Schillerplatz aus einem Guss – Bürgerversammlung am 13. Dezember

Wie geht es mit der Umgestaltung des Schillerplatzes weiter? Diese Frage soll in einer Bürgerversammlung am Donnerstag, 13. Dezember, im „Ladenlokal“ an der Eickener Straße 14 ab 19 Uhr geklärt werden. Dazu lädt die Initiative Gründerzeitviertel, die vor Monaten den Prozess der Umgestaltung eingeleitet hat, ein. In Workshops brachten zahlreiche Anwohner ihre Ideen ein. Jürgen Beckmann, Leiter des städtischen Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung stellt an diesem Abend noch einmal den Planungsstand und die weitere Vorgehensweise vor.

 

Zum Hintergrund: Für die Umgestaltung des Schillerplatzes im Gründerzeitviertel soll ein Gesamtkonzept entwickelt werden, das die von der Initiative Gründerzeitviertel gemeinsam mit zahlreichen Anwohnern, der Stadt und der Hochschule Niederrhein entwickelten Ideen aufnimmt.

Die Umsetzung der Ideen soll dabei im Rahmen einer größeren Baumaßnahme und nicht nach und nach durch immer neue Baustellen erfolgen.
Dafür sprach sich auch der Planungs- und Bauausschuss in einer seiner letzten Sitzungen aus. Damit folgte er der von der Verwaltung vorgeschlagenen und gemeinsam mit der Initiative abgestimmten Vorgehensweise.
Im laufenden Haushalt sind rund 50.000 Euro für den Schillerplatz eingeplant, ebenso wie in den Folgejahren 2013 und 2014.
Um den Anwohnern nicht mit immer neue und über die Jahre verteilte Baustellen zuzumuten, soll der Platz in 2013 und 2014 in einem „Guss“ nach den Wünschen der Anwohner umgestaltet werden.

Der Schillerplatz soll zukünftig eine besondere Rolle für die Anwohner im Gründerzeitviertel erhalten und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für jüngere und ältere Generationen bieten. Mit der Neuordnung und Aufwertung des Platzes im Karree zwischen Schillerstraße, Kaiserstraße, Humboldtstraße und Margarethenstraße für die sich die Initiative Gründerzeitviertel, Politik und die Stadt in enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Social Design der Hochschule Niederrhein stark machen, wurde bereits Anfang des Jahres begonnen. In einem ersten Schritt ließ die Stadt vier Bäume entlang der Kaiserstraße fällen und befreite die Pflanzbeete vom Wildwuchs, um sogenannte „Angsträume“ zu entfernen und neue Sichtachsen zu schaffen. Erst vor kurzem wurde ein erstes Hochbeet eingeebnet, Baumstümpfe entfernt und durch die Initiative Gründerzeitviertel neu bepflanzt. Außerdem ordnete die Initiative neue Standorte für die vorhandenen Steinbänke an.

Weitere Schritte werden folgen: Bestandteile der Neukonzeption sind unter anderem großzügige Räume für die Außengastronomie in der Schillerstraße und Humboldtstraße. Auf diese Weise soll der Platz in Teilen bis zur Randbebauung erweitert werden. Im gleichen Zug ist geplant, die Humboldtstraße aus dem Netz zu nehmen und dadurch zu beruhigen. Ebenso vorgesehen ist die Beseitigung der Beton-Pflanzbeete an der Schillerstraße, an dessen Stelle eine Boulebahn entstehen könnte.
(pmg)