Familienpaten für Mönchengladbacher Familien gesucht

Seit 1. Januar gibt es Unterstützung für Familien mit Kindern bis zum Alter von sechs Jahren

Seit September 2010 gibt es im Fachbereich Kinder Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach den Fachdienst Frühe Hilfen, ein Angebot für Familien mit Kindern bis zu sechs Jahren.
Zwei Sozialpädagoginnen wollen dabei eine Brücke zwischen Familien und den verschiedenen Hilfsangeboten der Stadt schlagen.
In Kooperation zwischen der Stadt Mönchengladbach und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die auf einer vom Rat beschlossenen Leistungsvereinbarung beruht, wurde zum 1. Januar 2012 das Projekt der Familienpatenschaften ins Leben gerufen.
Das Angebot richtet sich an Mönchengladbacher Familien und Alleinerziehende ab der Schwangerschaft bis zum Alter von sechs Jahren der Kinder.

Oft zeigt sich die schwierige Alltagssituation von Familien vor allem darin, dass keine ausreichenden Entlastungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. An der Möglichkeit einmal „Luft zu schöpfen“ und dabei die Kinder gut aufgehoben zu wissen, jemanden zu haben, mit dem man über die eigene Situation sprechen kann, entscheidet sich manchmal ob das soziale Netz Familie haltbar ist oder nicht.

Hier setzt die Idee der Familienpatenschaften an. Es geht nicht um Familien, bei denen eine Gefährdung für das Kind besteht. Hier müssen professionelle Dienste wirken.
Es geht um eine vorbeugende Stärkung der Netze und Alltagsbezüge, in denen Familien sich bewegen. Vermittelt werden sollen durch die Idee Personen, die persönlich zueinander passen.
Ein Familienpate soll nicht „ein Leben lang“ mit der Bezugsfamilie verbunden sein, sondern so lange, wie der Einsatz sinnvoll ist.
Familienpaten können Familien zum Beispiel unterstützen bei der Kinderbetreuung, der Freizeitgestaltung, der Planung des Haushaltes, Behördengängen oder als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Die Werbung, Schulung und Begleitung der Familienpaten wird durch die Ehrenamtskoordinatorin des SkF, Antje Rometsch geleistet. Die Paten müssen ein Führungszeugnis und ein Gesundheitszeugnis vorlegen. In persönlichen Gesprächen werden die Motivation und die persönlichen Möglichkeiten der Unterstützung besprochen. Ebenso wird mit der Familie besprochen, welche Erwartungen die Familie an den Einsatz eines Familienpaten hat und welcher Pate zu dieser Familie passt.

Familien, die eine Unterstützung durch Familienpaten wünschen und Personen, die sich vorstellen können, als Familienpate tätig zu werden, können sich gerne melden Beim Sozialdienst katholischer Frauen, Familienpatenschaften und Ehrenamt,
Antje Rometsch (Tel. 02161 24 76 011)
oder beim städtischen Fachbereich Kinder Jugend und Familie, Fachdienst Frühe Hilfen, Gertrud Comanns (Tel. 02161-25 3516)
oder Samira El Byad-Hlaouit (Tel. 02161-25 3508).