BV-West ist sich einig: So wird das nichts mit der Abschaltung der Straßenbeleuchtung

StraßenbeleuchtungEs ist wohl alles nicht so wie es scheint, die Einsparungen aus der HSP-Maßnahme sind nur geschätzt, die Kosten für den Versuch in Wickrath ebenso.
Dies erkannten die Bezirksvertreter in der gestrigen Sitzung in Wickrath sehr schnell:
Viele Fragen zur Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Kosteneinsparung (HSP-Maßnahme) sind noch durch die Fachleute der Verwaltungzu beantworten.

 

So erklärte Helmut Rudolph, Leiter der Abteilung Straßenmanagement bei der Stadt, den anwesenden Politikern, vor einer genaueren Berechnung müsse gemeinsam mit der Polizei eine Begehung im geplanten Gebiet (Wickrath) durchgeführt werden. Dabei müsse festgestellt und auch festgelegt werden, welche Lampen im Einzelnen aus Sicherheitsgründen nicht abgeschaltet werden dürfen. Diese Entscheidung müsse nach Diskussion einvernehmlich getroffen werden. Erst dann könnte eine genaue Kostenrechnung für den Versuch in Wickrath erfolgen.

Eine solche Begehung soll nach Information von MG-heute bereits stattgefunden haben. Warum Rudolph dies im unklaren ließ, ist nicht bekannt.

Auf Grundlage dieser nicht eindeutigen Informationsbasis folgten die Bezirksvertreter einem CDU-Antrag einstimmig. In diesem Antrag wird die Klärung der Fragen gefordert, bevor eine Umsetzung beginnt. Erst dann wird man in Wickrath das weitere Vorgehen beraten.
Solange wird die „Verdunkelung“ in Wickrath, auch versuchsweise, aufgeschoben.