Schlagwort: Bildung

  • Vorträge zu Antisemitismus, Rassismus und Migration an der HS Niederrhein

    Vorträge zu Antisemitismus, Rassismus und Migration an der HS Niederrhein

    Das Forum Politik, Kultur & Bildung des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein (HSNR) lädt zu Veranstaltungen rund um die Themen Antisemitismus, Rassismus und Migration ein.

    Den Anfang macht Sandra Franz am 3. Mai. Von 12.15 bis 13.45 Uhr wird sie an der HSNR in Mönchengladbach, Richard-Wagner-Straße 101 (Raum S 301), zum Thema „Die Juden sind anders?“ referieren. Sie beleuchtet Formen des Antisemitismus und Othering im Film als Ausdruck gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Form der Identitätsbildung von Gruppen.

    Sandra Franz ist Historikerin und Jiddistin und leitet seit 2018 die NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer Krefeld. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Jüdische Gesellschafts- und Emanzipationsgeschichte, Holocaust-Studien, Antisemitismus-Prävention sowie viktorianische Trauerkultur.

    Wer am 3. Mai nicht vor Ort sein kann, kann die Veranstaltung auch online von Zuhause aus verfolgen (Online-Zugang siehe unten).

    Alle weiteren Online-Vortragtermine im Überblick:

    9. Mai, 16.15 – 17.45 Uhr: Rassismuskritik. Prof. Dr. Wolfram Stender (Hochschule Hannover)

    7. Juni, 17.15 – 18.45 Uhr: Migrant Women and Digitalisation – Challenges and Chances. Experiences from Greece. Dr. Keratso Georgiadou (Universität Thrakien in Griechenland & Paris Lodron Universität Salzburg in Österreich)

    22. Juni, 14.15 – 15.45 Uhr: Die „westliche Diagnostik und ihr Anderes“: Migrantisierte Kindheiten und die „umgesetzte Inklusion“. Prof. Dr. Donja Amirpur (Hochschule Niederrhein).

    Mehr Infos und die Übersicht zu den Terminen finden Sie auch unter:

    https://www.hs-niederrhein.de/sozialwesen/forum-politik-kultur-bildung/

    Die Online-Zuschaltung erfolgt unter:

    zoom.us/j/61748696227

    Meeting Daten: Meeting-ID: 617 4869 6227

    Kenncode/Passwort: 9Lj5nM

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  • Die Lern- und Bildungsakademie Mönchengladbach (LuBA) bietet kostenlose Leseförderung für Grundschüler

    Die Lern- und Bildungsakademie Mönchengladbach (LuBA) bietet kostenlose Leseförderung für Grundschüler

    Eine Woche lang können Grundschülerinnen und Grundschüler in den Ferien in die Rolle von Detektiven schlüpfen und auf Spurensuche gehen.

    Denn die LuBA bietet Drittklässlern unter dem Motto „Ferienzeit und Leseglück“ ein Vergnügen der besonderen Art: Diejungen und Mädchen lesen gemeinsam mit einer ausgebildeten Literaturlehrerin ein spannendes Abenteuer von“ Team Lupe“, rätseln mit den Buch-Detektiven und haben jede Menge Spaß. Der einwöchige Kurs ist für die Kinder kostenlos. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

    „Mit dem Projekt ,Ferienzeit und Leseglück‘ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Leseförderung“, erklärt Michael Weigand, Geschäftsführender Inhaber der LuBA, das Projekt: „Über 20 Prozent der Viertklässler können nicht richtig lesen. Wird diese Kompetenz in der Grundschule nicht gefördert, zieht sich die Leseschwäche durch die gesamte Schulzeit“, weiß Weigand. Das Problem: Fehlt die Lesekompetenz, hat das negative Folgen für das Verständnis in allen Fächern.
    Daher soll der Ferienkurs den Kindern spielerisch den Zugang zum Lesen zu eröffnen und bei ihnen die Freude
    daran wachrufen. Damit das gelingt wird der Kurs von einer ausgebildeten Literaturlehrerin durchgeführt.
    Gelesen wird ein Abenteuer-Roman aus der Reihe rund um die vier Kinder-Detektive von „Team Lupe“. Damit
    das Projekt nachhaltig wirkt, dürfen die Kinder die vom Arena-Verlag gespendeten Bücher nach dem Kurs
    behalten.
    Initiatoren des Projekts sind der VNN Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen und der Bundesverband Leseförderung (BVL). Der BVL hat mit der Literaturpädagogik eine eigene Methode und einen Ausbildungsgang entwickelt, um bei Kindern die Freude am Lesen zu wecken. Der VNN hat seinen Mitgliedern, die das Projekt Leseförderung realisieren, eine Weiterbildung ihrer Nachhilfelehrer in Literaturpädagogik ermöglicht.
    Auch die LuBA hat ihre Nachhilfelehrer eigens für den Kurs schulen lassen.
    Der kostenlose Kurs „Ferienzeit und Leseglück“ in der LuBA findet statt vom 05.07. bis zum 09.07.2021 und vom
    26.07. bis zum 30.C)7.2021, jeweils von g:oo bis 12:oo Uhr.
    Anmeldungen sind ab sofort möglich. Schnell zu sein lohnt sich, denn die Zahl der Plätze ist begrenzt.

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  • Studiengang Cyber Security Management startet

    Studiengang Cyber Security Management startet

    Mit 116 Studienanfängerinnen und Studienanfängern ist am Dienstagmorgen der neue Studiengang Cyber Security Management an der Hochschule Niederrhein gestartet.

    „Wir sind heute alle nervös“, begrüßte Professor Dr. Thomas Meuser die Studierenden. „Sie, weil Sie heute bei uns Ihr Studium beginnen, wir, weil es eine besondere Sache ist, diesen neuen Studiengang hier in Mönchengladbach zu eröffnen.“

    Und besonders ist der neue Bachelor-Studiengang Cyber Security Management auf jeden Fall. Er ist Teil des neuen Cyber Campus NRW, welchen die Hochschule Niederrhein und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gemeinsam gegründet haben.
    Die Hochschulen reagieren damit auf den steigenden Bedarf an IT-Spezialisten, die in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen für die digitale Sicherheit zuständig sind.
    Die Nachfrage gibt ihnen Recht: Die Einschreibezahlen sind doppelt so hoch wie erwartet.

    Die Absolventen des neuen Studienangebots beschäftigen sich als Cyber-Security-Experten mit dem Entwurf, der Entwicklung und der Nutzung von IT-Sicherheitsverfahren und -Technologien in Unternehmen und in der Verwaltung.
    Der Studiengang wird in Vollzeit angeboten, die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester und schließt die Praxisphase oder ein Auslandsstudiensemester mit ein. Eine Belegung in Teilzeit oder als Dualer Studiengang ist möglich.

    Ab dem Frühjahr 2021 erhält der Studiengang zudem einen eigenen Campus. Derzeit werden Gebäude im Referat Hochschulkommunikation im Monfortsquartier hergerichtet, welches fußläufig knapp acht Minuten vom Standort Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein entfernt liegt.
    Wie häufig die Studierenden im kommenden Semester aber tatsächlich vor Ort sein werden, ist derzeit noch ungewiss.

    Corona-bedingt ist das Wintersemester hybrid geplant, das heißt mit präsenten und digitalen Angeboten. Die derzeit steigenden Infektionszahlen deuten darauf hin, dass es mehr digitale als präsente Angebote geben könnte.
    „Wir werden versuchen, immer wieder Präsenzmöglichkeiten zu schaffen“, sagte Professorin Dr. Gudrun Stockmann, die zusammen mit Thomas Meuser und René Treibert den Studiengang leitet und heute die neuen Studierenden begrüßte.
    „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit unseren zahlreichen digitalen Angeboten gemeinschaftlich gut durch das Semester kommen werden.“ Einen Vorgeschmack auf das digitale Angebot gibt es am 27. Oktober, wenn die zentrale Einführungsveranstaltung des Cyber Management Campus MG über das Videokonferenz-Tool Zoom stattfindet.

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  • Digitalisierung an Mönchengladbachs Schulen: Wann wacht Politik auf?

    Digitalisierung an Mönchengladbachs Schulen: Wann wacht Politik auf?

    Wir leben in der Zeit der Covid-19-Pandemie und wir erleben gerade gleichzeitig einen ungewöhnlichen Kommunalwahlkampf in Mönchengladbach.

    Zusätzlich werfen die schulische Bildung und die Nutzung des digitalen Unterrichtes viele Fragen auf. Die Fragen werden bleiben.
    Seit der Sitzung des Schulausschusses in der vergangenen Woche ist sichtbar: Mönchengladbach ist weder konzeptionell noch strukturell in der Situation, eine durchführbare Antwort auf die digitale Herausforderung der Gegenwart zu geben. Es überwiegt Stückwerk.

    Die Frage nach dem Warum beantworte ich mit fehlendem politischen Willen.

    Darüber kann auch keine „Digitale Mittagspause und/oder Digitaler Feierabend“ des SPD-Oberbürgermeister-Kandidaten hinwegtäuschen.
    Das soll er wohl auch nicht, wird jedoch dazu benutzt, über angebliche Anstrengungen zur Problemlösung zu diskutieren.
    Gravierender ist da schon die Untätigkeit der Landesregierung von CDU/FDP.
    Anders als andere Landesregierungen, dort gibt es seit vielen Jahren Programme zur Weiterbildung des Lehrpersonals, hat die NRW-Regierung weder unter SPD-Führung noch unter aktueller Laschet-Führung für entsprechende Ausbildung der Pädagogen gesorgt.
    Die Fakten sind wie sie gewollt sind. Das darf man bei gegenwärtiger Konstellation unterstellen.

    Die beiden Mönchengladbacher Pilotschulen, Gymnasien, beginnen seit einigen Monaten mit dem Aufbau einer geeigneten Unterrichtsstruktur für die digitale Zukunft. Im Schulausschuss wurde darüber berichtet.

    Herausgekommen ist für mich: bei bestem Willen der Schulen ist die Weitergabe dieses erarbeiteten Wissens erst in Monaten möglich. Da die Voraussetzungen an jeder Schulform, in jeder Schule anders gelagert sind, ist ein Überstülpen des Konzeptes eine Illusion. Ein Schüler einer Förderschule, so machte es eine berichtende Schulleitung im Ausschuss sehr deutlich, ist zumeist nicht in der Lage, einen PC etc. zu bedienen.
    Eltern, befragt nach dem Lernfleiß ihrer Kinder äußerten sich über alle Schulformen hinweg zu etwa 30% mit:
    „Die Kinder wollen zu Hause nicht lernen“.
    Sie können sie wohl nicht dazu motivieren.

    Da nutzen alle noch so gut gemeinten Hardware-Geschenke von Irgendwo nichts.

    Schauen wir auf die Aktivitäten unserer Landesregierung. Sie fördert ein Pilotprojekt. Dazu gibt sie viel Geld aus.
    Kein Geld gibt es beispielsweise für die Einstellung geeigneter Informatiker oder ähnlichen Fach-Personals (Praktiker) wie zum Beispiel bereits vor vielen Jahren in Hessen. Dort ist man um Jahre weiter, der Blick über den Tellerrand könnte auch hier hilfreich sein.

    Unsere beiden Landtagsabgeodneten in der Laschet-Regierung, Klenner und Boss, sind bei diesem Thema sehr still. Frank Boss als CDU-Oberbürgermeister-Kandidat weiß nichts anzufangen mit den Bildungsfragen, er setzt auf Sicherheit und Sport. So werte ich seine nicht vorhandene Aktivität.
    Die anwesende Lehrerschaft im Schulausschuss hinterließ einen unzufriedenen Eindruck. Zu groß sind eigene Bildungsdefizite bezüglich der Digitalisierung an den eigenen Schulen.
    Schuldezernent Dr. Fischer wird sie nicht beseitigen können.
    Wo der Wille zur Besserung in Mönchengladbach herkommen soll ist für mich nicht erkennbar. Zu unterschiedlich scheinen die Zielinteressen der Parteien.

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  • Caritas warnt vor Zwei-Klassen-Bildung:Kinder aus ärmeren Familien benötigen Zugang zu digitalem Unterricht

    Caritas warnt vor Zwei-Klassen-Bildung:
    Kinder aus ärmeren Familien benötigen Zugang zu digitalem Unterricht

    Für eine bessere Ausstattung von Schülern mit digitalen Lernmitteln plädiert der Caritasverband Region Mönchengladbach. „Vor allem Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien müssen jetzt schnell die entsprechenden Geräte erhalten. Wir laufen sonst Gefahr, eine Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft zu bekommen“, sagt Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa.

    In der aktuellen Corona-Zeit gebe es für viele Schülerinnen und Schüler digitalen Schulunterricht oder die Schulen stellten Arbeitsmaterialien über sogenannte Lernplattformen zur Verfügung. Kinder müssten sich hier einloggen und die Dateien auf ihre eigenen digitalen Schreibtische hochladen, um sie anschließend bearbeiten zu können, so Polixa.

    Viele Haushalte mit geringem Einkommen verfügten allerdings nicht über die dafür notwendigen Geräte. Deshalb könnten die Schüler aus solchen Haushalten dem digitalen Unterricht nicht folgen. „Die Corona-Krise trifft sozial benachteiligte Familien ohnehin besonders heftig. Es kann nicht hingenommen werden, dass Kinder und Jugendliche bei der Bildung aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse abgehängt werden“, erklärt der Caritas-Geschäftsführer. Er appelliert an die Stadt, im Sinne der Bildungsgleichheit rasch zu handeln. „Mit jedem weiteren Tag, den die Schulen geschlossen bleiben, wachsen die Rückstände bei diesen Kindern“, so Polixa.

    Auch wenn Schulen erklärten, dass Online-Unterricht freiwillig sei und Unterrichtsmaterialien auch ohne Online-Zugang zur Verfügung ständen, seien die betroffenen Kinder benachteiligt. „Tatsächlich fällt es im digitalen Klassenverband auf, wenn jemand keine Möglichkeit hat, an einem Online-Unterricht teilzunehmen. Hier wird ein soziales Gefälle sichtbar“, sagt Frank Polixa. Aus ihren Beratungsdiensten wisse die Caritas, dass Kinder aufgefordert würden, täglich die Lernplattformen aufzusuchen, da die Lehrerinnen und Lehrer individuell und ohne festen Plan Aufgaben einstellten und auch korrigierte Materialien zurücksendeten. Zudem müsse eine Möglichkeit vorhanden sein, die bereitgestellten Arbeitsblätter und Aufgaben auszudrucken. Polixa: „Arbeitspakete von zehn und mehr Seiten pro Fach sind keine Seltenheit. Wer nicht drucken kann, kann die notwendigen Anforderungen der Schule kaum erfüllen.“ Andere EU-Länder seien da deutlich fortschrittlicher. „Dort wurde zu Beginn der Corona-Pandemie abgefragt, wer keinen PC hat. Nach der Abfrage wurde jeder Haushalt mit den entsprechenden Geräten für das digitale Lernen ausgestattet“, sagt Polixa.

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  • Anmeldezahlen an den Gesamtschulen: SPD fordert Ausweitung des längeren gemeinsamen Lernens

    Anmeldezahlen an den Gesamtschulen: SPD fordert Ausweitung des längeren gemeinsamen Lernens

    Wieder werden 323 Kinder und deren Eltern enttäuscht werden. In den nächsten Tagen werden sie die Nachricht bekommen, dass sie nicht an einer der sechs Gesamtschulen in der Stadt aufgenommen werden. Sie müssen dann eine Schule besuchen, die nicht ihre Wunschschule ist.

    Damit setzt sich in Mönchengladbach eine Praxis fort, die zumindest seit dem Schulkonsens in NRW im Jahr 2011 der Vergangenheit angehören könnte. Ideologische Auseinandersetzungen über Schulformen sollten der Vergangenheit angehören, der Elternwille gestärkt werden.

    „In der letzten Wahlperiode haben wir die Gründung der sechsten Gesamtschule und die Erweiterung der Gesamtschule Espenstraße auf sechs Parallelklassen durchgesetzt. Trotzdem ist der Druck nicht aus dem Kessel gewichen. Die Anmeldezahlen zeigen erneut, dass der Wunsch nach integrierten Schulformen in Mönchengladbach ungebrochen groß ist“, erklärt der stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Winfried Kroll.

    „Dabei ist allen klar, wie eine Lösung aussehen könnte: Wir brauchen nicht mehr Schulen, sondern müssen die vorhandenen Standorte und Systeme weiterentwickeln. Wir brauchen ein Zwei-Säulen-Modell bestehend aus Gymnasien auf der einen und Schulen des längeren gemeinsamen Lernens auf der anderen Seite. Das nützt nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch den Lehrerinnen und Lehrern. Nicht zuletzt ist dies der einzige Weg, um auch in Zukunft wohnortnah alle Abschlüsse anbieten zu können. Erfolgreiche Beispiele hierfür gibt es landauf, landab“, so Winfried Kroll weiter.

    „Nicht nur die hohe Zahl der Abweisungen von den Gesamtschulen, sondern auch die aktuellen Berichte über Jugendarbeitslosigkeit und Schulabbrecher machen deutlich, dass der Veränderungsdruck groß ist. Die Wirtschaft betont dies ebenso deutlich. Wenn wir die Abwärtsspirale in unserer Stadt umkehren wollen, müssen wir jetzt handeln. Für uns ist völlig unverständlich, mit welcher Gelassenheit Teile der Politik auf die Problemlage reagieren. Gerade den Schulen und Lehrern müssen Wege aufgezeigt werden, wie sich die Situation verbessern lässt ohne Qualität einzubüßen. Hierbei muss den Kollegien von Haupt- und Realschule die Chance gegeben werden, sich in einem gesteuerten und moderierten Prozess etwa im Rahmen einer „Zukunftswerkstatt“ begleitetet auch von IHK und KHS zur Sekundarschule zu entwickeln.

    Kooperation und Weiterentwicklung bedeuten vor allem neue Chancen! Daher erwarten wir, dass sich alle am Prozess Beteiligten, also Politik, Schulverwaltung und die Schulen miteinander kooperieren, um dem Elternwillen gerecht zu werden und den Kindern beste Bildungschancen zu eröffnen.

    Wir wollen keine Einzelmaßnahmen, sondern einen wirklichen Schulentwicklungsplan. Ebenso wie der Städtebau mit dem Masterplan eine wichtige Entwicklungsaufgabe für unsere Stadt darstellt, ist auch die bildungspolitische Entwicklung in unserer Stadt eine zentrale Entwicklungsaufgabe, die von der GROKO zeitnah erwartet wird. So steht es auch in der Kooperationsvereinbarung, die wir für diese Wahlperiode geschlossen haben“, fasst Winfried Kroll die Diskussion in der SPD Mönchengladbach zusammen.

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  • SPD erneuert ihre Aussage: Hallenbad im Schulzentrum Asternweg ist unverzichtbar für Giesenkirchen

    „Das Schwimmangebot in unserem Hallenbad ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Schul- und Bildungsangebotes in Giesenkirchen“, erklären Ratsherr Oliver Büschgens, Vorsitzender der SPD Giesenkirchen und sein Stellvertreter Volker Küppers. Die beiden Politiker kritisieren, dass führende Mitglieder der CDU Mönchengladbach nun erneut eine Schließungsdebatte begonnen haben, die zu einer Verunsicherung und zu weiterem Politikfrust in Mönchengladbach führen werde.

    „Wer das Angebot an Wasserflächen in unserer Stadt lediglich unter fiskalischen Gesichtspunkten betrachtet, entzieht sich jeglicher sozialer Verantwortung für die Menschen in Mönchengladbach“, so Büschgens.
    „Für viele Kinder gerade auch aus bedürftigen Familien ist das Angebot der Schwimmvereine in Bädern wie dem Giesenkirchener Hallenbad die einzige Möglichkeit, Schwimmunterricht zu bekommen. Regelmäßige Besuche in den großen Freizeit- und Familienbädern ist für viele Familien leider finanziell nicht immer möglich. Aber auch für die beiden Giesenkirchener Grundschulen ist ein ortsnahes Angebot an Schwimmflächen unerlässlich, weil weite Wege den Kindern nicht zumutbar sind.“

    Volker Küppers, der auch Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mönchengladbach-Ost ist, erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass mit der Schließung des Freibades an der Trimpelshütterstraße im Jahr 2007 bereits eine wichtige Sport- und Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche aus finanziellen Gründen geschlossen wurde.

    „Die Giesenkircherinnen und Giesenkirchener werden zu Recht keine weitere Schließung einer Sportstätte hier im Stadtteil akzeptieren. Unser Hallenbad ist erst vor wenigen Jahren aufwendig für rund eine Millionen Euro saniert worden. Das Hallenbad ist ebenso wie die Stadtteilbibliothek, dem Franz-Meyers-Gymnasium und der Grundschule ein wichtiger Baustein des Schulzentrums.“

    Für Büschgens und Küppers ist daher klar: Eine Schließung des Giesenkirchener Hallenbades wird es mit der SPD Giesenkirchen nicht geben. Beide riefen die Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und dem Sport dazu auf, gemeinsam Wege zu finden, um das Hallenbad langfristig zu erhalten und keine Schließungsdebatte zu führen.

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  • Volkshochschule bietet Beratungstermine am 15. Januar an

    VHS LogoSprachenberatung Fremdsprachen:
    Die Beratung am Donnerstag, 15. Januar, von 17 bis 20 Uhr soll Sprachinteressierten helfen aufgrund des breit gefächerten Angebotes und trotz der Kennzeichnung der jeweiligen Niveaus, den richtigen Sprachkurs für sich zu finden.

    Ergänzend bietet die VHS zur groben Selbsteinschätzung auch Einstufungstests auf ihrer Homepage www.vhs-mg.de an.

    Eine Einstufung wird in den Fremdsprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch angeboten.
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  • Beigeordneter Dr. Gert Fischer mit Mehrheit wiedergewählt

    Beigeordneter Dr. Gert Fischer mit Mehrheit wiedergewählt

    UnbenanntDie derzeitige achtjährige Wahlzeit von Dr. Fischer endet mit Ablauf des 28.02.2015.
    Am 1.03.2007 wurde Fischer auf Vorschlag der damaligen CDU-Ratsmehrheit gewählt.
    Nicht in allen Belangen waren Mönchengladbachs Bürger in den letzten Jahren mit seinen Entscheidungen einverstanden. Vor allem seine ablehnende Haltung zu Gesamtschulen wurde oft kritisiert.
    Dennoch: Heute wurde Dr. Fischer (CDU) in geheimer Wahl in einer außerplanmäßigen Ratssitzung für weitere acht Jahre wiedergewählt.
    51 Ja-Stimmen von CDU- und SPD-Fraktion waren ihm sicher. 14 Ratsmitglieder stimmten dagegen, 2 enthielten sich.
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  • Hochschulzukunftsgesetz: „Die Studierenden haben wichtige Punkte begrüßt und wertvolle Anregungen gegeben“

    Karl Schultheis SPDDer Zusammenschluss der nordrhein-westfälischen Studierendenvertretungen (Landes-Asten-Treffen, LAT) hat heute den Gesetzentwurf zum Hochschulzukunftsgesetz grundsätzlich begrüßt.*
    Mit dieser Novelle werden offensichtliche Mängel des alten Hochschulfreiheitsgesetzes behoben. Darüber hinaus äußerten die Studierenden noch einige Kritikpunkte und Änderungswünsche am Entwurf. Dr. Ruth Seidel, MdL, Grüne, und Karl Schultheis, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion äußerten sich zufrieden: (mehr …)

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  • Hochschule Niederrhein: Neuer MBA Strategisches Beschaffungsmanagement
    Kosten von 4.700 Euro pro Semester – wer soll das bezahlen?

    Informationsveranstaltung auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein, Richard-Wagner-Straße 101, Raum S 301 am 24. Juni, 18 Uhr.

    fhn„Der Bedarf an qualifizierten, gut ausgebildeten Spezialisten in Einkauf und Supply Chain Management steigt. Talente müssen identifiziert und im Unternehmen gehalten werden. Weil es bisher wenig anerkannte Studienabschlüsse im Bereich Beschaffungsmanagement gibt, möchten wir mit diesem Angebot eine Lücke schließen“, sagt Prof. Dr. Willi Muschinski, der am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften BWL, insbesondere Materialwirtschaft und Einkauf sowie Operations Research lehrt. (mehr …)

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  • Bei Interesse: Bewerben! „Planspiel Zukunftsdialog“ im Deutschen Bundestag

    Bei Interesse: Bewerben!
    „Planspiel Zukunftsdialog“ im Deutschen Bundestag

    Zukunftsdialog 2014Junge Politikinteressierte erhalten in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, parlamentarische Prozesse aus nächste Nähe zu erleben.
    Die SPD-Bundestagsfraktion organisiert vom 9.-11. November 2014 das „Planspiel Zukunftsdialog“. Dabei erfahren rund hundert Jugendliche im Alter von 16 bis 20, wie die Arbeit der Parlamentarierinnen und Parlamentarier konkret aussieht und wie eine Fraktion im Deutschen Bundestag arbeitet.
    An den „Originalschauplätzen“ im Berliner Reichstag werden aktuelle politische Themen und Fragen bearbeitet und anschließend in den „echten“ Arbeitsgruppen der Fraktion vorgestellt und beraten.
    Die Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung übernimmt die SPD- Bundestagsfraktion. (mehr …)

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  • Schüler sammeln 900 Euro für Hospiz St. Christophorus

    Schüler sammeln 900 Euro für Hospiz St. Christophorus

    137261PEine Spende von 900 Euro hat das Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Wirtschaft und Verwaltung jetzt an das Hospiz St. Christophorus in Mönchengladbach übergeben.
    Das Geld sammelten Schülerinnen und Schüler bei der jüngsten Adventsaktion: Der Religionskurs der Oberstufenklasse HHO 2 der höheren Berufsfachschule hatte einen Kalender mit den zentralen Festen der fünf Weltreligionen gestaltet. Schülerinnen und Schüler der Klassen HHU 1 und ABI 2 backten außerdem in den Pausen Waffeln zugunsten des Hospizes.
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  • Clowns bringen Akustik-Materialien in die Grundschule Meerkamp

    Clowns bringen Akustik-Materialien in die Grundschule Meerkamp

    14-04-07-schule-meerkamp-clowns-0033Eine schöne Unterbrechung ihres Schulalltags erlebten die Kinder der Forscher – AG der Grundschule Meerkamp jetzt beim Besuch des Clown-Duos Pippo und Pipponello. Die Clowns übergaben den Kindern neue Materialien für ihren Akustikworkshop.
    Der Inhalt der von den Clowns mitgebrachten gut gefüllten Schatztruhe wurde von den Kindern mit Begeisterung angenommen und ausprobiert.
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  • Arbeitsgemeinschaft Landschaft & Natur lädt die Kinder, Eltern und LehrerInnen der Grundschulen Bell und Montessori zu einer Osteraktion ein

    Arbeitsgemeinschaft Landschaft & Natur lädt die Kinder, Eltern und LehrerInnen der Grundschulen Bell und Montessori zu einer Osteraktion ein

    Motto: „Machen Sie etwas gemeinsam mit Ihrem Kind.
    Kommen Sie zur Osteraktion 2014 an der Benjeshecke.“

    Flyer Benjes Hecke Ostern 16  April 2014_Seite_1Nachdem die Benjeshecke fast fertig ist und mit der Anlage einer Streuobstwiese und eines Beerengartens begonnen wurde, wird nun von der Arbeitsgemeinschaft mit den beiden Schulen ein ökologisch wertvolles Landschaftsgebiet betreut, das sich vom Diltheypark durchgängig bis zum Galgenberg hinzieht.
    Konzeptionell soll dieses Gebiet auch Lernort für die Schulen sein. (mehr …)

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  • “Die Wetter Retter!?“ exklusiv für MG-Schulkinder in der KFH

    “Die Wetter Retter!?“ exklusiv für MG-Schulkinder in der KFH

    Junge Zuschauer hatten sichtbar Freude an der Aufführung und machten aktiv mit.

    14-03-19-wetter-retter-2-3In diesem von Dagmar Schönleber geschriebenen Theaterstück dreht sich alles um die Themen Klima, Klimawandel und Klimaschutz.
    Der Initiativkreis Mönchengladbach stellte die Eintrittskarten zu den beiden Aufführungen am Mittwoch in der Kaiser-Friedrich-Halle den Schülern und Schülerinnen stark vergünstigt zur Verfügung.

    In dem 45-minütigen Kindertheaterstück inszenierte die Kölner Theaterproduktion „Comic On!“ unter der Regie von Franz Zöhren eine spannende und informative Geschichte für Kinder.
    “Die Wetter Retter!?“ erklärt Zusammenhänge von eigenem und globalem Energieverhalten sowie den Themenkomplex Klimawandel. (mehr …)

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  • Sportausschuss beschließt Erneuerung der Bezirkssportanlage Beller Mühle

    Sportausschuss beschließt Erneuerung der Bezirkssportanlage Beller Mühle

    SportplatzIn seiner Sitzung am 18. Februar hat der Freizeit- Sport- und Bäderausschuss die Erneuerung der Bezirkssportanlage Beller Mühle beschlossen.
    Aus der Sportpauschale wird der Sportvereinigung (SpVg) 05/07 Odenkirchen e.V. dafür ein Betrag in Höhe von 572.000 Euro zur Verfügung gestellt.
    Mit dem Geld, das nach Baufortschritt als Zuschuss an den Verein gezahlt wird, soll das sanierungsbedürftige Rasenspielfeld aus dem Jahr 1952 und die ebenso sanierungsbedürftigen leichtathletischen Anlagen in Stand gesetzt werden. Die erheblichen Kosten von 572.000 Euro erklären sich damit, dass sowohl das Spielfeld als auch die umliegenden Leichtathletikanlagen aufgrund des hohen Grundwasserstandes angehoben werden müssen. Die Sanierung ist daher als vollständige Erneuerung der Sportanlage anzusehen. Die Erneuerung erfolgt gemäß den seitens der Stadt vorgegeben Standards. (mehr …)

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  • Kurse und Seminare der Volkshochschule ab 5. und 6. März

    VHSDigitale Bildbearbeitung mit Photoshop CS 5 – Grundlagen
    Ab Mittwoch, 5. März, bietet die VHS einen Grundkurs zur Bildbearbeitung mit Photoshop an.

    Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der Bearbeitung und Retusche aufgenommener Bilder, die aus verschiedenen Quellen wie Digitalkamera, Scanner oder CD-ROM kommen.
    Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme ist ein sicherer Umgang mit dem PC.
    Der Kurs findet an sechs Terminen, jeweils von 18 bis 21.10 Uhr statt und kostet 91 Euro. (mehr …)

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