Wiederaufbau des Stadtkassenportals wieder verschoben

In der Bezirksvertretung Süd wurde am 27. August 2015 beschlossen, dass das Stadtkassenportal wieder aufgebaut wird. Standort sollte der Park vor dem Theater in Rheydt sein. Zeitpunkt des Aufbaus sollte nach wiederholter Verschiebung der Herbst 2016 sein. Diesen Beschluss hat die Verwaltung umzusetzen.
Nach meiner neuesten Info soll es nun im Herbst 2017 aufgebaut sein, möglicherweise, niemand weiß es wirklich. Niemand?

Seit geraumer Zeit gelten in Mönchengladbach einmal beschlossene Fakten der Politik nicht mehr.
Ein neuer Stil ist ins Rathaus eingekehrt, ein Stil der gültige Beschlüsse neu diskutiert und selbstherrlich außer Kraft setzt.
Diese Selbstherrlichkeit im Planungsamt verbietet offensichtlich eine präzise Information der Öffentlichkeit.
Oder glaubt unsere Stadtverwaltungsspitze, seit dem Dienstantritt des neuen Baudezernenten sei die Welt und der Umgang mit den Bürgern ein Anderer geworden?
Interessant waren Gespräche mit Politikern aus dem Süden der Stadt über die Zukunft des Stadtkassenportals und die weitere Verschiebung des Wiederaufbaues.
Aus der CDU kamen die Info´s: „ich stecke da nicht so tief im Thema und bin nicht informiert“, bis zur Meinung:“ das Ganze hat einen sehr tiefen finanziellen Hintergrund. Wir als Rheinländer machen ja aus 200.000 Euro, dies waren die geplanten Aufbaukosten für das Stadtkassenportal, mal eben durch Anzapfen von Fördertöpfen in Düsseldorf die stolze Summe von über 6 Millionen Euro. Da ist es doch sinnvoll, das kleine Projekt etwas zurück zu stellen“.

Bleibt noch die mir verständlichste Information aus der SPD die da lautet: „Glauben sie mir, so verarscht habe ich mich selten gefühlt“.
Möglicherweise hat ja jemand der Verantwortlichen so viel Courage und erklärt den Menschen die tatsächlichen Fakten in verständlichem Deutsch. Auch das ist eine Aufgabe des verantwortlichen Dezernenten. Als Bringschuld.

1 Kommentar zu "Wiederaufbau des Stadtkassenportals wieder verschoben"

  1. Wenn ein Dezernent Visionen hat, dann reicht das. „Bringschuld“, und Bürger informieren: Wo kämen wir denn dahin?

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