Schlagwort: Caritas

  • Der Tagestreff der Caritas in der ehemaligen Lambertuskirche

    Der Tagestreff der Caritas in der ehemaligen Lambertuskirche

    Zwei Informationsveranstaltungen zeigten deutlich: Es mangelt an Gesprächen mit den Anwohnern und Beteiligten.

    Es soll ein gutes Projekt werden, eine echte Bereicherung und Unterstützung für Tagesobdachlose mit Angeboten zur Essensversorgung, Körperhygiene, Toilettennutzung und auch eine medizinische Versorgung. Eine Kleiderkammer ist wohl bereits vorhanden.
    Leider wurde eine Informationsveranstaltung für Anwohner am 29. Januar in der Stadtbücherei durchgeführt, eine Anwohner-Initiative hatte eingeladen, zu der kein Vertreter der Caritas erschien.
    Ergebnis: großer Unmut machte sich unter den Teilnehmern breit, verbunden mit Ablehnung des Projektes aufgrund des Fehlens eines Konzeptes der Caritas.

    Die Möglichkeit der Nachbesserung wurde leider nicht gut genutzt. Am 31. Januar fand auf Einladung der Caritas eine Informationsveranstaltung in der ehemalige Lambertuskirche statt.

    Ein Aufgebot von ehemaligem und aktuellem Führungspersonal sollte das bis dato vermisste Betriebskonzept vorstellen und auch erläutern. Heraus kamen für viele Teilnehmer nette Beispielgeschichten von ehemaligen Erlebnissen, die darstellen sollten, wie gut ein Zusammenleben mit Tageswohnungslosen an und in anderen Orten funktioniert. Tenor: es gibt so gut wie keine Probleme.

    Fazit der Veranstaltungen ist, es kann alles gut werden, bessere offene Gespräche mit den Anwohnern und Beteiligten sind weiter notwendig. Die Bereitschaft dazu wurde von allen Seiten signalisiert.

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  • Caritas kritisiert „Bürokratismus“ in der sozialen Arbeit

    Caritas kritisiert „Bürokratismus“ in der sozialen Arbeit

    Welche ist die beste Betreuungsform für Kita-Kinder mit einer Behinderung? Und wie sehr belastet der Bürokratismus die soziale Arbeit? Über diese und weitere Themen sprach die Spitze des Caritasverbandes Region Mönchengladbach jetzt mit dem Landtagsabgeordneten Jochen Klenner (CDU). Seine Einstellungen zu den Themen bleiben unerwähnt. Vertane Chance.

    Ist die heutige inklusive Gruppenform für jedes Kind mit einer Behinderung das beste Kita-Angebot? Nein, sagen Caritas-Vorsitzender Dr. Christof Wellens und Geschäftsführer Frank Polixa. Sie plädierten im Gespräch mit Jochen Klenner für eine flexible Förderung. Hintergrund: Aus heilpädagogischen Kindergartengruppen sollen nach den Vorstellungen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) inklusive Gruppen werden.

    Der Caritasverband ist gerade auf dem Weg, seinen bis vor kurzem rein heilpädagogischen Kindergarten in eine inklusive Einrichtung umzuwandeln. Der neue Caritas-Kindergarten an der Urftstraße wird aus drei inklusiven und zwei heilpädagogischen Gruppen bestehen. Insgesamt können 63 Mädchen und Jungen die Kita besuchen. Der LVR möchte, dass auch die beiden letzten heilpädagogischen Gruppen zu inklusiven Angeboten werden.

    Dagegen wehrt sich der Caritasverband. Für viele Kinder seien inklusive Gruppen zweifellos eine große Bereicherung, meinte Frank Polixa. Manche Kinder mit einer komplexen geistigen Behinderung bräuchten jedoch eine so intensive Begleitung, dass sie in einer solchen Gruppe nicht ihrer Situation entsprechend gefördert werden könnten: „Sie sind in einer kleinen heilpädagogischen Gruppe einfach besser aufgehoben. Wir brauchen hier unterschiedliche Modelle und flexiblere Wege, damit Kinder einen guten Einstieg ins Leben finden.“ Das bekräftigte Christof Wellens. Es müsse um die Bedürfnisse der Kinder gehen. „Inklusion darf kein Sparprogramm der Regierung sein“, sagte Wellens mit Blick auf die unterschiedlichen Personalschlüssel in den Betreuungsformen.

    Eindringlich plädierten die beiden Caritas-Vertreter dafür, den Bürokratismus in der sozialen Arbeit abzubauen. Insbesondere in der Altenpflege seien die Einrichtungen durch immer neue Gesetze und deren weitreichende bürokratische Folgen längst am Rande der Überforderung. Es werde immer problematischer, alle Gesetze und Vorschriften einzuhalten, zumal in Pflegesatzverhandlungen die Stellen für die Verwaltung gedeckelt seien und oftmals sogar gekürzt würden, erklärte Frank Polixa: „Wir wollen und sollen uns um eine gute Pflege und Betreuung der pflegebedürftigen Menschen kümmern – ein Großteil der Arbeit besteht aber inzwischen in der Einhaltung von gesetzlichen Anforderungen und bürokratischen Regeln.“ Jochen Klenner sagte zu, sich hier für Vereinfachungen einzusetzen.

    Sehr interessiert hörte der CDU-Politiker auch zu, als Christof Wellens und Frank Polixa von den bürokratischen Hürden im sozialen Wohnungsbau berichteten. Aktuell baut der Caritasverband die entwidmete Kirche St. Johannes an der Urftstraße in Rheydt um; hier entstehen (auch) geförderte Wohnungen und eine Tagespflege. Die Höhe der Förderung passe hinten und vorne nicht zu den aktuellen Baukosten, außerdem würden die Bauherren mit hohen Gebühren für die Bearbeitung der Anträge im Sozialen Wohnungsbau zur Kasse gebeten, sagten die Caritas-Vertreter. Der geförderte Wohnungsbau sei ja Ländersache, fügten sie an die Adresse des Landtagsabgeordneten hinzu. „Wenn die Politik mit gefördertem Wohnungsbau dazu beitragen will, dass sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt nicht noch weiter zuspitzt, muss sie die Voraussetzungen für Investoren und Betreiber attraktiv gestalten“, erklärte Polixa.

    Zum Abschluss des Austauschs besuchte Jochen Klenner das Caritas-Pflegewohnhaus Theresianum im Mönchengladbacher Zentrum. Der Caritasverband hat das Altenheim mit 36 Plätzen zu Beginn des Jahres von den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut aus Paderborn-Neuenbeken übernommen. Einrichtungsleiterin Birgit Vitz führte den Landtagsabgeordneten durch die Einrichtung und zeigte ihm die Wohnbereiche, den sehr schönen Garten und die einladende Kapelle. Einen Blick warf Klenner auch in die wieder in Betrieb genommene Küche. Von hier soll künftig auch der Mittagstisch der Caritas für wohnungslose Menschen in der Jugendkirche beliefert werden. „Für dieses beispielhafte Engagement bin ich dem Caritasverband sehr dankbar“, erklärte Jochen Klenner. Kreativ fand er auch die Idee, einige teilmöblierte Zimmer im Obergeschoss des Theresianum künftig an Auszubildende und neue Mitarbeiter der Caritas zu vermieten. Mit diesem Angebot möchte der Caritasverband noch attraktiver werden. Bei seinem Besuch erkundigte sich der Landtagsabgeordnete auch nach den Belastungen durch Corona und würdigte das große Engagement des Pflegepersonals.

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  • „Nach dem Applaus ein Schlag ins Gesicht – Absage der Caritas an flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege nicht hinnehmbar!“-Neu: Nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen

    „Nach dem Applaus ein Schlag ins Gesicht –
    Absage der Caritas an flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege nicht hinnehmbar!“-
    Neu: Nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen

    Anlässlich der jüngsten Meldungen, dass die Caritas einen flächendeckenden Tarifvertrag für die Altenpflege abgelehnt hat, erklärt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Es ist unverantwortlich, dass ein so großer Verband der freien Wohlfahrtspflege wie die Caritas verhindert, dass die Beschäftigten in der Altenpflege von besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen profitieren können. Die Entscheidung widerspricht auch dem Selbstverständnis der Caritas für eine solidarische Gesellschaft, in der die Würde jedes und jeder Einzelnen geachtet wird. Gerade die Corona-Krise zeigt uns doch, wie wertvoll und unverzichtbar die tägliche Arbeit der Menschen in den Pflegeberufen ist. Noch zu Beginn der Pandemie wurde für sie lautstark applaudiert. Jetzt aber gibt es für sie nur einen Schlag ins Gesicht. 

    Die Absage an einen flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege blockiert das Ziel, dass die Beschäftigten mehr Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren. Wir erklären unsere Solidarität mit den vielen hunderttausend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Pflege. Wir werden weiter für ihre Rechte, für faire, tarifliche Bezahlung und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen!“ 

    Hintergrund:
    Die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas stimmte am 25.02.2021 mehrheitlich gegen einen von Gewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband in der Pflegebranche (BVAP) bereits ausgehandelten Tarifvertrag. Dieser sieht für die Beschäftigten der Altenpflege deutliche Lohnerhöhungen in mehreren Schritten vor. Erklärtes Ziel beider Seiten war es, den Vertrag für allgemeinverbindlich erklären zu lassen, sodass er für die ganze Branche gilt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat das befürwortet. Durch die Ablehnung der Caritas kann nun ein entsprechender Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit beim Bundesarbeitsministerium nicht gestellt werden. Der bundesweite Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Altenpflege ist damit zunächst gescheitert.

    Weitere Informationen zu den Entscheidungen auf den Seiten des Caritas-Verbandes.

    Für Beschäftigte in der Pflege der Caritas gelten weiterhin die Vergütungen der AVR-Caritas.

    Hier nun die nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen:

    Tarifvertrag Altenhilfe: Caritas setzt auf umfassende Partnerschaft und faire Löhne

    Aachen, 3. März 2021 (cba). Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung im Bistum Aachen hat sich in einer Presseinformation zur Entscheidung der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes geäußert, die Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages Altenpflege abzulehnen. Der Caritasverband für das Bistum Aachen setzt weiterhin auf Partnerschaft bei der Tariffindung.

    „Aus Sicht des Caritasverbandes für das Bistum Aachen fehlen im Tarifvertrag Altenhilfe Regelungen zu einer betrieblichen Altersvorsorge, zu passgenauen Arbeitszeitmodellen und zu Zuschlägen für Überstunden“, erläutert Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens. Der zur Diskussion gestellte Tarifvertrag schreibe im Grunde genommen nur eine Anhebung des Mindestlohnes in der Pflege fest. Die allermeisten im öffentlichen Dienst, bei Caritas oder Diakonie in der Pflege Beschäftigten verdienten schon jetzt einiges mehr, als es der Tarifvertrag Altenhilfe festlegen wollte. „Die dort vereinbarte Vergütung liegt etwa zehn Prozent unterhalb des Niveaus, das die Arbeitsvertragsrichtlinien der Caritas oder der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst vorsehen“, so Jentgens weiter. Er fürchtet, dass ein auf Basis des Tarifvertrags Altenhilfe vereinbarter Flächentarif auf niedrigem Niveau jede Dynamik bremst, die aus Sicht der Caritas langfristig notwendig ist, um die immer noch große Kluft zwischen den Niveaus der unterschiedlichen Tarifverträge in der Altenhilfe anzugleichen. Schließlich stand auch die Befürchtung im Raum, das deutlich niedrigere Niveau des Tarifvertrag Altenhilfe könnte für Kostenträger zur Norm werden, an der diese sich zukünftig orientieren mit der Folge, dass sie die Mehrkosten der Einrichtungen, die höhere Löhne bezahlen, nicht refinanzieren. „Caritas und Diakonie aber möchten ihren Mitarbeitenden in der Pflege auch weiterhin gute Löhne bezahlen“, sagt Jentgens.

    Aus Sicht des Caritasverbandes für das Bistum Aachen muss es nun darum gehen, die weiteren Schritte partnerschaftlich zu gehen, um zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen, „Denn die rechtlichen Vorgaben sind so, dass alle relevanten Akteure nur gemeinsam gute Arbeitsbedingungen in der Pflege erreichen können“, sagt Jentgens. In diesem Zusammenhang verweist er auf den Vorschlag aus dem Bundesgesundheitsministerium, nur an einen Tarif gebundene Pflegeeinrichtungen zuzulassen, eine Hilfe sein. „Das Bundesarbeitsministerium sehen wir in der Pflicht, beispielsweise in der 5. Pflegekommission mit allen Verantwortlichen in der Pflege nun eine alternative Regelung tu finden. Ihr Ziel muss es sein, die Mindestentlohnung bei den privaten Trägern deutlich anzuheben, ohne dass dies auf Kosten der guten Löhne bei Caritas und Diakonie sowie im öffentlichen Dienst geht“, sagt Jentgens. „Der Caritasverband für das Bistum Aachen wirbt daher sehr für eine umfassende Partnerschaft in tariflichen Fragen“, sagt der Diözesancaritasdirektor. Diese setzt nach Einschätzung von Dirk Hucko, Dienstgebervertreter aus der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen in der Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission, vertrauensvolle Arbeit miteinander voraus. „Diese praktizieren auch die Dienstgeber und die Mitarbeitenden in der Regionalkommission der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas in NRW“, sagt Hucko.

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  • Caritas: Kritik an Informationsverhalten des Ministeriums

    Caritas: Kritik an Informationsverhalten des Ministeriums

    Zum Internationalen Tag der Pflege (12. Mai) dankt Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa allen Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung und kritisiert NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Gleichzeitig erinnert Polixa an den versprochenen „Pflegebonus“.

    Foto: Caritasverband

    „Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Altenheimen gerade in den vergangenen Tagen zusätzlich zu ihrer normalen Arbeit gestemmt haben, ist außerordentlich und verdient allerhöchsten Respekt“, sagt Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Region Mönchengladbach. Die äußerst kurzfristige Ankündigung des NRW-Gesundheitsministers, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenheimen bereits zum Muttertags-Wochenende unter strengen Auflagen wieder Besuch empfangen durften, habe die Mitarbeitenden erneut stark belastet.

    „So wichtig es ist, dass die Senioren wieder besucht werden dürfen, und so sehr wir alle das im Grundsatz begrüßen: Was wir vor dem vergangenen Wochenende seitens des Ministeriums erlebt haben, kann man nur als chaotisch bezeichnen“, kritisiert Polixa. Fast im Stundentakt seien Mails mit neuen Informationen und Regeln eingegangen. „Es war schon schwierig genug, dies alles in der Kürze der Zeit zu lesen und zu verstehen – geschweige denn rechtzeitig umzusetzen.“

    Der Caritas-Geschäftsführer dankt nicht nur den Mitarbeitenden in Pflege und Betreuung, die am Wochenende zum Teil Extra-Schichten geschoben hätten, sondern auch den Bewohnern und Angehörigen für das durchweg gezeigte Verständnis. „Ich äußere mich bewusst erst nach dem Wochenende, weil wir uns vorher darauf konzentriert haben, den neuen Regeln zu entsprechen. Wie hier mit uns umgegangen worden ist, war nicht in Ordnung“, erklärt Polixa.

    Sowohl in den Altenheimen als auch in den ambulanten Pflegediensten machten sich die Mitarbeitenden um die Pflege und Betreuung von hilfebedürftigen Menschen verdient – natürlich nicht erst seit Corona, so der Caritas-Geschäftsführer. Ihnen sei schon vor Wochen der „Pflegebonus“ von bis zu 1.500 Euro als Zusatzleistung versprochen worden. Leider sei die Finanzierung in NRW weiter nicht klar.

    Nach der Einigung auf Bundesebene sieht es so aus, dass die Pflegekassen zwei Drittel der Kosten für die Pflege-Prämien übernehmen. Die Länder sollen die Finanzierung des fehlenden Drittels klären. Dazu habe die Landesregierung noch keinen Vorschlag gemacht. „Ich kann verstehen, dass Mitarbeitende enttäuscht sind. Umso wichtiger wäre es, dass der Pflegebonus zeitnah ausgezahlt wird“, erklärt Polixa. Der Caritasverband Region Mönchengladbach hat seinerseits bereits den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Altenheimen, die im ständigen direkten Kontakt mit Bewohnern stehen, eine Bonuszahlung gewährt. „Als Dankeschön und Anerkennung für ihre besondere Leistung in dieser schwierigen Zeit erhalten sie für April und Mai für jede geleistete Arbeitsstunde einen sogenannten Corona-Euro zusätzlich“, berichtet Frank Polixa. „Wir freuen uns, wenn sich Mitarbeitende damit einen kleinen Wunsch erfüllen und etwas Gutes tun können“, erklärt der Caritas-Geschäftsführer.

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  • Damit Angehörige sich nicht überfordern:  Caritas veranstaltete Kursus in häuslicher Krankenpflege

    Damit Angehörige sich nicht überfordern:
    Caritas veranstaltete Kursus in häuslicher Krankenpflege

    Ab dem 15. Oktober bietet der Caritasverband erneut in Zusammenarbeit mit der Barmer GEK einen weiteren Hauskrankenpflege-Kurs für Interessierte oder pflegende Angehörige an. Der Kurs ist für die Teilnehmer kostenlos (eine Zugehörigkeit zur Barmer GEK ist nicht erforderlich).
    Er findet an sechs Terminen, jeweils donnerstags von 17.00 bis 20.30 Uhr, in der Caritas-Tagespflege in Venn, Stationsweg 186, statt.

    Interessenten können sich bei Gabriele Drücker unter Tel. 02161-810223 oder per Mail an druecker@caritas-mg.de anmelden. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter dev.caritas-mg.de/de/Hauskrankenpflegekurs.htm.

    Es war eine Premiere: Zum ersten Mal bot der Caritasverband Region Mönchengladbach in Kooperation mit der Barmer GEK einen Kursus in häuslicher Krankenpflege an. 14 Angehörige von pflegebedürftigen Menschen nahmen an der sechsteiligen Schulung teil. Sie erhielten jetzt ihre Zertifikate.

    Jürgen Rosen will seiner Mutter einen Wunsch erfüllen: Die 74-Jährige leidet an einem bösartigen Hirntumor; sie möchte zu Hause sterben. Bis vor kurzem wurde sie in Düsseldorf auf einer Palliativstation gepflegt. Inzwischen hat Rosen seine Mutter nach Hause geholt. Zwar kümmert sich ein ambulanter Pflegedienst um die schwerkranke Witwe, dennoch ist Rosen sehr gefordert. „Im Hauskrankenpflege-Kurs habe ich beispielsweise gelernt, wie ich meine Mutter bewege und lagere, damit sie keine Wundstellen bekommt“, berichtet der 45-Jährige. Er hat auch erfahren, wie er den Übergang vom Bett in den Rollstuhl für die alte Frau möglichst angenehm und für sich selbst rückenschonend gestalten kann.

    „Wir haben den Teilnehmern vermittelt, welche Hilfsmittel sie einsetzen können, wie sie ihre Angehörigen bei der Körperpflege unterstützen und wie sie am besten Medikamente geben“, sagt Gabriele Drücker vom Caritasverband. Weitere Themen waren etwa die Ernährung im Alter sowie besondere Pflegesituationen, wie Schluckstörungen, Demenz, Inkontinenz und Dekubitus. Informationen über pflegerische, finanzielle und organisatorische Belastungen sowie Möglichkeiten der Entlastung ergänzten das umfangreiche Programm.

    Wichtig war für die Teilnehmer auch der Austausch untereinander. „Man sieht einfach, dass es anderen Angehörigen ganz ähnlich geht und wir alle die gleichen Probleme haben“, erläutert Heike Degenhardt. Sie hat ihre 84-jährige Mutter und ihren drei Jahre älteren Vater gepflegt – und sich damit überfordert. „Bei jedem Telefonklingeln habe ich gedacht, meine Mutter wäre schon wieder gefallen oder mit meinem Vater wäre etwas passiert“, schildert sie diese psychisch sehr belastende Zeit, in der sie selbst krank wurde. Inzwischen werden ihre Eltern rund um die Uhr zu Hause betreut. „Ich kann jedem pflegenden Angehörigen nur raten, sich zu informieren und einen solchen Kurs zu besuchen“, sagt die 56 Jahre alte Mönchengladbacherin.

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  • Jederzeit Hilfe per Knopfdruck

    Jederzeit Hilfe per Knopfdruck

    HausNotRuf der Caritas Mönchengladbach betreut 6.800 Teilnehmer

    Rund 6.800 Menschen nutzen inzwischen den HausNotRuf Mönchengladbach, den der Caritasverband seit 1983 anbietet. Nachdem die Caritas die Zentrale an der Albertusstraße im vergangenen Jahr umgebaut hat, feiert sie das 30-jährige Bestehen des HausNotRufs nun nachträglich: Mit einem „Tag der offenen Tür“ am Freitag, 5. September, stellt sie den Dienst der Öffentlichkeit vor.

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    Rund um die Uhr nimmt die HausNotRuf-Zentrale des Caritasverbandes die Anrufe der Teilnehmer an. Auf dem Foto: Mareen Kublank (vorne), Waltraud Grusemann, Hildegard van de Braak, Christiane Droste-Zachowski (stehend von links) und Kitty Walkowiak.

     

    Der HausNotRuf Mönchengladbach garantiert vor allem älteren und alleinstehenden Menschen jederzeit Hilfe per Knopfdruck“, erläutert Leiterin Waltraud Grusemann. Wenn sie sich unwohl fühlen, gestürzt sind oder sich in einer anderen Notlage befinden, können sie durch Drücken auf einen kleinen Funksender, den sie bei sich tragen, aus jedem Raum ihrer Wohnung sofort Unterstützung rufen. (mehr …)

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  • Immer im Rollstuhl: „Nein, danke“  – Eine Caritas-Ferienaktion für Kinder mit und ohne Behinderung

    Immer im Rollstuhl: „Nein, danke“ – Eine Caritas-Ferienaktion für Kinder mit und ohne Behinderung

    Ferienaktion-24 (2)Kinder mit und ohne Behinderung verbrachten jetzt spannende zwei Wochen miteinander: Sie nahmen an einer Ferienbetreuung des Caritasverbandes für die Region Mönchengladbach-Rheydt in der Paul Moor-Schule teil.
    Insgesamt 15 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 14 Jahren spielten, bastelten, tobten, kochten und aßen gemeinsam und gingen auf Entdeckungsreise im Hardter Wald. Zur Gruppe gehörten Schüler der Paul Moor-Schule und Kinder von Caritas-Mitarbeitern. (mehr …)

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  • Caritas verkauft das ehemalige Rheydter Altenheim an Investor – Seniorenwohnungen in „Haus Monika“

    Caritas verkauft das ehemalige Rheydter Altenheim an Investor – Seniorenwohnungen in „Haus Monika“

    Haus Monika-24Das seit Jahren leer stehende frühere Caritas-Altenheim „Haus Monika“ in der Rheydter Innenstadt erstrahlt demnächst in neuem Glanz: Der Caritasverband hat das Gebäude an den Viersener Investor „Projekt Janissen“ verkauft, der hier insgesamt 14 hochwertige Eigentumswohnungen für die Zielgruppe „60plus“ einrichten will. (mehr …)

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  • Aunde-Azubis machten „gute Geschäfte“

    Aunde-Azubis machten „gute Geschäfte“

    Soziale Einrichtungen profitierten vom Engagement

    Es war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung:
    Die 14 Auszubildenden des Unternehmens Aunde Achter und Ebels engagierten sich jetzt in Einrichtungen des Caritasverbandes sowie beim Interkulturellen Familienverband – ohne Bezahlung, aber mit einer Gegenleistung. Die Ideen dazu entstanden während des Mönchengladbacher Marktplatzes der Katholischen Liga vor einigen Wochen.
    Fünf der Aunde-Azubis strichen den Zaun des heilpädagogischen Caritas-Kindergartens Am Kuhbaum, einige ihrer Kollegen besuchten mit Bewohnern des Caritaszentrums Holt den Weihnachtsmarkt in der Stadt. Wieder andere halfen bei der Weihnachtsbäckerei des Interkulturellen Familienverbandes. (mehr …)

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