GroKo: Bürgerbeteiligung, nein danke!

Seit Jahren wirbt die GroKo für das 19-Häuser-Projekt am Europaplatz. Ein Investor will dort das Areal abreißen und neu bebauen. Das häßliche Haus Westland soll verschwinden. Die dazugehörenden Grundstücke werden an diesen Investor verkauft. Soweit, so gut.

Der Investor beansprucht jedoch zusätzlich einen Grundstücksanteil des heutigen Busbahnhofes, das der Stadt gehört.
Felix Heinrichs, SPD, spricht von lediglich 10% der Busbahnhofsfläche (ZOB), die verkauft werden soll.

“ Viele Menschen müssen sich neu orientieren. Aber wer Veränderungen will, darf nicht stehen bleiben“.
(O-Ton Felix Heinrichs, OB-Kandidat der SPD.)

Warum eigentlich muss ich mich verändern wollen? Die Situation in der Stadt soll sich verändern. Sie soll besser werden. Dazu gehört nicht zwingend, dass die Stadt die wenigen noch verbliebenen Superimmobilien verschleudert, damit ein Investor Kasse machen kann.
Wie der dann neue Busbahnhof später aussehen soll, wie der ÖPNV in der Stadt organisiert werden wird, alles dies sagen Heinrichs und auch die CDU nicht. Können sie es möglicherweise noch garnicht? Oder halten sie es unter Verschluss, warum wohl?

Dieses ganze Theater wird verstärkt durch die Vorgehensweise der Stadt.
Sie will Grundstücke verkaufen, ohne die Einwände der Bürger endgültig in die Entscheidungen einzubeziehen. Das ist wieder einmal eine Vorgehensweise nach Gutsherrenart. Wie beim Skandal der Sven-Beteiligung der NEW vor Monaten. Auch dort wurde zu Unrecht gehandelt.
Frei nach dem Motto: Wir machen das jetzt, was stört uns der Bürger.
Deshalb ist es gut und richtig: Am kommenden Montag wird es auf Antrag der Bündnis/Grünen eine Sondersitzung des Stadtrates geben.
Die Parteien sollten alle Karten auf den Tisch legen, Dr. Bonin und die übrige Verwaltungsspitze ebenfalls. Die Verantwortung obliegt ihnen allein.
Dort wird es hoffentlich eine Klärung im Sinne der Mönchengladbacher Bürger geben.

3 Kommentare zu "GroKo: Bürgerbeteiligung, nein danke!"

  1. Thomas Wasilewski | 8. Februar 2020 um 16:11 |

    Von Anfang an fehlt es beim Projekt 19 Häuser an der notwendigen Transparenz. Die Mönchengladbacher sollten ordentlich angehört, ihre Bedenken und Einwände sollten ordentlich berücksichtigt werden. Dieses Verhalten erinnert mich an den Umgang mit den Restmülltonnen. Da haben mehr als 1000 Bürgeranträge nicht geholfen – und unser Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat die Bürgeranträge noch nicht mal beantwortet. Sprachlos hat die Opposition das hingenommen!

  2. Fred Neubert | 6. Februar 2020 um 21:23 |

    Der Investor möchte 19 Häuser auf den Europaplatz bauen .Eine klasse Idee. Es kommen Reiche Bürgerinen und Bürger die gerne in der Stadtmitte Wohnen möchten was auch gut ist.Aber es hat noch einen viel besseren Grund .Das Aushängeschild von Mönchengladbach
    das Jahrelang verkommen ist wird endlich Restituiert sost bleiben die Häuser Leer

  3. Herbert Jankowski | 5. Februar 2020 um 23:38 |

    Herr Dr. Bonin sagt zum Rathaus Rheydt was ist die Alternative ? Wie Frau Merkel das auch sagte das ist Alternativlos. Es gibt viele Alternativen ! Warum ist das Genie Dr. Bonin nicht in Düsseldorf geblieben ?

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