Im Beschwerde-Ausschuss am 6. Februar wurde der Sammel -Bürgerantrag „Lasst Bäume wachsen“ behandelt.
Rund 1.700 Bürgerinnen und Bürger hatten Stand 22.01.2019 eine Musterpetition unterschrieben.
Die Forderung der Petenten:
„Wegen der Fällungen der Bäume auf dem Martin Luther Platz nimmt die Stadt erneut die Gespräche mit der ev. Kirchengemeinde Odenkirchen auf, mit dem Ziel, die gesunden Bäume auf und um den Kirchplatz bei der Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes nicht zu fällen, sondern zu erhalten und mit in die weiteren Planungen einzubeziehen.“
Die Antwort der Stadt:
Der Entwurf zur Umgestaltung des Martin-Luther-Platzes wurde unter breiter Bürgerbeteiligung vor Ort erarbeitet und mit den Bürgern diskutiert. Außerdem wurde er mit dem Kirchenvorstand intensiv abgestimmt. Er wurde dem Planungs-und Bauausschuss am 30.01.2018 vorgestellt und anschließend von der Bezirksvertretung Süd am 21.02.2018 beschlossen.Um die dabei beschlossenen Baumfällungen auf dem Platz und im Kirchgarten zu kompensieren, werden im direkten Anschluss an die Fällung Ersatzpflanzungen erfolgen. Dafür sind fünf Kupfer-Felsenbirnen in den Sitzelementen, sechs Baum-Magnolien als Allee zum Kirchenportal und drei Gleditschien im Kirchgarten vorgesehen.
Neben den o.g. politischen Beschlusslagen hat der Rat auch schon in seiner Sitzung vom 11.10.2018 einen gleichlautenden Antrag von Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt.
Den Anregungen wird daher nicht gefolgt.
Ratsherr Elsen meinte es ausdrücklich “nicht lustig” wenn er betonte: „Da stellt man plötzlich fest, dass selbst hochangesehene Pfarrer und Pastöre in Kolumnen der RP über ihr Entsetzen schreiben, dass da plötzlich sechs Bäume an der Straße gefällt werden und auch noch irgendwelche Psalmen bemühen. Dadurch entsteht Stimmung,“
Elsen sprach also gar nicht über Inhalte der Petition, er sprach seinen eigenen Worten folgend über einen Vorgang aus dem Stadtteil Wickrath.
Es passte für ihn jedoch offensichtlich hervorragend in sein Konzept, die Petition zu diskreditieren.
Elsen vermischte alle Baumfällungen in MG zu einer geballten Äußerung in Richtung von Bündnis90/Grüne:
„Diese Stimmung, Klimawandel als Mittel zu nutzen um hier eine Hysterie, eine skandalisierende Stimmung zu machen, hat nur einen einzigen Grund, und dieser Grund hat ein Datum: 2020.“
Die Mehrheit der GroKo folgte dem Beratungsvorschlag der Verwaltung und lehnte die Petition ab.







































