Dr. Günter Krings bezieht Stellung zu den Übergriffen in der Silvesternacht

Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hat die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln scharf verurteilt und Konsequenzen gefordert: „NRW darf keine rechtsfreien Räume akzeptieren und muss den Schutz unserer Bürger besser garantieren“, kritisiert Krings die Landesregierung.

Falls sich Berichte bestätigen sollten, dass der Kölner Polizei und auch dem Innenministerium bereits seit Monaten Probleme rund um den Kölner Hauptbahnhof mit nordafrikanischen kriminellen Banden bekannt gewesen seien, müsse dies Konsequenzen haben: „Muss es erst zu solch einer schlimmen Eskalation mit zahlreichen Opfern kommen, bevor gehandelt wird“, fragt Krings.

Auch in Mönchengladbach hatte es in den vergangenen Wochen verstärkt Meldungen über Drogengeschäfte von nordafrikanischen Banden hinter dem Hauptbahnhof gegeben – hier habe die Mönchengladbacher Polizei aber Präsenz und Stärke gezeigt und so die Situation offenbar vorerst entschärfen können.

Eine neue Dimension sei in Köln der massive sexuelle Übergriff auf Frauen gewesen: „Dies ist durch nichts zu entschuldigen und sorgt zu Recht für Unmut in der Bevölkerung. Der Polizeieinsatz in der Silvesternacht muss nun genau analysiert werden, um solche Vorfälle künftig zu verhindern“, so Krings. Es sei richtig, dass die Tätergruppe klar benannt werde: „Da es in der Nacht leider zu keinen Festnahmen gekommen ist, dient der Hinweis auf die Herkunft der Täter schon alleine den Ermittlungen. Wenn sich der Verdacht erhärtet, muss es auch ausländerrechtliche Konsequenzen geben und eine möglichst hohe Zahl der Täter abgeschoben werden“, so Krings weiter. Es sei richtig, dass vor einer Verallgemeinerung gewarnt werde, um nicht Flüchtlinge und Menschen aus bestimmten Regionen unter Generalverdacht zu stellen: „Genau deshalb ist aber ein konsequentes Handeln jetzt erforderlich, um auch die überwiegende Mehrheit der rechtstreuen und friedlich mit uns in unserem Land lebenden Migranten zu schützen“, so Krings.

Erneut zeige sich auch, dass feste Videokameras oder auch mobile Anlagen bei Großereignissen wie Karneval und Silvester dringend erforderlich seien: „Täter wären vielleicht abgeschreckt oder zumindest jetzt im Nachhinein besser ermittelt worden – und vermutlich hätte die Polizei mit einem besseren Überblick auch schneller und besser auf die Lage reagieren können“, so Krings.

1 Kommentar zu "Dr. Günter Krings bezieht Stellung zu den Übergriffen in der Silvesternacht"

  1. Thorsten Einer | 7. Januar 2016 um 13:51 |

    das nenne ich zündeln auf höchster Ebene „Falls sich Berichte bestätigen sollten“. Dr. Krings weiß entweder etwas, dann soll er es sagen, oder besser die Klappe halten!

    Er sagt z.B: “ Der Polizeieinsatz in der Silvesternacht muss nun genau analysiert werden, um solche Vorfälle künftig zu verhindern“. Er sagt nicht, dass das Ganze erstmal ordewntlich aufgeklärt werden muß, er sagt nicht, dass es mehr Polizeibeamte geben muß und geben wird. Unter welchen NRW-Regierungen gab es den Personalabbau bei der NRW-Polizei?

    Nein Herr Dr. das ist Polemik was Sie hier bieten. MG-heute sollte so etwas erst garnicht veröffentlichen.

    Nichts als reine Mutmaßungen. Und er will uns Mönchengladbacher im Bundestag vertreten und demnächst ein Ministeramt bekleiden?

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