist eine Maßnahme zur Umsetzung des Lärmaktionsplanes.
Die anstehenden Bauarbeiten sind Teil des
Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes NRW. Dank dieser Förderung konnten zwei
zusätzliche Haltestellen im Bereich der Gracht/ Limitenstraße barrierefrei
errichtet werden. Der größte Teil der bereits fertiggestellten Gehweganlagen
auf der Limitenstraße ist Teil des Förderprogramms Soziale Stadt Rheydt.
Es war für die Mönchengladbacher eine großartige Nachricht, zeitgleich informierten Gülistan Yüksel und Günter Krings ihre Parteifreunde und die Öffentlichkeit über die Förderzusage in Höhe von 90% der Kosten durch den Bund.
Mit 1.784.700 Euro fördert der Bund die Sanierung des alten Museums an der Bismarckstraße, die bisherige Heimat des BIS-Zentrums.
Seitens der GroKo sollen nun Gespräche mit „allen Beteiligten“ geführt werden, so der kulturpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Dieter Breymann. Sein Ziel und das seines Kulturfreundes Ulrich Elsen von der SPD, das BIS-Zentrum in einen noch zu planenden und zu finanzierenden Neubau an den Abteiberg zu verlegen, soll nicht aus den Augen verloren werden.
Am Freitag, 12. April ist die Autorin und Schauspielerin
Adriana Altaras im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2019 zu Gast im Studio des
Theaters Mönchengladbach. Lesen wird sie aus ihrem aktuellen Roman „Die
jüdische Souffleuse“.
Mit viel Witz und hinreißender Tragikomik erzählt der
Roman die Geschichte von Adriana, der Regisseurin, und Sissele, der Souffleuse,
die sich nach anfänglichem Zögern auf die abenteuerliche Suche nach ihren
verschollen geglaubten Verwandten begeben. Meisterhaft erzählt der Roman von
den Absurditäten des Theateralltags und davon, wie sich die Schatten der
Vergangenheit auch noch nach Jahren auf die Familiengeschichte der zweiten und
dritten Generation der Nachgeborenen legen.
Adriana Altaras, Jahrgang 1960, studierte Schauspiel in
Berlin und New York, spielte in Film- und Fernsehproduktionen und inszeniert
seit den Neunzigerjahren an Schauspiel- und Opernhäusern. Sie erhielt
zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Bundesfilmpreis und den Silbernen Bären für
schauspielerische Leistungen. 2012 erschien ihr vielbeachteter Bestseller
‚Titos Brille‘. Moderiert wird die Veranstaltung, eine Kooperation des
Fördervereins der Stadtbibliothek „Lust am Lesen e.V.“ mit dem
Theater Krefeld Mönchengladbach, von Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW. Karten
zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 8 Euro) sind im Vorverkauf in den Bibliotheken
und an der Abendkasse erhältlich.
Sie sollen rücksichtslos bis brutal vorgegangen sein, die neun teils jugendlichen Täter. Der Jüngste von ihnen, ein Intensivtäter, ist erst 14 Jahre alt, der älteste erst 22 Jahre. Alle sind Deutsche. Einen “Boss“ hat es offensichtlich nicht gegeben, jeder wollte glänzen, dazugehören oder “cool“ sein. Zwei der drei 15-jährigen sitzen in Haft, aufgrund der Vielzahl an Vorstrafen. Für die anderen gab es keinen Haftgrund. Die begangenen Straftaten reichen von Einbrüchen, über Raub, Diebstahl, bis zu Autodiebstahl. Und Überfälle, besonders brutal waren die Raubüberfälle auf zwei alte Damen, über 70- und 90 Jahre alt. Es ging ihnen um Bargeld, sie wollten teure und schnelle Autos mieten, sie kauften Rauschgift zum Eigenkonsum, war kein Geld mehr da, so besorgten sie sich durch spontane Taten in unterschiedlicher “Besetzung“ neue Barmittel. Sie schreckten dabei nicht zurück, Messer zur Bedrohung ihrer Opfer zu benutzen. Bei einem Taxifahrer benutzten sie sogar eine Schreckschusswaffe, gaben einen Schuss ab. Die Waffe blieb verschwunden. Leiter der EK „Süd“, der Ermittlungskommission, ist Steffen Lemke. Er glaubt nicht, dass alle Straftaten der Bande bereits bekannt sind. „Es ist nur die Spitze des Eisberges bekannt, weitere Erkenntnisse werden dazu kommen“, so der Fachmann. Schon im Mai sollen die ersten Prozesstage stattfinden. Auf das zuständige Landgericht, dort wird voraussichtlich vor einer Jugendstrafkammer verhandelt werden, kommt ein schwieriger Prozess zu. Auch deshalb, da zwei Beschuldigte bis dato keinerlei Aussage machten, sich durch Anwälte bei den polizeilichen Vernehmungsterminen vertreten ließen. Das Team der “EK-Süd“ ermittelt weiter.
Wer die Osterfeiertage mit einen Opernbesuch verfeinern möchte, bei dem er nicht nur die wunderbare Musik genießen, sondern auch schlemmen möchte, kann für die Vorstellung von „Boris Godunow“ am Samstag, den 20. April am Theater Mönchengladbach ein Frühlingsmenü dazu buchen. In der großen, eindrucksvollen Oper von Modest Mussorgskij stehen neben den Solistinnen und Solisten des Musiktheaters insgesamt 70 Chorsänger auf der Bühne und sorgen für russisches Flair und viele Gänsehautmomente! In der Titelrolle ist Bass-Bariton Johannes Schwärsky zu erleben. Der Vorstellungsbesuch kostet pro Person einmalig am Karsamstag nur 17,50 € auf allen Plätzen, das Frühlingsmenü 22 € (die Veggie-Variante 19,50 €). Selbstverständlich kann der Theaterbesuch auch ohne Menü gebucht werden. Das Team der Theaterbar serviert ab eine Stunde vor Beginn der Vorstellung (19.30 Uhr) ein Samtsüppchen von weißem Spargel mit Lachsstreifen, Medaillons vom Iberico-Filet (Schwein) auf Süßkartoffelpüree oder die vegetarische Variante, gebratenen Kräuterseitling an frischen Bandnudeln mit Thymianschaum. Das Dessert, eine Limetten-Joghurt-Mousse mit frischen Erdbeeren, wird mit einem Glas Maracuja-Sekt zur Pause gereicht. Theaterkarten sind unter 02166/6151-100 erhältlich, Vorbestellungen für das Frühlingsmenü nimmt das Team der Theaterbar, food & beverage Gourmet Catering in Rheydt, unter 02166/295365 gerne entgegen.
Auf der JHV des „Fördervereins Pe12“ für den Stadtteil am 4.4.2019 konnte Hajo Siemes, Vorsitzender des Fördervereins, zufrieden auf das Jahr 2018 zurückblicken und dies obwohl noch im Dezember in der städtischen Jugendeinrichtung Pestalozzistr. eingebrochen und dabei die Barkasse des Vereins entwendet wurde.
Erfreulich ist, dass der Verein mittlerweiler 30 Mitglieder und darüber hinaus auch Einzelspenden von Sponsoren zu verzeichnen hat. Dadurch war es möglich, die Arbeit der Jugendeinrichtung finaziell mit zu unterstützen. So konnte zuletzt z.B. einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen der Besuch des Cirkus Roncalli ermöglicht werden, was zur großen Freude bei den Kindern beitrug. Da der Förderverein die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finazamt erhalten hat, ist es auch möglich, den Sponsoren eine Spendenquittung auszustellen. Ein weiterer Höhepunkt im Letzen Jahr, war das Ehemaligentreffen im Novemberg und die Teilnahme am „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Rheydter Marktplatz. Um die Jugendarbeit im Stadtteil weiterhin finanziell zu unterstützen, hat sich der Verein als Ziele für die nächsten Jahre vorgenommen, den Kreis der Mitglieder und Sponsoren zu erweitern und das Sommerfest der Jugendeinrichtung im Juli mit zu gestalten. Der Vorsitzende bedankte sich vor allem bei den Vorstandsmitgliedern und bei der Leiterin der Einrichtung Frau Dittrich-Held, für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, seit der Gründung 2017. Für Anfragen und Informationen steht Hajo Siemes unter der e-mail-Adresse hajo@siemesmg.de gerne zur Verfügung.
In nächster Zeit sollen Bebauungspläne im Planungs- und Bauausschuss der Stadt beraten und entschieden werden. Dazu will die SPD-Mönchengladbach erreichen, die heute geltende Regelung für sozialen Wohnungsbau in Mönchengladbach, nicht höher als viergeschossig zulässig, per Ausnahmegenehmigung, wie für Düsseldorf, Bonn und Köln geschehen, zu ändern. In den anliegenden Dokumenten verweist die SPD auf ihre Bemühungen, vor Baugenehmigung (Seestadt, Maria-Hilf-Terassen etc.) etwas schriftlich aus Düsseldorf zu erhalten. Darauf weist Thomas Fegers, Fraktionsgeschäftsführer im Gespräch hin. „Erst nach schriftlichem Vorliegen einer positiven Antwort werden wir den Anträgen zustimmen“, so seine Aussage.
Die Meldung der Mönchengladbacher SPD:
Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware. Diese Feststellung gilt nicht mehr nur für Metropolen wie Köln, München oder Berlin. Das Problem ist längst auch in nordrhein-westfälischen Städten wie Mönchengladbach angekommen. „Es zählt jede neue Wohnung, die wir im sozial geförderten Segment neu bauen können. Dabei sehen wir vor allem die städtischen Wohnungsbauunternehmen in der Pflicht. Daher stellen wir Kreisbau und GWSG gerade komplett neu auf. Sozial geförderte Wohnungen kann ich aber nur dann bauen, wenn auch ausreichende Fördermittel zur Verfügung stehen“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.
Neben den Fördergeldern, die Land und Bund zur Verfügung stellen, braucht es aber auch praktikable Förderrichtlinien. Hans-Willi Körfges, Mönchengladbacher Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Landtagsausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen engagiert sich zurzeit für eine Änderung der Fördervoraussetzungen: „In der aktuellen Richtlinie gibt es eine klare Grenze. Geförderte Wohnungen dürfen demnach nur in Häusern mit maximal vier Vollgeschossen errichtet werden. Bleibt diese Regelung so bestehen, wäre das für Städte wie Mönchengladbach fatal. Gerade große Neubaugebiete wie die Seestadt oder die Maria-Hilf-Terrassen würden demnach arge Probleme bekommen.“ Der entsprechende Antrag der SPD-Landtagsfraktion geht diese Woche in die parlamentarische Beratung. Körfges und seine Mönchengladbacher Kolleginnen und Kollegen versprechen sich davon bessere Voraussetzungen für den sozialen Wohnungsbau.
Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher fordert rasch Klarheit: „Die SPD-Fraktion hat immer klar gesagt, dass wir die Pläne in der Seestadt nur dann unterstützen, wenn im nennenswerten Umfang bezahlbare Wohnungen entstehen. Wir erwarten, dass zukünftig auch Wohnungen in Häusern mit mehr als vier Vollgeschossen gefördert werden können. Nur mit dieser Genehmigung können wir endlich vorankommen! Entweder wird die Richtlinie geändert oder Mönchengladbach bekommt die verbindliche Zusage des Ministeriums, abweichend höher zu bauen. Niemand will Hochhausghettos wie in den 60er und 70er Jahren. Daher macht es Sinn, dass es mehr soziale Vielfalt in den Quartieren gibt und auch innerhalb eines Hauses sowohl geförderte, als auch freifinanzierte Wohnungen gebaut werden. Diese integrierten Lagen haben wir in Mönchengladbach, sodass ich hoffe, schnell zu Ergebnissen zu kommen. Gelingt das nicht, müssen wir für unsere Stadt komplett neu denken.“
Ein nervöses Knistern liegt in
der Luft. Stühle werden gerückt, die Mikrofone ein letztes Mal getestet und das
Outfit überprüft. Und dann geht es auch schon los mit der ersten FMG–Talentshow,
zu der Musiklehrerin Simone van den Dool eingeladen hat.
Etwa 400 Besucher sind ihrem Ruf
gefolgt, so dass das Pädagogische Zentrum im Gymnasium am Asternweg dem Ansturm
kaum standhalten kann. Für die knapp 50 Teilnehmenden ist es eine echte
Herausforderung, vor diesem großen Publikum aufzutreten. Simone van den Dool
berichtet im Vorfeld, wie es zu diesem neuen Format gekommen ist: „Wir haben
bewusst auf ein Casting verzichtet, um Kindern aller Jahrgangsstufen auf
freiwilliger Basis zu ermöglichen, hier teilzunehmen.“ Und tatsächlich kommen
die Teilnehmenden aus fast allen Jahrgängen von Klasse 5 bis zur Q1.
Durch den dreistündigen Abend
führen Lenya Pfeiffer und Joanna Holzner, die die Klasse 6b besuchen. Mit Witz
und trockenem Humor moderieren sie eine Nummer nach der anderen an und sind
auch selbst mit einigen Zaubertricks vertreten. Die Eröffnung der Show
übernimmt Luca Pferdmenges aus der Q1 mit einer furiosen Jonglage-Einlage und
bringt den Saal gleich mit der ersten Nummer zum Kochen. Es folgen
unterschiedliche musikalische Darbietungen. Sei es mit Gesang, am Klavier, auf
der Gitarre oder auf der Querflöte – den Schülerinnen und Schülern gelingt es
durchweg zu begeistern. So zeigt beispielsweise Lena Pauwels aus der 8c eine
mitreißende Hip-Hop-Nummer zu David Guettas „Hey Mama“.
Kunst verbindet Nationen
FMG-Unterstufenchor
Und auch das Thema „Europa“ wird
an diesem Abend aufgegriffen. Nicht nur, dass zwei Schülergruppen aus Finnland
und Frankreich im Publikum sitzen und der FMG-Chor mit „Mieleni minun tekevi“
eigens ein finnisches Lied einstudiert hat – Austauschschülerin Keren Coyo
begeistert auf der Bühne mit dem Song „Balance ton quoi“ und auch die finnische
Austauschlehrerin Hanna Graeffe lässt es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den FMG-Kolleginnen Simone van den Dool und
Ann-Kristin Hannen aufzutreten.
Der Auftritt einer Gruppe aus der
Lehrerschaft wird von vielen Besuchern mit besonderer Spannung erwartet, hatte
es doch bereits im Vorfeld Gerüchte gegeben, dass Schulleiter Armin Bruder in
der Band Gitarre spielen und Lehrerin Meike Lipsch einen Lady Gaga–Song
performen werde. Und die Zuschauer werden nicht enttäuscht: Ann-Kristin Hannen,
Meike Lipsch, Karola Bongartz und Marco Schüller am Mikrofon in Begleitung von
Simone van den Dool und Armin Bruder (beide Gitarre), Robert Hillebrands (Cello),
Cesare Ragazzi (E-Bass) und Alexander Soltow (Klavier) feat. Alexander Steen
aus der Jahrgangsstufe Q1 an den Drums bringen die Menge mit „Tri martolod“ und
„Shallow“ zum Toben.
Als Maja Dittert aus der 9b kurz
vor Schluss Leonard Cohens „Hallelujah“ singt, hält es das Publikum nicht mehr
auf den Stühlen, die Darbietung wird mit stehenden Ovationen belohnt.
Ein rundum gelungener Abend
„Ich bin begeistert, was hier in
so kurzer Zeit auf die Bühne gestellt worden ist“, resümiert dann auch der
Schulleiter am Ende der Veranstaltung und ergänzt: „Ich würde mich freuen, wenn
wir uns hier im nächsten Jahr wiedersehen!“ Besonders der wertschätzende Umgang
mit den einzelnen Darbietungen, das tolle Miteinander der Schulgemeinschaft und
die herausragende Stimmung unter Teilnehmern und Zuschauern hätten ihn wirklich
beindruckt.
Auch Simone van den Dool zeigt
sich sehr zufrieden: „Ich bin heute Abend einfach unheimlich dankbar, dass so
viele Schülerinnen und Schüler und auch Kolleginnen und Kollegen das Vertrauen
und den Mut hatten, sich hier in diesem Rahmen zu zeigen. Sie haben alle auf
eine wunderbare und besondere Weise gezeigt, was in ihnen steckt!“
In ganz NRW wurden 2018 fast 6% mehr Wohneinheiten genehmigt, davon mit 14,4% überdurchschnittlich viele in Mehrfamilienhäusern. Mönchengladbach bleibt dabei allerdings ein weißer Punkt auf der Karte, denn mit unter 20 Baugenehmigungen je 10.000 Einwohnende stehen nur 11 andere Kommunen ähnlich schlecht dar. „Bei der Genehmigung neuer Wohngebäude konnten einzig die Einfamilienhäuser zulegen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Da wo Mönchengladbach dringenden Bedarf hat, bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, sind die Genehmigungen rückläufig. So kann der benötigte günstige Wohnraum nicht geschaffen werden.“
Bundes-Signale
Landes-Signale
Signale aus der Kommune
Gülistan Yüksel:
Vornehmlich Familien, aber auch Paare und Alleinstehende haben Probleme, bezahlbaren Wohnraum in den Städten zu finden. Deswegen hat sich die SPD in der Regierung dafür eingesetzt, dass der Bund die Länder beim Bau von Sozialwohnungen stärker als bisher unterstützt.
Für das Jahr 2019 wurden die Finanzmittel um 500 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt. Insgesamt stellt der Bund in dieser Wahlperiode 5 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau bereit. „So wird mehr preiswerter Wohnraum in den Kommunen geschaffen und der Druck auf die Mietpreise gemindert“, so Yüksel.
Andreas Teerhag:
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit, dass 2019 ganze 1,278 Milliarden Euro landesweit für die öffentliche Wohnraumförderung zur Verfügung stehen. Allein in Mönchengladbach können 12,985 Millionen für die Schaffung und Erhaltung von preisgebundenem Wohnraum genutzt werden – so viel gab es noch nie!
Der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete
Andreas Terhaag (FDP) zeigt sich darüber begeistert: „ Ausreichend
bezahlbarer Wohnraum ist für mich ein persönliches Herzensthema. Für meine
Heimatstadt Mönchengladbach wird ein Budget von 8,8 Millionen für den
Mietwohnungsbau, 2,7 Millionen für Eigentumsförderung und 1,485 Millionen Euro
für Modernisierungsförderung bereitgestellt. Damit wird ein riesiger Schritt in
Richtung Lebensqualität für alle getan.“ Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen gibt damit ein klares
Bekenntnis für den öffentlichen Wohnungsbau ab: Neubau von Mietwohnraum,
dringende Modernisierung von Wohnraum alter Bestände, Schaffen von
studentischem Wohnraum, Investitionen in Barrierefreiheit und energetische
Gebäudesanierung sowie Eigentumsförderung. Die Förderkonditionen wurden noch
einmal verbessert. Terhaag ist optimistisch: „ Am Geld wird in Mönchengladbach
kein gutes Projekt scheitern. Dafür werden wir sorgen!“
GroKo- Mönchengladbach:
0,0
Seitens der politischen Vertreter der GroKo in Mönchengladbach gibt es keine Hinweise oder Signale zur Schaffung von Mietwohnungen im Sozialen Wohnungsbau.
Selbst die kommunalen Wohnungsbau-Unternehmen werden nicht in die Lage versetzt, ihre ureigensten Aufgaben zu erfüllen: bezahlbarer Wohnraum für alle.