563 Jugendliche in Mönchengladbach bei „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“

Das Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung im Jugendzentrum STEP

Auf Erfolgskurs befindet sich das Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. Im Jugendzentrum STEP startete heute das unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Norbert Bude stehende Angebot, an dem in diesem Jahr in Mönchengladbach 563 Schülerinnen und Schüler der 7-8. Klassen von Gesamt-, Haupt- und Förderschulen teilnehmen.
Das Projekt soll den Jugendlichen helfen, mit einem Erlebnisparcour ihre eigenen Stärken und Schwächen kennenzulernen und sich intensiv mit den ersten Vorstellungen für den Ausbildungs- und Lebensweg auseinander zu setzen.

Aufgrund des großen Interesses und der begrenzten Aufnahmefähigkeit konnten nicht alle Bewerbungen von Schulen berücksichtigt werden.

Das erfolgreiche Projekt ist ein Angebot der Regionaldirektion NRW der Bundesanstalt für Arbeit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Es ist wichtig, dass sich die Jugendlichen bewusst werden welche Stärken sie haben, die mit beruflichen Möglichkeiten verbunden werden können, denn alle Teilnehmer haben Stärken, die oftmals im Verborgenen liegen und erst entdeckt werden müssen“ sagte Oberbürgermeister Norbert Bude.

Über den Erlebnisparcour hinausgehend fördert „komm auf Tour“ eine Zusammenarbeit von Schulen und Eltern sowie außerschulischen Partnerinnen und Partnern der Berufsorientierung und Lebensplanung. Mütter und Väter der teilnehmenden Jugendlichen erfahren bei einem Informationsabend im Erlebnisparcour wie sie ihrem Kind beim bei Berufswahl und Lebensplanung unterstützen können. Die Lehrer erhalten Material um die Themen in der Schule zu vertiefen. Schließlich finden die festgestellten Stärken des Einzelnen auch Berücksichtigung beim Gespräch der Berufsberatung.

Im STEP heißt die Botschaft „Es geht um das was Du Gut kannst“.
So müssen die Jugendlichen beispielsweise in vier Überraschungsstationen spontan entscheiden, welche Aufgabe sie lösen oder sie haben komplexe Alltagssituationen zu bewältigen.
„Komm auf Tour findet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Mönchengladbach statt. Dieses Projekt ist ein ganz wichtiger Baustein, damit Jugendlichen der Start in die Arbeitwelt besser gelingt. Unsere heimischen Unternehmen suchen qualifizierte Fachkräfte, wir haben in Mönchengladbach einen guten Ausbildungsmarkt“, sagt Doris Schillings, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. „Die Jugendlichen sollten diese Chance nutzen, um herauszufinden, wie sie später einmal leben und arbeiten wollen. Die einzigen Voraussetzungen, die sie mitbringen müssen, sind Neugierde und Offenheit.“ So bietet die Firma Dörries Scharmann Technologie GmbH den Jugendlichen die Möglichkeit sich bei einer Betriebsbegehung ein Bild von der Arbeit des Unternehmens zu machen.

Im Projekt „komm auf Tour“ arbeiten folgende regionale Akteurinnen und Akteure der Berufsorientierung und Lebensplanung zusammen:

Agentur für Arbeit Mönchengladbach; AIDS-Beratung,
Beratungsstelle für essgestörte Mädchen und Frauen,
Fachbereich Gesundheit der Stadt Mönchengladbach,
Bistum Aachen – Region Mönchengladbach, donum vitae e. V., Schwangerschaftskonfliktberatung,
Dörries Scharmann Technologie GmbH,
Haus der Region MG,
AIDS-Prävention im Auftrag. des Caritasverbandes für die Region MG/RY e. V., Jugendberatung ZOOM, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach, Jugendmigrationsdienst,
Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenkreises Gladbach-Neuss,
Jobcenter Mönchengladbach, JUKOMM, Jugendkooperation Mönchengladbach-Mitte, MGConnect – Stiftung, pro familia, Beratungsstelle Mönchengladbach,
RAA – Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien