Am 23. Januar: Alte Pflanzenschutzmittel kostenlos abgeben

Der Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung weist auf eine Aktion zur sachgerechten Entsorgung von alten oder unbrauchbaren Pflanzenschutzmittelbeständen hin. Insbesondere Landwirte und Gärtner aus Mönchengladbach haben dabei die Möglichkeit, am Mittwoch, den 23. Januar, Pflanzenschutzmittel über eine zusätzliche Schadstoffsammlung kostenlos zu entsorgen.
Alte und unbrauchbar gewordene Pflanzenschutzmittel können dabei an folgenden Stellen an einem Schadstoffmobil abgegeben werden:

 

  • auf dem Parkplatz vor der Klinik Herzpark Mönchengladbach GmbH (ehemals: Hardterwald-Klinik), Louise-Gueury-Straße 400 (09.00 Uhr – 10.30 Uhr),
  • auf dem Marktplatz in Schelsen, Gereonstraße 43-79 (11.00 Uhr – 13.00 Uhr)
  • und an einem Standort direkt hinter der Stadtgrenze in Venrath bei Landwirt Josef Wirtz, Herrather Straße 49, 41812 Erkelenz (14.00 Uhr – 16.00 Uhr).

Die Aktion wird von der Kooperation Wasserwirtschaft / Landwirtschaft / Gartenbau und dem Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung angeboten.
Die Kooperation Wasserwirtschaft / Landwirtschaft / Gartenbau ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Wasserversorgungsunternehmen und den in den Trinkwassereinzugsgebieten wirtschaftenden Landwirten und Gärtnern.
Der Sondertermin findet zum vierten Mal statt.
Die Kosten werden von der Stadt Mönchengladbach und der NEW AG getragen.

Die reguläre Schadstoffsammlung wird durch die Aktion nicht berührt.
Sie findet wie im Abfallkalender angekündigt statt. Für weitergehende Fragen zur gewerblichen Abfallberatung steht Michael Conrad vom Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung unter der Rufnummer 02161/ 25- 8267 zur Verfügung.
Spezielle Fragen zum Thema Pflanzenschutzmittel beantwortet das zuständige Pflanzenschutzamt in Bonn unter der Rufnummer 0228/ 703-0 oder im Internet unter www.pflanzenschutzdienst.de.

„Die Aktion soll einen Beitrag zum aktiven Schutz unseres Trink- und Grundwassers leisten.
Ein bewusster Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und eine ordnungsgemäße Entsorgung beugt Gefahren für Mensch und Natur vor, die dann gar nicht mehr entstehen können“, informiert Michael Conrad.
An den Aktionstagen in den Jahren 2000, 2005 und 2009 wurden fast 3000 kg alte und unbrauchbare Pflanzenschutzmittel eingesammelt und sachgerecht entsorgt.
„Diese Mengen hätten bei unsachgemäßer Anwendung ausgereicht, um mehrere Milliarden Kubikmeter Wasser ungenießbar zu machen“, berichtet Conrad weiter.
„Wir appellieren an die Landwirte und Gärtner, die alten Bestände auszusortieren und abzugeben, anstatt sie zu verspritzen.“