Es war ein Fest der Bürger für die Bürger.
Ausgehend von der Initiative Gründerzeitviertel in 2012, ersten Ansätze in Workshops mit den Bürgern und der Mönchengladbacher Verwaltung, Einbindung des damaligen Baudezernenten Andreas Wurff, haben die Bürger etwas geschaffen, was wohl derzeit einzig in der Stadt ist.
Die oftmals geschmähte NRW-Landesregierung mit ihren Fördergeldern schaffte das finanzielle Fundament für dieses bürgerliche Engagement.
Sie, die Bürger waren auch gestern begeistert, das Wetter machte mit, so hatten Monika Hintsches und Phillip Molitor leichtes Spiel bei der Eröffnung um 13:00 Uhr mit der ortsansässigen Big-Band den Startschuss zu geben für einen tollen Feiertag.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, das Kinderprogramm brachte Kurzweil für die Kleinen, und Sitzgelegenheiten sorgten bei fußmüden Älteren ebenfalls für ihr Wohlergehen.
Bis in die späten Abendstunden sorgten Musiker von „um die Ecke“ für die Stimmung, der niemand entgehen konnte.
Es hat lange gebraucht, seit 2011 gab es workshops als Planungsgrundlage. Die Initiative Gründerzeitviertel hat langen Atem bewiesen und ihre Idee umgesetzt. Sie hat viele Hürden genommen, auch mannigfaltige Unterstützung erhalten.
Nun ist er fertiggestellt, die Bauzäune sind verschwunden: der Schillerplatz wird seiner Bestimmung übergeben.
Ruth Zadow hat das Plakat gestaltet
Er soll ein luftiger Ort der Kommunikation, der Musik und Kunst, der Begegnung und Fantasie werden: Hierzu fällt am Samstag, 9. Juli der Startschuss.
Das abwechslungsreiche Programm bietet für alle Altersgruppen jede Menge Unterhaltung und Informationen.
So ist ab 13 Uhr im Café van Dooren eine Ausstellung zur Geschichte des Schillerplatzes mit Fotos, Anekdoten und Informationen zu sehen.
Zusätzlich werden Ute Gruben und Arne Dorando den Besuchern für Fragen rund um den Platz und das Gründerzeitviertel zur Verfügung stehen.
Um 15 Uhr geht die Open-Air-Kaffeetafel „Schilleria“ an der Margaretenstraße an den Start. Kuchenspenden sind erwünscht und können bis 12:00 Uhr im Treibhaus, Margaretenstr. abgegeben werden.
Der Erlös kommt der Kinder- und Jugendarbeit zugute.
Von 13 bis 19 Uhr gibt’s Action für Kids aus Schillers Zeiten. Dann können sich die Kleinen in den Disziplinen Kirschkernweitspucken, Seilchenspringen und der Malaktion (s)chillige Wimpel üben.
Die Ökumenische Jugendarbeit Eicken wird unter dem Motto „Alk-freie Cocktails für Chiller am Schiller“ ab 15 Uhr die Gäste mit leckeren, eisgekühlten Cocktails versorgen. Darüber hinaus können von 13 bis 17.30 Uhr im „X.position mobile“, einem umgebauten Wohnwagen, Video-Grüße vom Viertel ans Viertel zum neuen Schillerplatz aufgezeichnet werden.
Für musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem die Music Today’s Bigband, die noch junge Coverband aus Mönchengladbach „Sqaremax“, die Schiller-Allstar-Band, die sich aus Musikern aus dem Viertel zusammensetzt, sowie die Stanley Beamish Bluesband.
Ab Einbruch der Dunkelheit können die Besucher in die Vergangenheit eintauchen: eine Projektion zeigt Bilder des Schillerplatzes von gestern und heute.
Die Initiative Gründerzeitviertel e.V. und die Bewohner rund um den Schillerplatz fiebern dem Umbau des Quartiersmittelpunkts im Karree zwischen Schillerstraße, Margarethenstraße, Humboldtstraße und Kaiserstraße entgegen. Nach dem Gretamarkt am vergangenen Wochenende sollten die Bauarbeiten starten. Jetzt musste die Stadtverwaltung den Verein darüber informieren, dass sich der Umbau des Platzes doch noch knapp zwei Monate hinauszögert. Bei der detaillierten Ausführungsplanung haben sich neue Herausforderungen ergeben, für die zunächst Lösungen gefunden werden mussten, die den Kostenrahmen nicht sprengen. Für den Umbau sind 335.000 Euro eingeplant. Probleme machte dem Fachbereich Tiefbau und Stadtgrün vor allem die Statik und das Umsetzen des Ehrenmals auf dem Schillerplatz, das an gefallene Soldaten des 1. Weltkriegs erinnert. Die Umbauarbeiten sind inzwischen ausgeschrieben, die Bewerbungsphase läuft bis Ende Juli.
Gegen die Stimmen der CDU beschloss die Bezirksvertretung Nord die Umgestaltung des Schillerplatzes. Noch in diesem Sommer werden die Bagger anrollen.
In einem mehrere Jahre andauernden Prozess, in dem Anwohner, Verwaltung, Politik und die Hochschule eingebunden waren, wurde ein schlüssiges Konzept zur Umgestaltung des Platzes entwickelt. Es entsteht ein Quartiersplatz der umsäumt von Boulevardeichen zum verweilen einlädt und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zulässt. (mehr …)
Den abgestimmten Entwurf zur Umgestaltung des Schillerplatzes stellt die Verwaltung am Mittwoch, 29. Januar, von 19 bis 22 Uhr in der Friedenskirche an der Margarethenstraße 20 vor.
Er wird der Politik in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Nord am 12. Februar präsentiert. Möglichst vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für jüngere und ältere Generationen und eine höhere Bedeutung für die Anwohner im Gründerzeitviertel soll zukünftig der Schillerplatz erhalten.
Mit der Neuordnung und Aufwertung des Platzes befassen sich seit Anfang 2012 die Initiative Gründerzeitviertel, Politik und Verwaltung sowie das Kompetenzzentrum Social Design der Hochschule Niederrhein. (mehr …)
Bürgerinformationsveranstaltung am Dienstag, 15. Oktober, 19 Uhr, im Gemeindesaal der Friedenskirche, Margarethenstraße 20 Seit Anfang des Jahres 2012 befassen sich die Initiative Gründerzeitviertel sowie Politik und Verwaltung in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Social Design der Hochschule Niederrhein mit der Neuordnung und Aufwertung des Schillerplatzes.
Er soll zukünftig durch eine Umgestaltung vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für jüngere und ältere Generationen sowie eine höhere Bedeutung für die Anwohner des Gründerzeitviertels erhalten. (mehr …)
Wie geht es mit der Umgestaltung des Schillerplatzes weiter? Diese Frage soll in einer Bürgerversammlung am Donnerstag, 13. Dezember, im „Ladenlokal“ an der Eickener Straße 14 ab 19 Uhr geklärt werden. Dazu lädt die Initiative Gründerzeitviertel, die vor Monaten den Prozess der Umgestaltung eingeleitet hat, ein. In Workshops brachten zahlreiche Anwohner ihre Ideen ein. Jürgen Beckmann, Leiter des städtischen Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung stellt an diesem Abend noch einmal den Planungsstand und die weitere Vorgehensweise vor. (mehr …)