Unser Marktplatz und sein Alufant

alufant mit c-right-Kaum ist der Marktplatz fertiggestellt, von den Menschen begeistert in Besitz genommen, schon droht ihm wieder neues Unheil.
Nach dem Willen einiger handverlesener Politiker und Kunstliebhaber in Rheydt, soll die die Skulptur von Gerhard Wind auf der Rasenfläche zwischen Hauptkirche und der Kommandantur auf einem entsprechend starken Betonfundament aufgestellt werden. Im Frühjahr 2015 soll es soweit sein.
Dann wird der freie Blick vom Rathaus auf die Hauptkirche, der freie Blick von der Limitenstraße auf den Marktplatz wieder gebrochen von einem Alu-Kunstwerk, das möglicher weise einen geeigneteren Platz verdient hätte.

 

Nicht wenige Rheydter, auf die Neu-Installation angesprochen schlagen sie die Hände vor´s Gesicht, sie waren mit dem leisen Verschwinden durchaus einverstanden.
Dieses „Projekt“ scheint politisch schon entschieden. Bündnis90/Grüne und SPD in Rheydt haben vor etlichen Monaten für den Standort votiert.

4 Kommentare zu "Unser Marktplatz und sein Alufant"

  1. Die Stadt ist doch finanziell wirklich nicht gut aufgestellt, Da gäbe es eine Möglichkeit. Den Alufanten unter seinen Liebhabern versteigern. Der glückliche, neue Besitzer stellt ihn dann in seinen Garten, oder vors Haus, die Stadt kann vielleicht wieder einen Brunnen aufleben lassen, und die Bürger, die froh waren, dieses „Ding“ los zu sein, haben ihre Ruhe und den schönen Markt dazu. Und so ganz nebenbei müßte dann nicht, nach spätestens einem Monat, die Allgemeinheit entweder mit einem erneut besprühten Kunststück leben, oder die Reinigungskosten bezahlen.
    Mein Kommentar ist absolut nicht witzig gemeint. Wieso wird nicht mal eine Umfrage gestartet, um zu erfahren, wieviele Rheydter diese Ding wirklich wiedersehen wollen?

  2. Was die Fotomontage sehr gut zeigt: Wie die Kirche, die durch die Umgestaltung des Platzes, an Wirkung ungemein gewonnen hat, aufgewertet wurde, jetzt die Blicke auf sich zieht, neben diesem unansehnlichen Monstrum, ihre Strahlkraft einbüßt. Es gibt durchaus Beispiele dafür, dass Altes und Moderne gut zusammengehen. Leider ist das hier nicht der Fall. Schade um das viele Geld für den bis jetzt so gelungenen Platz. Er sollte bleiben, wie er ist. Selten genug gelingt Mönchengladbach ein Projekt so gut.

  3. U. und C. Roberts | 9. November 2014 um 12:15 |

    Wenn es ums Monieren geht, hätten wir da noch etwas. Unter Anderem sind die Kosten für die Wiedererrichtung des Stadtportals angeblich zu hoch, und über dessen Verbleib mag man nicht so recht entscheiden. Wir würden gerne die Kosten im Vergleich sehen. Die Rechnung für das Stadtportal konnte der Bürger vor einiger Zeit den Printmedien entnehmen, angeblich über 300.000 Euro. Darüber was es kostet, den schon genannten Rasen, gegen ein massives Betonfundament auszutauschen, das Alutier wieder zusammenzusetzen und neu zu installieren, spricht niemand. Könnte der Bürger da bitte informiert werden? Wenigstens das? Aber genießen wir den so gelungenen neuen Marktplatz eben solange es noch geht.

  4. I. Baumans | 9. November 2014 um 11:58 |

    Mit Kunst muss man sich auseinandersetzen. Sie erschliesst sich vor Allem nicht jedem. Eine Frage des Geschmacks ist ein jedes Kunstwerk natürlich in jedem Fall. Eventuell, das Einzige, was ich wirklich monieren möchte, ist der gewählte Zeitpunkt. gerade ist die Rasendecke gelegt. Nun wird sie Gerade einmal einen Winter alt.

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