Aktualisierung: Messerstecher stellte sich der Polizei
Ein 57 -jähriger Mönchengladbacher wurde gestern, gegen 09.10 Uhr, durch Messerstiche schwer verletzt.

Nachtrag zum Messerangriff am 13. Mai in Mönchengladbach Rheydt, Hauptstraße

Am Freitagabend, 13.5.2016, gegen 21:40 Uhr stellte sich der 17-jährige Messerstecher mit seinem Vater bei der Mönchengladbacher Polizei. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen hatten schon einen Tatverdacht gegen den 17-jährigen Mönchengladbacher, sowie einen weiteren Jugendlichen Mittäter begründet. Allerdings hatten die hochtourigen  Ermittlungen noch nicht zu einem Ergreifen der Tatverdächtigen geführt. Der jugendliche Selbststeller gestand, der Messerstecher zu sein und mit dem anderen Jugendlichen in einer fremden Wohnung gewesen zu sein. Dort seien beide von dem 57-jährigen Opfer angetroffen worden. Beide Jugendlichen hätten flüchten wollen.

Der Hausbewohner habe allerdings versucht, dies zu verhindern. Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Der 17-Jährige habe das Messer vor Ort vorgefunden und damit gedroht. Das Opfer habe allerdings den Fluchtweg nicht freigegeben und so sei es in der Auseinandersetzung zu den Messerstichen gekommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wurde der Tatverdächtige nach Vernehmung und weiteren polizeilichen Maßnahmen mangels vorliegender Haftgründe entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

 

Bisherige Informationen:
Der Geschädigte war vom Einkaufen an seinen Wohnort in ein Mehrfamilienhaus an der Hauptstraße in Mönchengladbach-Rheydt zurückgekehrt.

Im Gebäude  hörte er verdächtige Geräusche  und  traf  auf zwei südländisch aussehende, vermutlich jugendliche Personen. Die Personen wollten das Haus verlassen, wurden allerdings von dem 57-Jährigen aufgefordert stehenzubleiben.

Einer der beiden Personen habe daraufhin mehrfach mit einem Messer auf den Geschädigten eingestochen. Der Geschädigte wurde schwer verletzt und mit einem RTW einem Krankenhaus zugeführt. Die beiden Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Ein Täter soll möglicherweise ein schwarzes Damenrad nutzen.

Bislang blieb die polizeiliche Fahndung nach den Tätern erfolglos.

Die Ermittlungen dauern an. Die flüchtigen Täter können möglicherweise aufgrund ihres Verhaltens und aufgrund von Blutanhaftungen an ihrer Kleidung Passanten aufgefallen sein.

Die Polizei fragt, wer kann sachdienliche Hinweise geben?

(Telefon: 02161/29-0)