Autor: Harald Wendler

  • Prof. Dr. Karin Kaiser gewinnt Prozess gegen Hochschule Niederrhein

    Prof. Dr. Karin Kaiser gewinnt Prozess gegen Hochschule Niederrhein

    Großes Lob vom Hochschulpräsidenten für die Professorin.

    Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat gestern nach mündlicher Verhandlung die fristlose Kündigung der Hochschule Niederrhein aufgehoben. „Ich habe mich natürlich sehr über diese Entscheidung des Gerichts gefreut, da ich immer gern an der Hochschule Niederrhein tätig gewesen bin“, sagt Prof. Dr. Karin Kaiser. „Ebenso habe ich mich auch über das große Lob des Präsidenten vor einigen Wochen gefreut. Herr Professor von Grünberg sagte nämlich, dass ich eine sehr gute Professorin sei. Dies ist eine ausgezeichnete Basis, um in der Zukunft wieder erfolgreich zusammenarbeiten zu können. Ich habe auch Herrn Professor von Grünberg gleich nach der mündlichen Verhandlung gesagt, dass ich gern für weitere Gespräche zur Verfügung stehe. Wir haben uns dann mit Handschlag verabschiedet und ich sehe die zukünftige Entwicklung sehr positiv.
    Inhaltlich sind aber noch einige Klarstellungen notwendig, da offenkundig diegestrige Pressemitteilung vom Referat Hochschulkommunikation der Hochschule Niederrhein zu der Gerichtsentscheidung zu schnell herausgegeben worden ist.
    Falsch ist die darin enthaltene Aussage: „Wegen überwiegend formaler Fehler bleibt die Kündigung der Professorin Karin Kaiser durch die Hochschule Niederrhein unwirksam.“

    Richtigerweise hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf gesagt: „Die Vorwürfe der Hochschule Niederrhein rechtfertigen keine Kündigung.“
    Auch die folgende Aussage in der Pressemitteilung des Referats Hochschulkommunikation ist inhaltlich nicht richtig: „Im Wintersemester 2016/17 hatte sie eine Person mit der Korrektur ihrer Klausuren beauftragt. Laut Dienstvertrag hätte sie selbst die Klausuren korrigieren müssen. Dies wurde von der Hochschule abgemahnt.“ Tatsächlich habe ich im Wintersemester 2016/17 den Korrekturassistenten mit der Korrektur meiner Klausuren beauftragt, der dies auch schon in den vorangegangenen Semestern gemacht hatte und was immer von der Hochschule Niederrhein bezahlt worden war. Diesmal verweigerte die Hochschule die Bezahlung
    des Korrekturassistenten, weil mir für die Einreichung des Beantragungsformulars im Gegensatz zu den anderen Professoren nur ein Tag zugestanden worden war und ich krankheitsbedingt diese Tagesfrist um einen Tag überschritten hatte. Die Beauftragung des Korrekturassistenten durch mich wurde dann von der Hochschule abgemahnt.
    Falsch ist auch die folgende Aussage in der Pressemitteilung des Referats Hochschulkommunikation: „Im Folgejahr erschien sie trotz mehrmaliger Aufforderung und Ermahnung mindestens dreimal nicht zu einer ihrer Vorlesungen. Wieder schickte sie eine andere Person als Ersatz. Erhebliche Lehrausfälle waren die Folge.“ Tatsächlich habe ich im Wintersemester
    2017/18 mit dem Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften vereinbart, dass ich aufgrund meiner Überstunden die Veranstaltung „Internationale Rechnungslegung nach IAS/IFRS“ nicht allein durchführen, sondern mir diese mit einem Lehrbeauftragten teilen würde. Als der Lehrbeauftragte dann eine Veranstaltung hielt und die Hochschule den ihr
    vorliegenden Vertrag noch nicht unterschrieben hatte, machte sie dies mir zum Vorwurf. Eine andere Veranstaltung konnte ich aufgrund einer Erkrankung nicht durchführen. Die Hochschule bezweifelte die von mir vorgelegte, ärztlich ausgestellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
    und warf mir eine Täuschung vor.“

    Stellungnahme der Hochschule Niederrhein

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  • Online-Marktplätze: Europaparlament-Ausschuss für mehr Transparenz

    • Parameter für Rankings und Produktrezensionen offenlegen
    • Schwarze Liste für unlautere Gescäftspraktiken
    • Strafen bis zu 10 Mio. Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes des Händlers

    Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments hat am Dienstag für neue Regeln beim EU-Verbraucherschutz gestimmt. Sie sollen irreführende Rankings und Rezensionen auf Online-Marktplätzen bekämpfen.

    Online-Marktplätze und Vergleichsdienste wie Amazon, eBay, Airbnb oder Skyscanner müssen transparenter werden. Die Unternehmen sollen Parameter offenlegen, die bestimmen, wie Angebote, die sich aus einer Suchanfrage ergeben, bewertet werden. Außerdem sollen sie erläutern, ob die Echtheit von Produktbewertungen überprüft wird. Dies schreibt ein Gesetzesentwurf des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz vor, der am Dienstag angenommen wurde.

    Verbraucher sollten auch erfahren können, wer das Produkt oder die Dienstleistung tatsächlich verkauft, und vor dem Kauf klare Informationen erhalten.

    Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben in die “schwarze Liste” der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken unter anderem folgendes aufgenommen:

    • Irreführung der Verbraucher durch die Behauptung, dass eine Rezension echt ist, wenn der Händler keine angemessenen und verhältnismäßigen Schritte unternimmt, um dies sicherzustellen.
    • Ergebnisse für Suchanfragen anzeigen, die durch bezahlte Produktplatzierung beeinflusst werden, ohne dies den Verbrauchern mitzuteilen.

    Zweierlei Qualität von Produkten
    Der Gesetzesentwurf befasst sich auch mit Produkten zweierlei Qualität, also mit solchen Produkten, die zwar unter derselben Marke vertrieben werden, sich aber in ihrer Zusammensetzung oder in ihren Eigenschaften unterscheiden:

    Produkte, die durch ihr Aussehen oder ihre Beschreibung den Eindruck erwecken, dass sie scheinbar identisch mit einem anderen Produkt sind, das in einem anderen Mitgliedstaat vermarktet wird, gehören laut den EU-Abgeordneten ebenfalls auf die schwarze Liste. Die Abgeordneten sind sich einig, dass Waren nur “aufgrund klarer und nachweisbarer regionaler Verbraucherpräferenzen, der Beschaffung lokaler Zutaten oder der Anforderungen des nationalen Rechts unterschieden werden dürfen, solange diese Unterscheidung klar und umfassend und für den Verbraucher unmittelbar sichtbar ist”.

    Verschärfte Sanktionen
    Bei grenzüberschreitenden Verstößen (d.h. solchen, die den Verbrauchern in mindestens drei EU-Ländern oder zwei anderen Ländern als dem des Gewerbetreibenden schaden) muss der Höchstbetrag der Geldbußen auf 10 Millionen Euro oder mindestens 4 Prozent des Jahresumsatzes des Gewerbetreibenden im vorangegangenen Geschäftsjahr in dem/den betreffenden Mitgliedstaat(en) festgelegt werden, je nachdem, welcher Betrag höher ist.

    Widerrufsrecht für Verbraucher bleibt
    Die Abgeordneten lehnten die Pläne der Kommission ab, das Recht der Verbraucher auf Rückgabe von Waren einzuschränken. Sie haben das
    sogenannte Widerrufsrecht wieder in den Gesetzesentwurf aufgenommen, also die 14-tägige Frist, innerhalb derer online gekaufte Waren zurückgegeben werden können.

    Zitat
    Daniel Dalton (ECR, UK), der die Gesetzgebung durch das Parlament steuert, sagte: “Wir haben neue Regeln aufgenommen, die Sanktionen im Falle unlauterer Geschäftspraktiken vorsehen. Ich habe darauf bestanden, dass diese Strafen dazu verwendet werden, den Verbrauchern direkt zu helfen, und nicht nur in die Staatskasse fließen. Das ist, was die die Verbraucher als Reaktion auf den Volkswagen-Skandal brauchen. Ich freue mich auch sehr, dass der Ausschuss meine Idee zur Schaffung einer Europäischen Verbraucherrechts-App unterstützt hat. Mit dieser App werden die Verbraucher ihre Rechte überall kennen und nutzen können – egal, ob sie gerade auf Europas Einkaufsstraßen oder am Flughafen unterwegs sind”.

    Nächste Schritte
    Der geänderte Gesetzesentwurf wurde im Ausschuss mit 37 zu 1 Stimme bei einer Enthaltung und dem Mandat zur Aufnahme von Verhandlungen
    mit dem EU-Rat mit 36 zu 1 Stimme bei 2 Enthaltungen angenommen. Der Text muss noch vom Plenum des Europäischen Parlaments in einer der
    nächsten Plenarsitzungen grünes Licht bekommen, bevor die Verhandlungen mit dem Rat beginnen können.“
    Dieser Gesetzesentwurf, der Teil des im April 2018 vorgelegten Pakets “New Deal for Consumers” ist, ändert vier Richtlinien zu Verbraucherrechten,
    nämlich jene zu unlauteren Geschäftspraktiken, zu Verbraucherrechten, zu unlauteren Vertragsbedingungen und zur Preisangabe.

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  • Satirische Musikrevue zum Thema Brexit

    Satirische Musikrevue zum Thema Brexit

    Ulrich Proschka inszeniert am Theater Mönchengladbach sein Stück „Let´s Stop Brexit! – Keep Calm and Drink Tea“.

    Very british und vor allem very aktuell wird die nächste Premiere im Theater Mönchengladbach: Regisseur und Autor Ulrich Proschka hat sich augenzwinkernd einem Thema gewidmet, das seit Monaten in aller Munde ist und gerade in den letzten Tagen weltweit für heiße Diskussionen und jede Menge Aufregung gesorgt hat: dem Brexit, Großbritanniens Austritt aus der EU.
    Proschka hat dazu die heiter-satirische Musikrevue „Let´s Stop Brexit! – Keep Calm and Drink Tea“ geschrieben, die am Samstag, den 9. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach ihre Uraufführung feiert.

    Ulrich Proschka

    Als im Dezember 2017 die Idee geboren wurde, ein Stück zum Thema Brexit zu erfinden, konnte noch niemand ahnen, dass die Proben so nah an den aktuellen Entwicklungen und Verwicklungen liegen, ja, sogar von mancher Überraschung eingeholt würden.
    „In den Pausen zwischen den Proben haben wir per Live-Stream die Abstimmungen verfolgt“, erzählt Proschka. „Jeden Tag haben wir geguckt, ob Theresa May noch da ist“, sagt er lachend.
    „Let´s Stop Brexit! – Keep Calm and Drink Tea“ spielt urkomisch, rasant und spritzig mit dem Szenario einer möglichen Verhinderung des britischen EU-Austritts durch eine flammende Pro-Europa-Rede von Premierministerin Theresa May und zieht liebevoll sämtliche britische Eigenarten durch den Kakao.

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  • Demoaufruf: Keine Erholung für Rassist*innen

    Demoaufruf: Keine Erholung für Rassist*innen

    Am 06.02.2019 veranstaltet die AfD Landesgruppe NRW der Bundestagsfraktion einen sogenannten Bürgerdialog im Haus Erholung und möchte dort für ihre menschenfeindliche Politik werben. Gleichzeitig möchte Dominik Roeseler (ex-Pro NRW, ex-HoGeSa, ex-Gemeinsam Stark) von der extrem Rechten Gruppierung “Mönchengladbach steht auf” diese Veranstaltung “schützen”. – Vor wem auch immer.

    Gegen beide Veranstaltungen richtet sich unser „FestProtest“. Wir werden dieses Mal keinen „klassischen“ Demonstrationszug veranstalten, sondern für einen angenehmen Abend bei leiblicher Stärkung (u.a. Gulaschkanone der ver.di), heißen Getränken (u.a. Kaffee und Punsch von den Jusos MG) und einem musikalischen Rahmenprogramm sorgen. Mit viel Musik und Spaß wollen wir ein positives Zeichen in die Stadtgesellschaft setzen und dafür sorgen, dass die rechten Hetzer an diesem Tag nicht das Straßenbild in unserer Stadt beherrschen. Wir stehen ein für ein nazifreies, offenes, tolerantes, buntes, menschenfreundliches Mönchengladbach.

    Ihr seid herzlich eingeladen euch aktiv am FestProtest zu beteiligen. Kommt vorbei und zeigt Flagge gegen die AfD und „Mönchengladbach steht auf“.

    MSSQ trifft sich am Mittwoch, den 06.02.2019 ab 17 Uhr an der Abteistraße/ Ecke Krichelstraße (vor der Museumswiese). Wir haben darüber hinaus zwei Sammelpunkte eingerichtet: am Sonnenhausplatz und am Edmund-Erlemann-Platz. Von dort gibt es die Möglichkeit zu den Aktionsständen an der Abteistraße zu kommen.Hilfestellungen für die Anreise aus der Umgebung geben wir rechtzeitig vorher auf der Facebook-Seite von MSSQ bekannt.

    Unterstützungsangebote, in Form von Spenden und personelle Unterstützung beim Stand, sind willkommen! Eine Antwort auf diese Mail genügt.

    Unterstützer*innen:

    ADFC Mönchengladbach e.V.
    AG Shalom NR
    Alternatives Kulturzentrum
    AStA der Hochschule Niederrhein
    Barbara Gersmann – Bezirksvorsteherin Mönchengladbach Süd
    Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Mönchengladbach
    Bündnis für Menschenwürde und Arbeit
    Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach e. V. – BAUM
    DIE LINKE. Mönchengladbach
    Die LISTE Hochschule Niederrhein
    Die PARTEI Mönchengladbach
    f*akt // Vulvarines
    GEW Mönchengladbach
    Grüne Jugend NRW
    Grüne Jugend Mönchengladbach
    IG Metall Mönchengladbach
    Jusos Mönchengladbach
    LesLie EV
    Linksjugend ‘solid Mönchengladbach
    Norbert Bude – Oberbürgermeister a.D.
    Piratenpartei Kreis Viersen
    SJD-Die Falken KV Linker Niederrhein
    SJD – Die Falken OV Mönchengladbach
    SPD Mönchengladbach
    Stadtjugendring Mönchengladbach
    ver.di HSG Niederrhein
    ver.di Bezirk Linker Niederrhein – Mönchengladbach
    VVN- BdA Mönchengladbach-Grenzland
    AGOT Mönchengladbach
    Düsseldorf stellt sich quer (DSSQ)

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  • “Mitmachen, mitmachen, mitmachen…”, beim Rahmenplan Hochschulquartier

    “Mitmachen, mitmachen, mitmachen…”, beim Rahmenplan Hochschulquartier

    Mit diesen Worten beendete Sitzungsleiter Horst Peter Vennen die Diskussion des Planungsausschusses zum Rahmenplan Hochschulquartier, nachdem die externen Planer der Firma Scheuvens und Wachten plus aus Dortmund das weitere Vorgehen den Politikern vorgestellt hatten.

    Das dargestellte Projekt ist Zukunftsmusik, benötigt einen langen Atem, auch wenn Dr. Schlegelmilch (CDU-Fraktionsvorsitzender) in einer heutigen Mitteilung erklärt:
    „Das Hochschulquartier ist mit seiner prägnanten Lage nicht nur städtebaulich eine Schatztruhe, wie unter einem Brennglas bündelt dieses Quartier inzwischen die Chancen und Möglichkeiten unserer Stadt, gleichzeitig aber auch die drängenden Herausforderungen”.

    Das Plangebiet selbst umfasst eine Fläche von ca. 62 Hektar. Die Hauptverkehrsachsen Rheydter Straße und Theodor-Heuss-Straße bzw. Gartenstraße sowie eine Bahntrasse führen durch das Gebiet. Auch die angrenzenden Bereiche rund um die Kirche St. Josef, das Monforts Quartier und das Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums werden im Rahmenplan betrachtet.

    Viele Unwägbarkeiten gibt es schon derzeit, die Hochschule muß fest in die Planung eingebunden werden. Was will und was kann die Hochschule beisteuern?

    Der Eigentümer des ehemaligen Polizeipräsidiums (BIMA) muß von den Plänen überzeugt werden, muß zustimmen und verkaufen. An dieser Stelle gibt es wenig positive Beispiele.

    Eine eigens zu diesem Umsetzungszweck gegründete GmbH soll die Interessen von Hochschule und Stadt bündeln und alle Aktivitäten bearbeiten. Planungsdezernent Dr. Bonin sieht hier das treibende Element, damit gute Ideen und Pläne für die Weiterentwicklung des Hochschulquartiers nicht einfach in der Schublade verschwinden.

    In einem ersten Schritt hat das Planungsbüro in Abstimmung mit der Verwaltung einen Prozess-Ablauf entwickelt, der die geplanten Arbeitsschritte von der Bestandsaufnahme und -analyse, über die Konzeptentwicklung bis zur fertigen Ausarbeitung einer illustrierten Broschüre darlegt. Die Durchführung einer dialogorientierten Beteiligung ist dabei ein zentraler Baustein bei der Erarbeitung des Rahmenplanes. Beabsichtigt ist die Durchführung von Bürgerveranstaltungen, offizielle Bezeichnung „Öffentliche Arenen“ und einer Internetbefragung sowohl im Zuge der Bestandsaufnahme und -analyse als auch bei der eigentlichen Konzeptentwicklung.
    Eine abschließende Präsentation ist ebenfalls vorgesehen.
    Im Vorfeld zur Bürgerbeteiligung wurden bereits Abstimmungsgespräche mit zentralen Akteuren im Quartier geführt.
    Die Studierenden der Hochschule bekommen demnächst im Rahmen eines Workshops die Gelegenheit, ihre Belange in den Erarbeitungsprozess einzubringen.

    Insgesamt sollen drei Öffentliche Arenen in Form von Abendveranstaltungen angeboten werden.
    Die erste Öffentliche Arena ist für Februar 2019 vorgesehen.
    Zeitgleich soll auch die Internetbefragung beginnen. In der Phase der Konzeptentwicklung wird die zweite Öffentliche Arena voraussichtlich Ende Juni / Anfang Juli 2019 stattfinden.
    Die Internetbefragung wird wieder parallel dazu durchgeführt.

    Zum Abschluss des Rahmenplanprozesses Ende 2019 bzw. Anfang 2020 soll der fertige Rahmenplan der Öffentlichkeit im Rahmen der dritten Öffentlichen Arena präsentiert werden.

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  • Neues “Quartier” in Venn nimmt Formen an

    Neues “Quartier” in Venn nimmt Formen an

    Ein Planungswettbewerb wurde mit einem eindeutigen Sieger beendet. Das Preisgericht hatte über etwa sec hs eingereicht Vorschläge zu entscheiden.

    Nachdem etliche Politiker aus Mönchengladbach auch Fachleute, unter ihnen Familie Bonin, das Team Schüler aus Düsseldorf zum Sieger des Wettbewerbs bestimmt haben, geht es nach nun erfolgter Zustimmung durch den Planungs- und Bauausschuss in die weitere Umsetzung mit den wichtigen Detailplanungen.

    Die Vermarktung der zum großen Teil in städtischem Besitz befindlichen Grundstücke soll möglichst viel Geld in den Haushalt der Stadt schwemmen.

    Die Vorstellung des Planes im Planungs- uns Bauausschuss-Ausschuss machte deutlich, auch aktuell landwirtschaftlich genutzte Flächen werden einbezogen und mittelfristig wohl anderweitig (mögl. bebaut) genutzt werden.

    Ein Grundstück für Quartiersmittelpunkt wird nach Aussage des Planungsdezernenten vorgehalten, ebenso die Möglichkeit zur Errichtung eines Sporthallenneubaus. Wie und ob sich dies im neuen Quartier in Venn umsetzen läßt ist ungewiss, ein weiteres Risiko sind Möglichkeiten von anderweitiger Grundstücksnutzung durch die Eigentümer im Planungsgebiet, dies besteht objektiv. Das sieht auch Dr. Bonin so, er erklärt jedoch seinen großen Glauben, die Situation im Sinne der Planung beeinflussen zu können.

    Leider gab es wieder einmal von keiner offiziellen Seite eine Aussage darüber, ob auch an sozialen, bezahlbaren Wohnungsbau für die Bevölkerung in diesem Neubaugebiet gedacht wird. Bleibt zu hoffen, dass verantwortliche Planer diese Situation bedenken und einbringen.

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  • DIE LINKE: “Genannte Gründe für Abriss der Immerather Mühle gab es nicht!”

    DIE LINKE: “Genannte Gründe für Abriss der Immerather Mühle gab es nicht!”

    Die Linksfraktion sieht sich durch ein aktuelles Gutachten zur Immerather Mühle bestätigt, dass diese zu erhalten gewesen wäre. Dies hatte schon früh das Rheinische Mühlen Dokumentationszentrum (RMDZ) festgestellt[1]. Trotzdem beharrten RWE und die Stadt Erkelenz auf ihrer Aussage, dass die Mühle von Hausschwamm befallen sei. Dazu beriefen sie sich mehrfach auf ein unter Verschluss gehaltenes Gutachten. Inzwischen wurde aber der Schutt der Mühle im Auftrag von RWE untersucht und es konnte kein Hausschwamm nachgewiesen werden[2].

    DIE LINKE ist sich sehr wohl bewusst, der Hausschwamm war nie das einzige Argument für einen angeblich nötigen Abriss. „Es wurde auch auf die schlechte Bausubstanz hingewiesen, die auch wir nie schön geredet haben“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Nur wurden zum Mauerwerk Behauptungen von einem mit Schutt gefüllten Hohlraum aufgestellt, die durch alle Beobachtungen beim Abriss widerlegt wurden. Die Glaubwürdigkeit von RWE und der Stadt Erkelenz hat also nun erneut einen herben Dämpfer bekommen. Vielmehr wird deutlich, dass es beiden am Willen fehlte und sie unter allen Umständen den Abriss durchsetzen wollten.“

    Foto: DIE LINKE

    Die Linksfraktion weist darauf hin, dass die Mühle noch in den Jahren 1977 und 1979 saniert wurde und der Rat 1981 feierlich das Müllergelübde zum Erhalt der Mühle abgab[3]. Danach erschien der Stadt Erkelenz aber wohl eine Rettung vor dem Tagebau unmöglich und so wurde die Mühle dem Verfall preisgegeben. Dabei wäre ein Abbau und Wiederaufbau an anderer Stelle möglich gewesen, wie auch das RMDZ noch feststellte. Durch die Leitentscheidung von 2016 steht die Mühle genau auf der Grenze des zukünftigen Tagebaus, so dass nicht mal mehr ein Erhalt an Ort und Stelle ausgeschlossen war. Nicht zuletzt die noch tagende Kohlekommission könnte ganz neue Grundlagen schaffen.

    „2018 war ein schmerzhaftes Jahr für Immerath und die Region“, meint Torben Schultz, „Der Verlust des Immerather Doms vor etwas über einem Jahr und dann im Herbst der unnötige Abriss der Mühle führen uns allen die kulturelle Zerstörungskraft des Tagebaus vor Augen. Das Leid der vertriebenen Menschen ist noch mal ungleich schlimmer und die Natur ist unwiederbringlich verloren. Dass nun aber deutlich wird, dass RWE seinen Raubbau auch auf Lügengerüsten aufbaut, sollte uns allen eine Warnung sein. Auch Mönchengladbach ist über RWE-Aktien, NEW-Anteile und den Zweckverband eng mit dem Energieriesen verbandelt. Es ist höchste Zeit sich von so einem Partner zu trennen.“

    Detailliertere Betrachtung:

    Die Stadt Erkelenz und RWE haben immer wieder betont, dass ein Erhalt der Immerather Mühle nicht möglich ist. Einer der genannten Gründe war, dass angeblich der Hausschwamm in der Bausubstanz sitzt. Nach dem unangekündigten Abriss der Mühle am 18.10.2018 wurde RWE in den Medien zitiert, dass sie die Reste der Mühle „beproben“ werden. Dabei benannte der RWE Pressesprecher Guido Stephan als Grund, dass bei Hausschwamm die Reste gesondert entsorgt werden müssen[4]. Der zweite RWE Pressesprecher Olaf Winter nannte hingegen als Grund, dass der Stadt Erkelenz einzelne Bauteile zu Ausstellungszwecken überlassen werden und diese nicht befallen sein dürfen[5]. Der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz fragte am 30.10.2018 im Zweckverband Tagebaufolgelandschaft in öffentlicher Sitzung nach den Gutachten. Der Anwesende RWE Vertreter sicherte zu, das Gutachten den Mitgliedern zukommen zu lassen. Seine Antwort vermittelte auch, dass das Gutachten bereits vorläge. Nun wurde Schultz auf Nachfrage am 21.12.2018 ein Gutachten vom 08.12.2018 zugeschickt, dem eine Ortsbesichtigung am 02.11.2018 zu Grunde lag. Es wird besonders herausgestellt, dass nur die „am besten erhaltenen Teile“ untersucht wurden. Dies Gutachten stellt an keinem der untersuchten Teile Hausschwamm fest. Weiter werden keinerlei Hohlstellen im Holz festgestellt. Ein grundsätzliches Gutachten des gesamten Schutts, wie Herr Stephan es angekündigt hatte, scheint es nicht zu geben, da es Schultz trotz Nachfrage nicht übersandt wurde und der Schutt der Mühle bereits regulär entsorgt wurde. Das bestätigt also noch mal, dass es den immer herangeführten Hausschwamm nicht gab.

    Dieser Ablauf legt schlüssig klar, dass RWE zumindest mit Halbwahrheiten argumentiert hat und in keiner Weise bereit war, die Mühle zu retten. Dies hätten die Stadt Erkelenz und die untere Denkmalbehörde erkennen müssen, dann hätte die Mühle gerettet werden können. Offen bleibt an wie vielen anderen Stellen Kommunen und Behörden zum Vorteil von RWE auf durchsetzbare Ansprüche verzichtet haben.

    Quellen:

    1: Gutachten RMDZ aus 5/2018: http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/20180517_rmdz_immerather_muehle_gutachten.pdf

    2: Aktuelles RWE Gutachten: http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/Gutachten%202082018.pdf

    3: Müllergelübde: http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/zweckverband_antrag_immerather_muehle_screen_2.jpg

    4: Aachener Nachrichten: Die Trümmer bleiben erst einmal liegen, denn es besteht der Verdacht, dass die Hölzer vom Hausschwamm, einem holzzerstörenden Pilz, befallen sind. Dann wäre der Schutt kontaminiert und müsste gesondert entsorgt werden. „Die Proben werden derzeit untersucht“, sagt Guido Steffen, Pressesprecher der RWE Power.
    https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/heinsberg/rwe-power-reisst-immerather-muehle-ab_aid-33826161
    5: Rheinische Post: Ebenfalls an die Stadt weitergegeben werden sollen zur Erinnerung einzelne Bestandteile der Mühle. Dies hatte sich Erkelenz beim Verkauf zusichern lassen. „Allerdings besteht die Vermutung, dass sich Hausschwamm in dem Gebäude ausgebreitet hat“, berichtete Olaf Winter am Donnerstag. „Dieser wäre meldepflichtig, weshalb das Abbruchmaterial zunächst noch geprobt werden muss.“

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  • “Herr Laschet, wo bleibt Herr Merz?”

    “Herr Laschet, wo bleibt Herr Merz?”

    Der Europaausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags hat sich heute mit dem drohenden Brexit befasst. Dazu erklärt Michael Hübner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Diese Sondersitzung war eine einzige Enttäuschung.
    Ganz Europa schaut nach Großbritannien und fürchtet die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen eines drohenden Brexits – aber die schwarz-gelbe Landesregierung befindet sich weiter im alten Trott.

    Insbesondere für die britischen Bürger, die in NRW leben, gibt es immer noch viel mehr Fragen als Antworten.
    Der Gipfel: Der von Ministerpräsident Armin Laschet mit so großen Vorschusslorbeeren installierte NRW-Brexit-Beauftragte Friedrich Merz war mal wieder nicht da.
    Von ihm gibt es in dieser wichtigsten europapolitischen Weichenstellungen der vergangenen Jahrzehnte kein Lebenszeichen – keine Äußerungen, keine Stellungnahmen, kein einziges Papier. Merz ist ein Phantom, jedenfalls als Beauftragter des Landes.
    Beim Finanzgiganten Blackrock soll er ja wieder aktiv sein, die Interessen Nordrhein-Westfalens müssen da zurückstehen.“

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  • Soloabende „Der Kontrabass“ und „Das Tagebuch der Anne Frank“ werden an zwei zusätzlichen Terminen gespielt.

    Soloabende „Der Kontrabass“ und „Das Tagebuch der Anne Frank“ werden an zwei zusätzlichen Terminen gespielt.

    Sowohl Patrick Süskinds Monolog „Der Kontrabass“ mit Michael Ophelders als auch „Das Tagebuch der Anne Frank“ mit Vera Maria Schmidt sind beim Gladbacher Publikum so beliebt, dass dafür zwei weitere Vorstellungen ins Programm genommen wurden.

    Michael Opheölders; Foto: Theater MG

    „Der Kontrabass“ erzählt die tragikomische Geschichte eines unglücklichen Orchestermusikers, der in Hassliebe mit seinem „schrecklichen, unhandlichen und uneleganten Instrument“ verbunden ist, unglücklich in die Mezzosopranistin verliebt ist und Dirigenten absolut überflüssig findet.

    Zusätzlich zu sehen am Mittwoch, den 17. April 2019 um 20 Uhr.

    Eines der berührendsten und wichtigsten Zeitzeugnisse, „Das Tagebuch der Anne Frank“, hat Ulrich Cyran mit Vera Maria Schmidt für die Bühne erarbeitet.
    Zusätzlich ist dieser packende Monolog am Mittwoch, den 24. April 2019 um 20 Uhr zu erleben.

    Karten sind an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder im Internet www.theater-kr-mg.de erhältlich.

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  • KURATORIUM EHRENPREIS „REGENBOGEN-BLEISTIFT“ RUFT ZUR BEWERBUNG AUF

    KURATORIUM EHRENPREIS „REGENBOGEN-BLEISTIFT“ RUFT ZUR BEWERBUNG AUF

    Im Rahmen der jährlichen Jahreshauptversammlung des CSD Mönchengladbach e. V. wurde auch turnusmäßig nach zwei Jahren das Kuratorium des Ehrenpreises „Regenbogen-Bleistift“ neu gewählt.
    Dem Kuratorium gehören weiterhin Dörte Schall, Paul Breuer und Harald Gerstung an. René Vogel, Heike Kivelitz und Birgit Kandler wurden neu ins Kuratorium gewählt. René Vogel als neuer Vorsitzender des CSD-Vereines wird auch die Leitung des Kuratoriums übernehmen.

    Im Rahmen des 5. Christopher-Street-Days am 21. Juli 2019 wird der traditionelle Ehrenpreis „Regenbogen-Bleistift“ wieder an eine Person oder Institution bzw. einen Verein verliehen. Im letzten Jahr hatte die AIDS-HILFE Mönchengladbach-Rheydt für ihre wertvolle Arbeit den Preis erhalten.
    Vorschläge für mögliche Preisträger*innen können noch bis zum 31. Januar 2019 beim Kuratorium per E-Mail an csd.mg.kuratorium@gmail.com eingereicht werden.

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  • Serie von aufgebrochenen Pkw in Mönchengladbach-Odenkirchen

    Serie von aufgebrochenen Pkw in Mönchengladbach-Odenkirchen

    Wie auch am letzten Wochenende kam es seit vorgestern zu einer Serie von aufgebrochenen bzw. beschädigten Pkw im Mönchengladbacher Stadtteil Odenkirchen.

       Bislang wurden 15 Pkw festgestellt, an denen eine Scheibe, meist die Heckscheibe, eingeschlagen wurde. Bei einigen Fahrzeugen wurde das Innere durchsucht und kleinere Bargeldbeträge, Werkzeug, Textilien und Dokumente entwendet.

       Die betroffenen Pkw waren vorwiegend auf der Straßburger Allee, der Burgstraße, der Ruhrfelder Straße und der Korneliusstraße abgestellt, zwei davon in einer Tiefgarage.

       Zeugen, die tatrelevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, die Polizei Mönchengladbach unter 02161/290 zu informieren.
    (so)

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  • „ASB Kältehilfe“

    „ASB Kältehilfe“

    In Mönchengladbach haben wir besonders hohe Fallzahlen von Sozial- und Eingliederungshilfeleistungen und einen akuten Mangel an bezahlbarem Wohnraum.

    Das bedeutet: Viele obdachlose Menschen auf den Straßen der Stadt.

    Der ASB hat sich daher zu seinem 130. Geburtstag die „Kältehilfe“ zur Aufgabe gemacht. Seit November sammelten die ehrenamtlichen Katastrophenschützer Geld- und Sachspenden in ihrer Freizeit und verteilten an verschiedenen Standorten in Mönchengladbach und Rheydt kostenlos warme Mahlzeiten, Suppen und Getränke.

    Zahlreiche Menschen spendeten nicht mehr benötigte Kleidung – viele strickten Schals und Handschuhe selbst, um Menschen in Not zu helfen.
    Am 18.01.2019 um 10:00 Uhr, fand die Übergabe an die Obdachlosenhilfe der Diakonie im stadtbekannten „Café Pflaster“ statt.
    „Wir sind begeistert, wie viel wir in so kurzer Zeit gemeinsam auf die Beine stellen konnten und freuen uns insbesondere darauf, den Hilfebedürftigen unserer Stadt eine Freude zu bereiten“, äußert sich Marco Scharf, als Leiter des Arbeitskreises.
    „Es fehle vor allem an warmer Kleidung und medizinischer Versorgung. Ich bin sehr stolz auf unser ehrenamtliches Team. So ein besonderes Engagement ist sicher nicht selbstverständlich!“ weiß Maik Hell, Geschäftsführer des Regionalverbandes, selbst als Ehrenamtlicher aktiv im Bevölkerungsschutz.

    Insgesamt übergab der ASB mehr als 25 Kartons Bekleidung, zwei Kartons an Verband- und medizinischen Hilfsmitteln, 3 große Tüten Tee und mehr als 400,00 € an Frau Wegner vom Diakonischen Werk Mönchengladbach e.V..
    Menschen etwas geben, die nichts besitzen – das ist unbezahlbar.
    Der ASB RV Niederrhein e.V. bedankt sich im Namen der Empfänger/innen rechtherzlich bei den Spenderinnen und Spendern, die mit Ihren Geld- und Sachspenden ein Helfen erst möglich gemacht haben!

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  • “Die Politik lässt Rollstuhlfahrer im Stich!”

    “Die Politik lässt Rollstuhlfahrer im Stich!”

    “Die Landesregierung untergräbt das Menschenrecht von rund 350.000 Rollstuhlfahrern auf angemessenes Wohnen!”

    Zu diesem Schluss kommt der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, nach der Antwort des hiesigen Bauministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD zur Entwicklung von rollstuhlgerechtem Wohnraum (Drucksache 17/4783).

    Statt konkrete Zahlen zu nennen, heißt es in der Stellungnahme lediglich, dass im vergangenen Jahr Zielvereinbarungen mit vier ausgewählten Städten abgeschlossen wurden, die sich demnach verpflichten, “geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um insgesamt mehr geförderte und somit bezahlbare Wohnungen zu schaffen”.

    “Aus VdK-Sicht bleibt somit nicht nur offen, wie Menschen mit Behinderung und Ältere in den übrigen knapp 400 Gemeinden unseres Bundeslands von ihrem Recht auf freie Wohnortwahl Gebrauch machen können”, gibt Horst Vöge zu Bedenken. “Vielmehr müssen wir angesichts dieser vagen Aussagen befürchten, dass bislang keine oder zumindest kaum Wohnungen entstanden sind, die Rollstuhlfahrern ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen.”
    Hieran würde im Übrigen auch die Stärkung der ambulanten Pflege scheitern, die angesichts des demografischen Wandels eigentlich unumgänglich ist.

    Von einer “bedarfsgerechten” Errichtung entsprechender Unterkünfte, wie sie die Koalition bei der Verabschiedung ihres Baurechtsmodernisierungsgesetzes angekündigt hatte, könne demnach keine Rede sein.
    Mit Blick auf die Abkehr der 2016 von der Vorgängerregierung beschlossenen Bauordnung kritisiert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen: “Wäre die darin vorgesehene R-Quote nicht von den jetzt Verantwortlichen gekippt worden, hätten – zurückhaltend gerechnet – allein von Januar bis Oktober 2018 landesweit schon 600 neue Mietwohnungen für Rollstuhlfahrer genehmigt werden können.”

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  • Gefährliche Substanz auf Wertstoffhof Luisental abgegeben – sie wurde gesprengt

    Gefährliche Substanz auf Wertstoffhof Luisental abgegeben –
    sie wurde gesprengt

    Ein aufmerksamer Mitarbeiter der GEM hat gestern vermutlich schlimmeres verhindert. Bei der Anlieferung einer Substanz am Schadstoffmobil auf dem Wertstoffhof Luisental erkannte die geschulte Entsorgungsfachkraft sofort, dass es sich hier um eine Substanz gehandelt hat, die nicht über das Schadstoffmobil entsorgt werden kann. Die anliefernde Person wollte mit der Substanz wieder nach Hause. Das wiederrum war aus Sicht des Fachpersonals nicht zu verantworten. Deshalb wurden Polizei und Feuerwehr informiert. Der Wertstoffhof war zur Sicherheit vorrübergehend geschlossen. Auch das LKA wurde hinzugezogen und kam zu dem gleichen Schluss, wie das Fachpersonal der GEM. Die gefährliche Substanz wurde schließlich unter besonderen Vorkehrungen abtransportiert und an einem sicheren Ort unter Aufsicht gesprengt.

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  • Kein Verkauf von Haus Erholung:  Hälfte der notwendigen Stimmen ist erreicht

    Kein Verkauf von Haus Erholung: Hälfte der notwendigen Stimmen ist erreicht

    Gute Stimmung bei Laura Steeger, Jost Fünfstück und Robert Bückmann, die das Bürgerbegehren gegen den Verkauf von Haus Erholung beim Oberbürgermeister angemeldet haben.  

    „Die Unterschriftensammlung hat in den letzten Tagen spürbar angezogen“,  erklärt Jost Fünfstück, „Über die Hälfte der benötigten 8.400 Stimmen haben wir jetzt.“  

    Bis zum 12. Februar läuft die Unterschriftensammlung gegen den Verkauf des denkmalgeschützten Bürgerhauses noch. CDU und SPD hatten Ende vergangenen Jahres überraschend beschlossen, das Haus an einen Hotelinvestor zu verkaufen, der dann zentrale Funktionen eines neu zu bauenden Luxushotels auf dem benachbarten Grundstück im Haus Erholung unterbringt.  

    „Wir hören bei der Unterschriftensammlung täglich, dass die Bürgerinnen und Bürger sich ein Nutzungskonzept wünschen, bei dem möglichst viele Menschen Nutznießer dieses wunderbaren Hauses werden“, erklärt Laura Steeger, „Bei einem Luxushotel ist die Gefahr ganz offensichtlich, dass der Kreis der Nutzer auf die Wenigen beschränkt wird, die sich die Preise einer hochklassigen Hotelgastronomie leisten können.“  

    Den Initiatoren ist dabei nicht daran gelegen, den jetzigen Status quo des Hauses beizubehalten. Aus Sicht aller drei ist es wünschenswert, eine breite öffentliche Beteiligung über die Nutzungsmöglichkeiten herbeizuführen.  

    „Die Erholung wurde von einer Gruppe Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger erbaut und ist mit dem Kauf durch die Stadt Eigentum aller Bürgerinnen und Bürger geworden. Wir alle sollten in einem geordneten Beteiligungsverfahren daran mitwirken dürfen, das passende Konzept für unsere Erholung zu finden“, meint Robert Bückmann.  

    Bückmann, Steeger und Fünfstück appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift zum Bürgerbegehren deutlich zu machen, dass die Erholung ein Ort der Möglichkeiten sei, die es zu nutzen gelte.  

    Am Dienstag um 18:30 Uhr laden die drei Initiatoren des Bürgerbegehrens alle Unterstützer zu einem Informations- und Arbeitstreffen  ins Haus Erholung ein. 

    „Wir freuen uns über jeden, der uns beim Kampf um die noch fehlenden Stimmen unterstützen will“, so Jost Fünfstück. Und die 25jährige Studentin Laura Steeger fügt hinzu: „Ich würde mich auch über noch mehr junge Leute freuen, die mitmachen. Das Bürgerbegehren kann ab 16 Jahren unterschrieben werden und die Erholung ist zum Beispiel auch ein toller Ort für Abi-Bälle. Unser Anliegen geht also auch Schülerinnen und Schüler an!“  

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  • CDU-Mitglieder freuen sich…

    CDU-Mitglieder freuen sich…

    Unter dem Titel: „Kein Umweltsünder kann sich in unserer Stadt sicher fühlen“ , loben CDU-Politiker in einer eigens veröffentlichten Pressemitteilung die Arbeit der Mülldetektive.

    Und das, nachdem die Stadt und auch die mags selber entsprechende Veröffentlichungen herausgegeben hatten. Das hat seinen eigenen Charme.
    Allseitiges Schulterklopfen.

    Die Pressemitteilung:

    Klare Kante gegen Müllsünder: Starke Bilanz der Mülldetektive

    Abermals belegt die Jahresbilanz der Mülldetektive, wie wichtig ihre Arbeit leider nach wie vor in Mönchengladbach ist. „Insgesamt führten die Mülldetektive in 2018 mehr als 2500 Prüfaufträge und Observationen durch. Fast 700 Bußgeldverfahren sind durch sie eingeleitet worden“, berichtet der umweltpolitische Sprecher der CDU, Markus Heynckes, der zugleich Mitglied im Verwaltungsrat der mags ist. Mit dem Einsatz der Mülldetektive zeitgleich mit der Gründung der mags setzte sich im Jahr 2016 eine langjährige Forderung der Mönchengladbacher CDU und insbesondere ihrer Jungen Union durch. „Kein Umweltsünder kann sich in unserer Stadt mehr sicher fühlen. Weder am Tag noch in der Nacht. Diese Erkenntnis setzt sich mehr und mehr in den Köpfen fest. Das ist bereits ein großartiger Erfolg“, betont Heynckes. Martin Heinen, Umweltausschuss-Vorsitzender und mags-Verwaltungsratsmitglied, ergänzt: „Die erfolgreichen Einsatzzahlen zeigen indes auch, dass unsere Stadt nach wie vor wie jede Großstadt im Kampf gegen Umweltsünder keinen Millimeter nachgeben darf. Nur mit einer dichten Kontrolle und deutlich spürbaren Strafen werden wir den wilden Müll in den Griff bekommen. Darüber hinaus muss weiter in den Schulen und den Familien besonderer Wert auf Prävention gelegt werden. Eine saubere Stadt kann es nur geben, wenn alle sich an die Regeln halten und für Umweltschutz persönlich einstehen. Auch hier dürfen wir in unserem Einsatz nicht nachlassen.“

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  • “Heart’s Fear”  –                    Geschichten von Armut und Ausgrenzung –

    “Heart’s Fear” – Geschichten von Armut und Ausgrenzung –

    Der Rosa Luxemburg Club Mönchengladbach in Kooperation mit dem Bündnis für Menschenwürde und Arbeit führen am 29.1.2019 in der City Kirche alter Markt eine Veranstaltung zu Hartz IV durch, die aus zwei Teilen besteht..
    Zum einen wird eine Ausstellung von John Barrawasser zu Hartz IV eröffnet. John Barrawasser hat seine Ausstellung von 2007 umgestaltet und aktualisiert. Sie stellt die Absurdität der einzelnen Bereiche des Regelsatzes dar, die ausreichend sein sollen.
    Mit seinen konkreten Kollagen macht John Barrawasser deutlich, dass es vorne und hinten nicht reicht.

    Im zweiten Teil erzählt Bettina Kenter-Götte ihre Geschichte mit ihren beruflichen Erfolgen als Schauspielerin, dem Leben als alleinerziehende Mutter, von unsicheren Arbeitsverhältnissen und schließlich von ihrem Leben auf der Grundlage von Hartz IV.
    Die kämpferische 67jährige war zeitweise selbst von Armut betroffen. Ihr Bühnenstück “Hartz-Grusical” wurde 2011 mit dem Stuttgarter Autorenpreis prämiert; seither setzt sie sich öffentlich für die Enttabuisierung der Armut ein, v.a. bei freien Bühnen- und Medienschaffenden.
    Sie sagt: “Wir brauchen auch ein #metoo der von Armut Geschändeten, damit klar wird, wie viele wie schwer betroffen sind.”
    Mit mutigem Beispiel geht sie voran; in “Heart’s Fear” schildert sie ihre Erfahrungen: “Als Singlemutter diskriminiert und von Behörden drangsaliert, als Schauspielerin honoriert, als Autorin prämiert, vom Jobcenter sanktioniert”.
    Wer die couragierte Künstlerin schon in Aktion erlebt hat, weiß, dass die Veranstaltung trotz des brisanten Themas unterhaltsam und kurzweilig wird, denn auch an diesem Abend tritt sie wieder als “Frau Peininger” in Spielszenen auf, bei denen das Lachen im Hals stecken bleibt und kontert als bodenständige “Frau Liba”:
    “Brauch ma net Hartz, brauch’ ma mehr Herz!”

    Dienstag, den 29.01.2019
    um 19.00 Uhr
    (Um 18.30 ist die Ausstellungseröffnung Hartz IV,
    mit Collagen des Künstlers John Barrawasser.)
    (Eintritt frei)
    City Kirche Mönchengladbach
    Kirchplatz 14 (Alter Markt)
    41061 Mönchengladbach

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  • Polizei klärt Raubserie – Zwei Männer in Haft

    Polizei klärt Raubserie – Zwei Männer in Haft

    Im Dezember 2018 ist es zu mehreren Raubstraftaten gekommen, bei denen die Täter ihre Opfer unter Vorhalt einer Schusswaffe bestohlen hatten. Nach intensiven Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach sitzen zwei der ermittelten Tatverdächtigen nun in Untersuchungshaft.

       Insgesamt fünf gemeinsame Raubstraftaten konnte die Polizei dem 16jährigen Mönchengladbacher und dem 18jährigen Viersener am Ende der Ermittlungen zur Last legen. Zu einer sechsten Tat suchen die Ermittler derzeit noch den Geschädigten.

       Am 7. Dezember hatten die beiden Tatverdächtigen gegen 15 Uhr im Bereich Altenbroicher Straße / Dohrer Straße zwei jungen Männern (16 / 19) unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Schlagstockes ein Handy abgenötigt. Zwei an der Tat beteiligte 14-Jährige wurden ebenfalls ermittelt. Auch sie erwartet ein Strafverfahren.

       Später am Tag, gegen 21.20 Uhr, forderten die beiden Männer auf einem Bahnsteig am Hauptbahnhof Rheydt einen 16-Jährigen auf, ihnen seine Geldbörse und sein Handy zu zeigen. Zur Einschüchterung zogen sie hier ebenfalls eine Schusswaffe, einer der beiden Tatverdächtigen schoss auf den Boden. Sie stahlen Jacke, Kopfhörer und Portemonnaie und flüchteten anschließend. Zwei weitere Jugendliche (16/17) stehen derzeit in dem Verdacht, ebenfalls an der Tat beteiligt gewesen zu sein.

       Weiterhin sollen die beiden Festgenommenen am 10. Dezember versucht haben, einem 14jährigen Schüler auf der Toilette einer Schule an der Espenstraße das Handy abzuziehen. Auch ihn schüchterten sie mit einer Schusswaffe ein. Allerdings wurden sie hier von Zeugen gestört und flüchteten ohne Beute.

       Davon offensichtlich wenig beeindruckt, sprachen sie am selben Abend einen 18-Jährigen im Fußgängertunnel am Schmölderpark an und forderten sein Handy. Diese unterstrichen sie, indem einer der beiden Tatverdächtigen eine Schusswaffe zog, sie auf ihr Opfer richtete und ihm “eine Kugel” androhte. Der 18-Jährige sprach einen Passanten an – die beiden Räuber flüchteten.

       Am 18. Dezember sprachen die beiden in einem Bus einen 16-Jährigen an. Nachdem dieser im Bereich Sperberstraße aus dem Bus ausgestiegen war verfolgten sie ihn, zogen ihn in ein Waldstück und drohten ihm an, “ihn abzustechen”, wenn er sein Handy nicht herausgebe. Aus Angst überließ er ihnen seinen Rucksack.

       Zu einer weiteren Raubstraftat am Sonntag, 02. Dezember im Bereich des Schmölderparks sucht die Polizei Mönchengladbach derzeit den Geschädigten. Es muss zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr gewesen sein, als ein bislang unbekannter Mann dort den Verbindungsweg zwischen Urftstraße und Hubertusstraße passierte. Die beiden Tatverdächtigen müssten dem Mann entgegen gekommen sein und ihre weißen Halstücher bis unter die Augen gezogen haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand hielt einer der beiden die Schusswaffe in der Hand während der andere das Geld forderte. Der Unbekannte nahm wohl Geldscheine aus seinem Portemonnaie, warf sie auf den Boden und rief dabei um Hilfe. Die beiden Räuber nahmen daraufhin das Geld und flüchteten.

       Bei dem noch unbekannten Opfer müsste es sich um einen ca.

    30jährigen und etwa 1.75m bis 1.80m großen Mann von normaler Statur gehandelt haben. Bekleidet war er mit einer blauen Jacke, einer schwarzen Hose und Arbeitsschuhen. Er trug zum Tatzeitpunkt eine Brille und auf dem Kopf eine Kapuze oder eine Mütze. Weiter soll er einen Rucksack dabei gehabt haben.

       Die Polizei bittet den jungen Mann und / oder Personen, die Angaben zu dessen Identität machen können, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.

       Die beiden Festgenommenen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Sowohl der 16jährige Mönchengladbacher als auch der 18jährige Viersener waren der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt. Der Richter erließ Haftbefehl, die beiden traten die Untersuchungshaft unverzüglich an. (cw)

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