SPD-NRW: Garzweiler II: „Wir schaffen Sicherheit für alle Beteiligten“

Abbaubetrieb-im-Tagebau-Garzweiler-II_Foto-Stadt-MGDie Fraktionen von SPD und Bündnis90/Die Grünen haben zusammen mit der Landesregierung das weitere Vorgehen beim Braunkohletagebau Garzweiler II entschieden.
Das war heute Thema einer Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses.
Dazu erklärt Rainer Schmeltzer, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion:
„Unser Entschluss gibt allen Beteiligten Planungssicherheit und ermöglicht den
Braunkohletagebau im Abbaugebiet Garzweiler II auch über das Jahr 2030 hinaus.

Im Einzelnen bedeutet er:
Der dritte Tagebauabschnitt kann vollständig abgebaut werden.
Die Bewohner der fünf betroffenen Dörfer Keyenberg, Kuckum, Unter- und Oberwestrich und Berverath haben Klarheit und können ihre Umsiedlung planen.

Das Unternehmen kann die Gesamtförderleistung im Rheinischen Revier inklusive der Abbaugebiete Hambach und Inden bei 100 Millionen Tonnen im Jahr
stabilisieren.

Das bedeutet sichere Arbeitsplätze für rund 35.000 Arbeitsplätze im Rheinischen Revier auf Jahrzehnte.

Mit einer Leitentscheidung werden wir auch den vierten Abschnitt zum Abbau freigeben.
Er wird allerdings von der Fläche gegenüber den bisherigen Planungen begrenzt.
Es wird angestrebt, die Umsiedlung der Kerngemeinde Holzweiler und des Guts Dackweiler zu vermeiden.
Damit können rund 1.600 Einwohner in ihrer Heimat bleiben.

Das bedeutet, dass im Abbaugebiet Garzweiler II Tagebau auch weit über das Jahr 2030 hinaus möglich sein wird – wenn das Unternehmen das will.“