OB Reiners erhält Ratszustimmung nach Reduzierung der Zurechnungsjahre

Das Ansinnen, den Tagesordnungspunkt 41 in den öffentlichen Teil der Ratssitzung zu verlegen, blieb unerfüllt.
Damit setzte sich die Meinung der Verwaltung durch, den Antrag auf Anerkennung von Dienstjahren des Oberbürgermeisters für die Berechnung seiner späteren Pension im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zu behandeln, durch. Vorweggegangen waren z.T. heftige parteiinterne Diskussionen.
Letztlich wollte wohl niemand den OB beschädigen und so stimmten lediglich drei Rastmitglieder für die Behandlung des Antrages im öffentlichen Teil.
Während der nichtöffentlichen Sitzung verzichtete OB Reiners letztlich auf die Anerkennung von vier Jahren Journalistentätigkeit bei der Rheinischen Post.
Dem konnte der Stadtrat mit Mehrheit zustimmen.
Damit ist die Höhe der Pensionszahlungen für den OB entschieden.

2 Kommentare zu "OB Reiners erhält Ratszustimmung nach Reduzierung der Zurechnungsjahre"

  1. Mario Bocks | 5. März 2016 um 17:14 |

    Hallo Herr Weiner,

    ich möchte Sie darauf hinweisen, das ihr pauschaler Hinweis, dass sich „die Ratsmitglieder mal wieder alle einig waren“, natürlich so nicht stimmt. In Mönchengladbach gibt es mindestens eine Ratsfraktion, die sich weder von der GroKo was vorschreiben lässt – geschweige denn ihre Tätigkeiten unkommentiert hinnimmt. Natürlich wird darüber, ebenso wie es bundesweit geschieht, im lokalen Bereich wenig bis gar nicht berichtet. Wir, als Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Mönchengladbach haben uns komplett gegen die Pläne des Oberbürgermeisters ausgesprochen und auch dementsprechend dagegen votiert. Es wäre daher wünschenswert und schön, wenn Sie bei weiteren pauschalisierten Aussagen sich eventuell vorher über die tatsächlichen Gegebenheiten informieren würden. Fände ich toll!

    Mit freundlichem Gruß

    Mario Bocks

  2. Klaus Weiner | 4. März 2016 um 11:19 |

    Da sind sich die Ratsmitglieder mal alle wieder einig,(so wie bei einer Diätenerhöhung der Minister)weil ja keine Krähe der anderen ein Auge auskratzt.Nach so kurzer Dienstzeit mit so einer üppigen Pension bedient zu werden ist in den Augen der Wähler sowieso schon eine Unverschämtheit.Manch Leute bekommen den Hals einfach nicht voll.Dei Herrschaften sollten sich mal die Armutsberichte von der deutschen Bevölkerung ansehen um festzustellen mit welcher Rente man nach 40 Jahren Einzahlung auskommen muss.
    Herr Reiners sollte sich mal das marode MG zur Brust nehmen und dafür Einsatz zeigen.
    Herzlichen Glückwunsch Herr OB, so zeigen sie ihre wahren Charakter.

    Klaus W.

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