Schlagwort: Flüchtlinge

  • Schüler baten Kandidaten zur Vorstellung

    Schüler baten Kandidaten zur Vorstellung

    Nachdem am Dienstag die SPD ihre Vorstellungen zum Thema „Zusammenhalt der Welt“ abgegeben hatte, nutzten am Donnerstag alle NRW-Landtags-Kandidaten des Wahlbezirkes Süd die Gelegenheit zu Statements.

    Die Schülervertretung des Franz-Meyers-Gymnasium in Giesenkirchen hatte sie eingeladen.
    Sie kamen erklärtermaßen sehr gerne dieser Einladung nach, wohl wissend, Schüler nehmen kein Blatt vor den Mund, fragen gerne nach und bohren tief.

    Schwerpunktthemen waren:

    1. „G8 oder G9“? Welchen Weg geht die Bildungspolitik, u.a. in Bezug auf neue Medien?
    2. Integration von Flüchtlingen: Wie wird das Recht auf Bildung für Flüchtlingskinder sichergestellt? Welche Ideen gibt es zu einer besseren Integration?

    Auf dem Podium Platz nahmen nach einleitenden Vorträgen von Schülern der Oberstufe:
    Frank Boss (CDU), Hans-Willi Körfges (SPD), Lena Zingsheim (Grüne), Daniel Winkens (FDP) und Rohat Yildirim (Linke).
    Die Moderation übernahm souverän die Journalistin Birgit Wilms.

    „G8 oder G9“?
    Keine/r der Kandidatinnen und Kandidaten lehnten eine Wahlmöglichkeit der Eltern ab.

    „Integration von Flüchtlingen“.
    Dieses Thema war für Hans Willi Körfges und Lena Zingsheim eher leicht darzustellen, ihre Parteien sind aktuell maßgebend für die Umsetzung der momentanen Anforderungen, wie z.B. Abschiebung, Sprachkurse, sichere Herkunftsländer und notwendiges Personal für die Umsetzung.
    Klare Aussage: es wird in NRW niemand in ein unsicheres Land abgeschoben, in ein sicheres Land nach Einzelprüfung nur mit dem Ergebnis: keine Anerkennung als Flüchtling. In Frage kommen nur männliche Einzelpersonen.

    Bei diesen Themen zeigte sich Frank Boss eher zurückhaltend. Er bevorzugt Sportthemen und Sicherheit. Angespannt wirkte er bei seinen instabilen  Standpunkten.
    Die Vertreter der Linken und der FDP waren überfordert.
    Die Schüler bewiesen mit dieser Veranstaltung Engagement und Gemeinschaftssinn.

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  • Ehrenamtliche Vormunde für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge gesucht

    Ehrenamtliche Vormunde für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge gesucht

    Mit ihrem neuen Projekt „Vertrauenssache“ möchte die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach ehrenamtliche Vormünder an unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge vermitteln und so dazu beitragen, dass diese in ihrer persönlichen, schulischen und beruflichen Entwicklung optimal unterstützt werden.

    Junge Flüchtlinge ohne elterliche Fürsorge brauchen, so ist die AWO überzeugt, einen Menschen an ihrer Seite, der sich für ihre Interessen einsetzt.

    Die ehrenamtliche Vormundschaft für einen unbegleiteten, minderjährigen Flüchtling ist eine besonders spannende und verantwortungsvolle Aufgabe. Ein Vormund ist der rechtliche Vertreter seines Mündels. Unter größtmöglicher Beteiligung des jungen Menschen entscheidet der Vormund zum Beispiel, auf welche Schule dieser geht, stellt für ihn den Asylantrag oder unterschreibt gegebenenfalls einen Ausbildungsvertrag.

    Für die Tätigkeit als ehrenamtlicher Vormund bedarf es weder einer speziellen Ausbildung noch rechtlicher Vorkenntnisse. Der ehrenamtliche Vormund sollte aber bereit sein, Zeit zu investieren, Verantwortung zu übernehmen und mit seinem Mündel eine vertrauensvolle Beziehung einzugehen, die auch über die Volljährigkeit hinausreichen kann.

    Um die ehrenamtlichen Vormünder in ihrer anspruchsvollen Aufgabe angemessen zu unterstützen, bietet das Projekt „Vertrauenssache“ ein umfassendes System der Qualifizierung und Beratung. Hierzu gehören u.a. Qualifizierungsveranstaltungen, Informationen über die Rechte und Pflichten eines Vormunds, monatliche Austauschtreffen und bei Bedarf individuelle Beratungsgespräche durch Fachkräfte. Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Mönchengladbach umgesetzt und wird aus Mitteln der Aktion Mensch gefördert.

    Wer sich für eine Tätigkeit als ehrenamtlicher Vormund im Rahmen des Projektes „Vertrauenssache“ interessiert, ist herzlich eingeladen zu einer Infoveranstaltung:

    •    20. April 2017 um 19:00 Uhr
    •    Brandenbergerstraße 3-5, 41352 Mönchengladbach

    Die Veranstaltung informiert, welche Aufgaben und Pflichten auf einen Vormund zukommen, welche Voraussetzungen er mitbringen sollte und wie er dabei durch das Projekt der AWO unterstützt wird.

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  • Polizei ermittelt gegen „Grapscher“ im Freibad Wickrath

    Polizei ermittelt gegen „Grapscher“ im Freibad Wickrath

    Mehrere junge Frauen baten gestern Nachmittag einen Bademeister des Wickrather Freibades die Polizei zu rufen, da sie sich durch drei junge Männer sexuell belästigt fühlten und unter anderem von diesen begrapscht wurden.

    Insgesamt gaben acht junge Frauen im Alter von 12 bis 18 Jahren an, von den Männern belästigt worden zu sein.

    Bei den Tatverdächtigen, deren Personalien festgestellt wurden, handelt es sich um drei junge Männer im Alter von 17 und 24 Jahren.

    Die beiden jüngeren 17-Jährigen sind Alleinreisende jugendliche afghanische Flüchtlinge mit Wohnort in Mönchengladbach. Der 24-Jährige ist deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund.

    Gegen die drei Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
    Sie erhielten übrigens für alle Bäder der NEW ein Haus- und somit Betretungsverbot.

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  • Turnhalle Am Torfbend steht Sportvereinen wieder zur Verfügung

    Turnhalle Am Torfbend steht Sportvereinen wieder zur Verfügung

    Die Turnhalle Am Torfbend steht ab sofort wieder den Sportvereinen zur Verfügung.
    Sie ist im letzten Jahr für eine Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet worden. Nachdem diese nunmehr vor einigen Wochen in anderen Unterkünften untergebracht werden konnten, wurden die seinerzeit vorgenommenen notwendigen baulichen Veränderungen wieder rückgängig gemacht.

     

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  • Flüchtlingszahlen bleiben hoch – Die Stadt schafft weiter neue Plätze

    Flüchtlingszahlen bleiben hoch – Die Stadt schafft weiter neue Plätze

    Beigeordneter Dr. Gert Fischer: „Stadt braucht dringend eine Atempause“

    „Von einem Rückgang der Flüchtlingszahlen, über die verschiedene Medien berichten, ist in Mönchengladbach nichts zu merken. Eher das Gegenteil ist der Fall“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer, bei der Stadt zuständig für die Schaffung von Plätzen für Flüchtlinge, zur aktuellen Situation in Mönchengladbach.

    Im Januar dieses Jahres wurden der Stadt durch das Land Nordrhein-Westfalen 288 Flüchtlinge neu zugewiesen, bis Ende Februar werden es weitere 480 sein. „Diese Größenordnungen liegen noch einmal deutlich über denen des ohnehin schwierigen Herbstes 2015“, ergänzt er. Möglich wurde die Aufnahme so vieler Menschen dadurch, dass Ende Januar und Anfang Februar mit zwei Leichtbauhallen am Gathersweg neben der Krahnendonkhalle und mit dem ehemaligen Hotel zur Post an der Bahnhofstraße in Rheydt zwei neue Einrichtungen in Betrieb genommen werden konnten.

    Weiterhin dürfte ab Mitte dieser Woche auch die Belegung des ehemaligen Hotels Amadeo an der Waldhausener Straße möglich sein.
    Fischer: „Damit haben wir im Januar und im Februar rund 650 Plätze neu geschaffen, aber in dieser Geschwindigkeit kann es unmöglich weitergehen. Auch wenn die Kollegen aus dem Fachbereich Soziales es in den letzten beiden Wochen geschafft haben, zusätzlich noch einmal rund 80 Plätze in Wohnungen zu binden, so brauchen wir jetzt unbedingt eine Atempause. Ich hoffe sehr, dass das Land seine Zuweisungen im März deutlich zurückfahren wird.“

    Da das Land Nordrhein-Westfalen für 2016 mit ähnlich hohen Flüchtlingszahlen rechnet wie im vergangenen Jahr, arbeitet die Stadt weiter mit Hochdruck daran, zusätzliche Plätze zu schaffen.
    In diesen Tagen beginnen Umbauarbeiten in der zurzeit leerstehenden ehemaligen Förderschule Hardt.
    Hier können bis zu 100 Plätze geschaffen werden. Die Einrichtung soll möglichst noch vor Ostern bezugsfertig sein.

    Gleiches gilt für zwei Leichtbauhallen auf einem städtischen Grundstück an der Kreuzung Monschauer Straße / Hehner Straße. Fischer stellt die Maßnahmen in den Zusammenhang: „Das sind alles keine Dauerlösungen, denn Leichtbauhallen haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Und auch ehemalige Schulgebäude sind alles andere als optimal. Aber die Alternativen sind noch schwieriger, denn das wäre die Belegung von weiteren Schulturnhallen. Das würden wir nur in der allergrößten Not tun, aber niemand kann garantieren, dass es in diesem Frühjahr nicht dazu kommt.“

    Vor diesem Hintergrund spielt die große Einrichtung an der Krefelder Straße, die das Land Nordrhein-Westfalen auf einem ihm gehörenden Grundstück errichten wird, eine wichtige Rolle.

    Die hier geschaffenen bis zu 1.000 Plätze werden der Stadt Mönchengladbach angerechnet, und entsprechend weniger Plätze muss sie schaffen. Fischer hält die Einrichtung an der Krefelder Straße auch aus anderen Gründen für eine gute Sache: „Diese Unterkunft ist auf Grund ihrer baulichen Strukturen nicht wirklich geeignet, Menschen längerfristig hier unterzubringen. Ich gehe davon aus, dass das Land sie eher als Reserve für Zeiten benötigt, in denen es besonders eng wird. Dann wiederum kann niemand vorhersagen, ob die Lage sich in den nächsten Wochen und Monaten verschärft oder entspannt.“

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  • Geburtstagsgeschenk gestiftet an den Fahrradverleih für Flüchtlinge in Lürrip

    Geburtstagsgeschenk gestiftet an den Fahrradverleih für Flüchtlinge in Lürrip

    Die Fahrrad-Aktiven in Mönchengladbach begleiten die Initiative Fahrräder für Flüchtlinge MG-Lürrip mit großem Interesse, und jeder würde gerne mithelfen.
    Doch was tun, wenn der Berufsalltag die Mitarbeit vor Ort nicht zulässt und der Keller keine Sachspenden mehr hergibt?
    Ein Geburtstagskind bat kurzerhand seine Gäste, statt Geschenken zum runden Geburtstag eine kleine Geldspende mit zur Feier zu bringen.

    Am Ende konnte der Gastgeber der Initiative Fahrräder für Flüchtlinge MG-Lürrip sagenhafte 590,- € unbürokratisch zu Verfügung stellen.
    „Ich war völlig überwältigt von der Summe, die in einem relativ kleinen Kreis von Familie und Freunden zusammen kam.“ – So der Jubilar, der anonym bleiben möchte.
    Der Fahrradverleih kann damit einen Teil seiner Reparaturkosten decken und darüber hinaus die ersten der dringend benötigten Fahrrad-Ständer finanzieren.
    Die Flüchtlingshilfe in unserer Stadt wird von vielen kleinen ehrenamtlichen Gruppen aufrecht erhalten, die immer wieder an finanzielle Grenzen stoßen.
    Der Spender wirbt um Nachahmer: „Eine solche Geburtstags-Spende an eine Initiative, die man sinnvoll findet, ist eine unkomplizierte Möglichkeit sich einzubringen. Man weiß genau, wofür das Geld verwendet wird, es kommt gut bei den Gästen an, und es spricht sich vielleicht rum.“

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  • In Mönchengladbach leben rund 2.400 Flüchtlinge

    In Mönchengladbach leben rund 2.400 Flüchtlinge

    Mehrere neue Notunterbringungseinrichtungen, Unterkünfte und Erweiterungsbauten sollen Provisorien wie die Zeltstadt in Neuwerk oder einen Discounter-Markt ablösen.

    Aktuelle Zahlen zur Flüchtlingssituation in Mönchengladbach stellte vorgestern Sozialdezernentin Dörte Schall dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren vor.
    „Die Stadt unternimmt derzeit sämtliche Anstrengungen, um Planungssicherheit bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu schaffen“, betonte sie mit Blick auf die Liste der neuen Notunterbringungseinrichtungen, Erweiterungsbauten und geplanten Neubauten, welche die maroden Unterkünfte am Bockersend oder an der Hardter Straße ablösen sollen. Ziel ist auch, die bisher genutzten Turnhallen in der Wilhelm-Strauß-Straße, in Wanlo und Am Torfbend wieder für den Schul- und Vereinssport freizugeben.

    Auch die Zeltstadt am Gathersweg in Neuwerk (aktuell 170 Flüchtlinge des Landes) soll durch die neuen Unterkünfte aufgegeben werden. Auch der als Notunterbringung von der Stadt angemietete Aldi-Markt an der Aachener Straße 699 mit 80 Plätzen soll schon bald zu Gunsten neuer Unterkünfte aufgegeben werden.
    Alle Planungen hängen davon ab, dass es keine dramatischen Veränderungen bei den Zuweisungen gibt.

    Rund 400 Plätze bietet die neue Notunterbringungseinrichtung in Modulbauweise im Volksgarten an der Krall’schen Wiese, die seit Montag errichtet wird und voraussichtlich Anfang bis Mitte Dezember in Betrieb gehen soll.
    Eine Unterbringung gleichen Typs im Nordpark 260 gegenüber dem Hockeypark kann bereits in etwa drei Wochen bezogen werden. Hier handelt es sich um eine Notunterkunft, die die Stadt an das Land – ebenso wie das benachbarte TiN – vermietet. Auch hier stehen insgesamt rund 400 Plätze zur Verfügung.
    Darüber hinaus steht seit August der Erweiterungsbau am Fleener Weg mit 90 Plätzen zur Verfügung.

    Mülforterstraße
    Auszug aus dem BP-Mülforterstraße

    Außerdem sieht die weitere Planung Neubauten in der Mülforter Straße mit 200 Plätzen und im Luisental vor. Demnach stehen zukünftig zusätzlich 752 Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung. „Wir hoffen sehr, dass wir durch diese Planung schon bald die Containerbauten an der Hardter Straße und am Bockersend aufgeben und abreißen können“, so Dörte Schall weiter.

    Aktuell leben in Mönchengladbach rund 2.400 Flüchtlinge, wobei 1.441 in städtischen Unterkünften und zusätzlich weitere 800 in Wohnungen und 350 in den Notunterkünften des Landes leben. „Erfreulich ist eine deutliche Steigerung der Flüchtlinge in von ihnen selbst angemieteten Wohnungen, die über eine Vielzahl von Privatpersonen angeboten und vermittelt werden konnten“, so Dörte Schall im Ausschuss, die sich vor allem bei den Hilfsorganisationen, dem DRK und THW sowie bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für deren unermüdlichen Einsatz in der Bewältigung der Situation bedankt. „Ohne deren Hilfe, wäre diese Herkulesaufgabe nicht zu schultern“, sagt sie.
    (pmg)

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  • Gülistan Yüksel zum Gesetzentwurf für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

    Gülistan Yüksel zum Gesetzentwurf für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

    In ihrer Rede vor dem Deutschen Bundestag wies Yüksel auf die besondere Schutzbedürftigkeit von unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen hin. „Für die SPD ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir Kindern und Jugendlichen, die in größter Not und unter unfassbaren Umständen zu uns fliehen, die hier alleine und in einem fremden Land mit einer fremden Kultur und Sprache sind, so gut helfen, wie wir können.“

    Der Gesetzentwurf sieht vor, dass minderjährige Flüchtlinge überall in Deutschland ihrem Wohl entsprechend untergebracht und versorgt werden können und nicht wie bisher, nur an dem Ort, an dem Sie registriert werden. „Dadurch sorgen wir dafür, dass die großen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe nicht weiterhin allein von wenigen Kommunen gestemmt werden müssen. Der Bund stellt dafür zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung“, führt Yüksel weiter aus.

    Mit den Neuregelungen zu den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gelingt ein schwieriger Spagat zwischen dem besonderen Schutzbedürfnis der Kinder und Jugendlichen, praktikablen Verfahrensregeln, Forderungen der Länder und Kommunen und den Empfehlungen der Verbände.

    „Angesichts der angespannten Flüchtlingssituation, in der wir uns aktuell befinden, müssen wir nun schnell handeln. Besonders diese Kinder und Jugendlichen brauchen unsere Hilfe. Abwarten löst die Probleme nicht, sondern macht sie täglich größer. Wir stehen vor einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, die wir nur gemeinsam, Bund, Länder, Kommunen, Verbände und Zivilgesellschaft, lösen können. Die Zukunft der Kinder und Jugendlichen ist auch unsere Zukunft. Was wir heute geben, bekommen wir morgen zurück“, so Yüksel abschließend.

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  • (Update 17 Uhr): Zur aktuellen Situation neu ankommender Flüchtlinge in Mönchengladbach

    Wie berichtet, hat die Stadt Mönchengladbach in Amtshilfe für das Land Nordrhein-Westfalen heute Vormittag 93 Menschen, die aus Syrien und Afghanistan geflohen waren, in der Krahnendonkhalle untergebracht und versorgt.

    Die Mehrzweckhalle im Stadtteil Neuwerk war bereits am Montag für die Ankunft von bis zu 200 Flüchtlingen eingerichtet worden. Gestern hat auf einem befestigten städtischen Grundstuck neben der Halle der Aufbau einer Zeltstadt mit beheizbaren Zelten begonnen, in der die Menschen für mehrere Wochen leben sollen.
    Derzeit geht die Verwaltung davon aus, dass die Zelte, die für jeweils bis zu acht Personen ausgelegt sind, im Laufe des Donnerstag einsatzbereit sind.

    Das Deutsche Rote Kreuz, dessen Helferinnen und Helfer die Stadtverwaltung in den Morgenstunden bei der Aufnahme und Verpflegung unterstützt haben, hat seinen Einsatz inzwischen beendet.
    Die weitere Verpflegung übernimmt ein von der Verwaltung beauftragter Caterer.
    Nach wie vor ist die Hilfsbereitschaft der Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger ungebrochen.
    Die ökumenische Flüchtlingshilfe Neuwerk koordiniert mit einem Team von ehrenamtlichen Helfern die Unterstützung aus der Bürgerschaft.
    Auch das Krankenhaus Neuwerk hat schnell und unbürokratisch tatkräftige Unterstützung geleistet.

    Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Flüchtlinge, die heute in Neuwerk angekommen sind, für etwa fünf Wochen in der Stadt bleiben werden, bevor sie von den zuständigen Landesbehörden anderen Kommunen zugewiesen werden.

    Situation im TIN-Nordpark
    Die rund 150 Flüchtlinge, die von der Stadt Mönchengladbach in Amtshilfe für das Land Nordrhein-Westfalen im ehemaligen TIN-Nordpark untergebracht wurden, sind im Laufe des gestrigen Tages von Landesbeamten registriert und anderen Kommunen zugewiesen worden.
    Heute Mittag sind sie mit Bussen von der Bezirksregierung am TIN abgeholt worden.
    Danach wurden die genutzten Hallenbereiche für die Ankunft weiterer Flüchtlinge vorbereitet.

    Zahlreiche Anfragen aus der Bevölkerung
    Die Stadt Mönchengladbach hat heute wieder zahlreiche Anfragen und Unterstützungsangebote aus der Bevölkerung erreicht.
    Wir weisen noch einmal darauf hin, dass Sachspenden – insbesondere Kleidung und Nahrung – derzeit in den städtischen Unterkünften nicht benötigt werden.
    Auch die Hilfsorganisationen sind mit Kleiderspenden derzeit mehr als gut eingedeckt.
    Wer sich orientieren möchte, wie man ehrenamtlich tätig werden kann, kann sich auf der Webseite asyl-in-moenchengladbach.de einen ersten Überblick verschaffen und auch Kontaktadressen der Flüchtlingsinitiativen in den Stadtteilen erfahren.

    Auch eine Reihe von Grundstückeigentümern hat sich gemeldet, die Wohnungen und Hallen für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen möchten. Solche Angebote nimmt für die Stadt Mönchengladbach der Fachbereich Soziales und Wohnen, Telefon 02161 / 25-3260, E-Mail soziales@moenchengladbach.de entgegen.

    Anschaffung von Objekten in Leichtbauweise
    Mit Blick auf den kommenden Winter arbeitet die Stadt – wie bereits mitgeteilt – weiterhin an einer Lösung zur Unterbringung von bis zu 800 zusätzlichen Flüchtlingen. Hier strebt die Stadt die Errichtung von Objekten in Leichtbauweise an, die entweder angemietet oder gekauft werden sollen.
    In die Gebäudekomplexe, die zum Teil bereits ab Anfang Oktober zur Verfügung stehen könnten, würden dann auch die Menschen, die von der Stadt Mönchengladbach zur Zeit in Amtshilfe für das Land NRW betreut werden, untergebracht.

    Stand der geplanten Landeseinrichtung im JHQ
    Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben in den letzten Tagen auch angefragt, warum die Stadt Mönchengladbach keine Notunterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen JHQ einrichtet.
    Hierzu stellt die Stadtverwaltung klar:
    Die neue Einrichtung im JHQ wird durch das Land gebaut und betrieben.
    Der Rat hat in seiner letzten Sitzung einen Grundsatzbeschluss getroffen, laut dem die Stadt wesentliche Dienstleistungen wie die Registrierung der Flüchtlinge übernehmen wird.
    Beschließt der Rat in seiner nächsten Sitzung den nun ausgearbeiteten Vertrag mit dem Land, wird die Stadt diese Leistungen ab dem 1. Juni 2016 übernehmen. Konkret geplant und errichtet werden 1.200 Plätze. Die Einrichtungen werden derzeit vom Land saniert und die dafür notwendige Infrastruktur geschaffen.

    „Sollte es gelingen, dass Teilbereiche der für die neue Landeseinrichtung zur Verfügung stehenden Gebäude vor dem 1. Juni 2016 fertig werden, beabsichtigt das Land, diese zunächst als Notunterkünfte für Flüchtlinge zu nutzen“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer.
    Eigentümer des gesamten JHQ-Geländes ist der Bund, der wiederum Teilflächen an das Land vermietet.
    Die Stadt ist nicht Betreiberin der neuen Einrichtung und hat auch keinen Zugriff auf die anderen Flächen und Gebäude, die sich im ehemligen JHQ befinden.

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  • Mönchengladbach erwartet heute 200 Flüchtlinge des Landes

    Mönchengladbach erwartet heute 200 Flüchtlinge des Landes

    Die Unterbringung erfolgt aktuell in der Krahnendonkhalle in Neuwerk, später in Zelten: In fünf Wochen sollen zwei neue Gebäudekomplexe für jeweils 400 Flüchtlinge stehen.

    Die Stadt Mönchengladbach bereitet sich nach einem erneuten Hilfegesuch des Landes mit Hochdruck auf die Ankunft von weiteren 200 Flüchtlingen aus Ungarn vor, die für heute Abend angekündigt sind. Weil die Kapazitäten zur Unterbringung von Flüchtlingen alle erschöpft sind, muss die Stadt auf eine Notlösung zurückgreifen: Die Flüchtlinge sollen zunächst voraussichtlich bis Mittwoch in der Krahnendonkhalle am Gathersweg in Neuwerk untergebracht werden.

    Feuerwehr und Hilfskräfte haben bereits die Dreifachsporthalle mit Betten eingerichtet. Parallel dazu lässt die Stadt ab morgen Früh (Dienstag, 8. September) auf einem Freigelände neben der Halle beheizbare Zelte für voraussichtlich fünf Wochen errichten.

    Am Mittwochvormittag sollen die Flüchtlinge dann in die Zelte umziehen. Hier stehen ihnen weiterhin die Dusch- und Sanitäranlagen der Mehrzweckhalle zur Verfügung.
    Ab dann können die Schulen und Sportvereine auch wieder die Krahnendonkhalle nutzen.
    Die Registrierung, Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge mit Nahrungsmitteln erfolgt zunächst durch den ASB und das DRK, ab Mittwoch durch die Stadt.

    Darüber hinaus kümmert sich die ökomenische Flüchtlingshilfe Neuwerk um Gemeindepfarrer Till Hüttenberger mit einem Team von 25 Ehrenamtlern um die Flüchtlinge.
    Sachspenden werden derzeit nicht benötigt. Die Stadt geht davon aus, dass die Notunterbringung der 200 Flüchtlinge etwa fünf Wochen dauern wird.

    Mit Blick auf den kommenden Winter arbeitet die Stadt an einer Grundsatzlösung zur Unterbringung von bis zu 800 Flüchtlingen. Hier strebt die Stadt die Errichtung von Gebäudeobjekten in Leichtbauweise an, die entweder angemietet oder gekauft werden sollen. Konkrete Standorte stehen derzeit noch nicht fest. In die Gebäudekomplexe, die teilweise bereits ab Anfang Oktober zur Verfügung stehen, werden dann auch die für heute erwarteten 200 Flüchtlinge untergebracht.

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  • Neue Unterkunft für Flüchtlinge in Giesenkirchen geplant

    Neue Unterkunft für Flüchtlinge in Giesenkirchen geplant

    Nach der BV Ost besuchte Mönchengladbachs Dezernentin für Recht, Soziales, Jugend und Gesundheit, Dörte Schall, den Sozialausschuss um ihr Konzept zur Unterbringung von Flüchtlingen vorzustellen und die aktuelle Situation zu erläutern.
    Mönchengladbach wird trotz der schwierigen Haushaltslage weiter daran arbeiten, alle unzumutbaren Unterkünfte für Flüchtlinge (z.B. Bockersend) schnellstmöglich zu schließen
    Das schließt nicht aus, dass wiederholt Turnhallen kurzfristig mit Flüchtlingen belegt werden müssen, wie aktuell die Turnhalle Waisenhausstraße.
    Eine neue Unterkunft wird schnellstens in Giesenkirchen gebaut werden.
    Die Verwaltung hat 16 stadteigene Grundstücke als brauchbar identifiziert, Kriterien wie bürgerliches Umfeld, Baurecht, Infrastruktur, Erreichbarkeit des Nahverkehrs, Einkaufsmöglichkeiten und das Vorhandensein von Kita´s und Schulen waren mitentscheidend bei der Suche.
    Dezernentin Schall: „Am Ende ist die Auswahl auf das Grundstück Gemarkung Mülforter Straße in Giesenkirchen gefallen“.
    Die Mitglieder des Sozialausschusses bedauerten unisono, dass es zur Zeit keine detaillierteren Baupläne gibt, die Lage des Grundstückes ist selbst vielen ortskundigen Politikern nicht geläufig.

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  • Gesundheitskarte für Flüchtlinge in NRW: „Das erleichtert den Arztbesuch und stärkt die Selbstbestimmung“

    Gesundheitskarte für Flüchtlinge in NRW: „Das erleichtert den Arztbesuch und stärkt die Selbstbestimmung“

    Flüchtlinge sollen in Nordrhein-Westfalen nun eine Gesundheitskarte erhalten. Dafür haben am Freitag die Krankenkassen und das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. „Damit können Flüchtlinge endlich ohne den Krankenschein von der zuständigen Behörde einen Arzt aufsuchen“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans-Willi Körfges.

    „Bisher gibt es die Gesundheitskarte nur in Hamburg und Bremen. Nordrhein-Westfalen nimmt mit der Einführung nun als erstes Flächenbundesland eine Vorreiterrolle unter den Ländern ein. Flüchtlinge sind oftmals bei der medizinischen Versorgung zunächst auf eine behördliche Beurteilung angewiesen. Die zuständige Stadtverwaltung in Mönchengladbach muss ihnen für jeden Arztbesuch einen Schein ausstellen. Das kann im schlimmsten Fall die notwendige Behandlung verzögern. Mit der neuen Gesundheitskarte erleichtern wir den Menschen in NRW den Arztbesuch. Sie haben dann freie Arztwahl ohne den Umweg über die Verwaltung. Außerdem senkt das Land mit der Vereinbarung den großen bürokratischen Aufwand der Kommunen. Das bedeutet eine echte Entlastung für Mönchengladbach“, so der Landtagsabgeordnete.

    „Bereits im Februar haben wir als SPD-Fraktion gemeinsam mit dem Kooperationspartner im Rat beschlossen, dass wir die Gesundheitskarte für Flüchtlinge ausdrücklich begrüßen. Der Aufwand für alle Beteiligten wird dadurch enorm sinken. Die Vereinbarung, die landesweit getroffen wurde, ist ein großer Fortschritt und muss jetzt vor Ort umgesetzt werden“, ergänzt Felix Heinrichs, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Mönchengladbach.

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  • Flüchtlingszahlen steigen – Neue Unterkünfte am Luisental und in der Regentenstraße

    Flüchtlingszahlen steigen – Neue Unterkünfte am Luisental und in der Regentenstraße

    Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen muss die Stadt ab dieser Woche Flüchtlinge in der ehemaligen Schulturnhalle Regentenstraße 137d unterbringen. Schul- und Vereinsbetrieb finden in der Halle nicht mehr statt, da der Schulbetrieb der Hauptschule im Sommer 2014 aufgegeben wurde. Die Verwaltung hat die Halle im Hinblick auf die Flüchtlingssituation bereits im Frühjahr dieses Jahres für eine Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet. Diese wurde aber bislang wegen der relativ geringen Zuweisungen in den Monaten Mai und Juni nicht in Anspruch genommen.

    Seit letzter Woche sind die Neuzuzüge von Flüchtlingen allerdings wieder angestiegen. Bislang sind 60 neue Flüchtlinge für den Monat Juli angekündigt worden, für die in den übrigen Unterkünften nicht mehr ausreichend Platz zur Verfügung steht. Daher müssen in den nächsten Tagen 21 Flüchtlinge an der Regentenstraße untergebracht werden. Platz ist dort für bis zu 50 Personen. Da Turnhallen letztlich nur als Notlösung geeignet sind, soll auch die Halle Regentenstraße möglichst nicht dauerhaft belegt werden. Ab Montag, 20. Juli, wird zusätzlich noch eine neue Wohncontaineranlage für 40 Personen am Luisental neben der dort bereits bestehenden Gemeinschaftsunterkunft in Betrieb genommen.

    Derzeit leben insgesamt 1.420 Flüchtlinge in den städtischen Unterkünften (Wohnungen und Gemeinschaftsunterkünfte). In diesem Jahr kamen bislang 689 neue Flüchtlinge nach Mönchengladbach, im Vorjahr waren es insgesamt 838 Flüchtlinge. (pmg)

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  • Spielerische Annäherung – Gesamtschüler besuchten Flüchtlinge am Fleenerweg

    Spielerische Annäherung – Gesamtschüler besuchten Flüchtlinge am Fleenerweg

    Achtklässler der Gesamtschule Stadtmitte gestalteten an ihrem Wandertag eine gemeinsame Spielaktion, unterstützt vom Caritasverband.
    Mustafa hat Spaß. Der elfjährige Junge aus Syrien hat sich ein Paar Stelzen geschnappt, bewegt sich geschickt vorwärts und lächelt dabei. Ein paar Minuten später entdeckt er das Tischhockey-Spiel. Die deutschen Jungs laden ihn ein mitzumachen: Sie halten ihm einfach einen der Schieber hin, mit dem man den Puck übers Feld befördert. Mustafa greift zu. Verständigung braucht nicht viele Worte.

    Den Fleenerweg vor dem im Mai eröffneten Übergangsheim hat Jürgen Hofmann, der Polizei-Bezirksbeamte für Lürrip, an diesem Nachmittag für den Autoverkehr gesperrt. Die Straße wird zur Spielfläche. Michael Klein und Nick Kunzmann sind mit dem ökumenischen Spielmobil des Projekts „Jukomm“ da, sie haben Pedalos, Shuffle-Boards, Kettcars, Brettspiele und Malutensilien mitgebracht. Für den Einsatz des Spielmobils haben die 28 Achtklässler der Gesamtschule Stadtmitte jeweils zwei Euro gespendet.

    „Im Deutschunterricht haben wir über die Frage diskutiert, ob wir dafür oder dagegen sind, dass Flüchtlinge bei uns aufgenommen werden“, erzählt Niklas Büschgens (14). Schnell merkten die Schüler, dass sie Vorurteile hatten. „Manche dachten, die klauen oder sind gewalttätig“, sagt Niklas. Dann hatte sein Klassenkamerad Louis Chamier eine Idee: „Lasst uns die Flüchtlinge doch einmal kennenlernen.“ So kam es zu der Spielaktion, die Klassenlehrer Igor Soliviev und die kommissarische Schulleiterin Raphaela Hahn mit einem Besuch der Klasse im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum vorbereiteten. Hier informierten sich die Jugendlichen über die „Kulturen der Welt“.

    Beim Spielnachmittag dann stellen die Schülerinnen und Schüler fest: „Das sind ganz normale Menschen wie wir“, so Niklas Büschgens. „Bei uns gibt es keinen Rassismus“, fügt Louis Chamier hinzu. Schließlich stammten auch die Schüler aus mindestens zehn verschiedenen Ländern. Sprachschwierigkeiten lächeln die jungen Leute bei der spielerischen Annäherung einfach weg. „Wir möchten einfach gemeinsam Spaß haben“, sagen die beiden 14-Jährigen, und ihr Klassenlehrer ergänzt: „Wir wollen in Kontakt kommen ohne irgendeinen Zoo-Effekt.“

    Über 90 Menschen leben im Übergangswohnheim, etwa 40 von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Sie kommen aus Syrien, Albanien, Mazedonien, dem Irak, dem Kosovo und aus Guinea. „Die Aktion bedeutet eine totale Aufwertung für die Menschen, die hier wohnen“, freut sich Gemeindesozialarbeiterin Brigitte Oltmanns vom Caritasverband Region Mönchengladbach, die das ehrenamtliche Engagement für die Flüchtlinge in Lürrip koordiniert und den Nachmittag mit organisiert hat: „Sie haben heute den Raum für sich und werden nicht begafft, wie sonst häufig, wenn Autos hier vorbeifahren.“

    Mustafa genießt die Zeit. Vor acht Monaten ist er mit seinem Vater, dem Bruder und einer Tante aus Syrien nach Deutschland gekommen, seit zwei Wochen lebt er am Fleenerweg. Das Spielen mit den deutschen Jugendlichen „macht Spaß“, strahlt er. Vermutlich wird er das noch öfter auskosten können: Einige der Schülerinnen und Schüler wollen während der Sommerferien regelmäßig zum Fleenerweg kommen.

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  • Kommunen können BLB-Immobilien nutzen

    30_innenZur aktuellen Diskussion über die Unterbringung von Flüchtlingen in Sporthallen erklärt Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:
    „Die Nutzung von Sporthallen als Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge wird in den Kommunen unterschiedlich gehandhabt. Allerdings hoffen wir stark, dass besonders diese Kommunen vom Angebot der Nutzung freier Gebäude des Bau- und Liegenschaftsbetriebs regen Gebrauch machen.
    Die momentan genutzten Sporthallen in den Städten sollten dadurch möglichst schnell wieder ihrer eigentlichen Nutzung zugeführt werden können. Eine Verlässlichkeit des Hallenangebots muss sichergestellt sein. Schließlich ist der Sport auch eine gute Chance zur Integration.“ (mehr …)

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  • Flüchtlingssituation in Mönchengladbach: Wie kann geholfen werden?
    Häufig gestellte Fragen zum Thema Unterbringung von Asylbewerbern

    05_innenDie Flüchtlingssituation in Nordrhein-Westfalen spitzt sich dramatisch zu.
    Somit suchen auch immer mehr Flüchtlinge und Asylbewerber Schutz in Mönchengladbach. Derzeit sind in den von der Stadt bereit gestellten Unterkünften insgesamt etwa 1.300 Personen untergebracht, eine Zahl, wie seit Ende der 1990er Jahre nicht mehr. Außerdem leben weitere 400 Personen in selbst angemieteten und von der Stadt finanzierten Wohnungen. Allein im vergangenen Jahr wurden der Stadt 838 Flüchtlinge zugewiesen; seit Anfang des Jahres etwa 250 Personen.

    Flüchtlinge in unserer Stadt brauchen die Unterstützung der Menschen, die hier leben oder arbeiten. Nachfolgend gibt es Antworten auf erste Fragen, die für ehrenamtliches Engagement wichtig sind. (mehr …)

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  • Stadtrat zerstritten: Wer soll die Flüchtlinge betreuen?
    Grüne provozieren – Dezernent Dr. Fischer leidet unter Erinnerungslücken

    30_innenDas war keine Diskussion, kein streiten um die beste Lösung einer Aufgabe.
    Es mutete an wie das Scharren von Hühnern um das beste Futter.

    Hierum geht es:
    Zitat aus der Beratungsvorlage der Verwaltung:
    Für die Betreuung von Flüchtlingen sind im Stellenplan der Stadt innerhalb der Abteilung Prävention 2 Planstellen für die Betreuung von Flüchtlingen eingerichtet.
    Eingesetzt sind momentan für die Betreuung von Flüchtlingen 2,5 städtische SozialarbeiterInnen.
    Eine adäquate Betreuung der Flüchtlinge ist mit 2,5 sozialpädagogischen Kräften nicht mehr zu gewährleisten. Von daher ist hier dringend eine Aufstockung geboten. (mehr …)

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  • Notunterkunft für Flüchtlinge in der Sporthalle Wilhelm-Strauß-Straße  Fraktionsvorsitzender Torben Schultz berichtet

    Notunterkunft für Flüchtlinge in der Sporthalle Wilhelm-Strauß-Straße
    Fraktionsvorsitzender Torben Schultz berichtet

    DIE LINKE kritisiert, dass eine Halle, die für den Schulsport gebraucht wird, von Flüchtlingen belegt wird, obwohl anderer Leerstand in der Stadt genutzt werden könnte.

    05_innenSeit dem 18.02.2015 nutzt die Stadt die Turnhalle der Grundschule in der Wilhelm-Strauß-Straße als Notunterkunft für Flüchtlinge.
    Am 21.02.2015 besuchte Torben Schultz die Notunterkunft. Hier sein Bericht:
    Die Turnhalle ist durch Bauzäune vom Schulhof abgetrennt und somit nicht über die Wilhelm-Strauß-Straße erreichbar, sondern nur hinten herum über die Bendhecker Straße.
    Das mag für den Schulalltag eine pragmatische Abgrenzung sein, jedoch hindert es zumindest am Wochenende auch die Flüchtlingskinder, den Schulhof mit einem schönen Spielplatz zu nutzen. (mehr …)

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