Bundeswehr hilft Kreis Heinsberg

Um einen drohenden Engpass an dringend benötigter Schutzbekleidung am Wochenende abzuwenden, hat sich der Kreis Heinsberg am 19. März 2020 mit einem Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr gewandt.

Als Beitrag der Bundeswehr im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen An-strengungen zur Verlangsamung der Corona-Pandemie wurde diesem stattgegeben.

Als Überbrückungsmaßnahme stellt die Bundeswehr den Hilfskräften im Kreis Heinsberg kurzfristig 3.000 FFP2-Masken, 15.000 Mund-und Nasenschutzmasken und 8.000 Schutzkittel zur Verfügung. Darüber hinaus werden 2 Intensivrespiratoren geliefert.

Damit kann die Versorgung der in den 3 Krankenhäusern des Kreises sta-tionär betreuten Covid-19 Patienten (Infektionsschutz der Bediensteten) und der Schutz von nicht-Covid-19 Patienten gegen eine Infektion durch zurzeit eingesetztes Risikopersonal (Kontaktpersonen, die zur Vermeidung einer Infektion von Patienten nur mit persönlichem Schutz arbeiten dürfen) über das Wochenende hinaus sichergestellt werden.

Das benötigte Material wird zuvor aus mehreren Standorten Deutschlands zusammengestellt und im Straßentransport nach Erkelenz gebracht. Am Morgen des 22. März 2020 wird es dort an den Krisenstab Heinsberg übergeben.

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