Neues NRW-Gesetz machts möglich: Mehr Mittel für U3-Ausbau in Mönchengladbach

Erfreuliche Nachrichten kommen heute aus Düsseldorf:
„Es gibt mehr Geld für den Ausbau der U 3 Plätze.“
Die Regierungskoalition halte nicht nur Wort, sondern wolle über die bisherigen Zusagen hinaus noch weitere Hilfen für den bedarfsgerechten Ausbau der Betreuungsplätze für die unterdreijährigen Kinder leisten, berichtet Hans-Willi Körfges, stellvertretender Vorsitzender der  PD-Fraktion im Landtag NRW.

Der Abgeordnete teilte mit: „Für Mönchengladbach bringt der Ausgleich allein für die Kindergartenjahre 2011/12 und 2012/13 eine finanzielle Unterstützung von 2.534.990 €.“

Dass ist eine große Hilfe für den weiteren Ausbau, damit der Rechtsanspruch ab August 2013 erreicht werden kann. Das Land erfülle damit den verfassungsrechtlichen
Anspruch der Kommunen auf einen Belastungsausgleich für die Kosten des
Betreuungsausbaus.
Ab 2013/14 wird das Land seinen Anteil an der Finanzierung der U3-Plätze nach derzeitigem Stand um annähernd 20 Prozent auf rd. 55 Prozent erhöhen, landesweit mache das pro Platz durchschnittlich fast 2000 Euro pro Jahr aus.
„Erfreulich ist außerdem“, so Körfges, „dass das Land sein von 2010 bis 2013
laufendes Investitionsprogramm für U3-Plätze um weitere 40 Millionen Euro
aufstockt und die Kommunen so mit insgesamt 440 Millionen Euro unterstützt.“
Für Mönchengladbach bedeutet das, dass sich die Unterstützung des Landes um
528.443 € auf 3.690.679 € erhöht.
Hans-Willi Körfges abschließend: „Unterm Strich erhält Mönchengladbach von
2009 bis 2013 insgesamt 9.834.689 €.“
Nach 2013 werden weitere Mittel aus dem Belastungsausgleich dauerhaft fließen.