Arbeiten im Hugo-Junkers-Park haben begonnen
Stadt lässt Stauräume für Regenwasser im Boden einsetzen

140783PIm Hugo-Junkers-Park haben jetzt die Arbeiten zur Beseitigung der Staunässe auf Teilen der Wiesenflächen begonnen.
In der Vergangenheit ist es nach Regen immer wieder zu Pfützenbildungen gekommen. Weil das Oberflächenwasser wegen tonhaltiger Bodenschicht an verschiedenen Stellen nicht versickern konnte, werden nun unterirdische Wasserkammern mit Kiesbetten, in der Fachsprache Rigolen, angelegt, die bis zu 65 Kubikmeter Wasser aufnehmen können.

 

„Diese Rigolen, die später nicht mehr zu sehen sein werden, sollen zukünftig bei Regen das Wasser speichern. Von dort versickert es allmählich in den Boden“, erläutert Jürgen Essers, Leiter der Abteilung Grünflächen und Friedhöfe.
140784PEine Fläche wird allerdings zukünftig nach Starkregenereignissen nach wie vor Wasserpfützen aufweisen. „Im Bereich der Baumgruppen neben dem Hauptweg können wir nicht ins Erdreich, da ansonsten die Wurzeln beschädigt werden“, so Jürgen Essers weiter. „Außerdem werden wir auch zukünftig keine Chance haben, wenn wie vor zwei Wochen etwa 45 Liter Wasser pro Quadratmeter vom Himmel fallen“.
Die Sanierungsarbeiten dauern etwa eineinhalb Wochen. Die Kosten der Maßnahme werden mit rund 30.000 Euro beziffert.

Zum Hintergrund: Nach rund zehnmonatiger Bauphase wurde vor einem Jahr der Hugo-Junkers-Park der Öffentlichkeit übergeben.
Für rund 1,5 Millionen Euro mit EU-, Bundes- und Landesmitteln kofinanzierte erhielt die Parkanlage in Rheydt ein vollkommen neues „Gewand“.
Aus der einst verwilderten und wenig genutzten Grünanlage ist eine völlig neu gegliederte, offene und lichte Parkanlage mit klaren Sichtachsen und „Nutzungsinseln“ für jede Altersgruppe geworden, die seitdem von der Öffentlichkeit gut angenommen wird.
(pmg)

1 Kommentar zu "Arbeiten im Hugo-Junkers-Park haben begonnen
Stadt lässt Stauräume für Regenwasser im Boden einsetzen"

  1. Thorsten S | 12. August 2014 um 23:02 |

    Tonhaltigen Boden gibt es allerorts in Mönchengladbach.
    Stehen deshalb überall Pfützen nach einer Schauer?
    Nein.
    Im Park haben schwere Lasten, Baumaterialien etc. monatelang an diesen Stellen gelagert.
    Die Presse und Private haben doch bestimmt Fotodokumente davon?
    Wer hat zuglassen, das dort schweres Gut gelagert wurde?
    Evtl. kann die Verwaltung die Unternehmer heranziehen zur Schadensbegleichung.
    Boden gehört entsprechend aufgelockert und bearbeitet, steht in jedem Gartenbuch.

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