Lindenstraße erhält Fußgängerüberwege –
CDU-Nord scheitert mit ihrem Verhinderungsversuch kläglich

Rathaus Innenhof

Der Ausschuss für Umwelt und Mobilität hat in seiner am Donnerstag Sitzung zwei Querungshilfen auf der Lindenstraße beschlossen.

Ein Fußgängerüberweg wird westlich der Annastraße über die Lindenstraße ausgeführt. Vier Stellplätze entfallen an dieser Stelle für den Kfz-Verkehr.
Eine weitere Querung ist an der Bezirkssportanlage, Höhe Hausnummer 183, vorgesehen. Durch die vorgezogenen Seitenräume wird die verfügbare Fahrbahnbreite auf 5,50 Meter eingeengt.
Für Fußgänger ergibt sich eine kürzere Querungslänge und bessere Sicht auf den Fahrzeugverkehr.
Sechs Stellplätze entfallen. Derzeit sind auf der gesamten Lindenstraße zwischen Anton-Heinen-Straße und Klagenfurter Straße keine Fußgängerüberwege vorhanden, sodass die Umsetzung eine deutliche Verbesserung für die Nahmobilität darstellt.

Die CDU-Nord hatte noch am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord mit Argumenten der unschönen Art versucht, zugunsten einer örtlichen Apotheke diese Parkplätze zu erhalten. Die Belange alter und/oder behinderter Menschen waren ihr gleichgültig. Sie vertrat lediglich die Eigeninteressen eines Geschäftes, dessen Umsatz war ihr wichtiger.

Die Planung entspricht damit dem im Dezember 2017 gefassten Beschluss des Masterplans Nahmobilität mit seinen Maßnahmen zur Steigerung des Fuß- und Radverkehrsanteils und ist eine Maßnahme aus dem Lärmaktionsplan, der eine „Vermeidung von Schallemissionen“ durch die Förderung des Fußverkehrs vorsieht.

„Neben einer Lärmminderung tragen diese Querungshilfen zur Verkehrssicherheit bei. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Masterplan Stadtbezirke wurde in diesem Bereich vielfach der Wunsch nach Fußgängerüberwegen geäußert. Jetzt folgt die Umsetzung“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.
Die Kosten für die Umsetzung belaufen sich auf rund 94.500 Euro. Die Fußgängerüberwege sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.