Herbert Pauls, Bezirksvorsteher des Stadtbezirks MG-Nord, hat Vertreter von Vereinen, Institutionen und engagierte Einzelpersonen aus Ohler und Ohlerfeld zu den 2. Ohler Gesprächen eingeladen.
Die Gesprächsrunde zu Themen, die den Stadtteil betreffen, findet am Donnerstag, 28. März, um 17:30 Uhr im Pfarrheim Ohler an der Konradstraße 64 (41069 MG) statt.
Am kommenden Samstag, 30. März, gehen weltweit für eine Stunde die Lichter aus.
Bei der sogenannten „Earth Hour 2019“ beteiligt sich die Stadt Mönchengladbach erneut an dieser Aktion, um gemeinsam mit mehr als 7.000 Kommunen weltweit ein Zeichen für den Klimaschutz auszusenden.
Ab 20.30 Uhr werden für eine Stunde die Beleuchtungen der Rathäuser Abtei und Rheydt, des Mönchengladbacher Münsters, der Hauptkirche in Rheydt, der Wassertürme Viersener Straße und Dahl (Ohlerkirchweg) sowie der Unternehmenszentrale der Santander Bank am Santander Platz und des Borussiaparks ausgeschaltet.
Auch Privatpersonen sind dazu aufgerufen, sich an der Earth Hour zu beteiligen. „Die Stunde im Dunkeln soll zum Umdenken anregen und uns deutlich machen, dass die Umwelt unsere Unterstützung weit über die 60 Minuten hinaus benötigt“, erklärt Mönchengladbachs Klimaschutzmanager Antti Olbrisch. Die 2007 in Sydney gestartete Aktion findet zum 12. Mal statt. Die Stadt Mönchengladbach nahm 2014 erstmalig an der Earth Hour teil. 2018 zeigten allein in Deutschland fast 400 Städte ihr Engagement für einen lebendigen Planeten und schalteten für eine Stunde das Licht aus. Insgesamt verschwanden über 7.000 Wahrzeichen in mehr als 180 Ländern im Dunkeln.
Am Donnerstag, 28. März, bietet Antti Olbrisch als Klimaschutzmanager der Stadt Mönchengladbach von 13 bis 16 Uhr eine Sprechstunde für alle Bürgerinnen und Bürger im Treffpunkt mg+, Verwaltungsgebäude Oberstadt, Aachener Straße 2, an.
Der Klimaschutzmanager informiert im persönlichen Gespräch, wie man sich aktiv am Klimaschutz beteiligen kann und welche Anstrengungen die Stadt beim CO2-Sparen unternimmt. Darüber hinaus ist Antti Olbrisch auch Ansprechpartner für das STADTRADELN.
Die Aktion des Klima-Bündnisses findet vom 4. bis 24. Mai statt. Mönchengladbach nimmt zum vierten Mal an der bundesweiten Aktion teil. Gefahren wird immer in Gruppen, die man selbst gründen kann, oder man schließt sich einer bestehenden Gruppe an. Wie das funktioniert, erfährt man im Treffpunkt mg+.
Maßgebende Politiker in aller Herren Länder müssen sich immer wieder den berechtigten oder unberechtigten Vorwurf anhören, ihr Handeln oder Details von diesem sei korrupt. In Mönchengladbach reicht es offenbar aus zu hinterfragen, nach welchen Kriterien die Besetzung von leitenden Positionen durch Politik erfolgt oder erfolgen soll. So geschehen im Hauptausschuss am vergangenen Dienstag. Felix Heinrichs ereiferte sich, zog eine entrüstete Show ab, warf den Grünen vor, sie hätten den GroKo-Führern Dr. Schlegelmilch und ihm in einem öffentlichen Artikel persönlich vorgeworfen, korrupt zu sein.
Zur Information: Die städtischen Beteiligungen gehen auf Basis eines vor über drei Jahren vom Rat beschlossenen „Public Corporate Governance Kodex“ eine freiwillige Selbstverpflichtung ein.
Nach Ansicht von Teilen der Opposition wird diese Selbstverpflichtung nicht in die Praxis umgesetzt und auch nicht entsprechend darüber berichtet.
Die Bündnis-Grünen hatten dazu vor etlichen Tagen öffentlich geäußert:
„Man könnte angesichts dieses Entscheids der Groko auf den bösen Gedanken kommen, die politische Opposition solle von Informationen fern gehalten werden“, meint Ulla Brombeis.
Nun diese Retourkutsche Heinrichs. Ob seiner verbalen Entgleisung, von den GroKo-Mitgliedern im Hauptausschuss allerdings erfreut zur Kenntnis genommen und mit Beifallsbekundungen begleitet, verfestigt sich der Eindruck: es gibt wohl tatsächlich entscheidende Dinge, die durch die GroKo in Mönchengladbach nicht transparent umgesetzt werden sollen. Angenehmer erscheint ihnen, Posten ohne große Öffentlichkeit zu besetzen. Mögen diese in der jetzigen Situation auch nicht zur Entscheidung anstehen, die Entscheider würden glaubhafter dastehen, würden sie Offenheit nicht nur verkünden, sondern vorzeigbar leben. Keine noch so strategisch gute Rede mit großer Performance kann Ehrlichkeit ersetzen. Die Wähler haben ein Gespür für Scheinheiligkeiten aller Art. Mit solchem Auftreten nimmt Felix Heinrichs sich selbst aus dem Rennen um die Nachfolge unseres derzeitigen Oberbürgermeisters Hans Wilhelm Reiners im nächsten Jahr. Den kompletten Stein des Anstoßes gibt es hier noch einmal zu lesen, der Leser entscheidet eigenständig.
Auch dieses Jahr beteiligte sich das Hugo-Junkers-Gymnasium sehr erfolgreich beim Wettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“. In verschiedenen Alterskategorien gewannen zwei Beiträge jeweils den ersten Platz der Bezirksrunde und sind somit Teilnehmer Anfang April bei der NRW-Landesrunde.
Benjamin Sikiric (12), Schüler der Klasse 7b, einer der jüngsten Teilnehmer im Fachbereich Technik, überzeugte alle mit seinem Prototypen. Unter dem Motto „Kein Plastik in den Gewässern“ konzipierte er ein Filtersystem, mit dem er lästiges Plastik aus Seen, Teichen, Meeren entfernen möchte. Benjamin begeisterte dabei mit seiner ganzheitlichen Herangehensweise, er bedachte bei der Auswahl seiner Materialien sowohl die Umweltverträglichkeit als auch den Tierschutz, er schraubte, lötete, programmierte und entwickelte sein Filtersystem Schritt für Schritt weiter. Dafür erhielt er nicht nur den 1. Preis im Bereich Technik, sondern er gewann auch den Sonderpreis Umwelttechnik, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, gestiftet wurde. Eine ganz hervorragende Arbeit!
Auch das Spiel „Two Men Dungeon“ der beiden Q2-Schüler Fabian Farid (17) und Jonas Broeckmann (18) begeisterte die Jury. Inspiriert durch die Informatiklehrerin Frau Faktorovich entwickelten die beiden Profis, so wie sie von der Jury bezeichnet wurden, ein Spiel, mit dem sie die sozialen Kompetenzen sowie die Feinmotorik von Kindern mit der Autismus-Spektrum-Störung verbessern möchten. Die beiden demonstrierten dabei ihre Fähigkeiten im Bereich der Programmierung sowie im Bereich der Benutzerorientierung. Ein Spiel, das „den Puls der Zeit“ trifft und zeigt, wie gut der Umgang mit Autismus-Spektrum-Störung im Sinne einer gelungenen Inklusion funktionieren kann. Das sah die Jury genauso und belohnte dieses Projekt sowohl mit dem 1. Preis im Bereich Mathe/Informatik und dem Sonderpreis User Centered Design – gestiftet von der Coduct GmbH.
Insgesamt vier Projekte wurden
von der Brucknerallee im Vorfeld angemeldet und am Dienstag, 12.03.2019,
durften die jungen Forscher dann endlich im Seidenweberhaus in Krefeld ihre
Projekte präsentieren. Bis zum letzten Moment arbeiteten die Schüler noch an
ihren Projekten, es wurde gelötet, programmiert, gebaut, die Plakate wurden
noch verbessert und der Vortrag noch einmal eingeübt, damit die Jury auch vom
eigenen Projekt begeistert wird.
Im Seidenweberhaus angekommen,
war die Anspannung dann doch sehr groß, denn für alle war es die erste
Teilnahme und die Konkurrenz zeigte sich siegessicher. Bis 16.00 Uhr konnten
die Teilnehmer dann ihre Projekte zunächst der Fachjury, anschließend der
Öffentlichkeit vorstellen und zahlreiche Fragen beantworten.
Die Feierstunde begann dann um
17.00 Uhr und alle waren gespannt, ob die eigenen Projekte die Fachjury
überzeugten und man zum Landeswettbewerb in Leverkusen bzw. in Essen eingeladen
wird.
Das lange Warten lohnte sich am
Ende: Insgesamt vier Preise gewannen unsere Jungforscher an diesem Abend mit
ihren tollen, innovativen Ideen und dürfen sich nun in Leverkusen bzw. Essen
beim Landeswettbewerb, wo sich die besten Projekte aus ganz NRW vorstellen,
beweisen.
Auch die
anderen beiden Projekte konnten bei dem Wettbewerb glänzen, auch wenn sie keine
Preise erhielten. Adonis Rakateli (12) aus der Klasse 7b entwickelte ein erstes
Modell, mit dem er blinden Menschen helfen möchte. Das Modell war noch nicht
ganz ausgereift, sodass er bekundete, dass er sein Projekt bis zum
nächstjährigen Wettbewerb weiterentwickeln und dann richtig angreifen möchte.
Rafet Boga, Rene
Jansen und Daniel Gohlke konzipierten gemeinsam das Gesellschaftsspiel
„Drachenberg“, mit dem sie bereits bekannte biologische Kenntnisse vertiefen und
gleichzeitig den Spaß am Lernen fördern wollten. Rene und Rafet möchten
nächstes Jahr mit einem neuen Projekt antreten, wir dürfen gespannt sein!
Eine 59-jährige Pkw-Fahrerin wollte am Mittwochabend
gegen 19:15 Uhr auf der Konstantinstraße aus einer Parklücke heraus und in
Richtung Bahner weiterfahren.
Hierbei kam es
zum Zusammenstoß mit einer 72-jährigen Radfahrerin, die von rechts heranfuhr
und den kombinierten Geh-/Radweg benutzte.
Die Radfahrerin
stürzte daraufhin und zog sich Verletzungen zu, die einen stationären
Krankenhausaufenthalt erforderlich machten.
Die Polizei
sucht noch Zeugen des Vorfalls und bittet diese, sich mit der Unfallbearbeitung
unter Telefon 02161-290 in Verbindung zu
setzen.(
Ein Antrag der Linksfraktion zur Aufarbeitung der
Vertrauenskrise in der Metropolregion Rheinland hatte im Hauptausschuss zu
einem heftigen Streit über die Urheberschaft des Antrags zwischen Linken und
Grünen geführt. Der Antrag ist wortgleich mit einem Beschluss des Rates der
Stadt Köln, der von den Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Linke und
der Ratsgruppe Gut getragen wurde. Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende Nicole
Finger:
„Dieses Fegefeuer der Eitelkeiten sollte uns nicht vom
Ergebnis der Diskussion ablenken. CDU und SPD haben den Antrag anders als ihre
Parteifreunde in Köln abgelehnt. Transparenz und Aufklärung in Verfahren um
Besetzungen von Geschäftsführungen und Vorständen scheint für die GroKo in
Mönchengladbach unnötig.“
Finger bemängelt zudem, dass keiner der
Fraktionsvorsitzenden Schlegelmilch und Heinrichs es selbst nach Aufforderung
in der Debatte für nötig befunden hätte, diese Ablehnung zu begründen.
„Das
umstrittene Besetzungsverfahren in Köln, das den Kölschen Klüngel wieder einmal
in die Schlagzeilen bringt, ist zugunsten von Kandidatinnen aus CDU und Grünen
ausgegangen. Während aber CDU und Grüne in Köln und auch die Grünen hier in
Mönchengladbach erkennen, das sich ein solcher Vorgang nicht wiederholen
sollte, scheint das bei der Mönchengladbacher CDU nicht der Fall zu sein. Dass
die SPD dem größeren Partner einmal mehr folgt, ist dabei wenig
überraschend. Das Bild, das aber bei den Bürgerinnen und Bürgern
entsteht, weil man seine Beweggründe zu dieser Haltung auch noch verschweigt,
müssen CDU und SPD in der Ratssitzung dringend korrigieren!“
Beim diesjährigen Schwimmfest der Grundschulen beteiligten sich 22 Grundschulen mit je einer Mannschaft bestehend aus sechs Mädchen und sechs Jungen. Das Schwimmfest ist als Mannschaftsmehrkampf konzipiert (Sprint-Staffel, Balltransport-Staffel, 6 Minuten Dauerschwimmen und Mannschaftstauchen). Dieter Kauertz, Sportwart beim Stadtsportbund, und Frau Schulamtsdirektorin Ursula Schreurs-Dewies begleiteten die Siegerehrung und gratulierten der Vitusschule zum Sieg. Auf Platz 2 landete die Will-Sommer-Grundschule und auf Platz 3 die GGS Hockstein.
Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand aber auch der Spaß am Schwimmen mit im Vordergrund. Der war allen im Vitusbad im Becken und außerhalb anzumerken. Veranstaltet hat das Schwimmfest der Fachbereich Schule und Sport.
Es ist ein eindrucksvolles Bild, das sich derzeit den Parkbesuchern im Bunten Garten bietet: Mehr als 20.000 Stiefmütterchen bringen das große Beet, das Blumenparterre, regelrecht zum Leuchten und kündigen den Frühling an. In den Farben lila, weiß, gelb und blau bilden die Blumen Pfeile von den Kopfseiten zur Mitte des rund 1000 Quadratmeter großen Beetes. Rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mags-Grünunterhaltung waren am Mittwoch von 5 bis etwa 12 Uhr an der Pflanzaktion beteiligt.
Weitere Stiefmütterchen wurden im
Anschluss im Botanischen Garten und im Schmölderpark gepflanzt. Und auch in den
Randbezirken werden die Stiefmütterchen in den nächsten Tagen für Farbtupfer
sorgen.
Ab der kommenden Woche
folgen noch ca. 150 Rhododendren im Bunten Garten und im Schmölderpark.
Nach wie vor laufen zudem Arbeiten an den zukünftigen Stauden- und Blumenwiesen im Mönchengladbacher Begleitgrün. Seit November werden ca. 160 verschiedene Standorte durch Bodenaustausch vorbereitet. Geplant sind 50.000 Quadratmeter Blumenwiese und 40.000 Quadratmeter Staudenmischpflanzungen. Die Testflächen aus dem Vorjahr zeigen bereits jetzt erste Frühblüher. Die neuen Flächen werden voraussichtlich ab Mai ein schönes Bild in der Stadt bieten.
Schülerinnen und Schüler aus sechs Mönchengladbacher Schulen und Studierende erlebten heute Vormittag an der Hochschule Niederrhein eine ganz besondere Vorlesung: Beatrice Fihn, Generalsekretärin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), war nach Mönchengladbach gekommen und erzählte vom Kampf gegen Atomwaffen. Ihre Botschaft: Atomwaffen dienen allein der Zerstörung von Menschenleben, sie treffen vor allem Frauen und Kinder, sie sind unmenschlich. Daher müssen sie verboten werden. „Eine Person alleine kann die Welt nicht ändern“, rief sie den Schülerinnen und Schülern zu. „Aber eine Gemeinschaft kann das.“ Sie lobte in diesem Zusammenhang die Umweltbewegung „Fridays for Future“, in deren Rahmen weltweit Schüler auf die Straße gehen und für das Weltklima protestieren. „Es ist bemerkenswert, wie in diesem Fall die Jugendlichen ihre Macht ausüben.“ Wandel sei möglich, auch in der Atompolitik. Bei den chemischen Waffen habe es 82 Jahre gedauert, bis sie international geächtet waren. Sie wurden 1915 zum ersten Mal eingesetzt. „Wir brauchen eure Hilfe, um Atomwaffen zu verbieten. Ihr habt die Macht und die Befähigung dazu. Ihr seid die größte Bedrohung für die Unterstützer von nuklearen Waffen“, rief die 37-jährige Schwedin den Schülern zu. Beatrice Fihn ist seit fünf Jahren Generalsekretärin der ICAN. Das Bündnis von Nichtregierungsorganisationen möchte einen völkerrechtlich bindenden Vertrag erreichen, der Atomwaffen aus der Welt schafft. Am 6. Oktober 2017 wurde der Kampagne der Friedensnobelpreis zugesprochen für „ihre Arbeit, „Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen von Atomwaffen zu lenken und für ihre bahnbrechenden Bemühungen, ein vertragliches Verbot solcher Waffen zu erreichen“.
Fihn redet abends um 20 Uhr im Audimax Mönchengladbach vor geladenen Gästen. Ihr Vortrag findet statt in der Reihe „Nobelpreisträger der Welt in Mönchengladbach“, organisiert vom Initiativkreis Mönchengladbach. Am Vormittag trug Fihn exklusiv für Schüler aus Mönchengladbach und Studierende der Hochschule Niederrhein vor.
Der Containerstandort Schlachthofstraße zählt zu den stark frequentierten Standorten in Mönchengladbach. Deshalb haben sich die mags-Mülldetektive hier am vergangenen Wochenende über 20 Stunden lang auf die Lauer gelegt.
Bewusst wurde mit Hilfe einer Nachtsichtkamera auch in der Dunkelheit observiert, in der sich Müllsünder erfahrungsgemäß am sichersten fühlen. Über 100 Entsorgungsvorgänge wurden beobachtet. Erfreulich dabei: Nur in 15 Fällen mussten Bußgeldverfahren eingeleitet werden, weil zum Beispiel Restabfall statt Papier eingeworfen oder einfach beigestellt wurde. In einem Fall fiel ein Mann auf, der seine alte Deckenlampe in den Papiercontainer warf. In diesem Zusammenhang weist mags erneut auf die fachgerechte Entsorgung von Elektroabfällen hin.
Elektroabfälle sind vom übrigen Abfall zu trennen. Sie
können an den Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben oder bei Elektrohändlern
zurückgegeben werden. Kleine Elektroaltgeräte werden zusätzlich einmal im Jahr
eingesammelt. Für 2019 hat die Sammlung bereits stattgefunden. Geräte, die
größer als eine Kaffeemaschine sind, können zum Sperrmüll angemeldet werden. In
Elektrogeräten sind wertvolle Rohstoffe verbaut. Außerdem können auch
Schadstoffe enthalten sein. Elektroaltgeräte gehören deshalb auch nicht in die
Restmülltonne. Es ist auch nicht erlaubt, dass Schrotthändler Elektroaltgeräte
mitnehmen.
Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung von Elektrogeräten und allen anderen Abfällen unter www.mags.de oder im Abfall A-Z in der mags App.
Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin
Betreff: Nutzung des Schulhofs der alten Schule Wanlo
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Reiners, sehr geehrter Herr Dr. Bonin
Mit Erstaunen haben wir zur Kenntnis genommen, dass unsere Anfrage zur Nutzung des Schulhofs der alten Schule in Wanlo und der darauf befindlichen Toilettenanlage, während des Sternmarschs am 23.03.2019, durch die Verwaltung der Stadt Mönchengladbach abgelehnt wurde.
Der Sternmarsch ist eine Demonstration der Initiative „Alle Dörfer bleiben“, die sich gegen den Abriss der bedrohten Dörfer am Garzweiler Tagebau und für eine massive Verkleinerung des Tagebaugebiets einsetzt. Der Verein „Dorf Campus Wanlo e.V.“ – der zur Zeit Mieter des Objektes ist – sowie das Bauordnungsamt der Stadt Mönchengladbach, stehen unserer Nutzung positiv gegenüber. Beide sehen kein Problem darin dem ADFC Mönchengladbach und der Umweltgruppe BAUM die Parkfläche und Toilette des alten Schulhofes für einen Fahrradzubringer aus Mönchengladbach zur Verfügung zu stellen. Hierbei geht es ausschließlich um die Nutzung der Schulhoffläche und nicht um das Schulgebäude selbst. Es ist erschreckend zu sehen, wie die Stadt Mönchengladbach zum wiederholten Male versucht Demonstrationen gegen den Braunkohletagebau der RWE zu unterbinden, indem sie den Bürgerinnen die Nutzung öffentlicher Flächen versagt.
Dies werten wir als Angriff auf unsere Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
In ihrem öffentlichen Auftreten verkündet die Stadt Mönchengladbach immer wieder, dass sie sich gegen den Tagebau stellt – aber sobald Bürgerinnen diesen Appell ernst nehmen und den Tagebau mit demokratischen Mitteln anprangern verhält sie sich konträr zu ihren eigenen Aussagen.
So entsteht der Eindruck, die Stadt Mönchengladbach sei bereit alles zu unternehmen um nicht in Ungnade bei RWE zu fallen, sogar wenn sie dafür die demokratischen Grundrechte der eigenen Bevölkerung opfern muss. Das beschriebene Vorgehen der Stadt Mönchengladbach zu Gunsten RWEs ist jedoch nicht neu.
Bereits 2018 beim „Run for Future“ wurde uns von Seiten des Sportamts untersagt, in der angemieteten Mehrzweckhalle Wanlo eine Informationsveranstaltung zum Thema Braunkohle abzuhalten. Nachdem auch hier Kritik am Vorgehen der Stadt geäußert wurde und der Versuch der Stadt das Versammlungsrecht der Bürger einzuschränken sogar Thema in einer Ratssitzung wurde, hieß es im Nachhinein es würde sich um ein Versehen handeln.
Sollte erneut mit einem Versehen oder einer mangelnden Kommunikation argumentiert werden, dann macht die Stadt sich selbst mehr als unglaubwürdig. Wir erwarten in Zukunft, dass demokratische Aktivitäten der Bürger*innen den Rückhalt erfahren, den die Stadt sich selber auf die Fahne schreibt.
Wer sich öffentlich gegen den Tagebau positioniert sollte diese Position auch konsequent vertreten.
Mit freundlichen Grüßen David Dresen „Alle Dörfer bleiben – Rheinland“ Martin Hahnen Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach e.V. Kurt Sasserath NABU Mönchengladbach Sabine Rütten BUND Mönchengladbach
Auch drei Tage nach Sturmtief Eberhard sind die mags-Mitarbeiter nach wie vor mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Über die Ausmaße der Schäden durch Sturmtief Eberhard bietet sich inzwischen ein klareres Bild. So wurden bislang ca. 100 Bäume in Grünanlagen und auf den Mönchengladbacher Straßen gezählt, die entweder gefallen oder gebrochen sind. Hinzu kommen etwa 60 Privatbäume, die in den öffentlichen Raum gefallen bzw. gebrochen sind.
Auf den städtischen Friedhöfen wurden bislang 20 Bäume gezählt. Auch in den städtischen Wäldern dauern die Aufräumarbeiten an. Hier sind bislang ca. 100 gestürzt oder gebrochen.
Es bestehen weiterhin Gefahren durch Astbrüche und lose stehende Bäume. Deshalb ist erhöhte Vorsicht in den Grünanlagen und Wäldern geboten. Denn auch in den nächsten Tagen soll es weiterhin sehr windig bleiben, wodurch zum Beispiel abgebrochene Äste, die aktuell noch in Baumkronen hängen, herabstürzen können.
Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturmtief Franz und Böen mit bis zu 90km/h. Teile des Wickrather Schlossparks und des Schmölderparks wurden zur Sicherheit gesperrt.
„Bernd Kuckels hat in den letzten 40 Jahren die FDP Mönchengladbach maßgeblich in unterschiedlichen Funktionen mitgestaltet und geprägt. Vom Mitbegründer des Kreisverbandes der Jungen Liberalen und Kreisvorsitzendem über den Bezirksvorsitz der JuLis Niederrhein bis hin zu 10 Jahren FDP Mitglied im Landesvorstand NRW.
Bernd Kuckels Herz schlägt für die Kommunalpolitik und für seine Heimatstadt Mönchengladbach. Seit 1994 gehört er daher dem Landesvorstand der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK) an und ist dort seit Jahren als stellvertretender Vorsitzender tätig. In Mönchengladbach war er als Fraktionsvorsitzender genauso beliebt wie später als Umweltdezernent und anschließend als Kämmerer unserer Stadt.
„Bernd Kuckels ist ein Phänomen. Ein Jurist, der rechnen kann. “, sagte Staatsekretär für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen Christoph Dammermann in seiner Laudatio zur Ehrung von Kuckels.
Wir gratulieren daher recht herzlich zu 40 aktiven Jahren in unserer FDP, danken für den unermüdlichen Einsatz und freuen uns auf die nächste gemeinsame Zeit“, freute sich der Kreisvorsitzende Jörg Buer bei der Übergabe der silbernen Medaille.
Der FDP-Kreisverband Mönchengladbach hielt seinen Parteitag anlässlich des Erfolges des Bürgerbegehrens im Haus Erholung ab. Besonders schön, dass wir neben Bernd Kuckels auch weitere herausragende Persönlichkeiten in der guten Stube unserer Stadt ehren konnten. Prof. Dr. Dr. Karl-Hans Laermann und Hans-Joachim Schoor sind seit 50 Jahren in unserer Partei tätig. Hier erfolgt auch noch mal unsere Dankbarkeit in einem anderen Veranstaltungsrahmen.
Das seit 2003 verbindliche Vergütungssystem für Krankenhäuser, das sog. Fallpauschalensystem (englisch: diagnosis relatet groups – DRG) ordnet jeder diagnostizierten Krankheit einen Preis zu. Wer dabei mit wenig Kosten den Patienten in schnellst möglicher Zeit wieder entlassen kann, macht Gewinn. Wer sich intensiv auf die Patienten einlässt macht Verluste. Die Einführung des Fallpauschalensystems war der entscheidende Schritt zur Kommerzialisierung der Krankenhäuser, die bis dahin auch von ideellen Werten wie Empathie und Fürsorge getragen wurden. Wirtschaftsberater durchforsten seither diverse Abteilungen, ob Vorgänge effizienter gestaltet werden können und dabei weniger Personal benötigt wird. Die Frage ist nicht mehr so sehr: Was braucht der Patient? Sondern: Was bringt er uns? Viele ÄrztInnen und KrankenplegerInnen können in diesem System nicht mehr arbeiten ohne selbst krank zu werden. „Wären die DRG’s ein Medikament, so müsste man sie mit sofortiger Wirkung vom Markt nehmen. Alle versprochenen Wirkungen sind ausgeblieben und alle Nebenwirkungen sind eingetreten.“ resümiert der Berliner Ärztekammerpräsident Dr. Günther Jonitz ‚Der Marktgerechte Patient‘ handelt von den fatalen Folgen der Fallpauschalen. Zu Wort kommen Mediziner, Pflegepersonal, Patienten, Krankenhausmanager und Gesundheitsaktivisten. Die scharfe Analyse bietet Argumente für allen, die sich für eine menschenwürdige und soziale Gesundheitsversorgung einsetzen wollen.
Für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung ist
es mitunter mühsam, einen Arzttermin zu bekommen. Gerade in akuten Fällen
müssen Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung oftmals länger auf einen
Termin warten als Privatversicherte. „Dass gesetzlich Versicherte oft
Patienten zweiter Klasse sind, ist zutiefst ungerecht. Seit Jahren setzt sich
die SPD für eine Abschaffung dieser Zwei-Klassen-Medizin und der Einführung
einer Bürgerversicherung ein. Allerdings weigert sich unser Koalitionspartner
bisher dem zuzustimmen“, informiert die Bundestagsabgeordnete Gülistan
Yüksel aus Mönchengladbach.
„Gestern ist uns ein wichtiger Schritt zum Abbau der Zwei-Klassen-Medizin gelungen, als wir im Bundestag das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen haben“, erklärt Yüksel.
Das Gesetz regelt, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gesetzlich Versicherten mehr Sprechstundentermine anbieten müssen. Statt bisher 20 Stunden wöchentlich stehen nun mindestens 25 Sprechstunden zur Verfügung. Mit dem Gesetz werden auch die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigung ausgebaut. Bislang vergeben diese Stellen nur Termine für Fachärztinnen und Psychotherapeuten. Zukünftig sind sie unter der Nummer 116 117 für die ambulante Versorgung und für Notfälle rund um die Uhr ansprechbar. Die Servicestellen können den Patientinnen und Patienten außerdem bei der Suche nach dauerhaft behandelnden Haus- oder Kinderärzten unterstützen. „Damit erhöhen wir erheblich die Serviceleistungen für gesetzlich Versicherte und stellen sicher, dass sie schneller einen Arzttermin bekommen. All diese Punkte sind weitere Schritte, um die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland abzubauen“, betont Yüksel abschließend.
Klug vorzubauen ist sinnvoll: Wenn Menschen aufgrund
einer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind, ihre persönlichen Angelegenheiten
selbst zu regeln, müssen diese Aufgaben an eine andere Person übertragen
werden.
Mit der sogenannten „Vorsorgevollmacht“ betraut
man meist einen Menschen, der einem nahesteht. Ist das nicht möglich, greift
eine „Betreuung“, die ebenfalls ein Verwandter übernehmen kann.
Allerdings ist es notwendig, dies gesetzlich zu regeln: über eine
Betreuungsbehörde und das Betreuungsgericht.
Bei diesem schwierigen Thema ist es hilfreich, sich
rechtzeitig zu informieren. Dazu bietet der Themenabend im am Montag, den 25.
März, ab 18 Uhr im Städtischen Altenheim Hardterbroich, August-Monforts-Straße
14, 41065 Mönchengladbach, eine gute Gelegenheit. Der Vortrag ist kostenlos.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!