Einbrüche im Stadtgebiet nehmen nicht ab

Am Freitag und Samstag kam es im gesamten Stadtgebiet zu mehreren Wohnungs- bzw. Geschäftseinbrüchen.

  • Am Freitag um 16:00 Uhr brach ein unbekannter Täter in ein Mehrfamilienhaus in der Waldhausener Str. ein und entwendete ein Tablet. Der Versuch, eine zweite Wohnungstür gewaltsam zu öffnen, misslang.
  • In der Nacht von Freitag auf Samstag gelangten Täter durch Aufhebeln von Fenstern in ein Bürogebäude Nobelstraße. Entwendet wurden mehrere Geldkassetten.
  • In gleicher Nacht wurde ein Fenster einer Gaststätte in der Speicker Straße aufgebrochen. Es wurde nach derzeitigem Kenntnisstand nichts entwendet.
  • Im Johanniterweg kam es am Samstag zwischen 09:00 Uhr und 20:05 Uhr zu einem Wohnungseinbruch. Der Täter drang über ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Parterrewohnung ein und entwendete Schmuck, Bargeld, Markenuhren und einen Laptop.
  • Nachdem das Aufhebeln einer zur Garage führenden Tür misslang, kletterte ein unbekannter Täter am Samstag zwischen 15:00 Uhr und 20:55 Uhr in der Straße Biesel auf die Garage und gelangte von dort in den Garten einer Doppelhaushälfte. Hier hebelte er eine Tür erfolgreich auf und entwendete eine geringe Menge Münzgeld.
  • In unmittelbarer Nähe wurde im gleichen Zeitraum das Rollo einer Terrassentür hochgeschoben, die dahinter befindliche Tür aufgehebelt und die Wohnung durchwühlt. Der Täter entwendete eine größere Menge Goldschmuck.
  • Ebenfalls am Samstag in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 20:50 Uhr wurde eine Mieterin einer Parterrewohnung in der Leifhelmstraße Opfer eines Einbruchs. Es wurde nichts entwendet.
  • In der Nacht von Samstag auf Sonntag schlug ein unbekannter Täter ein Loch in die Scheibe des Schnellrestaurants Subway auf der Korschenbroicher Straße und stieg ein. Unmittelbar bevor Polizeibeamte den Tatort erreichten, flüchtete die Person unerkannt in unbekannte Richtung. Es wurde nichts entwendet.

Bürger, die Angaben zu den aufgeführten Straftaten machen können oder verdächtige Feststellungen oder Personen beobachtet haben, können sich an jede Polizeidienststelle wenden.

7 Kommentare zu "Einbrüche im Stadtgebiet nehmen nicht ab"

  1. Mario Bocks | 8. Februar 2017 um 15:35 |

    Werte Diskutierende,

    ein paar Worte zu den Beiträgen. Der Polizeibeirat der Stadt Mönchengladbach ist weder ein „loser Gesprächskreis“ noch sind die Mitglieder des Beirates „Marionetten“. Letzteres wurde ja richtigerweise bereits zurück genommen.

    Der Polizeibeirat ist das Bindeglied zwischen der Polizei und dem Rat der Stadt Mönchengladbach. Die Treffen/ Sitzungen sind nicht „lose“ sondern regelmäßig und haben den Sinn, den Vertretern der politischen Fraktionen die in der Stadt stattfindenden polizeilichen Tätigkeiten, Maßnahmen, Vorgehensweisen, aber auch Entscheidungen des Polizeipräsidiums bzw. des Polizeipräsidenten zu vermitteln.

    Richtig ist, der Kollege Schultz beschreibt es ja, Polizei ist Landessache. Entscheidungen die hier in Mönchengladbach getroffen werden müssen, siehe Verlängerung der Video-Überwachung in der Altstadt, trifft der Polizeipräsident. Bei Entscheidungen hier in der Stadt werden alle Fraktionen vorher um eine Stellungnahme gebeten. Diese werden berücksichtigt und ausgewertet, inklusive vorhandener Kritikpunkte. Nicht nur der jetzige Polizeipräsident Herr Wiesselmann, auch der vorherige Präsident Herr Tirre, hat dieses konstruktive Vorgehen gepflegt. Eine Entscheidung entgegen den Rat aller Fraktionen würde auch ein hiesiger Polizeipräsident nicht so ohne weiteres treffen. Aufgrund der politischen verschiedenen Anschauungen der im Beirat durch ihre Vertreter sitzenden Parteien ist es allerdings dazu während meiner Zeit im Polizeibeirat noch nicht gekommen.

    Eine Polizeibehörde, wie hier in Mönchengladbach, sollte selbstverständlich mit der Politik vernetzt sein und über den Beirat eine Verbindung zu den politischen Gremien bzw. den politischen Verantwortlichen haben. Da Exekutive und Legislative zurecht durch Verfassung eigenständig sind (ebenso Judikative), können auch die politischen Vertreter keine Entscheidungsbefugnisse in der Exekutive von polizeilichen Angelegenheiten haben. Das sollte jeder/ jedem Bürger*in eigentlich klar sein, denn im gegenteiligen Fall würde man nicht mehr auf dem Boden der FDGO stehen.

    MfG
    Ratsherr
    Mario Bocks
    (Polizeibeirat Stadt Mönchengladbach, DIE LINKE)

  2. Harald Wendler | 6. Februar 2017 um 22:25 |

    Nachfolgend die Mitglieder des „losen Gesprächskreises der der Polizei keine Vorgaben machen kann“ lieber Herr Schultz.
    Zu meinem besseren Verständnis bitte um Antwort:
    „Sie als Mitglied des Stadtrates glauben also tatsächlich, alle diese Kommunalpolitiker treffen sich im Beirat der Polizei, um mal ein wenig zu plaudern ohne jegliche Möglichkeit der Einflußnahme?
    Ergo sollten wir alle Kommunalen Beiräte unverzüglich abschaffen, da sinnlos?“

    Polizeibeirat
    Name Teilnehmerfunktion Fraktion
    Ratsherr Oliver Büschgens Stellvertreter/in SPD
    Ratsfrau Nicole Wilms Mitglied SPD
    Ratsherr Mario Bocks Mitglied DIE LINKE
    Ratsherr Frank Boss Vorsitzender CDU
    Herr Heiko Effelsberg Mitglied FDP
    Herr Ulrich Fomferra Mitglied CDU
    Herr Dieter Goertz Mitglied SPD
    Ratsherr Martin Heinen Mitglied CDU
    Ratsherr Bernd Meisterling-Riecks Mitglied Grüne
    Herr Siegfried Moossen Mitglied CDU
    Ratsfrau Verena Rhein Mitglied CDU
    Frau Sandra Wyen Mitglied SPD
    Ratsfrau Rohat Yildirim Stellvertreter/in DIE LINKE
    Ratsherr Christoph Dohmen Stellvertreter/in CDU
    Ratsfrau Petra Heinen-Dauber Stellvertreter/in CDU
    Ratsherr Ralf Kremer Stellvertreter/in CDU
    Ratsfrau Manuela Luhnen Stellvertreter/in CDU
    Herr Holger Malenkowski Stellvertreter/in FDP
    Herr Frank Mühlen Stellvertreter/in SPD
    Herr Horst Schnitzler Stellvertreter/in SPD
    Ratsherr Bernhard Stein Stellvertreter/in CDU
    Herr Peter Walter Stellvertreter/in Grüne

    • Torben Schultz | 7. Februar 2017 um 01:00 |

      Ich hab nicht über abschaffen gesprochen, sondern über die derzeitig unbedeutende Mitgliedschaft. Ja die benannten Personnen sind Marionetten – mein eigenes Parteimitglied – sie können niX bewirken :(

      • B. Beaujan | 7. Februar 2017 um 18:15 |

        Hallo Herr Schultz,
        das ist starker Tobac, wessen Marionetten sollen die Mitglieder des Polizei-Beirates denn sein?
        Sie schreiben, auf manche Dinge habe er keinen Einfluß.
        Worauf hat er dann noch Einfluß?

      • @B. Beaujan

        Sie haben recht, Marionetten ist die völlig falsche Wortwahl. Aber es geht darum, dass es eine Illusion ist, dass die Aufsichtsräte, Verwaltungsräte und Beiräte wirklich etwas mitbestimmen können.

        Deswegen entziehen diese ganzen Ausgliederungen die städtischen Unternehmen der eigendlich gebotenen demokratischen Kontrolle.

        Was noch über Aufsichtsräte, Verwaltungsräte und Beiräte passiert ist die Illusion von Beteiligung, das Feigenblatt der Demokratie.

        Ich sitze ja nun selber in einem Aufsichtsrat (NEW mobil&aktiv) und in eibnem Verwaltungsrat (SSK). Und ich nehme die Arbeit auch sehr ernst. Und ich behaupte auch nicht, dass in diesen Unternehmen etwas völlig schief läuft. Also es geht nicht darum akut etwas zu beklagen.

        Aber ich darf über die Tätigkeit dort nicht reden, alles nicht öffentlich. Es sind aber städtische Unternehmen, aber die BürgerInnen erfahren nichts.

        Und nun nehmen wir mal an im Rat gäbe es eine Mehrheit für z.B. E-Mobilität auch für die Busse. Diese Mehrheit würde sich nicht zwangsläufig im Aufsichtsrat der NEW wiederfinden. Wo kann also wirklich in der gebotenen Form die städtische Gesellschaften durch den Rat mitbestimmt werden?

        Über Aufsichtsräte, Verwaltungsräte und Beiräte kann ein Auge drauf geworfen werden, aber was zu sehen ist bestimmt die Führungsetage der jeweiligen Gesellschaft. Über Aufsichtsräte, Verwaltungsräte und Beiräte können Anregungen gegeben werden, aber was umgesetzt wird bestimmt die Führungsetage der jeweiligen Gesellschaft.

  3. Peter Josef Dickers | 6. Februar 2017 um 13:25 |

    Ich falle auf und kassiere ein „Knöllchen“, wenn die Parkzeit um ein paar Minuten überzogen wurde. Die „Wächter“ sind im Nu zur Stelle. Ich falle auf und erhalte einen Bußgeldbescheid, wenn ich in angeblich vor Auto-Lärm zu schützenden Straßen Tempo 30 bzw. 40 um ein paar Grade überschritten habe.
    Es fällt auf, dass seit Monaten Einbrecher-Banden scheinbar unbeobachtet durch hiesige Wohngebiete ziehen und Beute machen können. „Wächter“ gibt es nicht, oder sie müssen sich um Objekte kümmern, deren Nicht-Beachtung Geld in den Stadtsäckel fließen lässt.

    Ich weiß, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann. Dennoch frage ich mich, in welcher Rang- bzw. Wertordnung wir uns in unserer Stadt befinden und ob das „Wächteramt“ nicht missverstanden wird.

    • Torben Schultz | 6. Februar 2017 um 15:33 |

      „wir uns in unserer Stadt befinden“

      Polizei ist Landessache! Es gibt zwar einen Polizeibeirat in dem VertreterInnen des Rates sitzen, aber wie das Wort Beirat schon andeutet ist es ein loser Gesprächskreis der der Polizei keine Vorgaben machen kann. Ich finde das insofern wichtig, weil gewisse Kritik immer an die Stadt / die lokale Politik gerichtet wird. Aber so manche Dinge sind da halt gar nicht im Einflussbereich der „Beschuldigten“ ;-)

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