Schlagwort: Corona

  • Zwei Bewohnerinnen des St. Antonius Altenheimes verstorben

    Zwei Bewohnerinnen des St. Antonius Altenheimes verstorben

    Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Personen ist auf fünf gestiegen.

    Zwei Bewohnerinnen des St.Antonius Altenheimes in Wickrath im Alter von 90 und 98 Jahren sind gestern im Altenheim verstorben.
    In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass zwei Mitarbeiter dieses Altenheimes mit dem Coronavirus infiziert waren.
    Alle 34 Bewohner des Wohnbereiches, in dem die beiden Mitarbeiter zu tun hatten, wurden daraufhin getestet.
    Das bisherige Ergebnis: 26 Personen sind positiv getestet, obwohl einige von ihnen keine typischen Symptome aufwiesen.
    Bei zwei Personen liegt ein negatives Ergebnis vor, und von weiteren sechs getesteten Personen stehen die Testergebnisse noch aus.

    Nach Bekanntwerden des ersten Falls ordnete das Gesundheitsamt an, diesen Wohnbereich komplett zu isolieren.
    Die Angehörigen sind über die Situation informiert. Heimleitung, Heimaufsicht und das Gesundheitsamt stehen im ständigen Kontakt.

    Die Stadt hat heute vor Ort die ordnungsgemäße Umsetzung der Isolierungsmassnahme überprüft.
    Die entsprechenden Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz werden eingehalten.

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  • Wie die AWO Mönchengladbach bei „Corona-Stress“ in Familien hilft!

    Wie die AWO Mönchengladbach bei „Corona-Stress“ in Familien hilft!

    Zu Hause leben, arbeiten, Kinder betreuen und unterrichten – viele Eltern fühlen sich derzeit überfordert.

    Die AWO-Fachkräfte helfen Eltern am Telefon und auch weiterhin „Face to Face“, wie man in diesen Tagen mit Angst, Streit und Stress umgeht.

    Das Kontaktverbot und die damit einhergehende Isolation ist derzeit für viele Familien und Beziehungen ein Stresstest. Die AWO Sozialarbeiterin Maren Kötter kennt die Probleme, die derzeit viele Eltern haben. „Sportvereine haben ihren Betrieb eingestellt, Schwimmbäder sind geschlossen und auch auf den Spielplatz darf man nicht mehr. Der Kontakt zu den Großeltern ist wegen der Ansteckungsgefahr tabu. Das bedeutet, dass bei vielen Familien zu Hause der Lagerkoller entsteht, weil die Möglichkeiten fehlen, sich mal aus dem Weg zu gehen oder die Kinder zu beschäftigen.“ Vor allem Mütter, die sich nach wie vor vorrangig um die Betreuung der Kinder kümmern, sind herausgefordert und mit Alltagssituationen überlastet. „Elternteile, die gerade den Tag nicht gut herumbekommen, denen Homeschooling, Homeoffice, Haushalt und die Angst um das „Corona Virus“ über den Kopf wachsen, können uns gerne anrufen und uns ihre Sorgen, Nöte und Ängste mitteilen,“ sagt Maren Kötter weiter. Insbesondere wenn nächste Woche die Osterferien starten und dadurch die Aufgaben wegfallen, die die Schulen den Kindern bereitstellen, ist zumindest ein fester „Tagesordnungspunkt“ für viele Familien gestrichen. „Langeweile ist vorprogrammiert. Die Unzufriedenheit könnte noch mehr steigen und das könnte für noch mehr Konfliktpotential sorgen“, so die Sozialarbeiterin der AWO.

    Die drei Vollzeit-Fachkräfte der Erziehungsberatungsstelle der AWO sind aber auch während der „Corona Krise“ auf der Brandenberger Straße 7 in Mönchengladbach anzutreffen. „Wir beraten Eltern mit Problemen natürlich weiterhin hier vor Ort, unter Berücksichtigung der nötigen Hygienevorschriften. Wir stehen aber auch per Video-Telefonie mit Kundinnen und Kunden in Kontakt. Denn manchmal ist es wichtig, einfach mal ein anderes Gesicht zu sehen,“ so Kötter weiter.

    Das Angebot der Erziehungsberatungsstelle richtet sich in diesen Tagen auch gezielt an Frauen, die häusliche Gewalt erleben. „Frauen, die derzeit nicht arbeiten gehen, sind ihren gewaltbereiten Beziehungspartnern „24/7“ ausgeliefert. Gerade diesen Frauen möchten wir sagen: wir helfen Euch! Schreibt uns gerne auch eine E-Mail. Das ist diskreter als ein Anruf“, weiß Maren Kötter von der AWO.

    Auch die Fachkräfte der „Ambulanten Erziehungshilfen“ der AWO, in Mönchengladbach und Dormagen, sind nach wie vor im Einsatz. „Für viele Kinder sind die Ausgangsbeschränkungen eine Katastrophe. Weil Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen für Kinder nicht systemrelevanter Berufsgruppen geschlossen sind, fallen Orte weg, an denen Gewalt und Missbrauch an Kindern entdeckt werden können“, sagt Simon Kölling, der Leiter der Ambulanten Erziehungshilfen der AWO. Er und sein Team betreut Familien, in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Mönchengladbach, die ganz intensive Unterstützung benötigen. „Wir haben die Hausbesuche zwar auf das Nötigste beschränkt, wir müssen aber trotzdem sicher gehen, dass es den Kindern gut geht und sie gut versorgt sind. Deshalb bieten wir den Kundinnen und Kunden an, gemeinsam spazieren zu gehen, mit Video zu telefonieren oder uns Fotos per Direktnachricht zu schicken.“

    Allgemein stellt Simon Kölling aber fest, dass viele Familien, die Erziehungshilfen durch die AWO bekommen, mehr Bedarf haben, sich auszutauschen. „Wir sind auf deren Wunsch nahezu täglich mit einigen Familien in Kontakt. Das zeigt uns, dass die Familien uns vertrauen. Wir helfen ihnen zum Beispiel den Tag zu strukturieren, damit nicht von morgens bis abends der Fernseher läuft.“

    Gut angenommen werden auch die „#wirbleibenzuhause-Tipps gegen Langeweile“, die die Fachkräfte aus den Kitas und „OGS“ gerade auf den Social-Media-Kanälen der AWO veröffentlichen, so Kölling weiter.

    Das kostenlose Krisentelefon der AWO hat die Telefonnummer 02166/399 67 300. Per E-Mail ist die AWO Sozialarbeiterin Maren Kötter unter mkoetter@awo.mg erreichbar.
    Die Erziehungsberatungsstelle ist montags bis donnerstags von 8:30 Uhr bis 17 Uhr besetzt. Freitags von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr.
    Bei unaufschiebbaren Notfällen stehen die AWO Kolleginnen und Kollegen auch außerhalb dieser Zeiten zur Verfügung.

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  • Covid-19: Statusbericht vom 4. April 2020 (Stand: 10 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 4. April 2020 (Stand: 10 Uhr)

    Aktuell sind 147 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Samstag, 4. April (Stand: 10 Uhr), 15 neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 265 (Vortag: 250) gestiegen.

    Zwei Infizierte (beide Jahrgang 1929) sind in einer Mönchengladbacher Klinik verstorben. Die Verstorbenen hatten bereits massive Vorerkrankungen.

    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1545 (Vortag: 1538) erhöht.
    20 Laborergebnisse stehen derzeit aus.
    Aktuell befinden sich 491 Personen (Vortag: 468) in Quarantäne.
    Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 115 (Vortag: 111) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle (seit dem 3. März 2020) insgesamt: 265
    – aktuell infizierte Personen: 147
    – genesene Personen: 115
    – verstorbene Personen: 3

    Gesamtzahl in Quarantäne: 491
    – in häuslicher angeordneter Quarantäne: 455
    – in freiwilliger Quarantäne: 5
    – im Krankenhaus: 31

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  • Covid-19: Statusbericht vom 3. April 2020 (Stand: 9 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 3. April 2020 (Stand: 9 Uhr)

    Aktuell sind 138 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Freitag,
    3. April (Stand: 9 Uhr) 15 neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 250 (Vortag: 235) gestiegen.
    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1538 (Vortag: 1393) erhöht. 32 Laborergebnisse stehen derzeit aus.

    Aktuell befinden sich 468 Personen (Vortag: 474)) in Quarantäne.
    Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 111 (Vortag: 82) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle (seit dem 3. März 2020) insgesamt: 250
    aktuell infizierte Personen: 138
    genesene Personen: 111
    verstorbene Personen: 1
    Gesamtzahl in Quarantäne: 468
    in häuslicher angeordneter Quarantäne: 427
    in freiwilliger Quarantäne: 5
    im Krankenhaus: 36

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  • Giesenkirchen hilft

    Giesenkirchen hilft

    Unzählige Hilfsangebote gibt es mittlerweile im gesamten Stadtgebiet von Mönchengladbach.

    Nun hat sich Giesenkirchen eingereiht und die Messdiener sowie die Schützen machen ein Hilfsangebot.

    Wer Hilfe benötigt ruft bitte im Pfarrbüro an unter der Tel. Nr.: 02166 / 9702670

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  • Covid-19: Statusbericht vom 1. April 2020 (Stand: 9:00 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 1. April 2020 (Stand: 9:00 Uhr)

    Aktuell sind 136 Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Mittwoch, 1. April (Stand: 9 Uhr) 35 neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 217 (Vortag: 182) gestiegen.

    Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1351 (Vortag: 1229) erhöht. 38 Laborergebnisse stehen derzeit aus.

    Aktuell befinden sich 456 Personen (Vortag: 415) in Quarantäne. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 80 (Vortag: 67) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle insgesamt: 217
    aktuell infizierte Personen: 136
    genesene Personen: 80
    verstorbene Personen: 1
    Gesamtzahl in Quarantäne: 456
    in häuslicher angeordneter Quarantäne: 409
    in freiwilliger Quarantäne: 6
    im Krankenhaus: 41

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  • Theater näht Atemschutzmasken für Pflegeheime

    Theater näht Atemschutzmasken für Pflegeheime

    In Zusammenarbeit mit dem Krefelder Verein Die Wiege e.V. fertigt die Schneiderei des Theaters Mundschutze. 700 Stück sind schon entstanden.

    „Helfen wo man helfen kann. Gemeinschaftlich unterwegs sein. Das sind einige Gebote der Stunde. Unser Theater steht mitten in der Stadt und wir verorten uns auch in der Mitte der Gesellschaft. Wenn wir dieser Stadt und dieser Gesellschaft in der jetzigen Lage etwas zurückgeben können, ist dies gut für alle“, sagt Generalintendant Michael Grosse.

    Foto: Matthias Stutte

    Deshalb hat das Theater Krefeld und Mönchengladbach in Zusammenarbeit mit dem Krefelder Verein Die Wiege e.V., dessen Schirmherrin Schlagersängerin Andrea Berg ist, die Produktion von Atemschutzmasken aus Stoff begonnen.
    Dort, wo sonst die Kostüme für die Inszenierungen gefertigt werden, nähen die Schneiderinnen und Schneider jetzt aus den hauseigenen Stoffvorräten, aber auch aus vielen Stoffspenden von Krefelder Bürgerinnen und Bürgern Mundschutze.

    Foto: Matthias Stutte

    Sie kommen vor allem Pflegeeinrichtungen zugute, die sich mit den Stoffmasken behelfen können.
    „700 Stück konnten bereits verteilt werden und täglich kommen etwa 150 dazu“, erläutert die Leiterin der Kostümabteilung Ina Schotes.

    Außerhalb des Theaters sitzen etliche Hobbynäherinnen unermüdlich an ihren Maschinen und unterstützen die Herstellung. Karin Meincke aus dem Vorstand des Vereins Die Wiege e.V. organisiert die Stoffspenden und liefert dem Theater täglich Nachschub.
    Kontakt: info@karinmeincke.de

    Ab sofort näht die Schneiderei des Theaters auch für alle Einrichtungen in Mönchengladbach, die von der Stadt betreut werden.

    Stepahn Küppers, Leiter des
    Fachbereichs Altenhilfe der Stadt
    Mönchengladbach;
    Foto: Matthias Stutte

    Stepahn Küppers, Leiter des Fachbereichs Altenhilfe der Stadt Mönchengladbach organisiert die Verteilung der Stoffmasken in Mönchengladbach.
    „Heute wurden bereits 30 Stoffmasken zu uns gebracht. Wir haben sie sofort an Jugendliche weitergegeben, die ältere Menschen durch Besorgungen unterstützen“.

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  • Hochschule Niederrhein: Racing-Team spendet Masken an Krankenhäuser

    Hochschule Niederrhein: Racing-Team spendet Masken an Krankenhäuser

    350 Atemschutzmasken, einige Schutzbrillen und Einweghandschuhe hat Racing-Team der Hochschule Niederrhein hat an Krankenhäuser gespendet.

    Die Ausrüstung ging an das Krankenhaus St. Josef in Moers sowie an das Bethesda Krankenhaus in Duisburg.
    „Wir haben uns gefragt, was wir jetzt in dieser schwierigen Zeit als Hilfe beitragen können. In den Medien wurde gehäuft von knappen Beständen von Atemschutzmasken berichtet. Eine Krankenschwester, die mit einem Teammitglied befreundet ist, teilte ihre Suche nach Masken auf Instagram. Es schien uns sinnvoll, die Masken, Schutzbrillen und Handschuhe weiterzugeben. Dort werden sie jetzt dringender gebraucht als bei uns“, sagt Sven Wollny vom HSNR-Racing-Team.

    Foto:HN: Der Rennwagen des
    HSNR-Racing-Teams
    beim Rennen in Tschechien.

    Das HSNR-Racing-Team verwendet die Atemschutzmasken und Handschuhe bei den Arbeiten an ihrem Rennwagen. Insbesondere bei der Fertigung der Verkleidung und des Aerodynamikpakets aus Carbon laminieren, schleifen und polieren die Studierenden verschiedene Bauteile, um diese in bestmöglicher Qualität herzustellen. Beim Schleifen entsteht durch den Spachtel und das Carbon (CFK) Staub, vor dem die Team-Mitglieder sich schützen müssen.

    Die Studierenden der Hochschule Niederrhein sind seit 2011 bei internationalen Rennen aktiv. Seitdem bauen sie jedes Jahr ein neues Fahrzeug. Rund 60 Studierende, vorwiegend aus den Fachbereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informatik, gehören zum Team.

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  • Picnic führt Sonntagslieferung für Ärzte und Pflegekräfte ein

    Picnic führt Sonntagslieferung für Ärzte und Pflegekräfte ein

    Als Deutschlands erster Online-Supermarkt startet Picnic mit der Lebensmittellieferung am Sonntag.

    Das Unternehmen aus Düsseldorf, das in 30 Städten in Nordrhein-Westfalen vertreten ist, möchte den zusätzlichen Liefertag dazu nutzen, mehr Haushalte beliefern zu können. Um vor allem Ärzte und Pflegekräfte unterstützen zu können, wird diesen an dem zusätzlichen Liefertag Priorität über eine “Special Care Liste” eingeräumt. Ab dem 5. April beginnt Picnic mit einem Piloten, bei dem sie die Möglichkeit haben, auch sonntags mit frischen Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs beliefert zu werden. 

    „Es ist jetzt besonders wichtig, diejenigen zu unterstützen, die jeden Tag an vorderster Front im Einsatz sind in Krankenhäusern, Altenheimen oder als mobile Pflegekräfte”, sagt Frederic Knaudt aus dem Gründerteam von Picnic in Deutschland. „Einige unserer Kunden berichten uns aus eigener Erfahrung, wie stark das Pflegepersonal aktuell beansprucht wird. Daraus entstand die Idee, den Sonntag als zusätzlichen Liefertag einzuführen und dieser Gruppe zu widmen. Unser Team ist hochmotiviert, die Menschen mit diesem Service ein wenig zu entlasten – ganz nach dem Motto: Ihr bleibt für uns da – wir liefern für euch nach Hause.“

    Im Zuge der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland, wurde die Sonntagsöffnung für Supermärkte ermöglicht. Picnic kann hierdurch die Kapazitäten für die Zustellung auf einen weiteren Tag verteilen und somit mehr Haushalte in NRW beliefern. 

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  • Gülistan Yüksel, MdB: Das Sozialschutz-Paket – Zusammenstehen in der Krise

    Gülistan Yüksel, MdB:
    Das Sozialschutz-Paket – Zusammenstehen in der Krise

    Mit dem „Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2“ werden notwendige Mittel bereitgestellt, um unser Land sicher durch die Krise zu bringen.

    In dieser schwierigen Zeit stehen Bund, Länder und Kommunen, demokratische Parteien und Sozialpartner zusammen und packen gemeinsam an.

    „Mit dem Sozialschutz-Paket helfen wir denen, die von der Krise wirtschaftlich und sozial besonders betroffen sind. Wir werden alles tun, um unsere Arbeitsplätze und Unternehmen in Deutschland und in Mönchengladbach zu schützen“, teilt die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel mit. „Gerade Menschen mit geringem Einkommen, Selbständige und Kleinunternehmer trifft die aktuelle Corona-Krise besonders hart. Daher werden wir die Zugänge zu unseren sozialen Sicherungssystemen und zum Kinderzuschlag erleichtern“.

    Bestimmte Branchen und Berufe wie z.B. das Gesundheitswesen und die Landwirtschaft sind in der momentanen Krise für das öffentliche Leben, die Sicherheit und die Versorgung der Menschen besonders wichtig. Bezieherinnen und Beziehern von Kurzarbeitergeld soll ermöglicht werden, in ihrer arbeitsfreien Zeit und auf freiwilliger Basis in diesen Branchen vorübergehend zu arbeiten, ohne dass das erzielte Einkommen auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird. Auch bei der Rente soll es mehr Hinzuverdienstmöglichkeiten geben.

    Besonders wichtig ist, dass soziale Dienstleiter finanziell abgesichert und zu aktiven Partnern in der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise gemacht werden.  Yüksel betont: „Deutschland hat den großen Vorteil, dass seine Sozialsysteme zu den leistungsfähigsten der Welt gehören. Wir wollen allen, die durch die Krise in Not geraten, so schnell, einfach und unbürokratisch wie möglich helfen. Das Sozialschutz-Paket soll den Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass sie sich in der derzeitigen Ausnahmesituation auf ihren Sozialstaat verlassen können“.  

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  • Dr Günter Krings, MdB, zur Bewältigung der Corona-Pandemie und die staatliche Unterstützung für die Wirtschaft

    Dr Günter Krings, MdB, zur Bewältigung der Corona-Pandemie und die staatliche Unterstützung für die Wirtschaft

    Die COVID19-Pandemie hat uns alle fest im Griff – mit weitreichenden gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen.

    Das rasante Tempo, mit dem der Coronavirus sich ausbreitet, hat jeden von uns dazu gezwungen, seinen Alltag in einschneidender Weise zu verändern. Das merken wir im engsten Familienkreis, wenn zum Beispiel die Großeltern nicht mehr besucht werden können, aber auch bei der Arbeit, beim Einkaufen und wenn Gottesdienstbesuche und kulturelle Unternehmungen nicht möglich sind. Das alles ist äußerst schmerzlich, aber auch notwendig!

    Die Bewältigung der Corona-Krise bedeutet für Bund und Länder einen historischen Kraftakt. Das gilt nicht nur für unseren Alltag, sondern ebenso für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft. Deshalb haben wir in dieser Woche den größten Schutzschirm in der deutschen Geschichte aufgespannt: Es geht um den Gesundheitsschutz, den Schutz der Wirtschaft, der Unternehmen und der Arbeitsplätze. Wir müssen in dieser außergewöhnlichen Zeit alles dafür tun, um den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu bewahren. Nie zuvor, auch nicht während der Finanzkrise von 2008 bis 2010 und der Eurokrise ab 2010, hat der deutsche Staat ein so hohes Volumen an Liquiditätshilfen, Krediten und Garantien bereit gestellt wie in der aktuellen Corona-Krise. Das Ergebnis ist das wohl umfassendste Hilfs- und Schutzprogramm in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die weitreichenden Beschlüsse dieser Sitzungswoche zeigen: Der Staat ist handlungsfähig und unternimmt finanziell alles, um die Bevölkerung, Unternehmen und Beschäftigte zu schützen. Unser Ziel ist es, Menschenleben zu schützen, das Gesundheitswesen handlungsfähig zu halten, die Grundversorgung mit allen lebensnotwendigen Gütern zu sichern und zugleich den volkswirtschaftlichen Schaden zu begrenzen.

    Dafür haben wir in dieser Woche eine Vielzahl an zielgerichteten Sofortmaßnahmen verabschiedet, die zum einen die medizinische Versorgung der Menschen als oberste Priorität weiterhin sicherstellen, gleichzeitig aber auch die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft möglichst gering halten. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung ist ein geschlossenes, schnelles und konsequentes Handeln das Gebot der Stunde. Das zentrale wirtschaftspolitische Ziel der Bundesregierung ist es, die wirtschaftliche Substanz, die erfolgreiche Vielfalt an kleinen und großen Unternehmen in Deutschland zu erhalten und dauerhafte Schäden an den wirtschaftlichen Strukturen abzuwehren. Wir helfen mit umfassenden Maßnahmen der gesamten Wirtschaft von klein bis groß und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit dieser Extremsituation umzugehen. Insbesondere tun wir alles, um zu verhindern, dass eigentlich gesunde Unternehmen in der aktuellen Krisenlage aufgeben müssen und zukunftsfähige Arbeitsplätze verloren gehen. Gleichzeitig haben all jene, die von der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zur Verlangsamung der weiteren Ausbreitung besonders hart betroffen sind, unser aller Solidarität verdient.

    Gerne möchte ich Ihnen einen umfassenden Überblick über die Maßnahmen geben. In dem anhängenden pdf-Dokument finden Sie eine thematisch sortierte Übersicht über die einzelnen Maßnahmen, die von der Bundesregierung, aber auch vom Land Nordrhein-Westfalen in dieser Woche beschlossen wurden. Die entsprechenden Links zu Formularen und Ansprechpartnern helfen zusätzlich, schnell und zielgerichtet dort Hilfe zu bekommen, wo sie für Sie bereitsteht.

    Herzliche Grüße – und passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf!
    Ihr Günter Krings

     

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  • Die Antwort der Europäischen Grünen auf COVID-19-Krise

    Die Antwort der Europäischen Grünen auf COVID-19-Krise

    Hier ist die gemeinsame Antwort der Grünen auf die Corona-Krise der Parteien in der Europäischen Grünen Partei und die Grüne Europafraktion.

    Gemeinsam fordern wir mehr Zusammenarbeit in Europa und Solidarität im Angesicht der Pandemie, die alle Menschen gleichermaßen betrifft.
    In deutlichen Worten kritisieren wir die nationale Egoismen beim Umgang mit der Krise und einen Mangel an Solidarität in Europa.
    Es ist bitter, wie sich etwa innerhalb der Eurozone die gleichen Spaltungen wiederholen wie vor der Krise.
    Statt in der Krise zusammen zu stehen, verweigern Mitgliedsstaaten wie Deutschland, die Niederlande u.a. z.B. eine Absicherung Italiens und Spaniens über gemeinsame Anleihen.
    Statt die Flüchtlinge aus der Enge der Lager von den griechischen Inseln zu evakuieren, schließen viele Staaten die Grenzen.
    Die Krise darf nicht für den Abbau von Rechtsstaatlichkeit instrumentalisiert werden.
    Nur gemeinsam und mit vereinter europäischer Kraft und Solidarität werden wir die Krise lösen. 

    Quelle: Pressemitteilung

    Die kpl. Erklärung hier

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