Wer braucht ein teures WFMG-Magazin zum Mönchengladbacher Wirtschaftsstandort?

Grafik: WFMG

Wie haben sich die wichtigen Kennzahlen der Mönchengladbacher Wirtschaft entwickelt? Welche Großprojekte werden wann fertig?

Wie blicken Macher von außerhalb auf Mönchengladbach?

Diese Fragen beantwortet „HUGO – Business in Mönchengladbach“ auf 150 Seiten.
Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners stellte das erstmalig erschienene Magazin beim Neujahrsempfang von Entwicklungsgesellschaft (EWMG) und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) im Hugo-Junkers-Hangar vor.

David Bongartz, Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, hatte die Idee zu dem Magazin. „Wir wollen all die guten Geschichten, die es zum Standort Mönchengladbach im Moment gibt, gebündelt erzählen“, erklärt Bongartz.

Aufwändige Grafiken, Hintergrundgeschichten und opulente Bildstrecken erklären die Besonderheiten des Wirtschaftsstandorts. Zu denen gehören nicht nur harte wirtschaftliche Zahlen, sondern auch die weichen Standortfaktoren. „Wir zeigen zum Beispiel, dass man von Gladbach aus an einem einzigen Tag surfen, Ski fahren und klettern kann“, berichtet Bongartz.

Damit ist HUGO – benannt nach dem Rheydter Luftfahrtpionier Hugo Junkers – nicht nur interessant für Menschen, die den Standort noch nicht kennen, sondern auch für die Mönchengladbacher selbst. „Die Gladbacher haben allen Grund, selbstbewusst zu sein. Auf diese Stadt blicken gerade auch internationale Investoren sehr interessiert“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG.

Das ist auch der Grund, warum HUGO zweisprachig in Deutsch und Englisch erscheint.
HUGO gibt es für 9,50 Euro unter anderem bei der Buchhandlung Degenhardt an der Friedrichstraße zu kaufen.

1 Kommentar zu "Wer braucht ein teures WFMG-Magazin zum Mönchengladbacher Wirtschaftsstandort?"

  1. Herbert Mill | 2. Februar 2020 um 11:22 |

    Mit „nice to have“ könnte man das ganze Heft abtun. Aber dazu ist es zu teuer. Zu teuer bezahlt mit Steuergeldern der Bürger.
    Passt das noch zusammen mit dem angeblichen Sparwillen, von dem die Stadt Oberen uns erzählen ?
    Niemand braucht dieses Werbeblättchen, die echten Kosten werden wieder einmal unter der Decke gehalten.
    Sollte die Wirtschaft unserer Stadt dieses Marketing Ding benötigen um eine Botschaft in die Welt zu senden, dann soll sie es auch bezahlen.

    Nein, wir sind wieder da angekommen, wo die damalige CDU-Spitze uns in die Verschuldung führte.
    Gelernt hat offensichtlich niemand daraus.
    Mit Herrn Bonin in der Spitze der Stadttöchter begeben wir uns auf gefährliches Ablenkungsglatteis.
    Unsere Antwort können wir bestens bei der Wahl im Herbst geben.

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