Pflegeschüler haben keine Angst vor der generalistischen Pflegeausbildung

In einer Gesprächsrunde mit Schülern, Lehrenden und Thomas Kutschke, Geschäftsführer der kbs, informierten sich die CDU-Politiker über die anstehende Reform der Pflegeausbildung.

„Wir brauchen die generalistische Pflegeausbildung. Auszubildende, Arbeitskräfte, Patienten und unsere  Gesellschaft profitieren von einer Pflege, die sowohl die medizinischen, als auch sozialwissenschaftlichen Aspekte berücksichtigt“ — das war die Kernbotschaft, die Thomas Kutschke, Geschäftsführer der Akademie für Gesundheitsberufe am St. Kamillus (kbs), und seine Schüler den Politikern Norbert Post,  Jochen Klenner und Dr. Günter Krings (alle CDU) am Montag mit auf den Weg gaben.

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Bundestagsabgeordnete Krings am 8. August 2016 die kbs und sprach mit Lehrenden und Schülern über die neue geplante Pflegeausbildung. „Die Anforderungen an Arbeitnehmer im Gesundheitswesen verändern sich heute rasend schnell“, so Dr. Günter Krings. „Mit einer reformierten Ausbildung sind junge Menschen besser auf diese Arbeitswelt vorbereitet.“

Der Politiker, der den Wahlkreis Mönchengladbach im Bundestag in Berlin vertritt, wird sich in den kommenden Monaten noch weiter mit dem neuen Gesetz auseinandersetzen. Erst dann wird er ein endgültiges Fazit ziehen können.

Die geplante generalistische Pflegeausbildung sieht vor, dass Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einem neuen, gemeinsamen Pflegefachberuf mit Schwerpunktbildung zusammengeführt werden.

Tim Wehres, Altenpflegeschüler und Schulsprecher der kbs, ist sich sicher: „Ich habe keine Angst vor dem neuen Ausbildungsgesetz. Ganz im Gegenteil: durch die Vereinheitlichung der schulischen Ausbildung erhoffe ich mir später einen leichteren Wechsel des Arbeitsfeldes und sogar ein Pflegestudium wird damit möglich sein!“