„Rentner-Arbeits-Trupp-Wanlo“ (RATW) saniert die „Josefskapelle“ [mit Slideshow]

Der 2009 ins Leben gerufene Arbeitstrupp Wanloer Rentner hat es sich zur Aufgabe gemacht, ungepflegte Areale im Ort ehrenamtlich in Stand zu setzen und dauerhaft zu pflegen. Dies wird von der Dorfbevölkerung anerkannt und gelobt.
Nun haben sich die 16 Freiwilligen einer neuen, einer Mammutaufgabe gewidmet.

Am Ende der geschlossenen Bebauung auf der Kuckumer Str. steht auf der Südseite die  etwa 2,80 x 2,50 Meter große „Josefskapelle“, ein Wanloer Kulturgut aus dem Jahr 1667. Ihren Ursprung hatte sie im Jahr 1533 und sie wurde damals „Hyligen Huys“ genannt.

Seit dem 16. Juli 2012 arbeiten nun die rüstigen und kreativen Wanloer Rentner  montags, mittwochs und freitags jeweils in den Vormittagsstunden an dem Gebäude. Da  bisher das Wetter mitspielte, kann festgestellt werden, dass es mit den Arbeiten sehr gut vorangeht.

Weil das Gebäude kein Fundament besaß,  wurde zunächst ein Betonfundament eingebracht. Dadurch ist  die Standfestigkeit, auch im Hinblick auf die Sümpfungs-Maßnahmen von RWE-Power, wieder hergestellt.
Auf die Außenwände, die bereits Schaden genommen hatten und sich nicht mehr „im Lot“ befanden, wurde aus Stabilitätsgründen oberhalb des Mauerwerkes  ein Ringbalken gezogen. Dieser Ringbalken stabilisiert gleichzeitig die Gewölbedecke, die durch das „Auseinanderdriften“ des Mauerwerkes bereits mehrere Risse aufwies.  Damit hat man bereits die vordringlichsten Dinge erledigt.
Anschließend wurden die Mauerwerksfugen ausgeschlagen, der schiefe und geborstene Fußboden aus Steinfliesen herausgebrochen und das absolut baufällige Dach demontiert. Der Innenraum hat bereits einen neuen Betonboden, auf dem später wieder die alten Fliesen verlegt werden.
Die Büsche, Hecken und Sträucher der Außenanlage der Kapelle wurden teilgerodet, damit im Herbst 2012 eine Neubepflanzung erfolgen kann. Die  zweiflügelige Tür wurde gereinigt, sandgestrahlt und repariert, sie wartet jetzt in einer schicken neuen Farbgebung im Depot auf das Wiedereinsetzen.
Von der Straße bis zur Kapelle gibt es jetzt  einen  gut 4 Meter langen Plattenweg  als Zugang, rechts und links wird er von pflegeleichten  Split-Beeten begrenzt.

Die Kapelle ist eingerüstet, ohne Dach und mit grüner Plane abgedeckt, ihr Mitleid erregender Eindruck wird sich in absehbarer Zeit positiv verändern.

Neben diversen kleineren Arbeiten stehen demnächst  die Dacherneuerung, die Innenraumgestaltung sowie die Neuverfugung des Außenmauerwerkes an. Jahreszeitlich bedingt, kann die umgebende Anlage erst im Herbst angelegt werden.

Die neu hergerichtete Kapelle wird ein weiteres Schmuckstück in Wanlo sein, nach der Fertigstellung soll deshalb ein „Kapellenfest“ mit allen Wanloer und Wanloerinnen sowie den Sponsoren gefeiert werden.

Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Bilder: (c) 2012 RATW / MG-heute.de

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1 Kommentar zu "„Rentner-Arbeits-Trupp-Wanlo“ (RATW) saniert die „Josefskapelle“ [mit Slideshow]"

  1. Konrad(Konni)Hermanns,Meisburger Str.33,54570 Densborn | 10. September 2012 um 19:52 | Antworten

    Zolle der Rentnertruppe volles Lob! Toll was Ihr alles leistet Jungs.Weiter so!!!

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