Autor: Harald Wendler

  • Berufsbegleitender Studiengang Pflege an der Hochschule Niederrhein ist gestartet

    Berufsbegleitender Studiengang Pflege an der Hochschule Niederrhein ist gestartet

    In dieser Woche ist an der Hochschule Niederrhein der neue berufsbegleitende Bachelorstudiengang Pflege gestartet. Zusammen mit den Studienanfängern des dualen Studiengangs lernten die Erstsemester in dieser Woche den Campus Krefeld kennen. Von den insgesamt 55 Studienanfängern im Studiengang Pflege haben 44 die duale und elf die berufsbegleitende Variante gewählt.

    „Wir bieten angehenden und bereits ausgebildeten Pflegefachkräften eine attraktive Möglichkeit, ihren beruflichen Weg mit einem akademischen Studium zu verknüpfen“, sagt Prof. Dr. Christian Timmreck, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen. In seiner Begrüßungsrede ging er auf die Bedeutung von Schnittstellenkompetenzen ein. Gerade diese würden am Fachbereich Gesundheitswesen besonders gefördert.

    Pflege kann an der Hochschule Niederrhein seit 2018 studiert werden, die berufsbegleitende Variante startete jetzt. Der Studiengang dauert acht Semester. Die Absolventinnen und Absolventen sollen in der Lage sein, die Versorgung von Patienten mit komplexen Pflegebedarfen zu übernehmen und zu verantworten. Sie werden im Rahmen ihres Studiums darauf vorbereitet, anwendungsbezogene Inhalte und Methoden aus den Bereichen evidenzbasierter Pflege, Pflege- und Gesundheitswissenschaften anzuwenden und weiterzuentwickeln.

    Christian Timmreck: „Wir geben mit der berufsbegleitenden Variante des Pflegebachelors all jenen Pflegefachkräften eine Chance, die ihren Beruf lieben, sich aber zugleich auch in der Pflegewissenschaft weiterbilden wollen. Wer in der Pflege mehr erreichen will, ist mit dem Studienangebot gut beraten, da sich hierdurch zahlreiche Karrieremöglichkeiten ergeben.“ Chronisch kranke, mehrfach erkrankte oder ältere Menschen zu pflegen, sei eine komplexe Aufgabe, die hohe Anforderungen an die Pflegekräfte stelle, sagte Prof. Dr. Matthias Mertin, neuer Studiengangsleiter am Fachbereich. „Im Rahmen des Pflegestudiums erhalten die Studierenden das Rüstzeug, um konkrete pflegewissenschaftliche Fragen zu beantworten und somit die Qualität der Pflege zu verbessern. Konkret erlernen die Studierenden beispielsweise auch Projekte zur Verbesserung der Pflege in der Praxis zu planen und umzusetzen.“ Der Studiengang schließt an internationale Entwicklungen an. In allen anderen europäischen Ländern wird die Pflegeausbildung bereits auf Hochschulniveau angeboten.

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  • Schmierereien am Bürgerbüro Rheydt

    Schmierereien am Bürgerbüro Rheydt

    Unbekannte haben zwischen Donnerstag, den 04.04.2019, 20.15 Uhr und Freitag, den 05.04.2019, 09.30 Uhr ein Fenster sowie den Eingangsbereich eines CDU-Bürgerbüros in der Hauptstraße mit Farbe beschmiert.
    Mit blauer und roter Farbe sprühten die Täter auf eine Fensterscheibe den Schriftzug „VG EURE BOTS“ und auf dem Boden vor dem Eingang den Schriftzug „NIE MEHR CDU“ sowie zwei Symbole auf.

    Es wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.
    Weil ein politischer Hintergrund in Betracht kommt, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.
    Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161 290 bei der Polizei zu melden. (ha)

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  • Ahorne im Stadtwald von Rußrindenkrankheit betroffenBaumfällungen am Montag

    Ahorne im Stadtwald von Rußrindenkrankheit betroffen
    Baumfällungen am Montag

    In einem Waldstück im Stadtwald in Rheydt haben Baumkontrolleure am Freitag die sogenannte Rußrindenkrankheit festgestellt. Rund 160 Ahorne sind offenbar betroffen. Ein Pilz verursacht die bei Ahornen verbreitete Krankheit. Die Pilzsporen können zu allergischen Reaktionen führen. Nach Abstimmung mit dem Regionalforstamt Niederrhein weisen Warnschilder nahe des „Monte Klamott“ seit Freitag auf die erkrankten Bäume hin. Waldbesucher werden um besondere Vorsicht gebeten und sollten nur auf den ausgewiesenen Wegen gehen.
    Die in vielen Regionen verbreitete Krankheit tritt vor allem nach langen Trockenperioden oder hohen Temperaturen auf. Zu erkennen ist die Erkrankung an einem schwarz-rußigen Pilzbelag auf der Rinde. Durch die Rußrindenkrankheit welken zuerst die Blätter einzelner Äste, innerhalb kürzester Zeit stirbt der gesamte Baum ab. Befallene Bäume können Äste verlieren. Zudem ist die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben.
    Fällungen der betroffenen Bäume sind aus Gründen der Sicherheit notwendig und starten nach Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde voraussichtlich ab kommenden Montag.

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  • Altstadtflohmarkt No. 6

    Altstadtflohmarkt No. 6

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  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert?
    Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?
    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen.

    An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben. Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf.
    Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben.
    Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht.
    Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

    Repair Cafè
    Sonntag, 07.04.201912.00-16.00h
    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss
    Friedhofstraße 39
    41236 Mönchengladbach

    Veranstalter: Mehrgenerationenhaus der PariSozial  GmbH in Kooperation mit dem Team des Repair Café
    Wie immer, sind 2 professionelle Näherinnen anwesend, die mit ihrem Wissen und Können den Besuchern zur Verfügung stehen.

    Das Repair Cafe ist von 12-16 Uhr geöffnet, Annahmeschluss der Reparaturen ist um 15 Uhr.

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  • SPD Giesenkirchen: Oliver Büschgens bleibt Vorsitzender –HP Vennen hört auf

    SPD Giesenkirchen: Oliver Büschgens bleibt Vorsitzender –
    HP Vennen hört auf

    Die Giesenkirchener Sozialdemokraten setzen auf Kontinuität: Oliver Büschgens, Ratsherr und seit 2009 Vorsitzender des drittgrößten SPD-Ortsvereins in Mönchengladbach, bleibt auch die kommenden beiden Jahre Vorsitzender. Ihm zur Seite stehen weiterhin als stellvertretende Vorsitzende Jutta Kamp und Volker Küppers, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ost. 

    Ebenfalls wiedergewählt wurden als Schriftführer Peter Müschen und als Kassierer Rainer Missy. In ihren Funktionen als Beisitzer wurden Andrea Hoeveler, Peter Kehren, Sabine Meyer, Gabi Peters, Margret Rudolph und Tim Theuerzeit bestätigt.

    Neujahrsempfang: Dritter v.l. -Horst-Peter Vennen,
    Ratsherr und Aufsichtsratvorsitzender
    der städtischen EWMG

    Auf eigenen Wunsch gehören Gerda und Horst Peter Vennen nicht mehr dem Vorstand an. „Das ist sicherlich eine Zäsur für die SPD Giesenkirchen. Gerda und Horst Vennen gehörten viele Jahre dem Vorstand an.

    Für seine vielfältigen Verdienste nicht nur als Vorsitzender zwischen 1998 und 2005 hat die SPD Giesenkirchen Horst Peter Vennen auch zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

    Ich freue mich sehr darüber, dass Horst Peter Vennen aber weiterhin mit seinem großen Erfahrungsschatz der SPD und seinem Ortsverein zur Verfügung stehen und sich politisch einbringen wird“, so Oliver Büschgens.

    Mit dem Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges und SPD-Fraktionschef Felix Heinrichs diskutierten die Giesenkirchener Sozialdemokraten im Verlauf der Versammlung über aktuelle politische Themen wie der anstehenden Europawahl, die Schulpolitik in Mönchengladbach sowie über die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge.

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  • Initiative Haus Erholung veranstaltet Benefizkonzert – „Feine Herbe“ und „Hier geht was“ im Kaisersaal

    Initiative Haus Erholung veranstaltet Benefizkonzert –
    „Feine Herbe“ und „Hier geht was“ im Kaisersaal

    So lassen sich die Osterferien perfekt einläuten: Am Freitag, 12. April 2019 startet um 20 Uhr ein Benefizkonzert zugunsten der Bürger­initiative „Haus Erholung erhalten“. Gleich im Doppelpack gibt es Musik von „Hier geht was“ und „Feine Herbe“.

    Foto: „Hier geht was“

    Die Band „Hier geht was“ steht für Blues-Pop mit deutschen Texten. Eingeweihte wissen: Das Trio bringt mit seinen ironischen, humorvollen Texten und seiner Musik die niederrheinische Seele zum Klingen.

    Foto: „Feine Herbe“

    „Bei „Feine Herbe“ ist der Bandname gewissermaßen Programm. Die siebenköpfige Gruppe hat durchaus auch böse, politisch nicht korrekte Lieder im Programm, bei denen es unter anderem auch ums Thema „Gendern“ geht… Also, Terminplaner raus und vormerken:
    Benefiz mit „Hier geht was“ und „Feine Herbe“
    Freitag, 12. April 2019, 20 Uhr
    Haus Erholung, Johann-Peter-Boelling-Platz 1
    Mönchengladbach


    Eintritt: Kostenlos
    Parkmöglichkeit gibt es im direkt benachbarten Parkhaus von Q-Park Peek & Cloppenburg. Einfahrt ist bis 20 Uhr möglich, Ausfahrt jederzeit.
    Es wird um eine finanzielle Unterstützung zur Deckung der Saalmiete, der Beleuchtung und des Tons gebeten.

    Das geht hier: https://www.betterplace.me/notforsale

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  • Wickrather Schlossgeschichten am Sonntag

    Wickrather Schlossgeschichten am Sonntag

    Einen Parkspaziergang mit Wickrather Schlossgeschichten bietet die MGMG zum ersten Mal in diesem Jahr wieder am Sonntag, dem 7. April an. Der informative Spaziergang durch den Park des Schlosses Wickrath, eine der bedeutendsten Barockanlagen nördlich der Alpen, lässt die Macht und Pracht eines vergangenen Zeitalters wieder lebendig werden, denn im architektonischen Meisterwerk der Parkanlage scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

    Der etwa 90-minütige Parkspaziergang startet um 15 Uhr, Treffpunkt: Schlosspark Wickrath, Brücke am Parkplatz, Schild „Parkführungen“. Für diese Führung sind Karten (für Erwachsene 7 Euro, für Kinder bis 14 Jahre 3 Euro, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von 2,20 Euro pro Buchung) erhältlich beim Reisebüro Haupts (Tel.: 02161-82 09 80), beim Ticket- und Infoservice der FIRST-Reisebüros (Tel.: 02161-27 41 61) sowie online unter www.stadttouren-mg.de

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  • Autobrände und -vandalismus in OdenkirchenForderung: Polizei im Hbf-Rheydt

    Autobrände und -vandalismus in Odenkirchen
    Forderung: Polizei im Hbf-Rheydt

    Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann:

    „Mit großer Beunruhigung habe ich die Vorfälle rund um die abgebrannten Autos in Odenkirchen zur Kenntnis genommen. Dass eine oder mehrere Personen über einen so langen Zeitraum immer wieder gemeingefährliche Straftaten begehen, ohne dass sie bisher aufgegriffen und dingfest gemacht werden konnten, zeigt die hohe kriminelle Energie, die die Täter bei Planung und Durchführung aufgebracht haben.
    Ich kann jedenfalls die Beunruhigung der Bevölkerung verstehen und bitte dennoch nachdrücklich darum, Ruhe zu bewahren, aber aufmerksam zu sein, um eventuell der Polizei als zuständige Ordnungsbehörde den entscheidenden Hinweis zu geben.
    Ich vertraue der Polizei in Mönchengladbach, dass sie mit Einrichtung der Sonderkommission dieses Problem nachhaltig und effektiv angehen wird und zeitnah zu einem Ergebnis kommt. Allerdings sieht man in diesem Zusammenhang auch wieder, wie wichtig die Präsenz der Polizei im gesamten Stadtgebiet ist. Ich fordere daher, dass das Projekt „Ansiedlung der Polizei im Rheydter Hauptbahnhof“ zügig vorangetrieben wird.“

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  • Bürgerbeteiligung – Prüfaufträge – Beliebigkeiten

    Bürgerbeteiligung – Prüfaufträge – Beliebigkeiten

    Kaum war der Ratsbeschluß zum Verkauf von Haus Erholung in der Ratssitzung vom 27. März 2019 durch die GroKo zurückgenommen, war die Gesamtentwicklung des Abteiberges das neue, das kontrovers diskutierte Generalthema dieser Sitzung.

    In der Gesamtbetrachtung des Themas sind, um die unterschiedlichen Auffassungen der Parteien verstehen zu können, einige Details vorab zu erwähnen:

    – Bereits im Vorfeld der Ratsentscheidung im Herbst 2018 war die städtische EWMG damit beschäftigt, Ausschreibungsdetails zu klären-
    – Die „Fachleute“ der GroKo und der städtischen EWMG bezeichneten es im Herbst als “Traumtänzerei“, das Projekt Hotel am Abteiberg unter Einbeziehung des Haus Erholung in Erbpacht auszuschreiben.

    Genau diese Prüfung auf Machbarkeit eines Hotelbaues unter Einbeziehung des Haus Erholung in Erbpacht durch einen Investor soll auf Antrag der GroKo nun noch einmal durchgeführt werden.
    Selbstverständlich sollen dazu weitere Gelder zur Verfügung gestellt werden.
    Für wie dumm hält diese politische Koalition eigentlich ihre Wähler und die Bürger der Stadt.

    Weiteres Erstaunen verursacht der zusätzliche politische Streit über Bürgerbeteiligung in dieser Stadt grundsätzlich sowie im vorliegenden Fall über die Zukunft des Abteiberges.
    Das Konzept “Rahmenplan Abteiberg“ gibt keinerlei Auskunft über eine Beteiligung der Mönchengladbacher Bürger.
    Interessierte sollten dieses Dokument unbedingt studieren.
    Dieser Plan wurde durch drei Architektenbüros erarbeitet, zusätzlich gab es Architekten-Workshops. Die Teilnehmer daran waren Mönchengladbacher.
    Es war keinesfalls die „Bürgerschaft“.
    Genau diese wenigen Bürger der Architekturbüros sollen nach dem Willen der GroKo die Gesamtbürgerschaft in Mönchengladbach ersetzen. Welch fatales Zeichen und Zeugnis über die Handelnden.
    Nicht vergessen werden darf der Wunsch zweier Kulturpolitiker der GroKo, das BIS-Zentrum an den Abteiberg umzuziehen. Von ihnen selbst als “Träumerei“ bezeichnet, erklären sie, mit den “Bürgern“ alles besprochen zu haben.
    In diesem Fall sind dies wohl lediglich die Vereinsspitzen des BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit e.V.. Genaue Angaben wurden wohlweislich nicht gemacht.
    Unser Oberbürgermeister erklärte tatsächlich in der Ratssitzung, Mönchengladbach sei von der Bezirksregierung in Düsseldorf ob ihrer guten Bürgerbeteiligung ausdrücklich gelobt worden.
    Reiners befürchtet Nachteile für die Stadt bei Fördermittelzusagen, sollte dieser Streit um Bürgerbeteiligung nach Düsseldorf vordringen.
    Im vorliegenden Fall Abteiberg soll nun erklärtermaßen die “Breite Bürgerschaft“ beteiligt werden. Niemand konnte erklären, wer das sein soll und wie diese Beteiligung umgesetzt werden soll. Nach dem bisher Gehörten ist Beliebigkeit zu erwarten.

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  • Was tut die EU für mich?Das tut die EU für mich

    Was tut die EU für mich?
    Das tut die EU für mich

    Eine interaktive, mehrsprachige Online-Website „Was tut die EU für mich?„, die vom wissenschaftlichen Dienst des Europäischen Parlaments zusammengestellt wurde, enthält Hunderte von leicht lesbaren Kurzdarstellungen mit positiven Beispielen von EU-Initiativen, die für das Leben der Menschen in der EU einen Unterschied machen.
    Die Nutzer können sich leicht darüber informieren, was Europa für ihre Region, ihren Beruf oder ihre Freizeitaktivität tut.

    1 400 verschiedene Orte in Europa

    Rund 1 800 Kurzdarstellungen auf je einer Seite stehen zum Lesen, Teilen oder Wiederverwenden online oder als PDF-Dateien zur Verfügung. Sie sind in zwei Hauptkategorien unterteilt. Die erste, „In meiner Region“, ermöglicht es den Nutzern, ihren Wohnort auszuwählen. Wie ist Europa in unseren Städten und Regionen vertreten? Dieser Abschnitt der Website enthält Beispiele aus über 1 400 Orten in allen Teilen der Europäischen Union.

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  • VdK NRW fordert Steuermittel für eine Pflege-Vollversicherung und die Grundrente

    VdK NRW fordert Steuermittel für eine Pflege-Vollversicherung und die Grundrente

    „Das Ziel, mit der Einführung der Pflegeversicherung Armut zu verhindern, ist kläglich gescheitert“, resümierte der Vorsitzende Horst Vöge gestern bei einer Tagung des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. „Während Betroffene für die Heimunterbringung im deutschlandweiten Durchschnitt mittlerweile pro Monat rund 1.830 Euro zuzahlen müssen, liegt der Betrag in unserem Bundesland sogar bei 2.252 Euro.“

    Nachdem die Zahlen in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen sind, ist mittlerweile schon jeder dritte Heimbewohner ergänzend auf Sozialhilfe angewiesen. „Allein in NRW haben Ende 2017 mehr als 60.000 Menschen entsprechende Leistungen bezogen. Die Angst, im Pflegefall in Existenznot zu geraten, entsteht nicht ohne Grund“, erklärte Horst Vöge gegenüber den Vorsitzenden von 43 VdK-Kreisverbänden aus ganz NRW, die sich im Mercure Hotel Düsseldorf Süd über die sozialpolitischen Schwerpunkte ihrer Arbeit austauschten.

    „Menschenwürdige Pflege darf nicht vom Geldbeutel abhängen“, machte der Landesvorsitzende deutlich und versprach: „Damit steigende Kosten nicht einseitig zu Lasten der Betroffenen gehen, setze ich mich auch als Vizepräsident des VdK Deutschland für eine Pflege-Vollversicherung ein, die die erforderlichen Leistungen solidarisch und generationengerecht abdeckt.“ Die Kosten für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe seien über Steuern zu tragen.

    Gleiches gelte im Übrigen für die geplante Grundrente: „Um Menschen zu unterstützen, die im Alter von Armut bedroht sind, setzen wir uns für ein verändertes Finanzierungssystem unseres Sozialstaats ein – beispielsweise in Form einer Digital- und Finanztransaktionssteuer.“ In diesem Zusammenhang verwies Horst Vöge nicht zuletzt auf die Notwendigkeit eines dauerhaften sozialen sowie öffentlich geförderten Arbeitsmarkts: „Mit anständigen Löhnen und mehr Tarifbindung können wir es schaffen, dass Erwerbstätige langfristig automatisch eine Rente oberhalb der Grundsicherung erhalten.“

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  • Für den Klimaschutz – Beharrlichkeit der Demonstranten

    Für den Klimaschutz – Beharrlichkeit der Demonstranten

    Wie in anderen Städten weltweit, so gingen auch in Mönchengladbach wieder ca. 100 Schüler und Studenten, verstärkt durch Bürger mittleren Alters für den Klimaschutz auf die Straße.

    Start war wieder, mit der Sicherung durch die Polizei, am Vorplatz des Mönchengladbacher Hauptbahnhofes nachmittags um 17:30 Uhr.
    Keine Unterrichtsstunde wurde versäumt.
    Über die Hindenburg Straße ging es zunächst zum Sonnenhausplatz. Dort gaben mehrere Teilnehmer ihre Botschaften an die Zuhörerschaft zum Besten.

    Schließlich ging es weiter bis zum Alter Markt zur Schlußkundgebung.

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  • Anrufe „falscher Polizisten“ in Giesenkirchen

    Anrufe „falscher Polizisten“ in Giesenkirchen

    Immer wieder rufen Betrüger mit der Masche „falscher Polizist“ vornehmlich bei den älteren Mitbürgern unserer Stadt an. Ihr einziges Ziel ist es, sich Barvermögen und Wertgegenstände der Betroffenen unter dem scheinheiligen Vorwand, sie schützen zu wollen, zu ergaunern.

    So meldeten gestern sechs Mönchengladbacher/-innen bei der Polizei eben solche Anrufe. Ein angeblicher Polizist hatte behauptet, dass in der Nähe ein Einbruch gewesen sei. Man habe Erkenntnisse, dass der nächste Einbruch bei Ihnen stattfinden solle. Gewöhnlich weisen die Betrüger die Opfer dann an, Geld und Wertgegenstände in die Obhut von Zivilpolizisten zu geben. Die schicke man demnächst vorbei.

    Die Angerufenen durchschauten gestern jedoch die Masche und informierten die Polizei. Mehrere gaben an, dass der Anrufer mit einem ausländischen Akzent, vermutlich türkisch, gesprochen habe. Die gestrigen Anrufe fanden zwischen 20.30 Uhr und 22:15 Uhr statt und konzentrierten sich auf den Bereich Giesenkirchen.

    Die Polizei weist noch einmal darauf hin: Die „richtige Polizei“ würde so niemals vorgehen. Ebenfalls wird bei einem Anruf niemals die Nummer „110“ im Display erscheinen. Diese Nummer wird im Internet durch das sogenannte „Call ID-Spoofing“ durch die Betrüger generiert.
    Legen Sie auf, informieren Sie die örtliche, echte Polizei.

    Und bitte klären Sie weiterhin vor allem ältere Menschen über diese Betrugsmasche auf, damit niemand zu Schaden kommt!   
    Weitere Informationen erhalten Sie hier https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/ oder bei den Beamtinnen und Beamten der Kriminalprävention.

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  • „Brexit – ein Weg nach Nirgendwo“

    „Brexit – ein Weg nach Nirgendwo“

    Was bedeutet der Brexit für die Briten?
    Was bedeutet er für die Europäische Union?
    Und würden sich die Briten heute wieder genauso entscheiden, wie bei der Volksabstimmung im Juni 2016?

    „Nach aktuellen Umfragen würde eine erneute Abstimmung in Großbritannien vermutlich nichts ändern“, erläutert Thomas Stehling, Referent des Abends. Als langjähriger Leiter der Konrad Adenauer Stiftung in London mit engen Kontakten zur dortigen Regierungspartei beobachtet er die Geschehnisse in London mit besonderem Augenmerk. „Großbritannien wird es wirtschaftlich sehr schwer haben“, resümierte er dann auch. „Mit Zöllen und erheblichem Bürokratieaufwand für Aus- und Einfuhr von Waren werden die Briten wirtschaftlich schwere Lasten zu tragen haben. Aber dennoch würden viele weiterhin für einen Brexit stimmen“, so Stehling weiter.

    Für Dr. Günter Krings, Kreisvorsitzender der CDU Mönchengladbach und Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium zeigt dies, dass Volksentscheide nicht das richtige Mittel für zentrale nationale Fragen sind. „Wenn solche Entscheidungen von gewählten Volksvertretern getroffen werden, dann ist das Volk wenigstens in der Lage im Nachhinein jemanden zur Verantwortung zu ziehen. Abgeordnete müssen außerdem nach Kompromissen suchen, während Volksabstimmungen polarisieren und wie jetzt in England ein Volk zerreißen können“, so Krings. In der anschließenden Diskussionsrunde, die von Anja Ingenrieth, der Leiterin des Telekom-Büros in Brüssel geleitet wurde, sind die Teilnehmer sich auch schnell einig, dass die EU auch manche für die Bürger nur schwer nachvollziehbaren Entscheidungen getroffen hat. „Wenn der Eindruck entsteht, Europa kümmere sich vorwiegend um Fragen, wie die richtige Krümmung von Gurken , dann gefährdet das die Akzeptanz der EU“, so Ingenrieth. Und dann haben es Populisten leicht einen Austritt aus der EU zu fordern. „Wir sollten deshalb nicht nur im Europawahlkampf immer wieder die Vorteile herausstellen, die wir als Mitglied der EU haben. Die EU ist nicht nur ein großes und erfolgreiches Friedensprojekt. Nur im gemeinsamen Europa können wir in der Weltwirtschaft erfolgreich bleiben und verhindern, dass die Regeln des für den Handel nur noch anderswo auf der Welt gemacht werden “, so Krings abschließend.

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  • Neuer Naturspielplatz wird im Stadtwald gebaut

    Neuer Naturspielplatz wird im Stadtwald gebaut

    Bis Juni entsteht im Rheydter Stadtwald eine innovative und in der Stadt einzigartige Naturspielfläche. Hintergrund ist das gemeinsame Forschungsprojekt von Hochschule Niederrhein und mags „public life – smart measurement“.

    Ein Tipi aus Ästen bauen, auf der Rasenwelle reiten oder im Strauchlabyrinth Verstecken spielen – auf dem Naturspielplatz, der im Stadtwald entsteht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aus einer Wiese im Bereich Bolzplatz/Minigolfplatz in der Nähe zum Pongser Kamp hat mags zusammen mit der Hochschule Niederrhein die neue Spielfläche entworfen, auf der auch Steine des ehemaligen Affenfelsens ihre Verwendung finden. Die Ideen zu dieser neuen Abenteuerlandschaft sind auch das Ergebnis von Kinderwünschen. Denn in gemeinsamen Workshops mit Kindern, Eltern und Lehrern haben mags und Hochschule Ideen für die einzelnen Stationen gesammelt.

    Die rund 4.000 Quadratmeter große Fläche bietet nach der Fertigstellung im Juni acht Spielstationen plus Sitzdecks. Fühlen und Toben in der Natur und mit der Natur – hier können alle Sinne eingesetzt werden. Damit es bald losgehen kann, startet mags jetzt mit den Erdarbeiten. Das Besondere am neuen Naturspielplatz im Rheydter Stadtwald: Er wird sich immer wieder verändern. Sowohl im Frühjahr 2020 als auch im Frühjahr 2021 sind Anpassungen geplant – und die werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch ihr Spiel und Verhalten selbst beeinflussen. Denn, was man auf den ersten Blick nicht sieht: auf dem Spielplatz verbirgt sich spannende Technik. In der Mitte der Fläche sind Sensoren verbaut, die über Signale erfassen, welche Stationen wie stark bespielt werden. Und das ganz anonym, ohne persönliche Daten aufzuzeichnen. Das Messsystem kommt ohne Videokameras aus. Das Forschungsprojekt dahinter heißt „Public Life Smart Measurement“ und soll dazu führen, dass die Fläche immer wieder verbessert werden kann – ganz nach den Vorlieben der Kinder.

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  • GroKo: Rats-Beschluss wird zurückgenommenAktualisierung mit GroKo-Erklärung

    GroKo: Rats-Beschluss wird zurückgenommen
    Aktualisierung mit GroKo-Erklärung

    Soeben haben sich die Vertreter der Koalitionsparteien CDU/SPD vor der heutigen Ratssitzung zur Entscheidung, das Haus Erholung zu verkaufen wie folgt positioniert:
    Der Ratsbeschluss wird aufgehoben. Dem Bürgerbegehren wird stattgegeben.

    Dr. Schlegelmilch erklärte zur Begründung der Entscheidung: „Uns war unter anderem der Friede in unserer Stadt wichtig.“ Schlegelmilch gibt zu bedenken, dass die Stadt sich noch immer in der Haushaltssanierung befindet und die Stadt auf Investoren angwiesen ist. „Wir müssen uns schneller bewegen als Mitbewerber. Aus „#notforsale“ wird „#wat nu“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende.

    Der Ratsbeschluss wurde anschließend bei einer Enthaltung einstimmig aufgehoben. Die Immobilie bleibt im Eigentum der Stadt.

    Gleichzeitig wird ein neuer Antrag auf Prüfung der konzeptionellen Weiterentwicklung am Abteiberg unter Beteiligung der städtischen Töchter eingebracht.

    „Mönchengladbach wird sich nicht schlechter entwickeln ohne den Verkauf der Erholung“, meinte Felix Heinrichs, Sprecher der SPD. „Jetzt muß überlegt werden, wie geht es weiter mit der Immobilie“, so Heinrichs.

    Im Anschluß entbrannte eine rege Diskussion um die Entwicklung des Abteiberges und das beste Verfahren dazu. Großes Thema war: wie beteiligt man welche Bürger und soll es ein Hotel geben oder nicht.

    Der politische Prozess wird weitergehen mit einem derzeit noch offenen Ergebnis. Es geht vor allem auch um entstehende Kosten.

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  • Benefizkonzert „Kein Verkauf von Haus Erholung“ Heute entscheidende Ratssitzung

    Benefizkonzert „Kein Verkauf von Haus Erholung“
    Heute entscheidende Ratssitzung

    Am Morgen der entscheidenden Ratssitzung und zwei Tage nach Gesprächen mit den Fraktionen von CDU und SPD ist den Initiatoren des Bürgerbegehrens „Kein Verkauf von Haus Erholung“ nicht bekannt, ob die Ratsmehrheit dem Bürgerbegehren folgen wird oder es Ende Mai zum Bürgerentscheid kommt. 

    „Wir haben uns gefreut, bei beiden Fraktionen unsere Argumente vortragen zu dürfen“, so Robert Bückmann, „Gleich werden wir dies auch noch einmal in der Ratssitzung selber tun. Dann ist die Politik am Zug.“ 

    Robert Bückmann und seine Mitstreiter Laura Steeger und Jost Fünfstück möchten nicht über die Entscheidung von CDU und SPD spekulieren. 

    „Aber wir sind auf alles vorbereitet“, erklärt Jost Fünfstück, „Für den 12. April haben wir den Kaisersaal des Haus Erholung für ein Benefizkonzert zugunsten des Bürgerbegehrens gemietet. Wir freuen uns sehr auf die Mönchengladbacher Ensembles „Feine Herbe“ und „Hier geht was“, die dort auftreten werden.“ 

    Beide Musikgruppen verzichten an diesem Abend auf eine Gage, der Eintritt zum Konzert ist kostenlos. Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr. Zur Finanzierung der Saalmiete, Tontechnik und Beleuchtung für das Konzert wird um eine Spende gebeten.

    „Wir danken allen Künstlern sehr für ihr Engagement und freuen uns darauf, am 12. April so wieder zeigen zu können, welches Potential im denkmalgeschützten Haus Erholung steckt“, so Laura Steeger abschließend.

    Liveübertragung der Ratssitzung heute ab 15:00 Uhr:

    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

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