Am 06.02.2019 veranstaltet die AfD Landesgruppe NRW der Bundestagsfraktion einen sogenannten Bürgerdialog im Haus Erholung und möchte dort für ihre menschenfeindliche Politik werben. Gleichzeitig möchte Dominik Roeseler (ex-Pro NRW, ex-HoGeSa, ex-Gemeinsam Stark) von der extrem Rechten Gruppierung „Mönchengladbach steht auf“ diese Veranstaltung „schützen“. – Vor wem auch immer.
Gegen beide Veranstaltungen richtet sich unser „FestProtest“. Wir werden dieses Mal keinen „klassischen“ Demonstrationszug veranstalten, sondern für einen angenehmen Abend bei leiblicher Stärkung (u.a. Gulaschkanone der ver.di), heißen Getränken (u.a. Kaffee und Punsch von den Jusos MG) und einem musikalischen Rahmenprogramm sorgen. Mit viel Musik und Spaß wollen wir ein positives Zeichen in die Stadtgesellschaft setzen und dafür sorgen, dass die rechten Hetzer an diesem Tag nicht das Straßenbild in unserer Stadt beherrschen. Wir stehen ein für ein nazifreies, offenes, tolerantes, buntes, menschenfreundliches Mönchengladbach.
Ihr seid herzlich eingeladen
euch aktiv am FestProtest zu beteiligen. Kommt vorbei und zeigt Flagge gegen
die AfD und „Mönchengladbach steht auf“.
MSSQ trifft sich am
Mittwoch, den 06.02.2019 ab 17 Uhr an der Abteistraße/ Ecke Krichelstraße (vor
der Museumswiese). Wir haben darüber hinaus zwei Sammelpunkte eingerichtet: am
Sonnenhausplatz und am Edmund-Erlemann-Platz. Von dort gibt es die Möglichkeit zu den Aktionsständen
an der Abteistraße zu kommen.Hilfestellungen für die Anreise aus der
Umgebung geben wir rechtzeitig vorher auf der Facebook-Seite von MSSQ bekannt.
Unterstützungsangebote, in
Form von Spenden und personelle Unterstützung beim Stand, sind willkommen! Eine
Antwort auf diese Mail genügt.
Mit diesen Worten beendete Sitzungsleiter Horst Peter Vennen die Diskussion des Planungsausschusses zum Rahmenplan Hochschulquartier, nachdem die externen Planer der Firma Scheuvens und Wachten plus aus Dortmund das weitere Vorgehen den Politikern vorgestellt hatten.
Das dargestellte Projekt ist Zukunftsmusik, benötigt einen langen Atem, auch wenn Dr. Schlegelmilch (CDU-Fraktionsvorsitzender) in einer heutigen Mitteilung erklärt: „Das Hochschulquartier ist mit seiner prägnanten Lage nicht nur städtebaulich eine Schatztruhe, wie unter einem Brennglas bündelt dieses Quartier inzwischen die Chancen und Möglichkeiten unserer Stadt, gleichzeitig aber auch die drängenden Herausforderungen“.
Das Plangebiet selbst umfasst eine Fläche von ca. 62 Hektar. Die Hauptverkehrsachsen Rheydter Straße und Theodor-Heuss-Straße bzw. Gartenstraße sowie eine Bahntrasse führen durch das Gebiet. Auch die angrenzenden Bereiche rund um die Kirche St. Josef, das Monforts Quartier und das Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums werden im Rahmenplan betrachtet.
Viele Unwägbarkeiten gibt es schon derzeit, die Hochschule muß fest in die Planung eingebunden werden. Was will und was kann die Hochschule beisteuern?
Der Eigentümer des ehemaligen Polizeipräsidiums (BIMA) muß von den Plänen überzeugt werden, muß zustimmen und verkaufen. An dieser Stelle gibt es wenig positive Beispiele.
Eine eigens zu diesem Umsetzungszweck gegründete GmbH soll die Interessen von Hochschule und Stadt bündeln und alle Aktivitäten bearbeiten. Planungsdezernent Dr. Bonin sieht hier das treibende Element, damit gute Ideen und Pläne für die Weiterentwicklung des Hochschulquartiers nicht einfach in der Schublade verschwinden.
In einem ersten Schritt hat das Planungsbüro in Abstimmung mit der Verwaltung einen Prozess-Ablauf entwickelt, der die geplanten Arbeitsschritte von der Bestandsaufnahme und -analyse, über die Konzeptentwicklung bis zur fertigen Ausarbeitung einer illustrierten Broschüre darlegt. Die Durchführung einer dialogorientierten Beteiligung ist dabei ein zentraler Baustein bei der Erarbeitung des Rahmenplanes. Beabsichtigt ist die Durchführung von Bürgerveranstaltungen, offizielle Bezeichnung „Öffentliche Arenen“ und einer Internetbefragung sowohl im Zuge der Bestandsaufnahme und -analyse als auch bei der eigentlichen Konzeptentwicklung. Eine abschließende Präsentation ist ebenfalls vorgesehen. Im Vorfeld zur Bürgerbeteiligung wurden bereits Abstimmungsgespräche mit zentralen Akteuren im Quartier geführt. Die Studierenden der Hochschule bekommen demnächst im Rahmen eines Workshops die Gelegenheit, ihre Belange in den Erarbeitungsprozess einzubringen.
Insgesamt sollen drei Öffentliche Arenen in Form von Abendveranstaltungen angeboten werden. Die erste Öffentliche Arena ist für Februar 2019 vorgesehen. Zeitgleich soll auch die Internetbefragung beginnen. In der Phase der Konzeptentwicklung wird die zweite Öffentliche Arena voraussichtlich Ende Juni / Anfang Juli 2019 stattfinden. Die Internetbefragung wird wieder parallel dazu durchgeführt.
Zum Abschluss des Rahmenplanprozesses Ende 2019 bzw. Anfang 2020 soll der fertige Rahmenplan der Öffentlichkeit im Rahmen der dritten Öffentlichen Arena präsentiert werden.
Ein Planungswettbewerb wurde mit einem eindeutigen Sieger beendet. Das Preisgericht hatte über etwa sec hs eingereicht Vorschläge zu entscheiden.
Nachdem etliche Politiker aus Mönchengladbach auch Fachleute, unter ihnen Familie Bonin, das Team Schüler aus Düsseldorf zum Sieger des Wettbewerbs bestimmt haben, geht es nach nun erfolgter Zustimmung durch den Planungs- und Bauausschuss in die weitere Umsetzung mit den wichtigen Detailplanungen.
Die Vermarktung der zum großen Teil in städtischem Besitz befindlichen Grundstücke soll möglichst viel Geld in den Haushalt der Stadt schwemmen.
Die Vorstellung des Planes im Planungs- uns Bauausschuss-Ausschuss machte deutlich, auch aktuell landwirtschaftlich genutzte Flächen werden einbezogen und mittelfristig wohl anderweitig (mögl. bebaut) genutzt werden.
Ein Grundstück für Quartiersmittelpunkt wird nach Aussage des Planungsdezernenten vorgehalten, ebenso die Möglichkeit zur Errichtung eines Sporthallenneubaus. Wie und ob sich dies im neuen Quartier in Venn umsetzen läßt ist ungewiss, ein weiteres Risiko sind Möglichkeiten von anderweitiger Grundstücksnutzung durch die Eigentümer im Planungsgebiet, dies besteht objektiv. Das sieht auch Dr. Bonin so, er erklärt jedoch seinen großen Glauben, die Situation im Sinne der Planung beeinflussen zu können.
Leider gab es wieder einmal von keiner offiziellen Seite eine Aussage darüber, ob auch an sozialen, bezahlbaren Wohnungsbau für die Bevölkerung in diesem Neubaugebiet gedacht wird. Bleibt zu hoffen, dass verantwortliche Planer diese Situation bedenken und einbringen.
Die Linksfraktion sieht
sich durch ein aktuelles Gutachten zur Immerather Mühle bestätigt, dass diese
zu erhalten gewesen wäre. Dies hatte schon früh das Rheinische Mühlen
Dokumentationszentrum (RMDZ) festgestellt[1]. Trotzdem beharrten RWE und die
Stadt Erkelenz auf ihrer Aussage, dass die Mühle von Hausschwamm befallen sei.
Dazu beriefen sie sich mehrfach auf ein unter Verschluss gehaltenes Gutachten.
Inzwischen wurde aber der Schutt der Mühle im Auftrag von RWE untersucht und es
konnte kein Hausschwamm nachgewiesen werden[2].
DIE LINKE ist sich sehr wohl bewusst, der Hausschwamm war nie das einzige Argument für einen angeblich nötigen Abriss. „Es wurde auch auf die schlechte Bausubstanz hingewiesen, die auch wir nie schön geredet haben“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Nur wurden zum Mauerwerk Behauptungen von einem mit Schutt gefüllten Hohlraum aufgestellt, die durch alle Beobachtungen beim Abriss widerlegt wurden. Die Glaubwürdigkeit von RWE und der Stadt Erkelenz hat also nun erneut einen herben Dämpfer bekommen. Vielmehr wird deutlich, dass es beiden am Willen fehlte und sie unter allen Umständen den Abriss durchsetzen wollten.“
Foto: DIE LINKE
Die Linksfraktion weist
darauf hin, dass die Mühle noch in den Jahren 1977 und 1979 saniert wurde und
der Rat 1981 feierlich das Müllergelübde zum Erhalt der Mühle abgab[3]. Danach
erschien der Stadt Erkelenz aber wohl eine Rettung vor dem Tagebau unmöglich
und so wurde die Mühle dem Verfall preisgegeben. Dabei wäre ein Abbau und
Wiederaufbau an anderer Stelle möglich gewesen, wie auch das RMDZ noch
feststellte. Durch die Leitentscheidung von 2016 steht die Mühle genau auf der
Grenze des zukünftigen Tagebaus, so dass nicht mal mehr ein Erhalt an Ort und
Stelle ausgeschlossen war. Nicht zuletzt die noch tagende Kohlekommission
könnte ganz neue Grundlagen schaffen.
„2018 war ein
schmerzhaftes Jahr für Immerath und die Region“, meint Torben Schultz, „Der
Verlust des Immerather Doms vor etwas über einem Jahr und dann im Herbst der
unnötige Abriss der Mühle führen uns allen die kulturelle Zerstörungskraft des
Tagebaus vor Augen. Das Leid der vertriebenen Menschen ist noch mal ungleich
schlimmer und die Natur ist unwiederbringlich verloren. Dass nun aber deutlich
wird, dass RWE seinen Raubbau auch auf Lügengerüsten aufbaut, sollte uns allen
eine Warnung sein. Auch Mönchengladbach ist über RWE-Aktien, NEW-Anteile und
den Zweckverband eng mit dem Energieriesen verbandelt. Es ist höchste Zeit sich
von so einem Partner zu trennen.“
Detailliertere
Betrachtung:
Die Stadt Erkelenz und
RWE haben immer wieder betont, dass ein Erhalt der Immerather Mühle nicht
möglich ist. Einer der genannten Gründe war, dass angeblich der Hausschwamm in
der Bausubstanz sitzt. Nach dem unangekündigten Abriss der Mühle am 18.10.2018
wurde RWE in den Medien zitiert, dass sie die Reste der Mühle „beproben“
werden. Dabei benannte der RWE Pressesprecher Guido Stephan als Grund, dass bei
Hausschwamm die Reste gesondert entsorgt werden müssen[4]. Der zweite RWE
Pressesprecher Olaf Winter nannte hingegen als Grund, dass der Stadt Erkelenz
einzelne Bauteile zu Ausstellungszwecken überlassen werden und diese nicht
befallen sein dürfen[5]. Der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz fragte am
30.10.2018 im Zweckverband Tagebaufolgelandschaft in öffentlicher Sitzung nach
den Gutachten. Der Anwesende RWE Vertreter sicherte zu, das Gutachten den
Mitgliedern zukommen zu lassen. Seine Antwort vermittelte auch, dass das Gutachten
bereits vorläge. Nun wurde Schultz auf Nachfrage am 21.12.2018 ein Gutachten
vom 08.12.2018 zugeschickt, dem eine Ortsbesichtigung am 02.11.2018 zu Grunde
lag. Es wird besonders herausgestellt, dass nur die „am besten erhaltenen
Teile“ untersucht wurden. Dies Gutachten stellt an keinem der untersuchten
Teile Hausschwamm fest. Weiter werden keinerlei Hohlstellen im Holz
festgestellt. Ein grundsätzliches Gutachten des gesamten Schutts, wie Herr
Stephan es angekündigt hatte, scheint es nicht zu geben, da es Schultz trotz
Nachfrage nicht übersandt wurde und der Schutt der Mühle bereits regulär
entsorgt wurde. Das bestätigt also noch mal, dass es den immer herangeführten
Hausschwamm nicht gab.
Dieser Ablauf legt
schlüssig klar, dass RWE zumindest mit Halbwahrheiten argumentiert hat und in
keiner Weise bereit war, die Mühle zu retten. Dies hätten die Stadt Erkelenz
und die untere Denkmalbehörde erkennen müssen, dann hätte die Mühle gerettet
werden können. Offen bleibt an wie vielen anderen Stellen Kommunen und Behörden
zum Vorteil von RWE auf durchsetzbare Ansprüche verzichtet haben.
Quellen:
1: Gutachten RMDZ aus 5/2018:
http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/20180517_rmdz_immerather_muehle_gutachten.pdf
4: Aachener Nachrichten: Die Trümmer bleiben erst einmal
liegen, denn es besteht der Verdacht, dass die Hölzer vom Hausschwamm, einem
holzzerstörenden Pilz, befallen sind. Dann wäre der Schutt kontaminiert und
müsste gesondert entsorgt werden. „Die Proben werden derzeit untersucht“, sagt
Guido Steffen, Pressesprecher der RWE Power.
https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/heinsberg/rwe-power-reisst-immerather-muehle-ab_aid-33826161
5: Rheinische Post: Ebenfalls an die Stadt weitergegeben werden sollen zur
Erinnerung einzelne Bestandteile der Mühle. Dies hatte sich Erkelenz beim
Verkauf zusichern lassen. „Allerdings besteht die Vermutung, dass sich
Hausschwamm in dem Gebäude ausgebreitet hat“, berichtete Olaf Winter am
Donnerstag. „Dieser wäre meldepflichtig, weshalb das Abbruchmaterial zunächst
noch geprobt werden muss.“
Der Europaausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags hat sich heute mit dem drohenden Brexit befasst. Dazu erklärt Michael Hübner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
„Diese Sondersitzung war eine einzige Enttäuschung. Ganz Europa schaut nach Großbritannien und fürchtet die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen eines drohenden Brexits – aber die schwarz-gelbe Landesregierung befindet sich weiter im alten Trott.
Insbesondere für die britischen Bürger, die in NRW leben, gibt es immer noch viel mehr Fragen als Antworten. Der Gipfel: Der von Ministerpräsident Armin Laschet mit so großen Vorschusslorbeeren installierte NRW-Brexit-Beauftragte Friedrich Merz war mal wieder nicht da. Von ihm gibt es in dieser wichtigsten europapolitischen Weichenstellungen der vergangenen Jahrzehnte kein Lebenszeichen – keine Äußerungen, keine Stellungnahmen, kein einziges Papier. Merz ist ein Phantom, jedenfalls als Beauftragter des Landes. Beim Finanzgiganten Blackrock soll er ja wieder aktiv sein, die Interessen Nordrhein-Westfalens müssen da zurückstehen.“
Sowohl Patrick Süskinds Monolog „Der Kontrabass“ mit Michael Ophelders als auch „Das Tagebuch der Anne Frank“ mit Vera Maria Schmidt sind beim Gladbacher Publikum so beliebt, dass dafür zwei weitere Vorstellungen ins Programm genommen wurden.
Michael Opheölders; Foto: Theater MG
„Der Kontrabass“ erzählt die tragikomische Geschichte eines unglücklichen Orchestermusikers, der in Hassliebe mit seinem „schrecklichen, unhandlichen und uneleganten Instrument“ verbunden ist, unglücklich in die Mezzosopranistin verliebt ist und Dirigenten absolut überflüssig findet.
Zusätzlich zu sehen am Mittwoch, den 17. April 2019 um 20 Uhr.
Eines der berührendsten und wichtigsten Zeitzeugnisse, „Das Tagebuch der Anne Frank“, hat Ulrich Cyran mit Vera Maria Schmidt für die Bühne erarbeitet. Zusätzlich ist dieser packende Monolog am Mittwoch, den 24. April 2019 um 20 Uhr zu erleben.
Karten sind an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder im Internet www.theater-kr-mg.de erhältlich.
Im Rahmen der jährlichen Jahreshauptversammlung des CSD Mönchengladbach e. V. wurde auch turnusmäßig nach zwei Jahren das Kuratorium des Ehrenpreises „Regenbogen-Bleistift“ neu gewählt. Dem Kuratorium gehören weiterhin Dörte Schall, Paul Breuer und Harald Gerstung an. René Vogel, Heike Kivelitz und Birgit Kandler wurden neu ins Kuratorium gewählt. René Vogel als neuer Vorsitzender des CSD-Vereines wird auch die Leitung des Kuratoriums übernehmen.
Im Rahmen des 5. Christopher-Street-Days am 21. Juli 2019 wird der traditionelle Ehrenpreis „Regenbogen-Bleistift“ wieder an eine Person oder Institution bzw. einen Verein verliehen. Im letzten Jahr hatte die AIDS-HILFE Mönchengladbach-Rheydt für ihre wertvolle Arbeit den Preis erhalten. Vorschläge für mögliche Preisträger*innen können noch bis zum 31. Januar 2019 beim Kuratorium per E-Mail an csd.mg.kuratorium@gmail.com eingereicht werden.
Wie auch am letzten Wochenende kam es seit vorgestern zu einer Serie von aufgebrochenen bzw. beschädigten Pkw im Mönchengladbacher Stadtteil Odenkirchen.
Bislang wurden
15 Pkw festgestellt, an denen eine Scheibe, meist die Heckscheibe,
eingeschlagen wurde. Bei einigen Fahrzeugen wurde das Innere durchsucht und
kleinere Bargeldbeträge, Werkzeug, Textilien und Dokumente entwendet.
Die betroffenen
Pkw waren vorwiegend auf der Straßburger Allee, der Burgstraße, der Ruhrfelder
Straße und der Korneliusstraße abgestellt, zwei davon in einer Tiefgarage.
Zeugen, die tatrelevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, die Polizei Mönchengladbach unter 02161/290 zu informieren. (so)
In Mönchengladbach haben wir besonders hohe Fallzahlen von Sozial- und Eingliederungshilfeleistungen und einen akuten Mangel an bezahlbarem Wohnraum.
Das bedeutet: Viele obdachlose Menschen auf den Straßen der Stadt.
Der ASB hat sich daher zu seinem 130. Geburtstag die „Kältehilfe“ zur Aufgabe gemacht. Seit November sammelten die ehrenamtlichen Katastrophenschützer Geld- und Sachspenden in ihrer Freizeit und verteilten an verschiedenen Standorten in Mönchengladbach und Rheydt kostenlos warme Mahlzeiten, Suppen und Getränke.
Zahlreiche Menschen spendeten nicht mehr benötigte Kleidung – viele strickten Schals und Handschuhe selbst, um Menschen in Not zu helfen. Am 18.01.2019 um 10:00 Uhr, fand die Übergabe an die Obdachlosenhilfe der Diakonie im stadtbekannten „Café Pflaster“ statt. „Wir sind begeistert, wie viel wir in so kurzer Zeit gemeinsam auf die Beine stellen konnten und freuen uns insbesondere darauf, den Hilfebedürftigen unserer Stadt eine Freude zu bereiten“, äußert sich Marco Scharf, als Leiter des Arbeitskreises. „Es fehle vor allem an warmer Kleidung und medizinischer Versorgung. Ich bin sehr stolz auf unser ehrenamtliches Team. So ein besonderes Engagement ist sicher nicht selbstverständlich!“ weiß Maik Hell, Geschäftsführer des Regionalverbandes, selbst als Ehrenamtlicher aktiv im Bevölkerungsschutz.
Insgesamt übergab der ASB mehr als 25 Kartons Bekleidung, zwei Kartons an Verband- und medizinischen Hilfsmitteln, 3 große Tüten Tee und mehr als 400,00 € an Frau Wegner vom Diakonischen Werk Mönchengladbach e.V.. Menschen etwas geben, die nichts besitzen – das ist unbezahlbar. Der ASB RV Niederrhein e.V. bedankt sich im Namen der Empfänger/innen rechtherzlich bei den Spenderinnen und Spendern, die mit Ihren Geld- und Sachspenden ein Helfen erst möglich gemacht haben!
„Die Landesregierung untergräbt das Menschenrecht von rund 350.000 Rollstuhlfahrern auf angemessenes Wohnen!“
Zu diesem Schluss kommt der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, nach der Antwort des hiesigen Bauministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD zur Entwicklung von rollstuhlgerechtem Wohnraum (Drucksache 17/4783).
Statt konkrete Zahlen zu nennen, heißt es in der Stellungnahme lediglich, dass im vergangenen Jahr Zielvereinbarungen mit vier ausgewählten Städten abgeschlossen wurden, die sich demnach verpflichten, „geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um insgesamt mehr geförderte und somit bezahlbare Wohnungen zu schaffen“.
„Aus VdK-Sicht bleibt somit nicht nur offen, wie Menschen mit Behinderung und Ältere in den übrigen knapp 400 Gemeinden unseres Bundeslands von ihrem Recht auf freie Wohnortwahl Gebrauch machen können“, gibt Horst Vöge zu Bedenken. „Vielmehr müssen wir angesichts dieser vagen Aussagen befürchten, dass bislang keine oder zumindest kaum Wohnungen entstanden sind, die Rollstuhlfahrern ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen.“ Hieran würde im Übrigen auch die Stärkung der ambulanten Pflege scheitern, die angesichts des demografischen Wandels eigentlich unumgänglich ist.
Von einer „bedarfsgerechten“ Errichtung entsprechender Unterkünfte, wie sie die Koalition bei der Verabschiedung ihres Baurechtsmodernisierungsgesetzes angekündigt hatte, könne demnach keine Rede sein. Mit Blick auf die Abkehr der 2016 von der Vorgängerregierung beschlossenen Bauordnung kritisiert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen: „Wäre die darin vorgesehene R-Quote nicht von den jetzt Verantwortlichen gekippt worden, hätten – zurückhaltend gerechnet – allein von Januar bis Oktober 2018 landesweit schon 600 neue Mietwohnungen für Rollstuhlfahrer genehmigt werden können.“
Ein aufmerksamer Mitarbeiter der GEM hat gestern vermutlich schlimmeres verhindert. Bei der Anlieferung einer Substanz am Schadstoffmobil auf dem Wertstoffhof Luisental erkannte die geschulte Entsorgungsfachkraft sofort, dass es sich hier um eine Substanz gehandelt hat, die nicht über das Schadstoffmobil entsorgt werden kann. Die anliefernde Person wollte mit der Substanz wieder nach Hause. Das wiederrum war aus Sicht des Fachpersonals nicht zu verantworten. Deshalb wurden Polizei und Feuerwehr informiert. Der Wertstoffhof war zur Sicherheit vorrübergehend geschlossen. Auch das LKA wurde hinzugezogen und kam zu dem gleichen Schluss, wie das Fachpersonal der GEM. Die gefährliche Substanz wurde schließlich unter besonderen Vorkehrungen abtransportiert und an einem sicheren Ort unter Aufsicht gesprengt.
Gute
Stimmung bei Laura Steeger, Jost Fünfstück und Robert Bückmann, die das
Bürgerbegehren gegen den Verkauf von Haus Erholung beim Oberbürgermeister
angemeldet haben.
„Die
Unterschriftensammlung hat in den letzten Tagen spürbar angezogen“,
erklärt Jost Fünfstück, „Über die Hälfte der benötigten 8.400 Stimmen haben wir
jetzt.“
Bis
zum 12. Februar läuft die Unterschriftensammlung gegen den Verkauf des
denkmalgeschützten Bürgerhauses noch. CDU und SPD hatten Ende vergangenen
Jahres überraschend beschlossen, das Haus an einen Hotelinvestor zu verkaufen,
der dann zentrale Funktionen eines neu zu bauenden Luxushotels auf dem
benachbarten Grundstück im Haus Erholung unterbringt.
„Wir
hören bei der Unterschriftensammlung täglich, dass die Bürgerinnen und Bürger
sich ein Nutzungskonzept wünschen, bei dem möglichst viele Menschen Nutznießer
dieses wunderbaren Hauses werden“, erklärt Laura Steeger, „Bei einem Luxushotel
ist die Gefahr ganz offensichtlich, dass der Kreis der Nutzer auf die Wenigen
beschränkt wird, die sich die Preise einer hochklassigen Hotelgastronomie
leisten können.“
Den
Initiatoren ist dabei nicht daran gelegen, den jetzigen Status quo des Hauses
beizubehalten. Aus Sicht aller drei ist es wünschenswert, eine breite
öffentliche Beteiligung über die Nutzungsmöglichkeiten herbeizuführen.
„Die
Erholung wurde von einer Gruppe Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger erbaut
und ist mit dem Kauf durch die Stadt Eigentum aller Bürgerinnen und Bürger
geworden. Wir alle sollten in einem geordneten Beteiligungsverfahren daran
mitwirken dürfen, das passende Konzept für unsere Erholung zu finden“, meint
Robert Bückmann.
Bückmann,
Steeger und Fünfstück appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger mit ihrer
Unterschrift zum Bürgerbegehren deutlich zu machen, dass die Erholung ein Ort
der Möglichkeiten sei, die es zu nutzen gelte.
Am
Dienstag um 18:30 Uhr laden die drei Initiatoren des Bürgerbegehrens alle
Unterstützer zu einem Informations- und Arbeitstreffen ins Haus
Erholung ein.
„Wir
freuen uns über jeden, der uns beim Kampf um die noch fehlenden Stimmen
unterstützen will“, so Jost Fünfstück. Und die
25jährige Studentin Laura Steeger fügt hinzu: „Ich würde mich auch über noch
mehr junge Leute freuen, die mitmachen. Das Bürgerbegehren kann ab 16 Jahren
unterschrieben werden und die Erholung ist zum Beispiel auch ein toller Ort für
Abi-Bälle. Unser Anliegen geht also auch Schülerinnen und Schüler an!“
Unter dem Titel: „Kein Umweltsünder kann sich in unserer Stadt sicher fühlen“ , loben CDU-Politiker in einer eigens veröffentlichten Pressemitteilung die Arbeit der Mülldetektive.
Und das, nachdem die Stadt und auch die mags selber entsprechende Veröffentlichungen herausgegeben hatten. Das hat seinen eigenen Charme. Allseitiges Schulterklopfen.
Die Pressemitteilung:
Klare Kante gegen Müllsünder: Starke Bilanz der Mülldetektive
Abermals belegt die Jahresbilanz der Mülldetektive, wie wichtig ihre Arbeit leider nach wie vor in Mönchengladbach ist. „Insgesamt führten die Mülldetektive in 2018 mehr als 2500 Prüfaufträge und Observationen durch. Fast 700 Bußgeldverfahren sind durch sie eingeleitet worden“, berichtet der umweltpolitische Sprecher der CDU, Markus Heynckes, der zugleich Mitglied im Verwaltungsrat der mags ist. Mit dem Einsatz der Mülldetektive zeitgleich mit der Gründung der mags setzte sich im Jahr 2016 eine langjährige Forderung der Mönchengladbacher CDU und insbesondere ihrer Jungen Union durch. „Kein Umweltsünder kann sich in unserer Stadt mehr sicher fühlen. Weder am Tag noch in der Nacht. Diese Erkenntnis setzt sich mehr und mehr in den Köpfen fest. Das ist bereits ein großartiger Erfolg“, betont Heynckes. Martin Heinen, Umweltausschuss-Vorsitzender und mags-Verwaltungsratsmitglied, ergänzt: „Die erfolgreichen Einsatzzahlen zeigen indes auch, dass unsere Stadt nach wie vor wie jede Großstadt im Kampf gegen Umweltsünder keinen Millimeter nachgeben darf. Nur mit einer dichten Kontrolle und deutlich spürbaren Strafen werden wir den wilden Müll in den Griff bekommen. Darüber hinaus muss weiter in den Schulen und den Familien besonderer Wert auf Prävention gelegt werden. Eine saubere Stadt kann es nur geben, wenn alle sich an die Regeln halten und für Umweltschutz persönlich einstehen. Auch hier dürfen wir in unserem Einsatz nicht nachlassen.“
Der Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach in Kooperation mit dem Bündnis für Menschenwürde und Arbeit führen am 29.1.2019 in der City Kirche alter Markt eine Veranstaltung zu Hartz IV durch, die aus zwei Teilen besteht.. Zum einen wird eine Ausstellung von John Barrawasser zu Hartz IV eröffnet. John Barrawasser hat seine Ausstellung von 2007 umgestaltet und aktualisiert. Sie stellt die Absurdität der einzelnen Bereiche des Regelsatzes dar, die ausreichend sein sollen. Mit seinen konkreten Kollagen macht John Barrawasser deutlich, dass es vorne und hinten nicht reicht.
Im zweiten Teil erzählt Bettina Kenter-Götte ihre Geschichte mit ihren beruflichen Erfolgen als Schauspielerin, dem Leben als alleinerziehende Mutter, von unsicheren Arbeitsverhältnissen und schließlich von ihrem Leben auf der Grundlage von Hartz IV. Die kämpferische 67jährige war zeitweise selbst von Armut betroffen. Ihr Bühnenstück „Hartz-Grusical“ wurde 2011 mit dem Stuttgarter Autorenpreis prämiert; seither setzt sie sich öffentlich für die Enttabuisierung der Armut ein, v.a. bei freien Bühnen- und Medienschaffenden. Sie sagt: „Wir brauchen auch ein #metoo der von Armut Geschändeten, damit klar wird, wie viele wie schwer betroffen sind.“ Mit mutigem Beispiel geht sie voran; in „Heart’s Fear“ schildert sie ihre Erfahrungen: „Als Singlemutter diskriminiert und von Behörden drangsaliert, als Schauspielerin honoriert, als Autorin prämiert, vom Jobcenter sanktioniert“. Wer die couragierte Künstlerin schon in Aktion erlebt hat, weiß, dass die Veranstaltung trotz des brisanten Themas unterhaltsam und kurzweilig wird, denn auch an diesem Abend tritt sie wieder als „Frau Peininger“ in Spielszenen auf, bei denen das Lachen im Hals stecken bleibt und kontert als bodenständige „Frau Liba“: „Brauch ma net Hartz, brauch‘ ma mehr Herz!“
Dienstag, den 29.01.2019
um 19.00 Uhr
(Um 18.30 ist die Ausstellungseröffnung Hartz IV,
mit Collagen des Künstlers John Barrawasser.)
(Eintritt frei)
City Kirche Mönchengladbach
Kirchplatz 14 (Alter Markt)
41061 Mönchengladbach
Im Dezember 2018 ist es zu mehreren Raubstraftaten
gekommen, bei denen die Täter ihre Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe
bestohlen hatten. Nach intensiven Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach
sitzen zwei der ermittelten Tatverdächtigen nun in Untersuchungshaft.
Insgesamt fünf
gemeinsame Raubstraftaten konnte die Polizei dem 16jährigen Mönchengladbacher
und dem 18jährigen Viersener am Ende der Ermittlungen zur Last legen. Zu einer
sechsten Tat suchen die Ermittler derzeit noch den Geschädigten.
Am 7. Dezember
hatten die beiden Tatverdächtigen gegen 15 Uhr im Bereich Altenbroicher Straße
/ Dohrer Straße zwei jungen Männern (16 / 19) unter Vorhalt einer Schusswaffe und
eines Schlagstockes ein Handy abgenötigt. Zwei an der Tat beteiligte 14-Jährige
wurden ebenfalls ermittelt. Auch sie erwartet ein Strafverfahren.
Später am Tag,
gegen 21.20 Uhr, forderten die beiden Männer auf einem Bahnsteig am
Hauptbahnhof Rheydt einen 16-Jährigen auf, ihnen seine Geldbörse und sein Handy
zu zeigen. Zur Einschüchterung zogen sie hier ebenfalls eine Schusswaffe, einer
der beiden Tatverdächtigen schoss auf den Boden. Sie stahlen Jacke, Kopfhörer
und Portemonnaie und flüchteten anschließend. Zwei weitere Jugendliche (16/17)
stehen derzeit in dem Verdacht, ebenfalls an der Tat beteiligt gewesen zu sein.
Weiterhin sollen
die beiden Festgenommenen am 10. Dezember versucht haben, einem 14jährigen
Schüler auf der Toilette einer Schule an der Espenstraße das Handy abzuziehen.
Auch ihn schüchterten sie mit einer Schusswaffe ein. Allerdings wurden sie hier
von Zeugen gestört und flüchteten ohne Beute.
Davon
offensichtlich wenig beeindruckt, sprachen sie am selben Abend einen 18-Jährigen
im Fußgängertunnel am Schmölderpark an und forderten sein Handy. Diese
unterstrichen sie, indem einer der beiden Tatverdächtigen eine Schusswaffe zog,
sie auf ihr Opfer richtete und ihm „eine Kugel“ androhte. Der
18-Jährige sprach einen Passanten an – die beiden Räuber flüchteten.
Am 18. Dezember
sprachen die beiden in einem Bus einen 16-Jährigen an. Nachdem dieser im
Bereich Sperberstraße aus dem Bus ausgestiegen war verfolgten sie ihn, zogen
ihn in ein Waldstück und drohten ihm an, „ihn abzustechen“, wenn er
sein Handy nicht herausgebe. Aus Angst überließ er ihnen seinen Rucksack.
Zu einer
weiteren Raubstraftat am Sonntag, 02. Dezember im Bereich des Schmölderparks
sucht die Polizei Mönchengladbach derzeit den Geschädigten. Es muss zwischen
20.30 Uhr und 21 Uhr gewesen sein, als ein bislang unbekannter Mann dort den
Verbindungsweg zwischen Urftstraße und Hubertusstraße passierte. Die beiden
Tatverdächtigen müssten dem Mann entgegen gekommen sein und ihre weißen
Halstücher bis unter die Augen gezogen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand
hielt einer der beiden die Schusswaffe in der Hand während der andere das Geld
forderte. Der Unbekannte nahm wohl Geldscheine aus seinem Portemonnaie, warf
sie auf den Boden und rief dabei um Hilfe. Die beiden Räuber nahmen daraufhin
das Geld und flüchteten.
Bei dem noch
unbekannten Opfer müsste es sich um einen ca.
30jährigen und etwa 1.75m bis 1.80m großen Mann von
normaler Statur gehandelt haben. Bekleidet war er mit einer blauen Jacke, einer
schwarzen Hose und Arbeitsschuhen. Er trug zum Tatzeitpunkt eine Brille und auf
dem Kopf eine Kapuze oder eine Mütze. Weiter soll er einen Rucksack dabei
gehabt haben.
Die Polizei
bittet den jungen Mann und / oder Personen, die Angaben zu dessen Identität
machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.
Die beiden
Festgenommenen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in
Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Sowohl
der 16jährige Mönchengladbacher als auch der 18jährige Viersener waren der
Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Der Richter erließ Haftbefehl, die
beiden traten die Untersuchungshaft unverzüglich an. (cw)
Mit dem Projekt „50 KUBIK“ bietet das Quartiersmanagement Rheydt des SKM Rheydt e.V. seit Dezember einen langjährigen Leerstand in der Fußgängerzone, Hauptstraße Rheydt, zur Zwischennutzung an.
Mit dem Statement „Dein Freiraum für 100 Euro – fix und fertig, ohne Wenn und Aber!“ soll exemplarisch die Aufwertung und Belebung der 20 Quadratmeter großen Vitrine als Teil der Kammbebauung in der Fußgängerzone veranschaulicht werden. Das Angebot richtet sich an besonders kreative Unternehmer oder Raumnutzer. Dabei steht den monatlich wechselnden Nutzern eine multifunktionale Raumgestaltung zur Verfügung, die Geschäftsmodelle oder Schaffensfelder transparent und besonders gut in Szene setzt.
Mit einer einfachen Bewerbung von mindestens fünf Sätzen an das Quartiersmanagement Rheydt kann die Vitrine ab Februar bis Mai für je einen Monat genutzt und belebt werden.
Im Januar startete das Team von „EDITH curated
rooms“ in das neue Jahr. Was braucht ein Raum, damit wir uns in ihm
wohlfühlen? – das fragte sich EDITH nicht erst seit ihrer Gründung 2007.
Sozusagen von Kindesbeinen an haben sich Marcus Dieken und Sandra Gottwald, die
beiden kreativen Köpfe von EDITH, mit dem Thema Einrichtung beschäftigt –
Dieken als gelernter Tischler und Innenarchitekt in der Praxis und sie als
Journalistin für Design- und Wohnmagazine in der Theorie. Nach ihren Stationen
in Köln und München zogen sie 2013 nach Rheydt. Von München nach
Mönchengladbach? „Aber ja. Hier gibt es viel zu tun, um Räumen eine neue
Identität zu geben.“, sagt das Team darüber. Mit 50 Kubik können Sie nun
einen kleinen Teil zur Veränderung beitragen.
„50 KUBIK“ an der Hauptstraße 14 gehört damit
auch zum Portfolio der Onlinebörse „provisorium“, mit dessen Hilfe
das Quartiersmanagement beispielsweise die Nutzung des heutigen „Chapeau
Kultur“ auf der Bahnhofsstraße oder das Geschäft der
„Schokoschurken“ auf der Limitenstraße vermittelte.
Gefördert und unterstützt wird „50 KUBIK“ durch das Programm der Städtebauförderung „Soziale Stadt Rheydt“ und die NEW AG.
Bewerbung mit dem Stichwort #Bewerbung 50 KUBIK per Email an quartiersmanagement@skm-ry.de oder schriftlich an Quartiersmanagement Rheydt, Passage am Ring, Friedrich-Ebert-Str 53-55, 41236 Mönchengladbach-Rheydt.
Die Künstlerin, die in den 70er und 80er Jahren am Theater Krefeld und Mönchengladbach engagiert war, wurde 82 Jahre alt.
Viele ältere Zuschauer werden sich noch an Grit Rehfeld erinnern, die als Schauspielerin mehr als zwei Jahrzehnte den Vereinigten Städtischen Bühnen angehörte. Im November 2018 ist die Künstlerin im Alter von 82 Jahren gestorben. Rehfeld wurde an Heiligabend 1936 in Hessen geboren. Anfang der 1970 Jahre wurde sie von dem damaligen Generalintendanten des Theaters Krefeld und Mönchengladbach, Joachim Fontheim, engagiert und blieb dem Theater 23 Jahre lang treu. Das Publikum konnte Rehfeld in zahlreichen großen Rollen erleben, u.a. in „Bernarda Albas Haus“ von Federico Garcia Lorca (1985/86), „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann (1987/88), „Maria Stuart“ von Schiller (1988/89), „Was Ihr wollt“ von Shakespeare (1989/90) oder „Mutter Courage“ von Bertolt Brecht (1989/90).
Außerdem führte sie bei mehreren Stücken Regie, war Mitglied des Betriebsrates und inszenierte für die Kinder der Firma Bayer AG jedes Jahr ein Märchen. Mitte der 1980er Jahre zog Rehfeld mit ihrem Mann wieder nach Hessen. Die Künstlerin engagierte sich in Darmstadt viele Jahre in der Theaterarbeit mit behinderten Menschen.
Der Chor Cantica Nova unter Leitung von Edith Platte
„Wir haben in unserem Stadtbezirk das große Glück, dass wir immer noch über weitestgehend stabile Vereins- und Quartiersstrukturen verfügen, die den Zusammenhang im „Veedel“ sichern. Sie, die Sie hier heute zusammengekommen sind, sind das Rückgrat dieses Gemeinwesens.“
Mit diesen Worten drückte Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer bei seiner Ansprache zum Neujahrsempfang des Bezirkes Ost eine seiner großen Hoffnungen aus.
Viel Prominenz war seiner Einladung in die Aula der Gesamtschule Volksgarten gefolgt, Oberbürgermeister Reiners wurde vertreten durch Kämmerer Michael Heck.
Wichtig waren die Ehrungen von engagierten Bürger aus dem Bezirk:
Christine Bäumer
kam 1963 mit den Eltern und der jüngeren Schwester nach
Mönchengladbach, machte ihr Abitur auf der Marienschule, ihre Ausbildung
bei einer Bank in Düsseldorf, heiratete hier und zog zwei Kinder groß.
Daneben gehörte ihr ganzes Engagement ihrer katholischen Heimatpfarrei. Früh engagierte sie sich in der Jugendarbeit der Pfarre St. Mariä Himmelfahrt in Mönchengladbach Neuwerk. Einmal von dieser Leidenschaft gepackt, studierte sie im Fernstudium Theologie, machte eine Predigtausbildung, arbeitete im Liturgieausschuss der Pfarre mit, übernahm die Leitung von Wortgottesdiensten und singt im Chor der Salvatorianerinnen Über viele Jahre galt ihr Engagement der Mitarbeit im Pfarrgemeinderat, zunächst in der Pfarre St. Mariä Himmelfahrt Mönchengladbach Neuwerk, dann in der GDG Möncheng Iadbach Neuwerk und schließlich im Pfarrgemeinderat der neuen Pfarre Maria von den Aposteln. Insbesondere das Zusammenführen der drei Pfarreien zu der neuen großen Pfarre Maria von den Aposteln war Christine Bäumereine Herzensangelegenheit, die sie mit großer Leidenschaft verfolgt hat.
Die Nachbarschaft Ahren zeigt, wie Zusammenhalt der eigenen Gruppe und vielen anderen Menschen zugutekommen kann. Seit 14 Jahren führt die Nachbarschaft auf dem Borgs-Hof jedes Jahr einen voradventliehen Markt durch.
ln schöner Atmosphäre treffen sich hier nicht nur die Nachbarschaft, sondern auch viele Gäste aus Giesenkirchen und Umland. So mancher Euro ging in all den Jahren aus dem Markt hervor und kam Kindergärten, Krankenhaus, Senioren-, Jugend- und anderen Einrichtungen in der Umgebung zugute. Als der Brunnen auf dem Konstantinplatz nur noch durch freiwilliges bürgerschaftliches Engagement zu betreiben war, steuerte die Nachbarschaft Ahren wieder Ihren Anteil aus dem Markt bei. Jetzt haben sie ihr neuestes Projekt abgeschlossen: Aus einer unansehnlichen Brachfläche am Rande der Straße Ahren haben die Nachbarn einen ansehnlichen Dorfplatz gemacht. Grünflächen, Bänke, geordnete Parkflächen und eine professionelle Boule-Bahn zieren nun den Platz, an dem vorher Gestrüpp und im Matsch versinkende Autos das Bild bestimmten. Unterstützt wurde das auch durch einen kleinen Zuschuss aus dem städtischen Fond „Wohnumfeldverbesserung durch bürgerschaftliches Engagement“. Möglich wurde es aber vor allem, weil die Nachbarschaft neben dem schon sprichwörtlichen Anteil aus dem Weihnachtsmarkt-Erlös vor allem ungezählte Arbeitsstunden und die beachtlichen fachlichen Fähigkeiten aus der Nachbarschaft einbrachten.
Das Team des DRK-Hauses am Volksgarten Schon Ute Jäger hatte als Heimleiterin des DRK-Hauses am Volksgarten die Vision: „Wenn unsere Bewohner nicht in den Stadtteil können, dann müssen wir eben den Stadtteil ins Haus holen.“
Ihr Nachfolger Fahim Aziz-Safi setzt diese Entwicklung bis heute fort. Schon lange konnte die Karnevalsgesellschaft „Alles onger ene Hoot“ mit ihren Gästen und manch andere Akteure fest mit Veranstaltungen im DRK-Haus veranker erden.
Aber auch das Stadtteilfest und die Musik-Reihe five-o’Clock-acoustic wären letztlich ohne die Mitarbeit des DRK-Haus-Teams in der Volksgarten-Muschel nur halb so erfolgreich verankert worden.
Dabei setzt das Team auf eine win-win-Situation: Durch den Aufbau öffentlicher Veranstaltungen unmittelbar vor der Haustüre gewinnen sowohl die Menschen im Stadtteil als auch die Bewohner des Hauses an Lebensqualität. Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses haben sich bei diesen Veranstaltungen, aber auch z.B. im „Runden Tisch“ zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Gemeinweisens gemacht, zum Wohle der Menschen im DRK-Haus ebenso wie zum Wohle der Menschen im Stadtteil.