Rathausneubau wird neu geplant (mit Aktualisierung)

374 Millionen Euro Investitionskosten sind nicht finanzierbar, Rathaus der Zukunft zu den Akten gelegt.

Nach stundenlanger Debatte in der heutigen Sitzung im Rathaus Rheydt war klar, Mönchengladbach kann sich den Neubau in der bis dato geplanten Form nicht leisten. Alleine die jährlichen Zinsen in Höhe von etwa 92 Millionen Euro sind nicht zu stemmen. Kämmerer Michael Heck stellte eindrucksvoll dar, wo es klemmt.

Die Bezirksvertretung Süd und der Bau- und Planungsausschuss nahmen dieses Ergebnis zur Kenntnis.

Anders hingegen verlief die Vorstellung der Alternative zum Rathausneubau. Zu viele Fragen blieben unbeantwortet, sodass folgerichtig die Abstimmung über die diversen Alternativprojekte in die Finanzausschuss-Sitzung am morgigen Donnerstag verschoben wurde.

Aktualisierung

In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses wurde sehr kontrovers diskutiert, letztendlich wurde wiederum die Abstimmung verschoben, und zwar in den Hauptausschuss am nächsten Mittwoch dem 6.9.2023 im Rathaus Abtei.

Foto: MG-Heute

Scheinbar klar scheint zu sein: der Sparkassenbau wird wohl nicht in die weitere Planung einbezogen,
das Verwaltungsgebäude Oberstadt an der Aachener Strasse 2 hingegen könnte kernsaniert oder abgerissen und neu gebaut werden.
Die Erkenntnisse aus den bisherigen Planungen sollen in die weitere Vorgehensweise einbezogen werden.

Entschieden ist nichts. Es bleibt spannend.

9 - 0

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