Autor: PMG

  • Grenzenlos lesen, lernen, austauschen – und gestalten!

    Grenzenlos lesen, lernen, austauschen – und gestalten!

    Bibliotheken aus Mönchengladbach und Roermond starten kreative Partnerschaft.

    Die Stadtbibliothek Mönchengladbach zu Gast in Roermond – und mittendrin: eine inspirierende Zukunft für europäische Bibliotheksarbeit. Beim Besuch in der Partnerstadt standen Austausch, neue Ideen und ein transnationaler Blick auf Bildung im Mittelpunkt.

    In der niederländischen “Bibliotheek Bibliorura” öffnete das Leitungsteam rund um Jeanine Deckers seine Türen für Gäste aus Deutschland. Yilmaz Holtz-Ersahin, Leitung der Stadtbibliothek Mönchengladbach, und Paul Palmer, der bis Ende Juli als Harvard-Student in der Bibliothek Mönchengladbach hospitiert, erhielten Einblick in die Konzepte und Projekte der Roermonder Kolleg*innen – von digitalen Services bis hin zu Community-Arbeit.

    Aus dem lebendigen Austausch erwuchs mehr als ein Blick über die Grenze: Der Grundstein für eine dauerhafte Ideenwerkstatt zwischen beiden Bibliotheken ist gelegt. Ob in Form gegenseitiger Hospitanzen oder gemeinsamer Workshops – die Vision eines kreativen und praktischen Wissenstransfers wurde in Roermond geboren und soll fortgesetzt werden.

    Einen besonderen Impuls gab Paul Palmer dem Team der Roermonder Bibliothek: die Vorstellung der Workshop-Reihe “Pre-Texts”, die in diesem Sommer erstmals in der Stadtbibliothek Mönchengladbach erprobt wurde, mit großzügiger Unterstützung durch die Elfriede-Kürble-Stiftung. Gemeinsam mit der Künstlerin Daniela Flörsheim und dem Künstler Roland Wolf kamen dabei Kinder, Familien und Schulklassen spielerisch und gestalterisch mit Literatur in Berührung – ein Zugang zu komplexen Texten, der Lernen als kreativen Akt versteht.

    “Pre-Texts”, von der UNESCO als friedensfördernde Lernmethode anerkannt, ist weit mehr als ein Leseprojekt – es ist ein Ansatz, der Kunst, Literatur und gesellschaftliches Lernen verbindet.

    Für 2026 ist der Ausbau der Pre-Texts-Workshops im medienpädagogischen Umfeld Mönchengladbachs geplant – und der weitere Ausbau der Kooperation mit Roermond bereits im Gespräch. Das Projekt “Grenzenloser Bibliotheksaustausch” wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.

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  • Sondereinsatz gegen Autoposer und -raser – wenig Verstöße, ein getuntes Auto sichergestellt

    Sondereinsatz gegen Autoposer und -raser – wenig Verstöße, ein getuntes Auto sichergestellt

    Aufgrund vermehrter Bürgerbeschwerden über Autoposer und -raser hat am Freitagabend, 25. Juli, ein gemeinsamer Einsatz der Polizei Mönchengladbach mit dem Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS) der Stadt stattgefunden.

    Bei diesem Einsatz kontrollierten die Polizeibeamten und KOS-Mitarbeiter 82 Fahrzeuge sowie 27 Personen.

    Die Einsatzkräfte suchten gezielt Orte auf, an denen es in der Vergangenheit insbesondere bei schönem Wetter immer wieder Beschwerden über Ruhestörung durch laute Musik, aufheulen-de Motorengeräusche oder Fahrmanöver wie durchdrehende Reifen gegeben hatte. Dazu zählte unter anderem ein Parkplatz an der Carl-Diem-Straße. Trotz angenehmer Temperaturen hielten sich dort am Freitagabend nur wenige Autofahrer auf.

    Als weitere Treffpunkte für (junge) Erwachsene mit ihren Autos sind der Parkplatz P1 am Nordpark sowie der Parkplatz eines Schnellrestaurants an der Straße Am Rahracker bekannt. Auch dort traf die Polizei lediglich Kleingruppen von Autofahrern an, die sich an ihren Autos unterhielten.

    Bei den insgesamt 82 Fahrzeug- und 27 Personenkontrollen trafen die Beamten und KOS-Mitarbeiter folgende Maßnahmen: Die Polizei brachte 15 Ordnungwidrigkeiten zur Anzeige, sie erhob zehn Verwarngelder und händigte vier Kontrollberichte wegen Mängeln an den Fahr-zeugen aus.

    Außerdem stellte die Polizei ein Auto sicher. Dies fiel den eingesetzten Beamten auf der Bahnstraße auf. Der Halter hatte an dem Wagen einige technische Umbauten vorgenommen. So hatte er beispielsweise die Abgasanlage, die Fahrwerkseinstellungen sowie die Lichttechnik verändert. Die Beamten stuften das Fahrzeug nicht mehr als verkehrssicher ein.

    Die Polizei war mit Einsatzkräften der Direktion Verkehr, der beiden Wachen, der Leitstelle sowie des Bezirksdienstes beteiligt – sowohl mit Einsatzfahrzeugen mit uniformierten Beamten, als auch mit zivilen Kräften und Fahrzeugen. Auch die Mitarbeiter des KOS verwarnten 13 Fahrzeugführer gebührenpflichtig. Am Skatepark an der Carl-Diem-Straße verhinderten die Mitarbeiter eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

    Polizei und KOS werden solche Sondereinsätze insbesondere im Sommer immer wieder durchführen.

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  • Nachtfahrverbot für Mähroboter tritt in Kraft

    Nachtfahrverbot für Mähroboter tritt in Kraft

    In Mönchengladbach gilt ab dem 1. August ein Nachtfahrverbot für Mähroboter.

    Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang müssen Mähroboter künftig ihre Arbeit einstellen und dürfen sie erst eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des nächsten Tages wieder aufnehmen. Mit der Maßnahme sollen kleine Wirbeltiere, allen voran Igel, geschützt werden, die als nachtaktive Tiere bei Zusammenstößen mit Mährobotern verletzt oder getötet werden können.
    Mit ihrer Allgemeinverfügung zum Nachtfahrverbot setzt die Verwaltung einen Beschluss des Stadtrates vom Dezember 2024 um.

    In Deutschland sind die Igelbestände stark rückläufig. Die kleinen Säuger stehen deshalb auf der Roten Liste der bedrohten Tiere, genauer gesagt auf der Vorwarnliste.
    Die Ursachen für den Bestandsrückgang sind vielfältig. Einer der gravierendsten Gründe sind fehlende Insekten, die die Hauptnahrungsgrundlage des Igels darstellen.
    Ebenfalls entscheidend ist der Rückgang geeigneter Lebensräume in der freien Landschaft. Igel finden deshalb in urbanen Grün- und Parkanlagen sowie Friedhöfen geeignete Ersatzlebensräume, so dass die Bestände in den städtischen Bereichen zum Teil die in der freien Landschaft übertreffen.
    Insbesondere naturnahe Gärten bieten hier viel Potential. Städte stellen somit ein wichtiges Refugium für diese Art dar und tragen eine besondere Verantwortung für ihren Schutz.

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  • Wahl des Seniorenrates 2025 – Stadt Mönchengladbach ruft zur Einreichung von Wahlvorschlägen auf

    Wahl des Seniorenrates 2025 – Stadt Mönchengladbach ruft zur Einreichung von Wahlvorschlägen auf

    Die Stadt Mönchengladbach lädt Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren dazu ein, sich für die Wahl des Seniorenrates aufstellen zu lassen.

    Die Wahl findet am 29. November 2025 statt.

    Gesucht werden engagierte Einzelpersonen, die sich für die Interessen älterer Menschen in der Stadt einsetzen möchten. Bei der Seniorenratswahl, die als reine Briefwahl durchgeführt wird, werden neun stimmberechtigte Mitglieder und deren Stellvertreter gewählt.

    Wer kann kandidieren?

     Kandidieren darf, wer am Wahltag, also am 29. November, mindestens 60 Jahre alt ist und in Mönchengladbach seinen Hauptwohnsitz hat. Mitglieder des Rates und der Bezirksvertretungen sowie stimmberechtigte Mitglieder eines Ausschusses der Stadt Mönchengladbach können nicht für den Seniorenrat kandidieren. Das gilt auch für Personen, die hauptberuflich einem Entscheidungsorgan der im Stadtgebiet wirkenden Vereine, Organisationen oder Vereinigungen angehören, die sich für Belange älterer Menschen einsetzen. Außerdem dürfen keine rechtlichen Ausschlüsse vorliegen.

    Wie funktioniert die Bewerbung?

     Der Wahlvorschlag muss persönlich eingereicht werden und folgende Angaben enthalten: Familienname, Vornamen, Beruf, Geburtsdatum, Anschrift (Hauptwohnung) sowie E-Mail und Telefonnummer. Zusätzlich sind eine Wählbarkeitsbescheinigung und eine schriftliche Zustimmung zur Kandidatur erforderlich.

    Wie viele Unterstützer braucht ein Wahlvorschlag?

    Der Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Wahlberechtigten schriftlich unterstützt werden. Jede Person darf nur einen Wahlvorschlag unterstützen. Man darf nicht den eigenen Wahlvorschlag unterstützen.

    Was brauchen die Unterstützer?

     Sie müssen Familienname, Vornamen, Geburtsdatum, Anschrift (Hauptwohnung), E-Mail und Telefonnummer (wenn vorhanden) angeben. Die Unterschrift muss persönlich und handschriftlich gemacht werden.

    Wo gibt es die Formulare?

     Die nötigen Formulare gibt es beim Fachbereich Bürgerservice im Vitus-Center (Zimmer 509, Goebenstraße 4–8, 41061 Mönchengladbach). Eine Terminvereinbarung ist erforderlich. Dazu können sich Interessentinnen und Interessenten an die E-Mail-Adresse: wahlen@moenchengladbach.de wenden Frist beachten!

     Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens Sonntag, 21. September 2025, 18:00 Uhr, eingereicht werden.

    Wenn mehr als 50 gültige Wahlvorschläge eingehen, entscheidet ein öffentliches Losverfahren über die Zulassung.

    Für Rückfragen steht der Fachbereich Bürgerservice der Stadt Mönchengladbach zur Verfügung.

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  • Zentren von Gladbach und Rheydt werden städtebauliche Sanierungsgebiete

    Zentren von Gladbach und Rheydt werden städtebauliche Sanierungsgebiete

    Mehr städtische Handlungsmöglichkeiten und mehr (private) Investitionen – so sollen in den nächsten 15 Jahren städtebauliche Missstände bekämpft werden

    Die Zentren von Gladbach und Rheydt sollen zu städtebaulichen Sanierungsgebieten im Sinne des Baugesetzbuches werden.

    Am 9. Juli hat der Rat der Stadt Mönchengladbach für festgelegte Bereiche in beiden Innenstädten die entsprechende “Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes” beschlossen.
    Die Sanierungszeiträume wurden jeweils auf 15 Jahre festgelegt.
    Im Gegensatz zu anderen Maßnahmen, bei denen die Stadt selbst als Bauherr und Stadtgestalter auftritt, geht es bei den sogenannten Sanierungsgebieten vor allem darum, private Entwicklungen anzustoßen und so das Zentrum als Einkaufs-, Arbeits- und Wohnort zu stärken.
    “Im Rahmen des Programms ‚Soziale Stadt‘ hat die öffentliche Hand mit großem Einsatz und dreistelligen Millionenbeträgen massiv in die Innenstädte von Gladbach und Rheydt investiert. Was wir jetzt noch gezielter fokussieren, sind ergänzende Investitionen privater Gebäudeeigentümer. Mit den städtebaulichen Sanierungsgebieten erweitern wir unsere kommunalen Handlungsmöglichkeiten und schaffen die Grundlage für Win-Win-Situationen zwischen Eigentümern und Allgemeinheit”, erklärt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Sanierungsgebiete erweitern den Werkzeugkasten der Stadt.
    In den Sanierungsgebieten erhält die Kommune ein zeitlich und räumlich begrenztes Sonderrecht, um im Sinne des Allgemeinwohls ihre Sanierungsziele zu erreichen – etwa eine Stärkung des Wohnens, die bauliche Ertüchtigung der Gebäude oder die Anpassung an den Klimawandel. Zum “Werkzeugkasten” im Sanierungsverfahren zählt das Vorkaufsrecht oder die Möglichkeit, Baugesuche zurückstellen, um städtebauliche Fehlentwicklungen zu verhindern. Die Untersuchungsgebiete befinden sich im Gladbacher Zentrum rund um die Obere Hindenburgstraße / Alter Markt / Waldhausener Straße sowie im Zentrum Rheydt im Bereich zwischen Hauptbahnhof / Limitenstraße/ Lankes-Gelände.

    Im Bereich der oberen Hindenburgstraße kann die Stadt zusätzlich Gebäude zum Verkehrswert an- und verkaufen und Ausgleichsbeträge für Wertsteigerungen erheben, die sich aus der Stadtsanierung ergeben. So wird Immobilienspekulationen vorgebeugt, die an dieser Stelle sonst zu erwarten wären. Überall in den Sanierungsgebieten erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer besondere steuerliche Vergünstigungen für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an ihren Gebäuden und können durch das Verfahren sicher sein, dass die eigenen Immobilien nicht durch nachbarliche “Fehlentwicklungen” an Wert verlieren. Auch durch dieses Zusammenspiel aus Rechten, Pflichten und Sicherheiten kann das städtebauliche Sanierungsverfahren zu einer echten Win-Win-Situation für private Eigentümer und der Allgemeinheit werden.

    Mit konkreten Maßnahmen und neuen Investitionen zur Zielerreichung Grundlage für den Ratsbeschluss bilden die Vorbereitenden Untersuchungen, die die Stadt Mönchengladbach in den vergangenen anderthalb Jahren gemäß den Vorgaben des Baugesetzbuches durchgeführt hatte. Dabei wurden städtebauliche Missstände herausgearbeitet, Eigentümer und Mieter beteiligt, Handlungsfelder identifiziert, bis zu 40 Sanierungsziele pro Gebiet festgelegt und konkrete Maßnahmen entwickelt. So steht in beiden Gebieten etwa eine Sanierungs- und Modernisierungsberatung für Eigentümer durch eine/n Quartiersarchitekten/-in auf der Agenda, ebenso wie Schritte, um leerstehende Einzelhandelsflächen umzuwandeln.

    In Rheydt sind darüber hinaus beispielsweise eine Imagekampagne für das Zentrum, die Aufwertung der Hauptstraße und die Umgestaltung der Mühlenstraße als städtisch veranlasste Maßnahmen angedacht. In Gladbach spielt etwa die Aufwertung von Wohnstraßen oder die Aktivierung von Baulücken eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt bilden die Sanierungsgebiete eine Möglichkeit, neue Förderzugänge zu erschließen – in Gladbach ergänzend zur laufenden Städtebauförderung der Sozialen Stadt, in Rheydt – wo das Programm bereits geendet ist – daran anschließend.

    Der Grundidee der Sanierungsgebiete folgend soll der größte Anteil der Investitionen aber nicht durch die öffentliche Hand, sondern durch private Investoren erfolgen – in Innenstadtlagen sind das oftmals große Immobilienkonzerne. Für Gladbach hält die Verwaltung in den nächsten 10 Jahren im Rahmen des Sanierungsverfahren Investitionen von knapp 160 Millionen Euro für möglich, die zu mehr als 70 Prozent durch Dritte erfolgen sollen. In Rheydt sind es gut 185 Millionen Euro, die zu knapp 90 Prozent privat finanziert werden. Noch nicht eingerechnet ist hierbei der Rathaus-Neubau in Rheydt, mit dem die Verwaltung in den nächsten Jahren für 120 Millionen Euro einen wichtigen Impuls im Herzen Rheydts setzt.

    Wie geht es weiter?

    Formal wirksam werden die nun vom Rat beschlossenen Satzungen über die förmliche Festlegung der Sanierungsgebiete mit ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt. Parallel bereitet die Verwaltung schriftliche Informationen für Immobilieneigentümer vor und lässt Sanierungsvermerke in die Grundbücher eintragen. Im Bereich der Hindenburgstraße muss zudem der Gutachterausschuss den Anfangswert der Immobilien im Sanierungsgebiet ermitteln, während für Rheydt geprüft wird, ob auf Grundlage des Sanierungsgebietes Städtebaufördermittel beantragt werden können.
    Für die weitere Ausarbeitung der Maßnahmen und die Koordinierung schließen sich alle relevanten Fachbereiche mit der Polizei und verwaltungsnahen Einrichtungen zu einer “AG Sanierung” zusammen.

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  • Mönchengladbach macht´s vor: So gelingt Personalgewinnung für Kitas

    Mönchengladbach macht´s vor: So gelingt Personalgewinnung für Kitas

    Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen hat die Stadt Mönchengladbach erfolgreich den Personalmangel in den Kitas bekämpft.

    Eine große Lücke klaffte 2019 in Mönchengladbach zwischen dem ermittelten Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern und dem tatsächlich in den kommenden Jahren vorhandenen Fachpersonal. Um genau zu sein: 723 Fachkräfte fehlten über fünf Jahre gerechnet in den Gladbacher Kitas.
    Doch das Unwahrscheinliche gelang. Ende 2024 waren mehr als 700 elementarpädagogische Fachkräfte eingestellt worden. Ein Erfolg, der auf ein ganzes Bündel von Maßnahmen zurückzuführen ist.
    Klaus Röttgen, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach, erklärt: “Es ist gelungen, viele Bausteine zusammenzufügen, die die Grundlage für die erfolgreiche Fachkräftegewinnung legen. Ein entscheidender Punkt, sozusagen der Mörtel, der alles zusammenhält, ist aber die positive Atmosphäre. Wir beklagen keinen Mangel, sondern wir suchen Mitarbeitende für einen wichtigen Bereich, in dem es Spaß macht zu arbeiten.”

    Die vermutlich aufmerksamkeitsstärkste Maßnahme war die Anwerbung von Erzieherinnen aus Spanien. 32 Erzieherinnen kamen 2020 von der iberischen Halbinsel nach Mönchengladbach. “Es sind sehr gut ausgebildete Kräfte, die in Spanien aber kaum Chancen auf eine Anstellung hatten”, erklärt Röttgen. In Mönchengladbach wurden die Erzieherinnen in den Kitas dreier Träger eingestellt, darüber hinaus wurde ihnen in den ersten sechs Monaten eine Wohnung zur Verfügung gestellt, so dass sie in Ruhe ankommen konnten. Das hat Wirkung gezeigt: 18 der 32 Erzieherinnen arbeiten fünf Jahre später immer noch in der Stadt.

    Eine weitere Maßnahme ab 2024 war und ist die Beteiligung am Landesprojekt QiK (Quereinstieg in die Kinderbetreuung). Die Teilnehmenden an QiK können in einer zweijährigen fachpraktischen Ausbildung in einer Kita plus theoretischem Unterricht ein Zertifikat erwerben. Anschließend können sie in das zweite Ausbildungsjahr Kinderpflege einsteigen und sind nach erfolgreicher Abschlussprüfung stattliche geprüfte Kinderpfleger. “Wir sind die einzige Kommune, die an diesem Projekt teilnimmt, weil es eine gute Kooperation zwischen Trägern und Arbeitsagentur voraussetzt. Wir verfügen glücklicherweise über ein hervorragendes Netzwerk aus Trägern, Jobcenter, Arbeitsagentur und Bildungseinrichtungen, so dass es sehr reibungslos läuft und alle gute Erfahrungen machen”, sagt Klaus Röttgen. Das Projekt spricht Menschen an, die keine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Viele der Teilnehmenden haben sich zu Hause um ihre Kinder gekümmert und können jetzt in den Beruf einsteigen. Das Projekt führt zu großer Zufriedenheit bei Trägern und Teilnehmenden und wird weitergeführt.

    Die zahlenmäßig erfolgreichste Maßnahme zur Fachkräftegewinnung ist die Weiterqualifizierung von bereits langjährig in Kitas Mitarbeitenden. Dabei erhalten sogenannte Ergänzungskräfte die Möglichkeit, sich in einem 160 Stunden umfassenden Intensivkurs zur Fachkraft zu qualifizieren. In den vergangenen vier Jahren haben trägerübergreifend 85 langjährige Ergänzungskräfte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

    Doch bei der Suche nach Fachkräften wird auch über die Branche hinausgeblickt: Berufsfremde wie Beschäftigte im Verkauf oder in der Gastronomie werden im Rahmen der vergüteten praxisintegrierten Ausbildung (PIA) in drei Jahren zu Erzieherinnen und Erziehern ausgebildet. Das PIA-Konzept erinnert an die duale Ausbildung: die Teilnehmenden arbeiten 20 Stunden pro Woche in einer Einrichtung und besuchen zusätzlich ein Berufskolleg. Bei diesem Projekt hat die Stadt Mönchengladbach die Information und Koordination übernommen. “Wir bieten Infoveranstaltungen in allen Bezirken an, betreiben eine Hotline und vermitteln Praktikumsplätze”, beschreibt Christoph Cleophas, Teamleiter Personalgewinnung, den ungewöhnlich serviceorientierten und zeitintensiven Ansatz der Stadt. Doch die Mühe lohnt sich: 65 Personen haben sich seit 2021 zu Erzieherinnen und Erziehern umschulen lassen.

    All diese Maßnahmen führten dazu, dass die 2019 prognostizierte Zahl an Fachkräften tatsächlich gewonnen werden konnte. Auch, weil die Maßnahmen flankiert wurden von einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit mit YouTube-Video und Kurzfilm, Plakataktion und Webseite, Info-Hotline und Präsenz auf Berufsmessen und Businesstagen, so dass der Arbeitsbereich Kita stets positiv im Blick bleibt. Klar ist auch, dass die Aufgabe der Personalgewinnung für den Kita-Bereich nicht abgeschlossen ist. “Wir müssen dranbleiben”, sagt Röttgen. “Wir brauchen auch weiterhin neue und motivierte Erzieherinnen und Erzieher.”

    Zahlen, Daten, Fakten:
    170 Kitas in Mönchengladbach
    59 neue Kitas in Bau und Planung

    Projekte zur Personalgewinnung:
    QiK – Quereinsteig in die Kinderbetreuung Weiterqualifizierung langjährig beschäftigter Ergänzungskräfte PIA (praxisintegrierte Ausbildung)

    Hotline für Menschen, die sich für Kita-Berufe interessieren: (02161) 25 3484
    Weitere Infos: Kita – Läuft bei uns! – Moenchengladbach

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  • Hockey trifft Tanz: 200 Tänzer*innen proben auf dem Spielfeld

    Hockey trifft Tanz: 200 Tänzer*innen proben auf dem Spielfeld

    Am 27. Juli um 16 Uhr vor Ort am Spielplatz.

    Ein weicher Kunstrasenplatz, Spielfeldlinien unter Flutlicht und 200 tanzende Menschen aus zwei Ländern: Die EM-Eröffnungsfeier im August wirft ihre Schatten voraus – und sie tun dies mit Rhythmus, Kreativität und Teamgeist. Was für Hockeyspieler*innen Alltag ist, wird für Tänzerinnen und Tänzer zur ungewohnten Bühne. Genau das macht den Reiz des Projekts aus, das derzeit in Mönchengladbach Form annimmt.

    Mitten auf dem Spielfeld im SparkassenPark wurde Anfang Juli geprobt. 200 Mitwirkende folgten der Choreographie von Eva Berten, die gemeinsam mit ihrem Team das künstlerische Zentrum der sportlich-kulturellen Darbietung für die EM-Eröffnung bildet. Immer wieder wird die Probe unterbrochen, Positionen korrigiert, Bewegungsfolgen abgestimmt.

    “Eine besondere und neue Herausforderung ist, dass wir in vier Richtungen tanzen”, erklärt Eva Berten. “Hinzu kommt die Größenordnung von 200 Personen.”

    Die Mitwirkenden nehmen es gelassen: geduldig, engagiert und mit sichtbarer Freude. Viele der Teilnehmenden begegnen sich dabei zum ersten Mal – sie kommen aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet, etwa aus Roermond, Venlo oder Krefeld, und nehmen teils weite Wege in Kauf, um Teil des Projekts zu sein.

    “Einige Tänzer stammen aus Gruppen, die sonst bei Meisterschaften in Konkurrenz stehen. Es ist schön, auch einmal gemeinsam zu gestalten”, so Berten. Sie zeigt sich beeindruckt von der großen Beteiligung und dem Zusammenhalt der Gruppe.

    Auch Soraya Groznik aus Roermond teilt diese Einschätzung:

    “Wir haben schon ein paar Mal an deutsch-niederländischen Kooperationen teilgenommen. Das hat uns neugierig gemacht, diese Erfahrungen nun im Zusammenhang mit der Hockey-Europameisterschaft 2025 ausbauen zu dürfen.”

    Die Tanzperformance ist Teil des grenzüberschreitenden Projekts “Hockey4All”, das von der Stadt Mönchengladbach entwickelt wurde. Roermond, Venlo und Krefeld sind dabei Partnerstädte des Projekts. Neben einem grenzüberschreitenden Schulhockeyturnier und dem Austausch der Sportverwaltungen ist die Eröffnungsfeier der EuroHockey Championships ein zentraler Baustein. Hier treten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf – vor internationalem Publikum. Ein paar Proben werden noch folgen. Am 8. August ist es dann soweit: Die EuroHockey Championships 2025 werden von dieser tollen Verbindung aus Sport und Kultur eröffnet. Das Projekt Hockey4All (EuroHockey 2025) wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) sowie den Programmpartnern kofinanziert.

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  • Im November können alle Einwohner*innen ab 60 Jahren per Briefwahl den Seniorenrat wählen

    Im November können alle Einwohner*innen ab 60 Jahren per Briefwahl den Seniorenrat wählen

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat in seiner Sitzung vom 9. Juli beschlossen, Satzung und Wahlordnung des Seniorenrates zu ändern und damit den Weg für eine Briefwahl endgültig freizumachen.

    Der erste Seniorenrat war noch durch eine Delegiertenversammlung gewählt worden. Das ändert sich jetzt: Der nächste Seniorenrat kann im November 2025 von allen Einwohner:innen der Stadt ab 60 Jahren gewählt werden. Das sind rund 82.000 Wahlberechtigte.

    Die Satzung und Wahlordnung des Seniorenrates wurden entsprechend angepasst. Die wichtigsten darin formulierten Eckpunkte sind:

    Gewählt wird ausschließlich per Briefwahl.

    Wahlberechtigt sind alle Menschen, die am Wahltag 60 Jahre oder älter sind und ihren Hauptwohnsitz in Mönchengladbach haben.

    Jede:r Wahlberechtigte hat eine Stimme.

    Für den Seniorenrat kandidieren können nur Einzelpersonen. Sie benötigen mindestens 15 Unterstützungsunterschriften von Personen, die wahlberechtigt sind.

    Wählbar ist jede Person, die am Wahltag das 60. Lebensjahr vollendet hat und in Mönchengladbach ihren Hauptwohnsitz hat. Mitglieder des Rates und der Bezirksvertretungen sowie stimmberechtigte Mitglieder eines Ausschusses der Stadt Mönchengladbach können nicht für den Seniorenrat kandidieren. Das gilt auch für Personen, die hauptberuflich einem Entscheidungsorgan der im Stadtgebiet wirkenden Vereine, Organisationen oder Vereinigungen angehören, die sich für Belange älterer Menschen einsetzen.

    Auf dem Stimmzettel für die Seniorenratswahl sollen maximal 50 Kandidat:innen stehen. Wenn mehr gültige Wahlvorschläge eingehen, entscheidet das Los.

    Noch im Juli soll die geänderte Satzung in Kraft treten und ein Aufruf zur Einreichung von Wahlvorschlägen im Amtsblatt bekanntgemacht werden.
    Das sind die nächsten Schritte im Terminplan für die Seniorenratswahl:

    16.07.2025: In-Kraft-Treten Satzung/Wahlordnung

    25.07.2025: Bekanntgabe der Möglichkeit Wahlvorschläge einzureichen

    21.09.2025: Fristende für die Einreichung von Wahlvorschlägen ab 21.09.2025: Auswertung und öffentliche Bekanntgabe der Wahlvorschläge

    18.10.2025: Erstellung Wählerverzeichnis bis 02.11.2025 Öffentliche Bekanntgabe der Wahlvorschläge

    29.11.2025 Auszählung der Stimmen
    Informationen zur Arbeit des Seniorenrates gibt es unter https://stadt.mg/seniorenrat  .

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  • Staffelübergabe an der Spitze des Fachbereichs Umwelt

    Staffelübergabe an der Spitze des Fachbereichs Umwelt

    Barbara Weinthal geht in den Ruhestand. Olaf Holtrup wird neuer Leiter

    Nach mehr als drei Jahrzehnten bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach geht die langjährige Fachbereichsleiterin Umwelt, Barbara Weinthal, in den Ruhestand.
    Die Nachfolge tritt ihr bisheriger Stellvertreter Olaf Holtrup an.

    Das hat der Rat der Stadt Mönchengladbach in seiner letzten Sitzung am 9. Juli entschieden und Holtrup zum neuen Fachbereichsleiter ernannt.
    Die studierte Geographin Barbara Weinthal kam bereits im Oktober 1990 zur Stadt Mönchengladbach, damals als Sachbearbeiterin für Braunkohlenangelegenheiten und Umweltplanung. 1998 übernahm sie in diesem Bereich die Abteilungsleitung. 2001 kam die Untere Landschaftsbehörde hinzu. 2009 vertraute man ihr schließlich die stellvertretende Leitung des Fachbereichs an, bevor sie 2016 zur Fachbereichsleiterin befördert wurde.

    Ein großes Thema ihrer Laufbahn war der Braunkohlentagebau.
    Persönlich eine Gegnerin von Garzweiler II, wurde ihre Rolle in der Umweltverwaltung Mönchengladbach letztlich die einer kritischen, aber stets konstruktiven fachlichen Begleiterin, die sich für die Belange der Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher und ihrer Umwelt einsetze.
    Mit profundem Wissen und jeder Menge Herzblut war Weinthal stets eine gefragte Expertin – innerhalb der Verwaltung, in Fachkreisen und bei den Medien. Aber auch bei vier Oberbürgermeistern und einer Oberbürgermeisterin, bei vier Umweltdezernenten und einer -dezernentin und bei unzähligen Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitikern, mit denen sie zusammengearbeitet hat.
    Ihren Fachbereich sieht Weinthal für die Zukunft gut aufgestellt. Die Rückkehr des Umweltbereichs vom Finanz- ins Planungsdezernat im Jahr 2016 und den Aufbau einer besseren Personaldecke über die Jahre sieht sie als wesentliche Meilensteine für die heutige Qualität und Schlagkraft der Umweltverwaltung.

    Doch nicht nur in den internen Strukturen, auch draußen im Stadtgebiet lassen sich Erfolge beobachten, die Weinthal in den letzten drei Jahrzehnten zusammen mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen erzielen konnte. Die Naturschönheiten der renaturierten Niersauen, des Knippertz- und des Mühlenbachs sind eines von zahlreichen Beispielen dafür.

    Olaf Holtrup wurde zum neuen Fachbereichsleiter Umwelt bestellt.©Stadt MG

    Ihrem Nachfolger wünscht Weinthal alles Gute: “Bereits in der Vergangenheit hat Olaf Holtrup durch seine Fachlichkeit, sein Engagement für den Umweltschutz und durch seine Führungsarbeit Hervorragendes für den Fachbereich Umwelt und seine Aufgaben geleistet. Er ist als kundiger und durch seine Funktion zuverlässiger Ansprechpartner unter anderem für die Kolleginnen und Kollegen, für die Politik und die Bürgerinnen und Bürger bekannt. Ich freue mich daher sehr, dass die Wahl für meine Nachfolge auf ihn gefallen ist, denn ich bin sicher, dass er den Fachbereich in Zukunft sehr kompetent führen wird und wünsche ihm hierzu viel Erfolg.”

    Bereits Ende der 1990er Jahre hat Olaf Holtrup für das damalige Umweltschutzamt per Werkvertrag umfangreiche Untersuchungen im Stadtgebiet zur Bergschadensgefährdung durch Garzweiler II durchgeführt. 2001 kam er ins Team von Barbara Weinthal, war dort federführend für Braunkohlenangelegenheiten zuständig und wirkte am Aufbau des Monitorings Garzweiler II mit. Später war er Mitbegründer des Zweckverbands Landfolge Garzweiler. 2015 wurde er erstmals Abteilungsleiter der Abteilung Boden und Abgrabungen, bevor er 2017 die Abteilung Wasser, Abwasser, Braunkohle, Umweltplanung und auch die stellvertretende Fachbereichsleitung übernahm.

    Der studierte Geologe Holtrup wurde 1966 in Münster geboren und lebt seit über 15 Jahren im Mönchengladbacher Stadtteil Hardterbroich. Neben der andauernden Bedeutung des Tagebau-Monitorings auch über das Ende der Braunkohlenförderung hinaus sieht er einen wichtigen Schwerpunkt darin, den Fachbereich für die Aufgaben und Maßnahmen der kommunalen Klimafolgenanpassung zu rüsten.

    Insbesondere mit Blick auf den Fachkräftemangel und die gleichzeitig schwierige Haushaltslage hat er sich zum Ziel gesetzt, die Digitalisierung der Mönchengladbacher Umweltverwaltung voranzutreiben.
     

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  • Ist mein Haus von Starkregen bedroht – und was kann ich dagegen tun?

    Ist mein Haus von Starkregen bedroht – und was kann ich dagegen tun?

    Oder auch – wer sonst könnte etwas dagegen tun?

    Stadt veröffentlicht Infoportal und Web-App zum Thema Starkregen. Das Informationspaket ist Teil des städtischen Starkregen-Risikomanagements

    Die Stadt Mönchengladbach hat auf ihrer Website ein Starkregen-Infoportal veröffentlicht. Unter der Adresse https://stadt.mg/starkregen können Bürgerinnen und Bürger ab sofort neben allgemeinen Informationen und Vorsorgetipps auch ganz konkrete Aussagen darüber erhalten, wie gefährdet ihre Immobilie bei Starkregenereignissen ist. Möglich macht das eine dort verlinkte Web App, die ein außergewöhnliches Starkregenereignis in einer bisher nicht verfügbaren Detailtiefe simuliert.

    Konkret kann man in der Web-App jede beliebige Stelle im Stadtgebiet aufrufen und für diese einen zweistündigen Zeitraum simulieren: eine Stunde Blockregen mit 5 cm Niederschlagshöhe sowie eine weitere Stunde Nachlaufzeit. Dargestellt werden Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten, wie sie bei einem solchem außergewöhnlichen Starkregenereignis auftreten, das statistisch gesehen bisher nur alle hundert Jahre auftritt. Im Rahmen des Klimawandels häufen sich solche “Jahrhundertereignisse” allerdings. Um die Geschehnisse so gezielt simulieren zu können, war einiges an Datenverarbeitung erforderlich. Insgesamt drei Wochen haben Hochleistungsrechner an der Simulation gerechnet.

    Präsentierten das neue Infoportal und die Web-App (v.l.): Wolfgang Reichert, Fachbereich Umwelt, Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete, Olaf Holtrup, stellvertretender Fachbereichsleiter Umwelt. (© Stadt Mönchengladbach)

    “Das Besondere ist, dass wir nicht einfach ein Vorher-Nachher-Bild mit blau eingefärbten Überflutungsflächen zeigen”, erklärt Projektleiter Wolfgang Reichert aus dem Fachbereich Umwelt. “Vielmehr kann man sich in unserer Anwendung veranschaulichen, wie viel Wasser kommt, wie schnell es kommt und aus welcher Richtung es kommt”, so Reichert weiter. Für Gebäudeeigentümer beinhaltet die Karte damit nicht nur eine Aussage darüber, ob sie ihr Gebäude für Starkregenereignisse wappnen müssen, sondern auch, an welcher Stelle ihres Grundstücks sie gezielt ansetzen können. “Eine zielgerichtet platzierte Abstufung oder Ablaufrinne in der Einfahrt kann unter Umständen schon Wunder wirken”, so Reichert.

    Risiken von Starkregen erkennen und begegnen Bereits seit einiger Zeit werden verwaltungsintern Gefahrenkarten für unterschiedlich stark ausgeprägte Starkregenereignisse verwendet. Sie sind ein weiteres Standardwerkzeug, insbesondere im Bereich des Planens und Bauens. Die Stadt hat sie gemeinsam mit dem beauftragten Dienstleister, der Hydrotec GmbH, als einen Baustein ihres Starkregen-Risikomanagements erstellen lassen.

    Mit der animierten Web-App ist nun darüber hinaus ein Produkt entstanden, das Bürgerinnen und Bürgern hilft, das individuelle Risiko für ihr Gebäude einzuschätzen. Aber auch die Verwaltung hat die Starkregengefahren für eine strukturierte Risikoanalyse herangezogen. Von insgesamt 4.000 “kritischen Objekten und Infrastruktureinrichtungen” wurden in einer umfassenden Auswertung 470 identifiziert, die potentiell stark von Starkregen betroffen wären, darunter Altenheime und Kindergärten, Trafostationen, Gewerbeanlagen oder Unterführungen.

    In der dritten und letzten Phase wurden geeignete Maßnahmen für eine gezielte Gefahrenabwehr und Risikominimierung entwickelt. So müssen etwa kommunale Flächen vorgehalten werden, in denen sich das Wasser sammeln kann. Auch bauliche Maßnahmen bilden ein Handlungsfeld. Dazu können etwa Festsetzungen in Bebauungsplänen gehören oder der Rückbau von Versiegelung, damit das Wasser im Extremfall nicht die Straße runterrauscht. Und auch ein Krisenmanagement für den Ernstfall muss aufgebaut werden. Ein weiteres wichtiges Handlungsfeld ist die Informationsvorsorge. Darunter fallen beratende Gespräche mit den Eigentümern der betroffenen kritischen Infrastruktureinrichtungen. Aber auch Informationen für Bürgerinnen und Bürger sind wichtige Bestandteile.

    Die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz sieht in dem nun veröffentlichten Starkregen-Infoportal (https://stadt.mg/starkregen) einen wichtigen Schritt in der Informationsvorsorge: für die Bürgerinnen und Bürger Mönchengladbachs: “Es ist sowohl eine Aufgabe der Gemeinschaft als auch eines jeden Einzelnen die Gebäude und Grundstücke so zu gestalten, dass sie bei einem außergewöhnlichen Starkregenereignis möglichst keinen oder geringen Schaden nehmen. Als Stadt schaffen wir mit diesen Handreichungen die Rahmenbedingungen, die noch mehr Planungssicherheit bieten. Das neue Infoportal und die Starkregengefahrenkarte sind für Eigentümerinnen und Eigentümer definitiv einen Blick wert!”

    Baustein der Klimafolgenanpassung

    Neben dem Starkregenrisikomanagement arbeitet die Stadtverwaltung derzeit am Aufbau eines Konzepts zum Umgang mit sommerlicher Extremhitze. Starkregen und Hitze sind Wetterphänomene, die sich in Folge des Klimawandels häufen und damit eine zunehmende Gefahr für das öffentliche Leben darstellen. Das städtische Klimaanpassungskonzept mit den Bestandteilen Hitze und Starkregen soll Wege zum Umgang mit dieser Entwicklung aufzeigen und bildet so einen Baustein der öffentlichen Daseinsvorsorge.

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  • Was tun bei extremer Sommerhitze? Das Gesundheitsamt informiert

    Was tun bei extremer Sommerhitze? Das Gesundheitsamt informiert

    Wenn es wie in diesen Tagen besonders heiß ist, können die Tipps und Informationen des Gesundheitsamtes helfen, die Hitzewelle zu überstehen. Das gilt insbesondere für ältere Menschen.

    Für gesunde Erwachsene gibt es in Deutschland auch bei längeren Hitzeperioden bei normaler Lebensführung und ausreichender Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme keine gesundheitlichen Gefahren. Ältere Personen und Menschen mit eingeschränkter Anpassungsfähigkeit können aber durch Hitze in Gefahrensituationen geraten.

    Welche Gesundheitsrisiken entstehen bei großer Hitze?

    Große Hitze belastet den Körper. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, Hitzekrämpfe und ein Hitzschlag können die Folge sein. Diese Warnzeichen des Körpers müssen Sie ernst nehmen: Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe, Bauchkrämpfe, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl, ein ungewohntes Unruhegefühl. Ein erhöhtes Risiko besteht für Säuglinge und kleine Kinder, Personen mit einer psychischen Krankheit, behinderte Menschen oder chronisch kranke Personen, besonders bei Herzkrankheit oder Bluthochdruck, und vor allem für ältere, pflegebedürftige Menschen.

    Warum besteht für ältere Menschen ein erhöhtes Risiko?

    Im Alter nimmt das Durstgefühl ab. Ältere Menschen trinken deswegen oft weniger. Dadurch verringert sich die Schweißmenge und vermindert damit eine Möglichkeit der Wärmeabgabe. Auch nimmt die Fähigkeit zu schwitzen im Alter ab. Grunderkrankungen können zu eingeschränkter Beweglichkeit und damit ebenfalls zu mangelnder Wärmeabgabe führen. Bestimmte Medikamente, insbesondere Psychopharmaka, können die körpereigene Temperaturregelung beeinträchtigen oder die Schweißdrüsenfunktion beeinflussen. Steigt die Körpertemperatur über 41 Grad, können Verwirrtheit und Bewusstseinstrübung hinzukommen. In diesem Zustand sind Sie nicht mehr in der Lage, sich der Hitze anzupassen. Sie brauchen dann dringend Hilfe.

    Was können Sie bei einer Hitzewelle tun?

    Passen Sie den Tagesablauf der Hitze an.

    Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Mittagshitze und beschränken Sie Tätigkeiten im Freien auf die Morgen- und Abendstunden.

    Vermeiden Sie körperliche Belastungen, auch Sport. Wenn Sie körperlich arbeiten müssen, trinken Sie pro Stunde zwei bis vier Gläser eines kühlen, alkoholfreien Getränks. • Bleiben Sie draußen nach Möglichkeit im Schatten.

    Tragen Sie einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille.

    Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 oder höher.

    Lassen Sie niemals Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen in einem geparkten Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit.

    Trinken Sie reichlich und essen Sie auch etwas Trinken Sie reichlich alkoholfreie Getränke – auch ohne Durst: Wasser, Fruchtsaftschorlen.

    Meiden Sie Getränke mit Alkohol, Koffein oder viel Zucker – sie können den Körper austrocknen.

    Meiden Sie sehr kalte Getränke – sie können zu Magenbeschwerden führen. Essen Sie möglichst verteilt auf den Tag mehrere kleine, leichte Mahlzeiten. 

    Kühl bleiben 

    Bleiben Sie in einem möglichst kühlen Raum.

    Lüften Sie nachts und morgens. Dunkeln Sie die Räume tagsüber mit Rollläden und Vorhängen ab.

    Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche oder ein kühles Bad.

    Tragen Sie leichte, nicht einengende Bekleidung in hellen Farben (Baumwolle). 

    Hitzschlag – eine ernste Gefahr

    Ein Hitzschlag entsteht, wenn der Organismus wegen der hohen Außentemperaturen mehr Wärme aufnimmt als er wieder an die Umgebung abgeben kann. So gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Zeichen eines Hitzschlags sind: Ungewöhnliche Unruhe, eine heiße, rote, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, starkes Durstgefühl, Verwirrtheit, Krampfanfälle, eine Eintrübung des Bewusstseins bis zur Bewusstlosigkeit. Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich! Verständigen Sie sofort einen Arzt! Bringen Sie die betroffene Person bis zum Eintreffen des Arztes an einen kühlen Ort. Wenn noch keine Bewusstseinseintrübung vorliegt, geben Sie ihr zu trinken. Lockern Sie enge Bekleidung, machen Sie kühle und feuchte Umschläge, sorgen Sie für Luftzug! Worauf ist bei häuslicher Pflege älterer Personen zusätzlich zu achten?  

    Kontrollieren Sie die Raumtemperaturen mehrmals pro Tag. Die Raumtemperatur sollte 26 Grad nicht übersteigen.

    Lüften Sie nachts und morgens. Dunkeln Sie die Räume tagsüber mit Rollläden und Vorhängen ab.

    Reduzieren Sie künstliche Beleuchtung und Elektrogeräte als Wärmequelle.

    Hängen Sie feuchte Tücher im Zimmer auf.

    Vermeiden Sie einen Hitzestau durch Bekleidung und Bettwäsche. Verwenden Sie leichte Bettwäsche, so wenig Kissen wie möglich und nur Laken als Zudecke. 

    Trinken und Essen  

    Halten Sie verschiedene kühle (nicht kalte) Getränke bereit: z. B. Kräuter- oder Früchtetee, Saftschorle, Mineralwasser, Leitungswasser. Meiden Sie koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Tee. Wenn unbedingt Kaffee gewünscht wird, dann nur in stark verdünnter Form.

    Bieten Sie so oft wie möglich Flüssigkeit zum Trinken an, am besten in jeder Stunde ein bis zwei Gläser. Die tägliche Trinkmenge sollte wenigstens 1,5 bis 2 Liter betragen.

    Bei starkem Schwitzen sollten Sie darauf achten, den Salzverlust auszugleichen. Verwenden Sie natriumreiches Mineralwasser (>20mg/l), um einem Natriumverlust infolge starken Schwitzens vorbeugen zu können.

    Generell sollten Sie natriumarme Getränke wie Fruchtsäfte, Tee, Kaffee etc. nur dann reichen, wenn eine ausreichende Kochsalzzufuhr auf anderem Wege gesichert ist.

    Bieten Sie leichte Kost an: Viel Gemüse, Salate, wasserreiches Obst.

    Vermeiden Sie schwer bekömmliche Speisen, wie z.B. Wurstplatten.

    Kühlen Sie Lebensmittel oder brauchen Sie diese schnell auf! 

    Weitere pflegerische Maßnahmen 

    Benutzen Sie eine kühlende Körperlotion oder ein Thermalwasserspray.

    Bereiten Sie ein kaltes Fußbad.

    Kontrollieren Sie täglich, bei großer Hitze auch mehrmals täglich, die Körpertemperatur (möglichst mit dem Ohrthermometer). Die Körpertemperatur sollte nicht über 36,9 Grad steigen.

    Achten Sie auf Symptome, die auf eine Überhitzung des Körpers hinweisen wie, Unruhe, Verwirrtheit, Erbrechen. Auch trockene kühle Haut bei gleichzeitig hoher Körpertemperatur kann ein Zeichen für einen drohenden Hitzschlag sein. In diesem Fall sollte ein Arzt verständigt werden.

    Wechseln Sie eine durchgeschwitzte Bettwäsche öfter als üblich. Benutzen Sie, wenn möglich, eher eine Netzhose mit Einlage anstelle einer Einwegwindel mit Plastikfolie.

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  • Mönchengladbach stellt Flächennutzungsplan neu auf

    Mönchengladbach stellt Flächennutzungsplan neu auf

    Der vorbereitende Bauleitplan soll in einem mehrjährigen Prozess aktualisiert werden.

    Achtung: Er wird dann für die nächsten Jahrzehnte den strategischen Rahmen der räumlichen Stadtentwicklung vorgeben.

    Die Stadt Mönchengladbach erneuert eine wichtige Grundlage ihrer Bauleitplanung und startet die Neuaufstellung ihres Flächennutzungsplans (FNP). Das hat der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am 29. April beschlossen. Es ist der Auftakt für einen langfristigen Prozess, in dem das veraltete Planwerk im Hinblick auf gegenwärtige und kommende Anforderungen neu gefasst wird.  Am Ende soll ein zeitgemäßer und übergeordneter Plan stehen, der den strategischen Rahmen der Flächennutzung in Mönchengladbach für die nächsten Jahrzehnte vorgibt. Als vorbereitender Bauleitplan hat der Flächennutzungsplan die Funktion, die städtebauliche Entwicklung und die sich daraus ergebende Bodennutzung in groben Zügen festzulegen. Anders als ein Bebauungsplan, der Vorgaben für einzelne Grundstücke und Parzellen macht, legt der FNP in übergeordnetem Maßstab Bereiche und Gebiete fest, in denen künftig gewohnt oder gearbeitet werden soll, die dem Verkehr dienen oder für Natur, Landwirtschaft oder Energieerzeugung zu nutzen sind.

    Der aktuell gültige Flächennutzungsplan stammt aus dem Jahr 1983. Seither wurde er über 250 Mal geändert – in der Regel anlassbezogen, etwa im Zusammenhang mit B-Plan-Verfahren.  Durch die vielen Änderungen ist der FNP zu komplex und detailliert geworden. Hinzu kommt, dass der Plan aufgrund der über 40-jährigen Gültigkeit nicht mehr in Gänze aktuell ist. So kommen etwa Abweichungen zum Regionalplan Düsseldorf vor, der im gleichen Zeitraum bereits zweimal neu aufgestellt wurde. Die eigentliche strategische Steuerungsfunktion des FNP ist dadurch im Laufe der Zeit abgeschwächt worden.

    “Wichtige Grundlage für die strategische Weiterentwicklung Mönchengladbachs”

    In Zukunft soll der Flächennutzungsplan wieder ein zeitgemäßer strategischer Überbau sein. Für einen Planungshorizont von zehn bis zwanzig Jahren kann er den Rahmen für die räumliche Entwicklung der Stadt Mönchengladbach abstecken. Dabei sollen insbesondere Flächenausweisungen für Wohnen, Gewerbe, Radinfrastruktur und Energieversorgung stärker gewichtet oder aktualisiert werden. Auch die Gestaltung der Tagebaufolgelandschaft und notwendige Flächen für die Klimafolgenanpassung (etwa Kaltluftentstehungsgebiete oder Frischluftschneisen) sollen berücksichtigt werden. Die Neuaufstellung erlaubt es zudem, Fachplanungen wie den Landschaftsplan, das nachhaltige Gewerbeflächenkonzept oder das gesamtstädtische integrierte Energiekonzept systematisch in den offiziellen Planungsrahmen einzubinden.

    “Als Verwaltung entwickeln wir beständig unsere Stadt anhand strategischer Zielsetzungen weiter. Viele unserer Maßnahmen haben konkrete räumliche Auswirkungen. Sei es der Bau einer neuen Schule, die Entwicklung eines Wohngebiets, eine neue Straße oder eine Flächen-Photovoltaikanlage”, erklärt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz. “Mit dem neuen Flächennutzungsplan bilden wir die unterschiedlichen strategischen Zielsetzungen für unsere Flächen in einem aktuellen, übergeordneten Planwerk ab. Da dieses auf den derzeit gültigen Vorgaben und Rechtsgrundlagen basiert, bieten wir allen Bauwilligen und ansiedlungswilligen Unternehmen die größtmögliche Planungssicherheit. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für die strategische Weiterentwicklung Mönchengladbachs in den nächsten Jahrzehnten.”

    Inhaltliche Arbeiten starten 2026

    In den nächsten Monaten gilt es für die Stadtverwaltung nun zunächst, Daten zu aktualisieren, eine detaillierte Bevölkerungsprognose für die nächsten Jahrzehnte zu entwickeln (der Flächenbedarf korreliert mit der Zahl der Menschen) und eine Ausschreibung für einen sogenannten Raumstrukturplan auf den Weg zu bringen. Der Raumstrukturplan dient der konzeptionellen Vorarbeit, etwa der Erarbeitung von Grundsätzen und Leitlinien für die zukünftige städtebauliche Entwicklung und dem Erstellen von Fachbeiträgen. Die Ergebnisse werden in einem Raumbild zusammengefasst. Dieser informelle Plan stellt eine Vorstufe im Prozess zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans dar und geht mit unterschiedlichen Beteiligungsformaten einher. Vorstellbar sind etwa Bürgerwerkstätten, Workshops oder Online-Formate.

    Starten können die inhaltlichen Arbeiten am Raumstrukturplan voraussichtlich 2026. Wie Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen, sind für den gesamten Prozess bis zum neuen Flächennutzungsplan fünf bis zehn Jahre anzusetzen. Bis dahin bleibt der bisherige Plan aus dem Jahr 1983 weiterhin gültig.

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  • Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

    Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

    ´Projekt Rheydt inklusiv´ lädt ein zum Perspektivwechsel mit mehreren Veranstaltungen

    Seit mehr als 30 Jahren finden rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai europaweit zahlreiche Veranstaltungen statt. Verschiedene Akteure machen mit Aktionen auf Barrieren im Alltag aufmerksam und setzen sich für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ein. Auch in Rheydt finden nicht nur in diesem Rahmen mehrere Veranstaltungen statt: Das seit 2023 aktive Projekt Rheydt inklusiv, ein Netzwerk aus Stadtverwaltung, PariTeam gGmbH und engagierten Bürger*innen, bietet Gelegenheiten, eigene Erfahrungen zu sammeln, neue Perspektiven kennenzulernen und das Miteinander inklusiver zu gestalten.

    Am Dienstag, 13. Mai, lädt Rheydt inklusiv von 14:30 bis 17:30 Uhr zu einem Workshop zum Thema Hör- und Sehbehinderungen ins Paritätische Zentrum an der Friedhofstraße 39 ein. Unter Anleitung des Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben erhalten die Teilnehmenden praktische Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Menschen, die schlecht sehen, schlecht hören oder beides nicht können. Übungen zum Mitmachen beantworten Fragen wie: Können gehörlose Menschen Lippen lesen? Wie schreiben blinde Menschen E-Mails? Wie fühlt sich Taubblindheit an? Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind möglich unter rheydt-inklusiv@pariteam-mg.de oder rheydt-inklusiv@moenchengladbach.de sowie telefonisch unter 02166 923957.

    Bereits am Dienstag, 6. Mai, unternahm die AG Barrierescouts des Projekts eine Stadtteilbegehung in Rheydt. Ziel war es, Barrieren aus einer neuen Perspektive zu erleben: Wie fühlt sich die Stadt an, wenn man mit dem Rollstuhl, mit einem Blindenstock oder unter einer Augenbinde unterwegs ist? “Wir erleben dieselbe Stadt – aber nicht dieselbe Freiheit.” Dieser Eindruck blieb bei vielen Teilnehmenden hängen und wurde zum Anstoß, weiter gemeinsam Barrieren abzubauen.

    Ein weiteres Angebot startet am Dienstag, 27. Mai: Fahrradkurse für Erwachsene unter dem Motto “Trau Dich und lerne, sicher Fahrrad zu fahren!”. Die Kurse finden an insgesamt elf Terminen jeweils dienstags und freitags von 16 bis 17:30 Uhr an der Grundschule Waisenhausstraße in Rheydt statt. Veranstalter ist der SKM Rheydt e.V. und Rheydt inklusiv. Die Anmeldegebühr beträgt 15 Euro. Anmeldungen sind möglich bei Maria Nickel unter m.nickel@skm-ry.de oder telefonisch unter 02161 13097 43.

    Rheydt inklusiv verfolgt das Ziel, Rheydt für alle Menschen lebenswerter zu machen. Das Projekt versteht Barrierefreiheit nicht nur als den Abbau von baulichen Hindernissen, sondern als umfassende gesellschaftliche Teilhabe. Dazu gehören etwa auch der Zugang zu Informationen in verständlicher Sprache, die Möglichkeit, an kulturellen und sportlichen Angeboten teilzunehmen, das selbstbestimmte Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel oder das unkomplizierte Einbringen eigener Ideen in politische Entscheidungsprozesse. Zum Projekt-Netzwerk gehören Menschen mit und ohne Behinderung, die sich gemeinsam für ein offenes Miteinander einsetzen. Mitmachen können alle, die sich für Inklusion und Barrierefreiheit engagieren möchten. Die Arbeit von Rheydt inklusiv erfolgt in offenen Arbeitsgruppen, bei Workshops und im direkten Austausch mit Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft, um konkrete Maßnahmen für ein inklusiveres Rheydt zu entwickeln. In dem Netzwerk sind über 100 Personen und rund 35 Einrichtungen, Fachbereiche und Vereine aktiv.

    Koordiniert wird das Projekt durch die Stadt Mönchengladbach und die PariTeam gGmbH. Gefördert wird Rheydt inklusiv vom Land Nordrhein-Westfalen und der Aktion Mensch.

    Mehr Informationen bietet die Internetseite der Stadt Mönchengladbach unter https://www.moenchengladbach.de/de/rheydt-inklusiv.

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  • Rissbildung am Markt in Rheydt: Feuerwehr und Bauingenieure im Einsatz

    Rissbildung am Markt in Rheydt: Feuerwehr und Bauingenieure im Einsatz

    Es besteht keine Gefahr für Bevölkerung!

    Am Donnerstagnachmittag hatte ein aufmerksamer Mitarbeiter der MAGS, der regelmäßig Reinigungsarbeiten auf dem Marktplatz durchführt, Veränderungen an einem schon seit mehreren Monaten bestehenden Riss in der Oberfläche des Marktplatzes festgestellt.

    Die Feuerwehr wurde hinzugezogen und konnte eine ca. 2 cm breite Rissbildung auf einem Fahrradweg und eine Absackung in gleicher Linie im Bereich der Pflastersteine auf der Marktplatzoberfläche im Bereich zwischen der Hauptkirche und den gegenüberliegenden Wohn- und Geschäftshäusern identifizieren.

    Nach einer unmittelbaren Begutachtung inner- und außerhalb der unter dem Markt befindlichen Tiefgarage stellte sich heraus, dass sich der Riss genau über einer Dehnungsfuge zwischen zwei Gebäudeteilen der Garage gebildet hatte. Solche Rissbildungen sind im Zusammenhang mit Dehnungsfugen nicht ungewöhnlich, eine Gefahr bestand nicht. Zur weiteren fachlichen Beurteilung, forderte die Feuerwehr das Technische Hilfswerk mit Baufachberatern sowie den Bereitschaftsdienst des städtischen Bauordnungsamtes nach.

    Die Fachleute kamen zu dem Ergebnis, dass die Rissbildung keine Gefahr für die Statik der Tiefgarage oder für Nutzer und Besucher des Marktes darstellt. Sie ist lediglich die vertikale Fortsetzung einer bestehenden Dehnungsfuge der Tiefgarage. Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mönchengladbach werden den Rissverlauf weiterhin beobachten, um mögliche Entwicklungen frühzeitig erkennen und bewerten zu können. Eine Nutzung des Marktes ist weiterhin möglich.

    Im Einsatz war der Löschzug der Feuer- und Rettungswache III (Rheydt), der Fachbereich Bauordnung, das THW mit Bauchfachberatern aus Mönchengladbach und Hückelhoven sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.
    Einsatzleitung: Brandamtmann Thomas Mandrossa

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  • Schnippeldisko auf dem Rheydter Markt

    Schnippeldisko auf dem Rheydter Markt

    Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

    Am Samstag, 26. April, wird der Rheydter Wochenmarkt erneut zur Bühne für die vierte Schnippeldisko in Mönchengladbach. Tanzend, schnippelnd und genussvoll setzen die Teilnehmenden dabei ab 11 Uhr gemeinsam ein Zeichen gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln. Anlass ist der World Disco Soup Day, zu dem das internationale Slow Food Youth Network jährlich weltweit aufruft.

    Bei dem Event wird gespendetes Gemüse aus der Region, das sich nicht gut verkaufen lässt, gemeinsam gewaschen, geschnippelt und zu einer frischen, veganen Suppe verarbeitet. Das Gemüse ist einwandfrei, sieht aber vielleicht krumm aus oder ist zu groß oder zu klein. Die Marktbeschicker·innen des Rheydter Wochenmarkts stellen hierfür bewusst aussortierte Ware zur Verfügung. Gegen 13 Uhr wird die Suppe verteilt, solange der Topf reicht. Alle können mitmachen, die Suppe ist kostenlos.

    Für tanzbare Beats sorgt FRATKO, engagiert vom Kulturverein KARhe e.V., im Rahmen seines Programms auf dem Wochenmarkt. Er ist bekannt aus der Gladbacher Clubszene, zum Beispiel aus dem Kiezclub und dem Kaiserdeck. Unterstützt wird das Event unter anderem von der Hochschule Niederrhein, die interaktive Beiträge aus dem neuen “Food and Nutrition Lab” des Fachbereichs Oecotrophologie präsentiert. Ein Infotisch bietet zudem Wissenswertes rund um die Themen Lebensmittelwertschätzung, nachhaltige Ernährung und die Problematik von Lebensmittelverschwendung.

    Organisiert wird die Veranstaltung von Slow Food Mönchengladbach und dem Schnippeldisko-Netzwerk, mit Unterstützung der kommunalen Stadtteilkoordination, der städtischen Marktmeister sowie zahlreicher weiterer lokaler Partner. Schon im vergangenen Jahr konnten dank städtischer Förderung Pavillons und Materialien angeschafft werden, die nun regelmäßig genutzt werden – so auch bald bei der Sozialraumparty “Beats, Bowls & Bananas” im Mai im Westend.

    Die Teilnahme an der Schnippeldisko ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

    Wer schon ab 8 Uhr beim Aufbau helfen möchte, ist herzlich eingeladen.

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  • Franz Füg hilft unter anderem bei Fragen zur Wärmewende in den eigenen vier Wänden

    Franz Füg hilft unter anderem bei Fragen zur Wärmewende in den eigenen vier Wänden

    Mit der neuen Beratungsstelle für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung bietet die Stadt Mönchengladbach ihren Bürgerinnen und Bürgern praxisnahe Unterstützung zu Handlungsmöglichkeiten im Klimawandel.

    Dabei stehen insbesondere die Fragen nach klimafreundlichen Heizsystemen und energetischer Sanierung im Rahmen des energetischen Stadtumbaus im Mittelpunkt. Auch die Beratung zu Anpassungsmaßnahmen bei extremer Hitze und Starkregenereignissen werden einen Schwerpunkt bilden. Verortet ist die neue Beratungsstelle im Fachbereich Umwelt.

    Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete und Umweltdezernentin: „Es gehört zu unseren strategischen Zielen, nicht nur konzeptionell gute Arbeit als Umweltverwaltung zu leisten. Darüber hinaus wollen wir durch konkrete Hilfestellung und Beratung der Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, dass diese selbst einfacher gute Projekte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung umsetzen können. Schließlich kommt es beim Klima- und Umweltschutz maßgeblich auf das Mitwirken aller an“, sagt die für Umwelt zuständige Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz

    Die Stadt Mönchengladbach möchte mit der neuen Beratungsstelle als serviceorientierte Verwaltung insbesondere Hilfestellungen bieten, die Umstellung auf klimaneutrale Heizsysteme in den eigenen vier Wänden zu meistern. Die Verwaltung selbst führt zwar keine Energieberatungen, technischen Objektplanungen und Wirtschaftlichkeitsprüfungen einzelner Objekte durch. Doch die neue Beratungsstelle hilft zum Beispiel dabei, die Möglichkeiten für das eigene Zuhause abzuschätzen, Fördermöglichkeiten kennenzulernen und zielgerichtete Beratungsangebote oder einen Energieberater zu finden.

    Füg: „Wir finden gemeinsam den besten Weg“

    Das Gesicht hinter der neuen Beratungsstelle ist Franz Füg. Im November 2024 begann der studierte Geograph und Politikwissenschaftler mit dem Aufbau des neuen Aufgabenbereichs. In seiner Vita hat sich Füg intensiv mit Klimaschutz und Klimaanpassung auseinandergesetzt. Als Forscher und Dozent befasste er sich unter anderem mit dem Thema Regionalplanung und den Besonderheiten des städtischen Klimas. Darüber hinaus war er mehrere Jahre als Wissenschaftsmanager tätig.

    Besonders wichtig ist Füg, die Themen der Klimaanpassung verständlich und alltagstauglich zu vermitteln. „Viele Menschen fragen sich, was das Gebäudeenergiegesetz und der im Dezember beschlossene Wärmeplan für ihre Immobilie bedeuten. Mein Ziel ist es, Klarheit zu schaffen: Es gibt nicht die eine richtige Lösung, sondern viele Möglichkeiten. Wir finden gemeinsam den besten Weg für jedes Gebäude und den passenden Fördertopf von Land und Bund.“

    Außerdem ist es ein Anliegen, zur Installation von Photovoltaikanlagen zu ermutigen. Mit einfach zu installierenden „Stecker-Solaranlagen“, auch Balkonkraftwerke genannt, könnten auch Mieter mit vergleichsweise geringen Investitionskosten an der Energiewende teilhaben und Stromkosten sparen. Auch hierzu soll die Beratungsstelle künftig Bürgerinnen und Bürger informieren.

    Beratungsangebot wird sukzessive ausgebaut

    In naher Zukunft soll das Angebot der Beratungsstelle sukzessive ausgebaut werden. Neben den Maßnahmen zum Klimaschutz wird ein weiterer Schwerpunkt auf dem Umgang mit Hitze und den entsprechenden Anpassungsmaßnahmen liegen. Begrünte Dächer und Fassaden heizen sich deutlich weniger auf als Beton oder Dachziegel, da Pflanzen die Sonnenstrahlung reflektieren, Schatten spenden und durch Verdunstung zusätzlich kühlen. Darum wird die Beratungsstelle zukünftig auch zu diesem Thema informieren.

    Zudem ist im Laufe des Jahres geplant, dass die Beratung zu Maßnahmen gegen Starkregenereignisse aufgebaut wird. Neben der Klimafolge der verstärkten Hitzentwicklung ist auch dieses Thema eine wesentliche Entwicklung, der sich alle stellen müssen.

    Kontakt und Beratungsmöglichkeiten.

    Anfragen können Bürgerinnen und Bürger direkt an Franz.Fueg@moenchengladbach.de stellen oder unter 02161/258242 einen Telefontermin vereinbaren. Unter www.stadt.mg/waerme bietet die Stadt eine Zusammenstellung wichtiger Informationen und Links zur Wärmeplanung in Mönchengladbach.

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  • Verdacht auf illegalen Welpenhandel am Hauptbahnhof Mönchengladbach

    Verdacht auf illegalen Welpenhandel am Hauptbahnhof Mönchengladbach

    Veterinär- und Ordnungsamt stellt zehn Hundewelpen sicher

    Am Mittwoch, 26. März, haben der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesesundheit und das Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach nach einem Hinweis der Bundespolizei zehn Hundewelpen sichergestellt und an das Tierheim übergeben. Ein 20-jähriger Mann hatte die Tiere am Hauptbahnhof Mönchengladbach zuvor zum Verkauf angeboten.

    Am Mittwochmorgen machten Passanten die Bundespolizei auf einen jungen Mann aufmerksam, der auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Hundewelpen zum Verkauf anbot. Gegenüber der Bundespolizei gab der 20-jährige Mann dann an, zehn Chihuahua-Welpen für jeweils 1000 Euro verkaufen zu wollen. Die Tiere gehörten nach seinen Angaben einer Bekannten.

    Wegen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit des Verkaufs und des mutmaßlich sehr jungen Alters der Hunde brachten die Einsatzkräfte den Mann mit den Tieren zur Wache. Dort erfolgte die tierärztliche Begutachtung der Welpen durch einen hinzugezogenen Tierarzt des Fachbereichs Verbraucherschutz und Tiergesundheit der Stadt Mönchengladbach. Die zehn kleinen Chihuahuas stammten demnach aus zwei Würfen zu je fünf Tieren. Ihr Alter liegt bei geschätzten vier Wochen bei dem jüngeren Wurf und sechs Wochen bei den älteren Tieren. Gemäß der Tierschutz-Hundeverordnung ist die Abgabe von Welpen vor der vollendeten achten Lebenswoche unzulässig. Die für eine Ausnahme notwendige Begründung lag in diesem Fall nicht vor. Auch eine Trennung von Wurfgeschwistern vor Ablauf dieser Frist ist grundsätzlich untersagt.

    Aus tierschutzrechtlichen Gründen wurden die Tiere daraufhin durch die Stadt sichergestellt und einem Tierheim übergeben. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die vermeintliche Halterin der Tiere eine 55-jährige Frau ist, die bereits mehrfach wegen tierschutzrechtlicher Verstöße auffällig wurde. In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOS) wurden daraufhin auch die Muttertiere an ihrem Wohnort sichergestellt und ebenso zum Tierheim gebracht.

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  • Bienen-Nisthilfen selber bauen in der Zooschule

    Bienen-Nisthilfen selber bauen in der Zooschule

    In den kommenden Osterferien lädt die Zooschule des Tiergartens Mönchengladbach zu einem besonders kreativen und lehrreichen Kinder-Workshop ein: “Bee-Creative – Baue Biene Maja und ihren Freunden ein Zuhause”.

    An zwei spannenden Tagen – Dienstag, 22. April und Mittwoch, 23. April 2025, jeweils von 10 bis 12 Uhr – haben Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren die Möglichkeit, mit ihren eigenen Händen ein Insektenhotel zu gestalten.

    Das Besondere daran: Statt auf käuflich erwerbbare Nisthilfen zurückzugreifen, können die Kinder in der Gruppe ihre ganz persönlichen Modelle erschaffen und dabei spielerisch etwas über die Bedeutung der Bienen für die Natur lernen. “Warum ein Insektenhotel kaufen, wenn man es doch selber machen kann?”, heißt es von den Veranstaltern. Der Workshop bietet eine hervorragende Gelegenheit, handwerkliches Geschick und Kreativität zu fördern, während gleichzeitig das Bewusstsein für den Schutz der Bienen und anderer Insekten gestärkt wird.

    Gemeinsam werden die Kinder nicht nur Nisthilfen bauen, sondern auch bei einer spannenden Rallye im Tiergarten mehr über das Leben der Bienen erfahren. Die Teilnahmegebühr von 40 Euro beinhaltet nicht nur die Materialien für die Nisthilfen, sondern auch den Eintritt in den Tiergarten, sodass die Kinder und ihre Begleitpersonen im Anschluss den schönen Zoo noch weiter erkunden können. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird eine frühzeitige Anmeldung unter der E-Mail-Adresse: zooschule@tiergarten-moenchengladbach.de  empfohlen.

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