FDP-Prüfauftrag erhält breite Mehrheit: Bäume fällen, Verkehrsschilder verlagern, Werbebanner verlegen

Wohin nur mit den Auto´s ?

Warum kann man die Kaiser-Friedrich-Halle nicht mehr in voller Pracht sehen?
Diese berechtigte Frage stellte Nicole Finger als Fraktionsführerin der FDP mit einem Antrag in der Sitzung des Stadtrates am Donnerstag.

16-06-17-fdp-ansicht-kfh-1218Sie erhielt Unterstützung von fast allen Politikern.
Finger möchte von der Verwaltung geprüft wissen, ob durch Fällung des bereits wenigen Grüns auf der Bismarkstraße der Blick freigestellt werden kann.
Auch Verkehrsschilder sollen verlegt werden. Von der Demontage der Ampelanlagen, auch diese behindern den freien Blick, ist im Antrag nicht die Rede.

16-06-17-fdp-ansicht-kfh-1222Sogar Häuserecken engen das Blickfeld ein. Dazu sagt der Prüfantrag jedoch nichts aus. Soweit wird wohl die Prüfung nicht gehen, auch nicht in einer „MG+-wachsenden Stadt“.
Verabschiedet wurde mit großer Mehrheit die Erstellung eines Konzeptes, welches weitere vorzeigbare Bauten in Mönchengladbach einbeziehen soll.

2 Kommentare zu "FDP-Prüfauftrag erhält breite Mehrheit: Bäume fällen, Verkehrsschilder verlagern, Werbebanner verlegen"

  1. Martin Konrad | 20. Juni 2016 um 12:16 |

    „Finger: Saubere Toiletten sind wichtig, aber davon bekommt niemand einen Schulabschluss. Das ist kein bildungspolitischer Schritt. Wir müssen auf die Förderung der Grundschulkinder setzen, denn hier hat die Kommune Einfluss. Wenn wir hier Defizite auffangen, haben die Kinder später in den weiterführenden Schulen bessere Chancen.“
    Das ist ein Zitat aus Rp online von heute.
    Werter Vorredner, ich befinde mich vollumfänglich auf Ihrer Linie. Auf den besonderen Wunsch einer einzelnen Dame hin, kann man doch sicher auf ein bisschen Grün verzichten. Hat sie doch auch ansonsten herausragende Ansichten, wie das Zitat oben zeigen mag. Würde mich zu gerne einmal zur Toilettenbesichtigung im Hause Finger einfinden.
    Lassen muss man ihr allerdings, dass der Spielplatz am „Bunter Garten“ sehr in Ordnung ist. Da hat sie jetzt vielleicht einmal einen Griff ins städtebauliche WC frei. Man muss sich einfach engagieren, wenn man einer Stadt etwas Bleibendes hinterlassen möchte. Es muss ja nicht auch noch dem Bürger zusagen.

  2. Peter Josef Dickers | 19. Juni 2016 um 21:01 |

    Warum haben ehemalige Planer die KFH nicht auf dem Abteiberg errichtet? Neben dem Münster wäre vielleicht noch ein Plätzchen frei gewesen. Andererseits: Garantiert unbegrenztes Sehen unbegrenzten Genuss? Kann nicht gelegentliches Sehen-Können die Neugier wecken, die KFH wieder einmal richtig in Augenschein zu nehmen? Wäre es nicht einfacher, richtiges gelegentliches Sehen einzuüben, statt Bäume zu fällen oder Häuserfluchten einzuebnen?

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