Auftrag erbeten – warum ein Parkplatz-Beet in Giesenkirchen vergammeln muss

_DSC0020 Das Unternehmen AEG ging einst möglicherweise fast pleite an den massenhaften Konzern-Interngeschäften.
Sie ergaben keine zusätzliche Wertschöpfung.
In Mönchengladbach kommt die Verwaltung der Stadt nicht einmal soweit, überhaupt interne Arbeiten anzukurbeln.
Mit großem Aufwand läßt die Stadt einen Parkplatz um 6 Parkbuchten erweitern, anliegende Infrastruktur wie Straße, Bürgersteige, Beleuchtung etc. werden aufwändig saniert.
Ein Großzügiges Beet umschließt den neuen Parkraum.
Perfekt, könnte man glauben. Eine entscheidende Kleinigkeit stört das harmonische Gesamtensemble. Unkraut wuchert, über einen Meter hoch im neuen Beet.

_DSC0018_DSC0017Für Abhilfe ist schnell gesorgt, ein fleißiger Helfer schneidet das hohe Unkraut ab, mit diesem bedeckt er das niedere Unkraut in der Annahme, es möge ein schönes Bild erzeugen.

Der geneigte Leser möge sich selbst einen Eindruck verschaffen.

Hintergrund des Fiaskos in Giesenkirchen an der Ecke Heukenstraße/Vikarienweg:
Die beiden maßgeblichen Abteilungen Grünflächenamt und Straßenmanagement finden nicht zusammen.

_DSC0016Volker Küppers, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung MG-Ost erhielt auf Nachfrage die unbefriedigende Auskunft des Grünflächenamtes, ein Auftrag müsse durch das Straßenmanagement erteilt werden, erst danach könne man tätig werden, zur Zeit sei der Mitarbeiter jedoch zur Kur.

Na dann. Urlaubszeit ist ja außerdem.

1 Kommentar zu "Auftrag erbeten – warum ein Parkplatz-Beet in Giesenkirchen vergammeln muss"

  1. Herr Klauss | 9. August 2013 um 09:42 |

    Beet is jut. Ich weiss nicht, ob das ‚mal eins wird. Derzeit ist das jedenfalls, Entschuldigung, ein Sauhaufen. Natürlich kann nach einer Baumassnahme nicht sofort alles sauber und gepflegt aussehen, aber den ganzen Dreck einfach ummähen und dann liegenlassen, das ist schon für Fortgeschrittene. Und so ganz nebenbei, die nächste Generation Kraut wächst ja schon fleissig nach und durch.
    Aber wir können eben auch Sauhaufen. Nur so ganz leise möchte ich ‚mal fragen, ob schon jemandem unsere neuerliche Visitenkarte, von Rheydt kommend, zu beiden Seiten der Strasse ins morgenmüde Äugelchen gefallen ist. Zoppenbroicher, bis durch zu „Aral“, wie schon im letzten Jahr, mit Besuch aus dem Süden betrachtet und wieder, wie letztes Jahr fremdgeschämt. Für „Alle Jahre wieder “ is doch selbst in MG noch zu früh, oder nicht ? Oder doch. Wie kriegen wir denn demnächst unsere wahlkämpfende Politprominenz durch diesen Dreck? Na ja, vielleicht werden die Herr.- und Frauschaften ja im Dunklen transportiert.
    Und in ein paar Monaten, machen Herbst und Winter dann aus der blühenden, üppigen Pracht wieder Hängepflanzen. Soll ‚mal keiner über zu wenig Abwechslung klagen.
    Aber im Ernst, Millionenschulden von Borussia, unserem goldenen Kalb, stehen weiterhin aus, und wetten, unsere Stadt hat für die Unkrautfreiheit mangels Knete ‚mal wieder keine Möglichkeit. Vorschlag für den nächsten Kultursommer, weil es ja dann wohl sowieso noch immer aktuell ist: ein Trauerspiel ? Eine Tragödie ?

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