Bagger auf dem Schillerplatz

Schillerplatz am 3. März 2012Gegen die Stimmen der CDU beschloss die Bezirksvertretung Nord die Umgestaltung des Schillerplatzes. Noch in diesem Sommer werden die Bagger anrollen.

In einem mehrere Jahre andauernden Prozess, in dem Anwohner, Verwaltung, Politik und die  Hochschule eingebunden waren, wurde ein schlüssiges Konzept zur Umgestaltung des Platzes entwickelt. Es entsteht ein Quartiersplatz der umsäumt von Boulevardeichen zum verweilen einlädt und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zulässt.

 

 

Der SPD Fraktionsvorsitzende Winfried Kroll zeigt sich enttäuscht über das  Taktieren der CDU: „Die CDU zeigt sich erneut als Bremser und Verhinderer. Bereits 2011 wurde auf Antrag der SPD Fraktion 150.000€ für die Platzgestaltung bereitgestellt. Weitere 200.000€ fließen aus dem „1000-Bäume-Programm“ in die Realisierung. Die CDU hatte bereits bei den vorherigen Etatberatungen gegen die Bereitstellung dieser Mittel gestimmt. Der nun, gegen den Rat der Fachverwaltung gestellte CDU-Antrag, hätte den Baubeginn 2014 gefährdet. Dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.“

So können nach dem Greta- Markt im Frühsommer diesen Jahres die langersehnten Bauarbeiten beginnen und die Anwohner bekommen einen neuen Schillerplatz.

Noch vor den nächsten Haushaltsberatungen wird  die Verwaltung  auf Anregung der SPD Fraktion Pläne zur Anbindung des Schillerplatzes an die Umliegenden Häuserzeilen vorstellen.

4 Kommentare zu "Bagger auf dem Schillerplatz"

  1. Harald Wendler | 14. Februar 2014 um 17:52 |

    Also wie gewünscht ohne eine von ihnen empfundene Schärfe (ich wünsche es ihnen).
    Nach Ihrer hier gezeigten Selbstdarstellung traue ich ihnen Aufklärungarbeiten selber zu.

    Kommentare zur Sache sind weiterhin gerne gesehen.

  2. Martin Heinen | 14. Februar 2014 um 14:44 |

    Lieber Herr Wendler,

    warum solch eine Schärfe? Die von Ihnen empfohlene Handlung ist doch eher für die Toilette geeignet als für Plattform, bei der es um sachbezoge Dinge in unserer Stadt geht, oder?

    Ich verweise einfach nochmal an meinen Appell im letzten Absatz, nämlich anstatt ein Stück aus dem Laienschauspielhaus aufzuführen, in dieser Sache nach den Gemeinsamkeiten zu suchen, damit wir bei der Entwicklung des Gründerzeitviertels zu zügigen Ergebnissen kommen. Ich finde, das ist ja nun doch sehr eindeutig und entspricht auch dem, was ich sonst so an Wünschen diesbezüglich höre.

    Dass kryptisches Schwafeln niemand mag, dem kann ich zu 100% zustimmen. Ich verstehe nur nicht ganz, was das mit meinem Kommentar zu tun hat?! Bitte klären Sie mich auf, lieber Herr Wendler!

    VG
    M. Heinen

  3. Martin Heinen | 14. Februar 2014 um 10:46 |

    Liebe Herren Wendler und Kroll,

    genau dieser Stil geht den nicht in der kommunalpolitischen Szenerie tief verwurzelten Leuten tierisch auf den Keks.

    Die CDU bejaht die Umgestaltung des Schillerplatzes eindeutig und spricht sich aber gleichzeitig dafür aus, dass die „Insel“, die auf dem Schillerplatz entstehen soll, abenfalls gut durchdacht sein muss. Zumal dann erneut die guten Ideen und die Interessen der Anwohner mit einfließen können. So ist es und nicht anders.

    Dann irgendwelche Wikelzüge bei Abstimmungen herbeizuführen und mit o.g. Zitaten zu „veredeln“ mag Herrn Kroll vielleicht ein Gefühl des Triumphs beim Feierabendbier verleihen. Die meisten Außenstehen jedoch, so glaube ich, rollen da nur mit den Augen.

    Lassen Sie uns die Entwicklung im Gründerzeitviertel lieber weiterhin gemeinsam (Anwohner, Medien, Politik) voran treiben. So wird ein Schuh draus.

    • Harald Wendler | 14. Februar 2014 um 11:28 |

      K….. Sie sich ruhig aus, lieber Herr Heinen.
      Wenn sie wirklich etwas zu sagen haben, dann tun sie es doch.
      Kryptisches schwafeln mag niemand.

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