Hilfe durch Aufnahme von Flüchtlingen im Hauptquartier bedeutet auch Chance für Mönchengladbach

Das Land NRW führt eine Machbarkeitsstudie im HQ durch

HQDer Vorschlag, noch ist nichts beschlossen, kam überraschend.
In seiner Rede zu den Delegierten des SPD Parteitages am Samstag informierte Oberbürgermeister Norbert Bude die Öffentlichkeit über eine Machbarkeitsstudie des Landes NRW.
Es werden zur Zeit in NRW die militärischen Liegenschaften daraufhin untersucht, ob sie geeignet sind, Flüchtlinge zu beherbergen. Für die Dauer von vier Wochen werden die Menschen in Erstunterbringungs Einrichtungen leben und danach im Land nach festgelegten Kriterien verteilt.
Das kann sich Bude im HQ sehr gut vorstellen. Er sagte: „ Solange wir es nicht schaffen, die Bedingungen der Menschen in ihren Ländern besser zu machen damit die Menschen erst gar nicht zu uns kommen müssen, muss man etwas tun.“

Untersucht wird ein relativ kleiner Teil von etwa 10 % des HQ zur Nutzung.

Für Bude ist klar, dass wir in Mönchengladbach den Flüchtlingen helfen müssen.
Das könnte bedeuten:
Eine vom Land NRW unterhaltene Einrichtung, über das Land finanziert, unter Schaffung von zahlreichen neuen Arbeitsplätzen, würde in einem kleinen Teil des HQ zukünftig ihren Dienst tun.

Gemäß einer Gesetzes-Initiative würde Mönchengladbach zukünftig keine weiteren Flüchtlinge zugewiesen.
Das wiederum würde neue Freiräume für die Stadt schaffen.
Es würden keine neuen Unterkünfte in Mönchengladbach gebaut werden müssen, die vorhandenen könnten nach und nach aufgegeben werden.
Auch für den Haushalt der Stadt wäre eine solche Einrichtung ein Vorteil, da die veranschlagten Finanzmittel anderweitig eingesetzt werden könnten, z.B. für die sechste Gesamtschule.

Bude hat, so sagte er, dieses Projekt mit den Spitzen von CDU und SPD besprochen, es soll erst einmal das Ergebnis der Machbarkeitsstudie abgewartet werden.