Autor: Harald Wendler

  • „Wir brauchen mehr Gemeinsamkeit“: Karlspreis 2019 für António Guterres

    „Wir brauchen mehr Gemeinsamkeit“:
    Karlspreis 2019 für António Guterres

    • Direktorium ehrt den Generalsekretär der Vereinten Nationen für eine Neubelebung und Festigung der multilateralen Zusammenarbeit auf der Grundlage der Werte und Ziele der EU und der Vereinten Nationen.
    • Direktoriumsvorsitzender Linden und Oberbürgermeister Philipp sehen in Guterres einen Mann, der „für eine Stärkung der multilateralen Zusammenarbeit, für den Ausgleich des Nord-Süd-Gegensatzes und den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen“ eintrete.
    • Die Preisverleihung an den früheren portugiesischen Ministerpräsidenten wird am Himmelfahrtstag, 30. Mai 2019, im Krönungssaal des Aachener Rathauses stattfinden.

    Guterres freut sich über hohe Auszeichnung
    In einer ersten Reaktion sagte der designierte Karlspreisträger dem Direktoriumsvorsitzenden Linden, dass er sich sehr geehrt fühle und sich über diese hohe Auszeichnung freue.

    In der Begründung des Karlspreisdirektoriums heißt es: „Maßgebliche Verantwortung für die Arbeit der Vereinten Nationen trägt seit Anfang 2017 mit dem vormaligen portugiesischen Ministerpräsidenten António Guterres erstmals seit über 30 Jahren ein Europäer.

    Guterres handelt auf der Grundlage der gemeinsamen Werte und Überzeugungen, die die Europäische Union für sich formuliert hat, nunmehr in der komplexen globalen Welt, um Pluralismus, Toleranz und Dialog, grenzüberschreitende Kooperationen, vor allem Frieden, Freiheit und Demokratie umzusetzen. Ein solches Vorhaben ist nicht frei von Rückschlägen.“
    Und weiter: „Das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen ermutigt jedoch den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, für ein solch bedeutsames Engagement und verleiht ihm in Würdigung seines Einsatzes für eine Neubelebung und Festigung der multilateralen Zusammenarbeit auf der Grundlage der Werte und Ziele der Europäischen Union und der Vereinten Nationen den Internationalen Karlspreis zu Aachen des Jahres 2019.“

    Besonders hob Direktoriumssprecher Linden bei der Pressekonferenz in Aachen hervor, „dass Guterres Solidarität und Mitgefühl im Alltag, Dialog und Respekt über politische Gräben hinweg fordert“.

    Politischen Populismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und radikalen Extremismus zu benennen und zu besiegen, sei ihm stets Anliegen gewesen. Zu Beginn seiner Amtszeit als UN-Generalsekretär sagte Guterres 2017: „Alles, wonach wir als menschliche Gemeinschaft streben – Würde, Hoffnung, Fortschritt und Wohlstand – ist abhängig vom Frieden. Aber der Frieden ist abhängig von uns.“

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  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert?
    Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?

    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen. An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben. Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf. Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben.
    Eine Expertin für Holzarbeiten steht für Anfragen zur Verfügung. Die entsprechenden Reparaturen können nach Absprache zu einem anderen Zeitpunkt im Jugendzentrum PE 12 vorgenommen werden.
    Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht. Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

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  • Kohlekommission schafft Perspektive?

    Kohlekommission schafft Perspektive?

    Sie schmückten sich mit den Federn, sobald die ersten Statements öffentlich waren in den sozialen Medien.

    Was sie dabei nicht bedachten oder zur Kenntnis nehmen wollten:
    Es sind bisher Gedanken, Vorschläge, Verabredungen, Theorien, nicht jedoch in Gesetze gegossene Absichten oder gar Fakten.
    Schon am Donnerstag könnte alles bisher Gedachte Schall und Rauch sein, dann eben, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit allen maßgeblichen Menschen und Gruppen erarbeiten möchte, was wirklich Sache ist.
    Sie bringt sicher eigene Vorstellungen mit.

    SPD-Fraktion MG:
    Felix Heinrichs, Fraktionsvorsitzender

    „Der Abschlussbericht der Kohlekommission (Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“) liegt vor. Erst einmal ist das Ergebnis ein guter Konsens. Das Ausstiegsdatum zwischen 2035 und 2038 und die Tatsache, dass der Hambacher Forst nicht angerührt wird, wird sicher die gesellschaftliche Diskussion beruhigen und schafft Klarheit für die anstehenden Zukunftsfragen. Der Bund wird in den nächsten Jahren viele Milliarden Euro für den Strukturwandel in den vier betroffenen Revieren bereitstellen.

    Leider taucht in der Maßnahmenliste die Stadt Mönchengladbach kaum auf und wenn, dann mit längst beschlossenen Verkehrsthemen (Verbindung nach Eindhoven/ Venlo, A61-Ausbau etc.). Wegfallende Arbeitsplätze im Tagebau und der daran hängenden Wirtschaft müssen durch neue Jobs ersetzt werden! Daher brauchen wir neue Ansätze in Forschung und Entwicklung, mehr Investitionen in unsere Hochschule und einen Schwerpunkt auf erneuerbare Energien. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) wird hier eine entscheidende Scharnierfunktion bei der Auswahl und Finanzierung von Projekten haben. Die Stadt Mönchengladbach muss ihr Engagement verstärken und mit eigenen Ideen nach vorne preschen.

    Wir wären sicher schon ein Stück weiter, wenn wir früher der ZRR beigetreten wären. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und mit guten Ideen loslegen! Der Strukturwandel ist eine riesige Chance für Mönchengladbach und die ganze Region, die Transformation zu einem modernen und Innovation Standort zu schaffen. Bundestag und Bundesrat müssen jetzt schnell die Ergebnisse in Gesetze gießen.“

    MdL´s Klenner und Boss ,CDU, zum Bericht der Kohlekommisson:

    Eine erste Reaktion von meinem Landtagskollegen Frank Boss und mir nach dem ersten Lesen der 336 Seiten des Berichts der „Kohlekommission“ aus unserer Mönchengladbacher Sicht: „Es ergeben sich viele Fragen, die wir im Interesse unserer Region stellen und auch Antworten in Berlin erwarten.
    Wie sorgt der Bund für die finanzielle Absicherung des Strukturwandels?
     Wie sind die Auswirkungen auf die Rückstellungen für die Folgekosten des Tagebaus? Mönchengladbach hat zB mit Grundwasserabsenkung Folgen zu spüren, die uns noch weit über 2038 beschäftigen werden. Wenn die Kraftwerke still stehen, gehen viele Probleme erst richtig los.
     Was wird aus der A61, die ja an die „alte Stelle“ zurückkehren muss? Wir können nicht akzeptieren, wenn dies zur Verhandlungsmasse werden sollte.
     Was heisst der frühere Ausstieg für den geplanten Restsee und die Renaturierung? Für die Beseitigung der Eingriffe in die Natur braucht es Zeit – hier gilt Nachhaltigkeit und Qualität vor Schnelligkeit.
    Wie wird Mönchengladbach beim Thema Arbeitsplätze geholfen – denn der Strukturwandel trifft nicht nur die direkten RWE Arbeitsplätze, sondern auch viele Zulieferer und Unternehmen aus Mönchengladbach.
     Wir werden unsere Verantwortung annehmen und als Land die Ziele für das Braunkohlerevier steuern. Die konkrete Umsetzung erfolgt ja hier im Land – vermutlich auch im Rahmen einer neuen Leitentscheidung.
     Die Ideen und Projekten der Basis müssen eine große Leitlinie haben, damit auch Wachstum und Beschäftigung in der Region sichergestellt sind.
     Hier kann auch Mönchengladbach sich noch stärker einbringen und seine Verantwortung annehmen – mit der Hochschule Niederrhein und auch bei Fragen der digitalen und mobilen Infratstruktur auf Straße und Schiene.
     Am nächsten Samstag treffen sich die Abgeordneten aus Bund, Land und Europa mit Wirtschaftsminister Pinkwart in der Region um mit den Bürgermeistern der betroffenen Region das weitere gemeinsame Handeln zu besprechen.

    SPD-Fraktion im Landtag NRW : 

    Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Die vorliegenden Ergebnisse bedeuten eine gute Grundlage für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Jetzt sind die schwarz-gelbe Landesregierung und vor allem Ministerpräsident Armin Laschet gefordert, schnell Konzepte zu entwickeln.

    Dabei muss sie die Interessen der Menschen und Kommunen in beiden Revieren in den Blick nehmen, denn das Ergebnis der Kommission wird auch harte Folgen für das Ruhrgebiet haben, wenn sie umgesetzt werden. Neben der Reduzierung der Braunkohleverstromung und –förderung stehen auch im Ruhrgebiet harte Schnitte an. Nach den Vorschlägen der Kommission sollen bis zum Jahr 2022 zusätzliche 7,7 Gigawatt Steinkohleverstromung abgebaut werden. Das würde das Aus für zahlreiche Kraftwerke im Ruhrgebiet bedeuten.

    Das bedeutet eine zusätzliche Belastung für diese bereits seit Jahrzehnten belastete Region.

    Hier muss die Landesregierung handeln. Eine sehr gute Idee gibt es bereits: Frank Baranowski (SPD), Oberbürgermeister von Gelsenkirchen, hat eine Emscher-Uni vorgeschlagen, um den Menschen in dieser Region eine Perspektive für eine gute Zukunft geben. Für das Rheinische Revier gibt es die innovative Idee eines Reallabors für die Umwandlung eines Braunkohlekraftwerkparks in ein Energiespeicherkraftwerk. Von Laschet und seiner Landesregierung hört man bisher nichts.“


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  • Benefizkonzert im Haus Erholung Walter Maaßen und die Travelin´ Alligators

    Benefizkonzert im Haus Erholung
    Walter Maaßen und die Travelin´ Alligators

    Das Bürgerbegehren gegen den Verkauf des Hauses Erholung läutet den Endspurt ein. 6.600 Unterschriften gegen den Verkauf von Haus Erholung haben die Initiatoren Robert Bückmann, Laura Steeger und Jost Fünfstück mit ihren Mitstreitern bereits gesammelt.

    „Das heißt aber, dass wir bis zum 12. Februar noch knapp 2.000 Unterschriften brauchen“, erklärt die Studentin Laura Steeger, „Deshalb wollen wir das Haus Erholung am Wochenende öffnen und allen zeigen, welchen Schatz die Stadt Mönchengladbach mit dem Verkauf des denkmalgeschützten Bürgerhauses aus der Hand geben würde.“

    Am Samstag, den 02.02., von 18 – 22 Uhr wird das Haus allen Bürgerinnen und Bürgern zur Besichtigung offenstehen. Alle Räume können besichtigt werden und im Kaisersaal sowie im Gewölbekeller freuen sich Fünftstück, Steeger und Bückmann über musikalische Unterstützung. Im Kaisersaal heizt die Mönchengladbacher Band Travelin´ Alligators mit Stücken aus den 60er und 70er Jahren ein – u.a. von CCR, Tom Petty, Neil Young, Humble Pie und Status Quo.

    „In lockerer Atmosphäre wollen wir hier am Rande mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch kommen, was sie sich für Nutzungen des Hauses wünschen würden“, so Jost Fünftsück, den viele als aktiven Karnevalisten kennen.

    Und Unternehmer und Kulturfreund Robert Bückmann freut sich auf ein besonderes Highlight: „Mit Walter Maaßen und seinen Jazzmen wird der Gewölbekeller nach vielen Jahren endlich wieder einmal zum Jazzkeller. Ich erwarte einige Gänsehaut-Momente.“

    Walter Maaßen, heute Ehrenbürger von New Orleans und szenebekannt als „der Mann mit dem schwarzen Hut“, spielte bereits vor 60 Jahren im Gewölbekeller der Erholung auf. Liebhaber gefühlvoller New Orleans Musik dürfen sich auf ein melodisch-swingendes Musikereignis freuen.

    Mit dem Benefizkonzert unterstützen die auftretenden Künstler das Bürgerbegehren in seinem Bemühen, das Haus Erholung auch weiter für Musikveranstaltung zu bezahlbaren Preisen zu erhalten. Der Eintritt ist kostenlos. Während der Auftritte werden Spenden für die Öffentlichkeitsarbeit des Bürgerbegehrens gesammelt.

    „Viel wichtiger als eine kleine Spende sind uns aber die Ideen der Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher für unsere Erholung und natürlich eine Unterschrift für unser Bürgerbegehren“, meint Laura Steeger abschließend.

    www.keinverkaufvonhauserholung.de

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  • Oberbürgermeister zeichnet Feuerwehrleute aus

    Oberbürgermeister zeichnet Feuerwehrleute aus

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat 29 Mönchengladbacher Feuerwehrleute, die seit 25 oder 35 Jahren Dienst für die Feuerwehr leisten, mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber oder Gold des Landes NRW ausgezeichnet.

    Zu den ersten Gratulanten gehörten Feuerwehrdezernent Matthias Engel und Jörg Lampe, Chef der Berufsfeuerwehr.

    Alle Angehörigen von Freiwilligen Feuerwehren, Werkfeuerwehren sowie Beamte im feuerwehrtechnischen Dienst können mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet werden, wenn sie mindestens 25 Jahre lang aktiv im Feuerschutz pflichttreu ihren Dienst getan haben. Angerechnet werden hierzu auch die Zeiten in der Kinder- und Jugendfeuerwehr und in der Ausbildung zum feuerwehrtechnischen Dienst.

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  • Dienstjubliare geehrt

    Dienstjubliare geehrt

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat am Donnerstag (24. Januar) im Rittersaal von Schloss Rheydt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und städtischer Gesellschaften geehrt, die ihr 25. oder 40. Dienstjubiläum feiern konnten.

    40 Jahre im öffentlichen Dienst sind: Barbara Kerbusch, Siegfried Acker, Hans Willi Wey, Dorothea Jurischka, Doris Pesch, Michael Linke, Angelika Marks, Brigitte Neuendorf, Andrea Heinrichs, Birgit Pannhausen, Annette Pohlke, Harald Weuthen, Gabriele Doodt, Petra Hermanns-Graave, Petra Döhmen, Susanne Dittrich, Margot Forstbach, Mariana Pederiva, Ruth Kostors, Susann Strohfeld, Hans-Gerd Schumacher, Petra Munsch, Manuela Matzerath, Axel Küppers, Rolf Heithausen, Hans-Jürgen Schmitz.

    25 Jahre im öffentlichen Dienst sind: Karsten Konrad, Sabine Henrix, Thorsten Licht, Irene Matysiak, Kerstin Waldhausen, Thomas Terhardt, Helene Rombey, Dietmar Biegler

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  • Fall Kaiser: „Wir müssen jetzt tragbare Lösung für alle finden“

    Fall Kaiser: „Wir müssen jetzt tragbare Lösung für alle finden“

    Die Hochschule Niederrhein nimmt Stellung zum Urteil vom 23. Januar 2019:

    Die Kündigung der Professorin Karin Kaiser durch die Hochschule Niederrhein bleibt unwirksam. Das ist das Ergebnis der Verhandlung am 23. Januar 2019 vor dem Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf. Dort wies das Gericht die Berufung der Hochschule ab. Die schriftliche Urteilsbegründung steht noch aus.

    „Wir sind enttäuscht darüber, dass das Gericht heute nicht in unserem Sinne entschieden hat“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg. „Nun gilt es, eine Regelung zu finden, die für alle beteiligten Personen tragbar ist. Dazu wird es eine enge Abstimmung zwischen dem Dekan, Frau Kaiser und mir geben.“  

    Karin Kaiser, Professorin für Steuerrecht, hatte nach Auffassung der Hochschule wiederholt ihre vertraglich geschuldete Dienstpflicht verletzt: Im Wintersemester 2016/17 hatte sie eine Person mit der Korrektur ihrer Klausuren beauftragt. Laut Dienstvertrag hätte sie selbst die Klausuren korrigieren müssen. Dies wurde von der Hochschule abgemahnt. Im Folgejahr erschien sie trotz mehrmaliger Aufforderung und Ermahnung mindestens dreimal nicht zu einer ihrer Vorlesungen. Wieder schickte sie eine andere Person als Ersatz.

    „Wir stehen als Hochschule in der Pflicht, mit den uns zur Verfügung stehenden Steuergeldern einen reibungslosen Lehrbetrieb zu organisieren. Dieses Organisationsversprechen gilt es einzulösen“, so von Grünberg.

    Die Hochschule Niederrhein hatte Karin Kaiser am 27. November 2017 fristlos gekündigt.
    Ein Güterichterverfahren war zuletzt gescheitert, das gefällte Urteil vom 23. Januar 2019 ist rechtskräftig.

    Stellungnahme Prof. Dr. Karin Kaiser

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  • Cyber-Mobbing, per WhatsApp in Mönchengladbach

    Cyber-Mobbing, per WhatsApp in Mönchengladbach

    „Klassisches“ Mobbing ist ein aggressives Verhalten, mit dem ein anderer Mensch absichtlich körperlich oder psychisch über einen längeren Zeitraum geschädigt wird.
    Mobbing ist in der Regel kein individuelles Problem zwischen Täter(in) und Opfer, sondern muss als Prozess betrachtet werden, an dem eine ganze Klasse oder Gruppe in verschiedenen Rollen beteiligt ist.

    Die Ursachen für Mobbing sind vielfältig, es kann sich praktisch überall entwickeln, wo Menschen zusammen leben, lernen oder arbeiten.
    Die Anlässe für Mobbing sind häufig banal, mitunter genügt es, dass ein späteres Opfer „anders“ als die anderen ist. Dies können äußere Merkmale sein (Kleidung, Style, Sozialstatus etc.).

    Aber auch Verhaltens- oder Arbeitsweisen, politische, kulturelle oder religiöse Zugehörigkeiten können einen Anlass für Mobbing geben.

    Cybermobbing ist eine Sonderform des Mobbings. Cybermobbing weist im Grunde die gleichen Tatumstände auf, es bedient sich lediglich anderer Methoden. Die Täter(innen) nutzen Internet- und Mobiltelefondienste zum Bloßstellen und Schikanieren ihrer Opfer.

    In diesem Vortrag der VHS, am Donnerstag 14. Februar, 19 bis 20.30 Uhr, in der VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Str. 85, informiert die Kriminalpolizei über Phänomenologie, strafbare Handlungen und Präventionsansätze.
    Es geht im Schwerpunkt um das Cyber-Mobbing bei Kindern und Jugendlichen.

    Entgelt: frei
    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Raub auf Taxifahrer

    Raub auf Taxifahrer

    Am Samstag, gegen 21:30 Uhr, wurde ein 43-jähriger Taxifahrer zu einer Anschrift auf der Altenbroicher Straße, im Stadtteil Mülfort bestellt.

    Als er mit seinem Taxi dort eintraf, trat ein maskierter Mann an das Fahrzeug heran, riss die Fahrertüre auf und hielt dem Taxifahrer ein Messer an den Hals.
    Der Räuber verlangte die Herausgabe von Bargeld.
    Als der Taxifahrer jedoch das Geld nicht aushändigte, sondern seine Geldbörse auf die Straße warf, schnitt ihm der Täter in den Finger.

    Daraufhin setze sich der Taxifahrer zur Wehr, woraufhin der Räuber die Flucht ohne Beute ergriff.
    Der Verbrecher wird wie folgt beschrieben : ca. 1,75 groß, 24 bis 25 Jahre alt, schlank, trug weiße Sturmhaube.
    Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher negativ.

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  • Baumfällungen auf dem Martin-Luther-Platz und im Kirchgarten in Odenkirchen werden in der letzten Januarwoche von der mags durchgeführt

    Baumfällungen auf dem Martin-Luther-Platz und im Kirchgarten in Odenkirchen werden in der letzten Januarwoche von der mags durchgeführt

    Die Stadtverwaltung teilt aktuell mit:

    Direkt nach den Karnevalstagen beginnt die Umgestaltung des in die Jahre gekommenen Martin-Luther-Platzes in Odenkirchen.

    Aufgrund der Baumaßnahme muss auch der Wochenmarkt in der Zeit vom 6. März bis 19. April auf den Standort „Am Kreuzweiher“ verlegt werden.

    Am 6. März beginnt die Baumaßnahme mit den Tiefbauarbeiten.
    Dabei werden vor allem Schäden im bestehenden Plattenbelag ausgebessert, neue Ausstattungs- und Beleuchtungselemente ergänzt und neue Gehölze gepflanzt.
    Die direkt angrenzenden Parkplätze in der Pastorsgasse werden nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.
    Im gleichen Zeitraum wird die Burgfreiheit nur noch im Einbahnstraßenverkehr Richtung Mönchengladbach passierbar sein.

    Die beschlossenen Baumfällungen auf dem Platz und im Kirchgarten werden bereits in der letzten Januarwoche von der mags durchgeführt.

    Die vorgesehenen Ersatzpflanzungen erfolgen im direkten Anschluss an die Fällung.
    Dafür sind fünf Kupfer-Felsenbirnen in den Sitzelementen, sechs Baum-Magnolien als Allee zum Kirchenportal und drei Gleditschien im Kirchgarten vorgesehen.

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  • Bürgerbegehren lädt zum Besuch ins Haus Erholung

    Bürgerbegehren lädt zum Besuch ins Haus Erholung

    Gute Neuigkeiten konnten Robert Bückmann, Laura Steeger und Jost Fünfstück gestern beim Informations- und Arbeitstreffen des von Ihnen initiierten Bürgerbegehrens gegen den Verkauf von Haus Erholung verkünden:

    „Die Unterschriftensammlung läuft jetzt richtig gut“, erklärte Jost Fünfstück im Saal Balderich des denkmalgeschützten Bürgerhauses, „5.600 Unterschriften liegen uns aktuell schon vor und an den permanenten Sammelstellen liegt auch noch einiges“. 

    Bis zum 12. Februar läuft die Unterschriftensammlung gegen den Verkauf noch – 8.400 Unterschriften werden dabei benötigt. CDU und SPD hatten Ende vergangenen Jahres überraschend beschlossen, das traditionsreiche Haus Erholung an einen Hotelinvestor zu verkaufen, der dann zentrale Funktionen eines neu zu bauenden Luxushotels auf dem benachbarten Grundstück im Haus Erholung unterbringt. 

    „Wir hören bei der Unterschriftensammlung täglich, dass die Bürgerinnen und Bürger sich ein Nutzungskonzept wünschen, bei dem möglichst viele Menschen Nutznießer dieses wunderbaren Hauses werden“, erklärt Laura Steeger, „Bei einem Luxushotel ist die Gefahr ganz offensichtlich, dass der Kreis der Nutzer auf die Wenigen beschränkt wird, die sich die Preise einer hochklassigen Hotelgastronomie leisten können.“ 

    Den Initiatoren ist dabei nicht daran gelegen, den jetzigen Status quo des Hauses beizubehalten. Aus Sicht aller drei ist es wünschenswert, eine breite öffentliche Beteiligung über die Nutzungsmöglichkeiten herbeizuführen. 

    „Die Erholung wurde von einer Gruppe Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger erbaut und ist mit dem Kauf durch die Stadt Eigentum aller Bürgerinnen und Bürger geworden. Wir alle sollten in einem geordneten Beteiligungsverfahren daran mitwirken dürfen, das passende Konzept für unsere Erholung zu finden“, meint Robert Bückmann, „Hier könnte so viel mehr passieren“. 

    Um das Potenzial des Hauses zu veranschaulichen, lädt das Bürgerbegehren am Samstag, 02. Februar 2019 von 18 – 22 Uhr ins Haus Erholung ein. Alle Räumlichkeiten werden zur Besichtigung offenstehen, im Kaisersaal wird die Band Travellin´ Alligators spielen, im Gewölbekeller Walter Maaßen mit seinen Jazzmen. Der Eintritt ist frei.  

    Die Möglichkeit zum Unterschreiben wird es natürlich am Samstag, 02. Februar, in der Erholung auch geben, Informationen über weitere Sammeltermine und -orte findet man unter www.keinverkaufvonhauserholung.de

    Aktuelle Infostände zur Unterschriftensammlung:

    25. Januar: Aretzplätzke / TIG: 18:30 – 20:00 Uhr

    26. Januar: Marktplatz Wickrath: 9 – 11 Uhr
    26. Januar: Citykirche: 11 – 12 Uhr
    26. Januar: Sonnenhausplatz: 10 – 15 Uhr
    26. Januar: Hindenburgstr / Kaufhof: 10 – 14 Uhr
    26. Januar: Rheydter Markt: 10 – 13 Uhr
    26. Januar: Marienplatz: 10 – 13 Uhr
    26. Januar: Aretzplätzke / TIG: 18:30 – 20:00 Uhr 

    27. Januar: Wochenmarkt Odenkirchen: 10 – 12 Uhr
    27. Januar: Aretzplätzke / TIG: 18:30 – 20:00 Uhr

    29. Januar: Haus Erholung: 18:30  – 19:00 Uhr

    31. Januar: Wochenmarkt Wickrath: 10 – 13 Uhr
    31. Januar: Wochenmarkt Giesenkirchen: 10 – 13 Uhr

    01. Februar: Wochenmarkt Odenkirchen: 10 – 13 Uhr
    01. Februar: Wochenmarkt Venn: 14 – 16 Uhr
    01. Februar: Alter Markt: 21 – 0 Uhr

    Mehr Informationen und Unterschriftsformular zum Download:

    www.keinverkaufvonhauserholung.de

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  • Die Polizei Mönchengladbach sucht derzeit nach dem vermissten 59-Jährigen Jürgen N.

    Die Polizei Mönchengladbach sucht derzeit nach dem vermissten 59-Jährigen Jürgen N.

    Der Vermisste verließ gestern gegen 6 Uhr am Morgen seine Wohnung in Bonnenbroich-Geneicken, um mit dem Auto zu seiner Arbeitsstelle nach Neuss zu fahren. Dort kam er jedoch nicht an. Sein Fahrzeug, ein Citroen Berlingo, wurde gestern in Liedberg an der B230 aufgetan. Er stand dort unverschlossen geparkt.

       Da die bisherigen Suchmaßnahmen nicht zum Auffinden des Vermissten führten, bittet die Polizei nun mit Einverständnis der Angehörigen die Öffentlichkeit um ihre Mithilfe. Derzeit liegen keinerlei Hinweise für eine Straftat o.ä. vor.

       Jürgen N. ist 182 cm groß und von kräftiger Statur. Er hat kurze graumelierte Haare, eine Tonsur und blaugraue Augen. Ein Finger der rechten Hand ist versteift. Er müsste mit einer blauen Jeans, einer schwarzen Jacke mit weißen Punkten und einem weinroten Pullover bekleidet sein. Der Vermisste muss regelmäßig Tabletten nehmen.

    Die Polizei fragt: Wer hat Jürgen N. gesehen und / oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
    Hinweise bitte an die Rufnummer 02161-290.
    (cw)

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  • Aktualisierung: Vieles läuft schief beim Müll-die mags läuft ins negative Image

    Aktualisierung: Vieles läuft schief beim Müll-
    die mags läuft ins negative Image

    Purer Zufall führte MG-heute zum „Tatort“ in Giesenkirchen.
    Anfangs belustigt, machte ich die Fotos vor Ort und sprach mit den Anwohnern, die sich aufgeregt-ärgerlich uterhielten.

    „Niemand kümmert sich um solche Dinge, die mags nicht, die Stadt nicht, das Ordnungsamt auch nicht“, war der Tenor unterschiedlicher Bemerkungen, die nicht alle im Original wiedergegeben werden.

    Einmal in Fahrt gekommen, erzählen sie von den gefährlich lockeren Fußwegplatten, sie werden einfach nicht zur Kenntnis genommen. Geschweige denn repariert.

    „Warum werden auf ein und derselben Straße in der einen Woche die gelben Säcke der rechten Straßenseite abgeholt, in der nächsten Woche ist die andere Straßenseite dran. Dabei redet die Stadt von effektiver Müllentsorgung. Verstehen sie das?“
    Die Frage geht an mich.
    Ich gebe sie hiermit weiter an den Verwaltungsvorstand der Stadt und die Geschäftsführung der mags.
    „Herr Schnaß und Frau Teufel, bitte übernehmen Sie“.

    Am 29. Januar erreichte uns eine Mail der mags mit der Bitte um Klarstellung:
    Weder mags noch GEM sind in Mönchengladbach für die Abholung der Gelben Säcke zuständig. Dies hat am 01.01.2019 das Unternehmen RMG von der EGN übernommen. Auch die Abfuhrzeiten und –tage bestimmt die RMG. https://www.rmg-gmbh.de/gelber-sack/stadt-moenchengladbach

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  • Stadtteilerkundung zur Grabeskirche St. Josef

    Stadtteilerkundung zur Grabeskirche St. Josef

    Die monatliche Stadtteilerkundung in Rheydt findet im Februar im Trostraum der Grabeskirche St. Josef statt.
    5.2.2019, Dienstag, 16.00h, Keplerstraße 75

    Veranstalter: Team Stadtteilerkundung in Kooperation mit PariSozial gGmbH

    Anmeldungen sind nicht erforderlich

    In den Jahren 2015/2016 wurde die katholische Pfarrkirche St. Josef Rheydt zum Trostraum St. Josef Grabeskirche umgestaltet. Die Grabplatten aus Glas, die Kooperation mit Borussia Mönchengladbach, pastorale Angebote wie z.B. Gesprächskreise usw. für Trauernde und alle Interessierten, kulturelle Veranstaltungen , etc. machen das Besondere an dieser letzten Ruhestätte aus.
    Wir bekommen eine Führung und Antworten auf weitere Fragen.

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  • FDP stellt Fragen zur überfälligen Erneuerung von Brandmeldeanlagen

    FDP stellt Fragen zur überfälligen Erneuerung von Brandmeldeanlagen

    Diese Frage resultiert aus der Beantwortung des Oberbürgermeisters zu der Anfrage der FDP-Ratsfraktion vom 28.11.2018 zur Kostenschätzung für das Bürgerbegehren „Haus Erholung“.

    In den Sitzungen des Planungs- und Bauausschusses, dieser ist auch das Kontrollorgan von Politik und Verwaltung für die neue Stadttochter GMMG (Gebädemanagement Mönchengladbach) werden die Aktivitäten dieser GmbH öffentlich beraten. Die GMMG hat unter anderem die Aufgabe, städtische Immobilien wie Schulen, die KFH, das Haus Erholung, das Theater und viele andere zu unterhalten und bei Bedarf notwendige Baumaßnahmen einzuleiten.

    Nun zu der Frage der FDP an dieses Kontrollorgan, deren Vorsitzender Horst Peter Vennen (Ratsherr der SPD, gleichzeitiger Aufsichtsrats-Vorsitzender der Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach) ist:

    Erneuerung von Brandmeldeanlagen


    Auf die Anfrage der FDP-Ratsfraktion vom 28.11.2018 zur Kostenschätzung für das Bürgerbegehren „Haus Erholung“ hat der Oberbürgermeister mit Schreiben vom 20.12.2018 die Berechnung der Kosten und Erlöse näher aufgeschlüsselt und dazu u.a. ausgeführt, die Erneuerung der Brandmelder sei nach jeweils acht Jahren erforderlich und müsse daher sowohl in 2019 als auch noch einmal in 2027 erfolgen.

    Wie wir jetzt erfahren haben, wurde im Haus Erholung bereits im Jahr 2016 im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung und Brandverhütungsschau bemängelt, dass die Brandmeldeanlage aus dem Jahr 2004 stammt und nach 8 Jahren Betriebsdauer (somit seit dem Jahr 2012!) hätte erneuert werden müssen und dies nun schnellstmöglich erfolgen müsse.

    Frage:
    Ist es richtig, dass der Austausch der Brandmelder im Haus Erholung zuletzt 2004 erfolgt und seit 2012 fällig bzw. überfällig ist?

    Warum ist der Austausch bis heute unterblieben?

    Wie beurteilt die Verwaltung das sich aus der deutlichen Terminüberschreitung ergebende Gefahrenpotential?

    In welchem Turnus muss der Austausch der Brandmelder generell in Veranstaltungshallen, Verwaltungsgebäuden, Schulen und Turnhallen erfolgen?

    Wird der jeweils vorgeschriebene Turnus in diesen Gebäuden in der Regel eingehalten oder auch sonst in ähnlicher Weise wie im Haus Erholung überschritten?
    Wann erfolgten die letzten beiden Erneuerungen der Brandmelder in der Kaiser-Friedrich-Halle, im Museum Abteiberg und im Theater?

    Für wann sind dort die nächsten Erneuerungen vorgesehen?

    Quelle:PDF-Datei

    Da in der Sitzung weder durch den Vorsitzenden, noch durch den anwesenden Planungsdezernenten eine Erklärung abgegeben wurde, darf man auf die Antwort gespannt sein.

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  • Prof. Dr. Karin Kaiser gewinnt Prozess gegen Hochschule Niederrhein

    Prof. Dr. Karin Kaiser gewinnt Prozess gegen Hochschule Niederrhein

    Großes Lob vom Hochschulpräsidenten für die Professorin.

    Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat gestern nach mündlicher Verhandlung die fristlose Kündigung der Hochschule Niederrhein aufgehoben. „Ich habe mich natürlich sehr über diese Entscheidung des Gerichts gefreut, da ich immer gern an der Hochschule Niederrhein tätig gewesen bin“, sagt Prof. Dr. Karin Kaiser. „Ebenso habe ich mich auch über das große Lob des Präsidenten vor einigen Wochen gefreut. Herr Professor von Grünberg sagte nämlich, dass ich eine sehr gute Professorin sei. Dies ist eine ausgezeichnete Basis, um in der Zukunft wieder erfolgreich zusammenarbeiten zu können. Ich habe auch Herrn Professor von Grünberg gleich nach der mündlichen Verhandlung gesagt, dass ich gern für weitere Gespräche zur Verfügung stehe. Wir haben uns dann mit Handschlag verabschiedet und ich sehe die zukünftige Entwicklung sehr positiv.
    Inhaltlich sind aber noch einige Klarstellungen notwendig, da offenkundig diegestrige Pressemitteilung vom Referat Hochschulkommunikation der Hochschule Niederrhein zu der Gerichtsentscheidung zu schnell herausgegeben worden ist.
    Falsch ist die darin enthaltene Aussage: „Wegen überwiegend formaler Fehler bleibt die Kündigung der Professorin Karin Kaiser durch die Hochschule Niederrhein unwirksam.“

    Richtigerweise hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf gesagt: „Die Vorwürfe der Hochschule Niederrhein rechtfertigen keine Kündigung.“
    Auch die folgende Aussage in der Pressemitteilung des Referats Hochschulkommunikation ist inhaltlich nicht richtig: „Im Wintersemester 2016/17 hatte sie eine Person mit der Korrektur ihrer Klausuren beauftragt. Laut Dienstvertrag hätte sie selbst die Klausuren korrigieren müssen. Dies wurde von der Hochschule abgemahnt.“ Tatsächlich habe ich im Wintersemester 2016/17 den Korrekturassistenten mit der Korrektur meiner Klausuren beauftragt, der dies auch schon in den vorangegangenen Semestern gemacht hatte und was immer von der Hochschule Niederrhein bezahlt worden war. Diesmal verweigerte die Hochschule die Bezahlung
    des Korrekturassistenten, weil mir für die Einreichung des Beantragungsformulars im Gegensatz zu den anderen Professoren nur ein Tag zugestanden worden war und ich krankheitsbedingt diese Tagesfrist um einen Tag überschritten hatte. Die Beauftragung des Korrekturassistenten durch mich wurde dann von der Hochschule abgemahnt.
    Falsch ist auch die folgende Aussage in der Pressemitteilung des Referats Hochschulkommunikation: „Im Folgejahr erschien sie trotz mehrmaliger Aufforderung und Ermahnung mindestens dreimal nicht zu einer ihrer Vorlesungen. Wieder schickte sie eine andere Person als Ersatz. Erhebliche Lehrausfälle waren die Folge.“ Tatsächlich habe ich im Wintersemester
    2017/18 mit dem Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften vereinbart, dass ich aufgrund meiner Überstunden die Veranstaltung „Internationale Rechnungslegung nach IAS/IFRS“ nicht allein durchführen, sondern mir diese mit einem Lehrbeauftragten teilen würde. Als der Lehrbeauftragte dann eine Veranstaltung hielt und die Hochschule den ihr
    vorliegenden Vertrag noch nicht unterschrieben hatte, machte sie dies mir zum Vorwurf. Eine andere Veranstaltung konnte ich aufgrund einer Erkrankung nicht durchführen. Die Hochschule bezweifelte die von mir vorgelegte, ärztlich ausgestellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
    und warf mir eine Täuschung vor.“

    Stellungnahme der Hochschule Niederrhein

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  • Online-Marktplätze: Europaparlament-Ausschuss für mehr Transparenz

    • Parameter für Rankings und Produktrezensionen offenlegen
    • Schwarze Liste für unlautere Gescäftspraktiken
    • Strafen bis zu 10 Mio. Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes des Händlers

    Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments hat am Dienstag für neue Regeln beim EU-Verbraucherschutz gestimmt. Sie sollen irreführende Rankings und Rezensionen auf Online-Marktplätzen bekämpfen.

    Online-Marktplätze und Vergleichsdienste wie Amazon, eBay, Airbnb oder Skyscanner müssen transparenter werden. Die Unternehmen sollen Parameter offenlegen, die bestimmen, wie Angebote, die sich aus einer Suchanfrage ergeben, bewertet werden. Außerdem sollen sie erläutern, ob die Echtheit von Produktbewertungen überprüft wird. Dies schreibt ein Gesetzesentwurf des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz vor, der am Dienstag angenommen wurde.

    Verbraucher sollten auch erfahren können, wer das Produkt oder die Dienstleistung tatsächlich verkauft, und vor dem Kauf klare Informationen erhalten.

    Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben in die „schwarze Liste“ der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken unter anderem folgendes aufgenommen:

    • Irreführung der Verbraucher durch die Behauptung, dass eine Rezension echt ist, wenn der Händler keine angemessenen und verhältnismäßigen Schritte unternimmt, um dies sicherzustellen.
    • Ergebnisse für Suchanfragen anzeigen, die durch bezahlte Produktplatzierung beeinflusst werden, ohne dies den Verbrauchern mitzuteilen.

    Zweierlei Qualität von Produkten
    Der Gesetzesentwurf befasst sich auch mit Produkten zweierlei Qualität, also mit solchen Produkten, die zwar unter derselben Marke vertrieben werden, sich aber in ihrer Zusammensetzung oder in ihren Eigenschaften unterscheiden:

    Produkte, die durch ihr Aussehen oder ihre Beschreibung den Eindruck erwecken, dass sie scheinbar identisch mit einem anderen Produkt sind, das in einem anderen Mitgliedstaat vermarktet wird, gehören laut den EU-Abgeordneten ebenfalls auf die schwarze Liste. Die Abgeordneten sind sich einig, dass Waren nur „aufgrund klarer und nachweisbarer regionaler Verbraucherpräferenzen, der Beschaffung lokaler Zutaten oder der Anforderungen des nationalen Rechts unterschieden werden dürfen, solange diese Unterscheidung klar und umfassend und für den Verbraucher unmittelbar sichtbar ist“.

    Verschärfte Sanktionen
    Bei grenzüberschreitenden Verstößen (d.h. solchen, die den Verbrauchern in mindestens drei EU-Ländern oder zwei anderen Ländern als dem des Gewerbetreibenden schaden) muss der Höchstbetrag der Geldbußen auf 10 Millionen Euro oder mindestens 4 Prozent des Jahresumsatzes des Gewerbetreibenden im vorangegangenen Geschäftsjahr in dem/den betreffenden Mitgliedstaat(en) festgelegt werden, je nachdem, welcher Betrag höher ist.

    Widerrufsrecht für Verbraucher bleibt
    Die Abgeordneten lehnten die Pläne der Kommission ab, das Recht der Verbraucher auf Rückgabe von Waren einzuschränken. Sie haben das
    sogenannte Widerrufsrecht wieder in den Gesetzesentwurf aufgenommen, also die 14-tägige Frist, innerhalb derer online gekaufte Waren zurückgegeben werden können.

    Zitat
    Daniel Dalton (ECR, UK), der die Gesetzgebung durch das Parlament steuert, sagte: „Wir haben neue Regeln aufgenommen, die Sanktionen im Falle unlauterer Geschäftspraktiken vorsehen. Ich habe darauf bestanden, dass diese Strafen dazu verwendet werden, den Verbrauchern direkt zu helfen, und nicht nur in die Staatskasse fließen. Das ist, was die die Verbraucher als Reaktion auf den Volkswagen-Skandal brauchen. Ich freue mich auch sehr, dass der Ausschuss meine Idee zur Schaffung einer Europäischen Verbraucherrechts-App unterstützt hat. Mit dieser App werden die Verbraucher ihre Rechte überall kennen und nutzen können – egal, ob sie gerade auf Europas Einkaufsstraßen oder am Flughafen unterwegs sind“.

    Nächste Schritte
    Der geänderte Gesetzesentwurf wurde im Ausschuss mit 37 zu 1 Stimme bei einer Enthaltung und dem Mandat zur Aufnahme von Verhandlungen
    mit dem EU-Rat mit 36 zu 1 Stimme bei 2 Enthaltungen angenommen. Der Text muss noch vom Plenum des Europäischen Parlaments in einer der
    nächsten Plenarsitzungen grünes Licht bekommen, bevor die Verhandlungen mit dem Rat beginnen können.“
    Dieser Gesetzesentwurf, der Teil des im April 2018 vorgelegten Pakets „New Deal for Consumers“ ist, ändert vier Richtlinien zu Verbraucherrechten,
    nämlich jene zu unlauteren Geschäftspraktiken, zu Verbraucherrechten, zu unlauteren Vertragsbedingungen und zur Preisangabe.

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  • Satirische Musikrevue zum Thema Brexit

    Satirische Musikrevue zum Thema Brexit

    Ulrich Proschka inszeniert am Theater Mönchengladbach sein Stück „Let´s Stop Brexit! – Keep Calm and Drink Tea“.

    Very british und vor allem very aktuell wird die nächste Premiere im Theater Mönchengladbach: Regisseur und Autor Ulrich Proschka hat sich augenzwinkernd einem Thema gewidmet, das seit Monaten in aller Munde ist und gerade in den letzten Tagen weltweit für heiße Diskussionen und jede Menge Aufregung gesorgt hat: dem Brexit, Großbritanniens Austritt aus der EU.
    Proschka hat dazu die heiter-satirische Musikrevue „Let´s Stop Brexit! – Keep Calm and Drink Tea“ geschrieben, die am Samstag, den 9. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach ihre Uraufführung feiert.

    Ulrich Proschka

    Als im Dezember 2017 die Idee geboren wurde, ein Stück zum Thema Brexit zu erfinden, konnte noch niemand ahnen, dass die Proben so nah an den aktuellen Entwicklungen und Verwicklungen liegen, ja, sogar von mancher Überraschung eingeholt würden.
    „In den Pausen zwischen den Proben haben wir per Live-Stream die Abstimmungen verfolgt“, erzählt Proschka. „Jeden Tag haben wir geguckt, ob Theresa May noch da ist“, sagt er lachend.
    „Let´s Stop Brexit! – Keep Calm and Drink Tea“ spielt urkomisch, rasant und spritzig mit dem Szenario einer möglichen Verhinderung des britischen EU-Austritts durch eine flammende Pro-Europa-Rede von Premierministerin Theresa May und zieht liebevoll sämtliche britische Eigenarten durch den Kakao.

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