CDU: Schnelles Internet für die ganze Stadt

Dr. KringsDie Mönchengladbacher CDU reagierte umgehend auf das SPD-Papier MG_URBAN.
„Gut, dass die SPD das Thema aufgreift, nachdem die SPD-geführte Ampelkooperation das Thema jahrelang ignoriert hat“, so der Mönchengladbacher CDU-Vorsitzende Dr. Günter Krings.
„Im neuen Kooperationsvertrag im Sommer 2014 haben aber CDU und SPD genau das bereits vereinbart, was die Sozialdemokraten jetzt noch einmal auf ihrer Pressekonferenz am Donnerstag bekräftigt haben: Stadtweites schnelles Internet. Daher sind wir zuversichtlich, dass wir nun gemeinsam eine bessere Internetversorgung im Stadtgebiet voranbringen können“, so Krings weiter.

 

In einigen Stadtteilen im Südwesten und Nordosten der Stadt ist die Versorgung mit schnellem Internet noch sehr lückenhaft oder es gibt gar keine Verbindung. 
(MG-Heute berichtete) Krings hatte daher in der Vergangenheit gemeinsam mit den Ratsvertretern aus den betroffenen Gebieten bereits mehrere Initiativen gestartet – dazu gehörten auch Gespräche mit privaten Internetanbietern, Mobilfunkbetreibern und auch der Wirtschaftsförderung und der NEW.
„Leider war die alte Ratsmehrheit nie bereit auch nur 10.000€ für Gutachten oder Anschubfinanzierungen in den Haushalt einzustellen“, bedauert Krings. Umso erfreulicher sei es, wenn nun CDU und SPD gemeinsam und konstruktiv den privaten und gewerblichen Nutzern aus dem Datenloch helfen wollen: „Eine schnelle Internetversorgung gehört heute im Beruf und zu Hause zum Alltag dazu – sie ist wirtschaftliche Grundvoraussetzung und die Basis für private Teilhabe an der Gesellschaft“, betont Krings.
Beim Thema digitale Verwaltung sorge der neue Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bereits für Antrieb: „Wir alle wissen, dass ihm die digitale Welt schon lange vertraut ist und ihm dieses Thema wichtiger ist, als das in der Vergangenheit in der Verwaltung der Fall war.“

Ganz genau werde man aber die SPD auf Landeebene an ihren Taten messen: „NRW als Industrieland hinkt den anderen Bundesländern – wie zum Beispiel Bayern – beim Thema schnelles Internet massiv hinterher. Hier muss auch das Land zu seiner Verantwortung stehen und – wie der Bund bereits in der Vergangenheit – Geld in die Hand nehmen.“ Das Thema sei zu wichtig, als dass die Regierung Kraft es nur als durchsichtiges Wahlmanöver missbrauche. Das Medien- und Expertenecho auf die Pressekonferenz der Landesregierung zum Jahresanfang sei dementsprechend verheerend gewesen. Kraft habe wie eine Zeitreisende gewirkt, die jahrelang die digitale Entwicklung verschlafen habe. Vielleicht helfe der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete dabei sie endlich aufzuwecken.

 

 

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